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Häuser des Jugendrechts im Saarland werden ausgeweitet

Mit der Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarungen seitens des Landes, der Landkreise und der freien Träger stehen die Häuser des Jugendrechts in St. Wendel und Saarbrücken in den Startlöchern.

Das Ministerium der Justiz und das Ministerium für Inneres, Bauen und Sport schlossen in St. Wendel eine entsprechende Vereinbarung mit dem Landkreis St. Wendel und der Diakonie Saar. Zudem unterzeichneten die Staatssekretäre beider Ministerien, Dr. Jens Diener und Torsten Lang, auch eine Kooperation mit dem Regionalverband Saarbrücken, dem Verein zur Förderung der Bewährungs- und Jugendgerichtshilfe im Saarland e.V. und der der Einrichtung Chance. Beide Standorte werden zum 01.11.2023 ihre Arbeit aufnehmen.

Nachdem bereits im Jahre 2016 das erste Haus des Jugendrechts in Saarlouis an den Start ging, stellen St. Wendel und Saarbrücken nach den ebenfalls bereits eröffneten Standorten in Neunkirchen und Merzig-Wadern die Häuser vier und fünf. Ziel der Häuser des Jugendrechts ist es, Staatsanwaltschaft, Polizei, Jugendamt und weitere Träger von Hilfsangeboten für junge Menschen „unter einem Dach“ zu vereinen, um straffällig gewordene Jugendliche und Heranwachsende schneller und nachhaltiger betreuen zu können.

Dr. Jens Diener: „Junge Menschen frühzeitig von der schiefen Bahn holen und ihnen Möglichkeiten eines Lebens ohne Straftaten aufzeigen – das sind die erklärten Ziele der Häuser des Jugendrechts. Mit den getroffenen Vereinbarungen für St. Wendel und Saarbrücken bündeln wir hierfür unsere Kräfte und weiten das Projekt im Saarland weiter aus. Den Kooperationspartnern bin ich für ihr großes Engagement außerordentlich dankbar.“

Torsten Lang: „Das Haus des Jugendrechts ist ein Erfolgsmodell, das auf die optimale Zusammenarbeit aller am Strafverfahren beteiligten Akteure setzt. Besonders wichtig ist uns dabei, stets die persönlichen Lebensumstände der Jugendlichen im Blick zu haben. Wir möchten den Jugendlichen frühzeitig Alternativen aufzeigen und Perspektiven bieten. Ein großer Dank gebührt den Kooperationspartnern, die dieses Projekt unterstützen. Nur durch unsere gemeinsame Anstrengung können wir sicherstellen, dass das Projekt weiterhin erfolgreich ist und unseren Jugendlichen eine bessere Zukunft ermöglicht.“

Medienansprechpartner

Dennis Zahedi
Pressesprecher

Franz-Josef-Röder-Straße 17
66119 Saarbrücken

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