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Blutspender aus Corona-Risikolandkreisen können weiterhin zur Blutspende zugelassen werden

Die Sorge vor einer Ansteckung mit dem Corona-Virus beim Blutspenden ist völlig unbegründet.

„Uns haben einige Fragen erreicht, ob Bewohner eines Corona-Risikolandkreises weiterhin ohne Einschränkungen Blut spenden können oder ob sich etwas an den Zulassungsbedingungen geändert hat. Experten sind sich jedoch einig, dass unter Einhaltung der bereits etablierten strengen Hygienemaßnahmen weiterhin Blutspende-Aktionen ohne Probleme im Saarland durchgeführt werden können“, so Gesundheitsministerin Monika Bachmann.

Nach den Vorgaben des Paul-Ehrlich-Instituts sind Spendewillige grundsätzlich zur Blutspende zugelassen, wenn unter anderem folgende Bedingungen erfüllt sind:

-   kein gesicherter Kontakt zu SARS-CoV-2-Infizierten sowie zu COVID-19-Erkrankten

-   kein Fieber

-   keine Krankheitssymptome

 

Jeder Spender wird vor der Zulassung zur Blutspende zu den oben genannten Punkten befragt. Außerdem wird die Körpertemperatur gemessen. Nach einem möglichen Kontakt zu SARS-CoV-2-Infizierten oder COVID-19-Erkrankten müssen Spendewillige für mindestens 2 Wochen von der Spende zurückgestellt werden.

Derzeit besteht zwar keine akute Versorgungsnotlage mit Blutprodukten, dennoch wird erkennbar, dass die Menschen durch die steigenden Infektionszahlen nun wieder zunehmend Angst haben, zur Blutspende zu gehen. Und das kann die Blutlager sehr schnell leeren. Die Sorge vor einer Ansteckung mit dem Corona-Virus beim Blutspenden ist aber völlig unbegründet.

„Um den hohen Bedarf an Blutpräparaten decken zu können, der durch den wieder weitgehend normalen Regelbetrieb in den saarländischen Krankenhäusern entsteht, werden viele Blutspenden benötigt“, erklärt Gesundheitsministerin Monika Bachmann.

Medienansprechpartner

Manuel Kerber
Pressesprecher

Franz-Josef-Röder-Straße 23
66119 Saarbrücken