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Bauminister Klaus Bouillon kündigt Jahr der großen Bauaufgaben an

Mit Beginn des neuen Jahrzehnts sind im Saarland bereits eine Vielzahl von Bauprojekten am Laufen, neue werden gestartet oder sind in Vorbereitung. Bauminister Klaus Bouillon gab jetzt eine aktuelle Übersicht über das, was an den Hochschulen, der Uniklinik und bei Landesbehörden an Baumaßnahmen des Saarlandes 2020 ansteht.

Bauminister Klaus Bouillon: „Insgesamt sind aktuell über 40 Maßnahmen mit je mehr als 1 Million Euro und über 140 Maßnahmen mit jeweils unter 1 Million Euro in Arbeit. Damit wird deutlich, dass das Saarland auch in 2020 erhebliche Mittel in seine öffentlichen Einrichtungen investiert.“ Den größten Schwerpunkt bilden dabei die Hochschulstandorte in Saarbrücken und Homburg.

„Einige wichtigen Gebäude werden in diesem Jahr fertig und der Universität zur Nutzung übergeben“, so Klaus Bouillon. Am Campus der medizinischen Fakultät in Homburg wird unter anderem das Hörsaal-, Seminar- und Bibliotheksgebäude (etwa 17 Mio. Euro) fertiggestellt, was eine wesentliche Verbesserung für die Lehre am Standort darstellt. Im Frühjahr dieses Jahres starten auch die Rohbauarbeiten für den Neubau des Präklinischen Zentrums für molekulare Signalverarbeitung (PZMS), das für über 50 Mio. Euro in den kommenden Jahren als wichtiger Forschungsbau entstehen wird.

Am Campus Saarbrücken gilt dies für das neue Praktikumsgebäude für die Pharmazie (etwa 18 Mio. Euro), das gegen Ende des Jahres an die Nutzer übergeben werden soll. Ein notwendiger Schritt, denn das Grundstück des bisherigen Gebäudes wird dann freigeräumt und für den Neubau des „Zentrum für Biophysik“ benötigt, das dort in den kommenden Jahren entstehen soll. Neben großen Neubaumaßnahmen liegt ein weiterer Schwerpunkt der Projektarbeit auf der Sanierung von Bestandsgebäuden. Minister Klaus Bouillon: „Das ist nicht immer so spektakulär, aber auch dringend notwendig“. So arbeite man unter anderem in Homburg an der Sanierung der Anatomie (Geb. 61).

Im Landesbau gibt es eine Vielzahl von Maßnahmen im Bereich der Justiz, der Polizei und der Verwaltung. Unter anderem werde der Bau eines neuen Kinderhortes für Kinder aus Lebach und der Landesaufnahmestelle vorbereitet. Zusätzlich wird die Landesaufnahmestelle durch mehrere Ersatzneubauten bis 2022 schrittweise ertüchtigt. Bauminister Klaus Bouillon: „Diese baulichen Maßnahmen verbessern die Sicherheit im AnkER-Zentrum, insgesamt werden wir dafür über 18 Mio. Euro in knapp 5 Jahren investieren.“ Im Auftrag des Landes werden in den kommenden Jahren zudem noch Bauprojekte mit der landeseigenen Gesellschaft LEG Service umgesetzt. Dazu zählen neben der Groß-PI in Saarbrücken und der Polizeiinspektion in Kirkel auch die Neubauten zur Ansiedlung des neuen CISPA/Helmholtz Zentrums am Campus in Saarbrücken.

Eine Vielzahl an Projekten sei darüber hinaus in konzeptionellen Vorstufen, erklärte der Minister. Dies betreffe unter anderem die Weiterentwicklung des htw-Standortes in Alt-Saarbrücken. „Wir arbeiten auf Hochtouren, schließen Projekte ab, schieben neue Themen an“, so Minister Bouillon. Dabei spürt man auch die überhitzte Baukonjunktur bei der Suche nach Firmen, den aufgerufenen Preisen und der Suche nach Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.“

Medienansprechpartner

Katrin Thomas
Pressesprecherin

Franz-Josef-Röder-Str. 21
66119 Saarbrücken