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Innenminister Klaus Bouillon übergibt Fördermittel in Höhe von rund 2,3 Millionen Euro für Infrastrukturprojekte an die Landeshauptstadt Saarbrücken

Innenminister Klaus Bouillon hat am Donnerstag, 8. September 2021, Förderbescheide in Höhe von rund 2,3 Mio. Euro an die Landeshauptstadt Saarbrücken für die Umgestaltung und verkehrsinfrastrukturelle Optimierung der Wilhelm-Heinrich-Brücke sowie die gestalterische Aufwertung und den barrierefreien Ausbau der Wegeverbindungen im Umfeld des Osthafens übergeben. Darüber hinaus gibt es knapp eine weitere Million Euro an Fördermitteln von Bund und Land für diverse städtebauliche Projekte der Landeshauptstadt.

Die Fördermittel werden der Landeshauptstadt im Rahmen der zwischen dem Saarland und der Landeshauptstadt geschlossenen Finanzierungsvereinbarung „Stadtmitte am Fluss“ bereitgestellt und sind Teil einer umfassenden Strategie zur Aufwertung und Verbesserung der städtebaulichen Qualitäten in Saarbrücken.

Das Saarland, vertreten durch das Ministerium für Inneres, Bauen und Sport, hat sich in dieser Finanzierungsvereinbarung dazu verpflichtet, Einzelprojekte, die von den Teilprojekten des ehemaligen EU-Großprojekts „Stadtmitte am Fluss“ erfasst werden, und Einzelprojekte, die in engem räumlichen und funktionalem Zusammenhang mit dem ehemaligen Großprojekt stehen, in Höhe von bis zu 15,9 Mio. Euro mitzufinanzieren.

Innenminister Klaus Bouillon: „Die Baumaßnahmen an der Wilhelm-Heinrich-Brücke und auf dem Gebiet des Osthafens führen zu einer besseren Verknüpfung verschiedener Stadtteile und damit zu einer Optimierung des Saarbrücker Stadtbildes. Es freut mich, dass wir auf diese Weise die ursprünglich durch das Großprojekt ‚Stadtmitte am Fluss‘ angestrebten Ziele erfolgreich umsetzen können.“   

Saarbrückens Oberbürgermeister Uwe Conradt: „Der Osthafen gehört mit seinem enormen Entwicklungspotenzial zu den spannendsten Gebieten in Saarbrücken: urban, direkt am Wasser und an einem Naturschutzgebiet gelegen. Daher wollen wir den Osthafen weiterentwickeln. Die Wilhelm-Heinrich-Brücke konnten wir für die kommenden Jahrzehnte verkehrssicher machen und an aktuelle Standards anpassen. Dabei wurde auf die Belange von Auto- und Radfahrerenden, Fußgängerinnen und Fußgängern sowie Fahrgästen des ÖPNV gleichermaßen Rücksicht genommen.“

Das Einzelprojekt „Umgestaltung der Wilhelm-Heinrich-Brücke, Oberseite und angrenzende Knotenpunkte“ wurde 2020 fertiggestellt und somit erfolgreich abgeschlossen. Die Wilhelm-Heinrich-Brücke stellt nicht nur ein wichtiges Funktionselement zum Anschluss des innerstädtischen Verkehrs an die A620 dar, sondern ist zeitgleich die zentrale und wichtigste Verbindung zwischen den zwei größten Stadtteilen Saarbrückens: Alt-Saarbrücken und St. Johann.

Das Einzelprojekt „Aufwertung Osthafen 2. BA, Fuß- und Radweg vom Osthafen zur SoDa-Brücke“ ist Teil des Gesamtprojekts „Aufwertung Osthafen“, welches die bereits abgeschlossene Einzelmaßnahme „Aufwertung Osthafen 1. BA“ fortsetzt. Ziel hierbei ist neben der Neunutzung und Umstrukturierung vorhandener Flächen, den dicht bebauten Stadtraum des Stadtteils St. Johann mit dem Freiraum der St. Arnualer Wiesen besser zu verknüpfen, die touristische Nutzung zu optimieren und die Fuß- und Radwegeverbindung in die weiteren Stadtteile entlang der Saar zu verbessern.

Innenminister Klaus Bouillon erklärte bei dem Termin außerdem, dass knapp eine weitere Million Euro an Fördermitteln von Bund und Land für diverse städtebauliche Projekte der Landeshauptstadt vorgesehen sind. So sind für die Einzelmaßnahmen „Tal der Jugend“, „Tal der Blumen“ und „Hambacher Platz“ 560.000 Euro eingeplant, während für die Gesamtmaßnahmen „Dudweiler“, „Zentrale Innenstadt“, „Aufwertung des Deutsch-Französischen Gartens“ und „Malstatt“ rund 420.000 Euro bereitgestellt werden.

Medienansprechpartner

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Katrin Thomas
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