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Thema: Zuständige Stellen für Ausbildungsberufe
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Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr (MWAEV)

Fachkraft für Straßen- und Verkehrstechnik und Straßenwärter/in

Das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr (MWAEV) ist zuständige Stelle nach dem Berufsbildungsgesetz für die Ausbildungsberufe Fachkraft für Straßen- und Verkehrstechnik und Straßenwärter/in.

Der Ausbildungsbetrieb für diesen Beruf ist der Landesbetrieb für Straßenbau.

Kontakt

Michael Reinert
Ansprechpartner Ausbildungsbetrieb Landesbetrieb für Straßenbau

Peter-Neuber-Allee 1
66538 Neunkirchen

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Fachkraft für Straßen- und Verkehrstechnik

Berufsbeschreibung

Fachkräfte für Straßen- und Verkehrstechnik unterstützen Ingenieure und Ingenieurinnen dabei, neue Straßen und Ingenieurbauwerke zu bauen und das vorhandene Straßen- und Verkehrswegenetz zu erhalten.

Fachkräfte für Straßen- und Verkehrstechnik kontrollieren und vermessen das Gelände, fertigen Bauzeichnungen an, kalkulieren Materialbedarf und Kosten und überwachen den Bau. Sie arbeiten in der öffentlichen Verwaltung, insbesondere in Verkehrs- und Straßenbauverwaltungen. Auch in Architektur- und Ingenieurbüros oder Straßenbauunternehmen sind sie tätig.

Damit die Verkehrsteilnehmer auf den Straßen ausreichende und sichere Verkehrswege vorfinden, müssen Straßenverkehrsnetz und Ingenieurbauwerke - wie zum Beispiel Brücken, Tunnel oder Staudämme - instand gesetzt und ausgebaut werden. Fachkräfte für Straßen- und Verkehrstechnik planen und organisieren dies gemeinsam mit Ingenieuren und Ingenieurinnen oder werden von ihnen angeleitet.

Sie machen topografische Aufnahmen und führen Lage- und Höhenmessungen durch, bevor sie per Hand oder am Computer bautechnische Zeichnungen anfertigen. Dann kalkulieren sie die Baukosten und den Materialbedarf, erstellen Unterlagen für die Straßenplanung und bereiten Ausschreibungen vor.

Schließlich wickeln sie die Baumaßnahmen vertraglich und technisch ab. Nicht zuletzt organisieren sie laufende Sicherungs- und Instandhaltungsmaßnahmen wie den Winterdienst oder die Grünpflege.

Anforderungen

Nach dem Berufsausbildungsgesetz ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. Zur Erlernung des Berufes ist allerdings ein mittlerer Bildungsabschluss, genauso wie bestimmte Interessen und Fähigkeiten von Vorteil:

  • Neigung zu planender und organisierender Tätigkeit (zum Beispiel Verkehrswege, Brücken und andere Ingenieurbauwerke planen, entwerfen, konstruieren) 
  • Neigung zum Umgang mit Daten und Zahlen (zum Beispiel bautechnische Berechnungen ausführen, Kostenvoranschläge aufstellen, Bauleistungen abrechnen)
  • Neigung zu prüfender und kontrollierender Tätigkeit (zum Beispiel das Straßennetz auf Schäden kontrollieren, Bauarbeiten vor Ort überwachen) 
  • Neigung zu Büro- und Verwaltungsarbeiten (zum Beispiel Unterlagen für die Baurechtsbeschaffung bearbeiten, allgemeine verwaltungstechnische Arbeiten) 
  • Neigung zu zeichnerischer Tätigkeit (zum Beispiel Entwurfspläne für Straßen, Rad- und Gehwege, Bauwerke und öffentliche Nahverkehrsanlagen zeichnen, bautechnische Zeichnungen anfertigen) 
  • Interesse am Bauen

Dauer und Form der Ausbildung

Fachkraft für Straßen- und Verkehrstechnik ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG). Diese bundesweit geregelte dreijährige Ausbildung wird in der Industrie und im öffentlichen Dienst angeboten

Fachkräfte für Straßen und Verkehrstechnik absolvieren ihre Ausbildung innerhalb von drei Jahren im dualen System, das heißt der praktische Teil findet im Betrieb bzw. in der überbetrieblichen Aus- und Fortbildungsstätte statt, die theoretischen Kenntnisse erwerben die Auszubildenden in der Schule.

Verkürzung der Ausbildungszeit

Die zuständige Stelle hat auf gemeinsamen Antrag von Auszubildenden und Ausbildenden die Ausbildungszeit zu kürzen, wenn zu erwarten ist, dass das Ausbildungsziel in der gekürzten Zeit erreicht wird. Die Verkürzungsdauer ist unterschiedlich und hängt von der Vorbildung ab. Bei berechtigtem Interesse kann sich der Antrag auch auf die Verkürzung der täglichen oder wöchentlichen Ausbildungszeit beziehen (Teilzeitberufsausbildung).

Die Landesregierungen können über die Anrechnung von Bildungsgängen berufsbildender Schulen oder einer Berufsausbildung in sonstigen Einrichtungen bestimmen. Voraussetzung ist ein gemeinsamer Antrag der Auszubildenden und Ausbildenden an die zuständige Stelle.

Auszubildende können nach Anhörung der Ausbildenden und der Berufsschule vor Ablauf ihrer Ausbildungszeit zur Abschlussprüfung zugelassen werden, wenn ihre Leistungen dies rechtfertigen. Die Verkürzungsdauer beträgt meist 6 Monate.

Gegebenfalls ist eine Verkürzung der Ausbildungsdauer für Auszubildende möglich, die eine betriebliche Einstiegsqualifizierung (EQ) erfolgreich abgeschlossen haben.

Verlängerung der Ausbildungszeit

In Ausnahmefällen kann die zuständige Stelle die Ausbildungszeit verlängern, wenn dies erforderlich ist.

Der Berufsschulunterricht für die Auszubildenden des Landesbetriebes für Straßenbau findet momentan in Blockform in Fachklassen der Berufsschule Bebra statt, da bislang keine Unterrichtung im Saarland möglich war. Die Aus- und Fortbildungsstätte befindet sich in Rotenburg an der Fulda. Während dieser Zeit sind die Auszubildenden in einem Internat untergebracht und kommen nur am Wochenende nach Hause.

Inhalte der Ausbildung

Fachkräfte für Straßen- und Verkehrstechnik arbeiten in der öffentlichen Verwaltung, insbesondere in Verkehrs- und Straßenbauverwaltungen. Aber auch in Architektur- und Ingenieurbüros oder Straßenbauunternehmen sind sie tätig.

Während der dreijährigen Ausbildung werden folgende Lernfelder im Betrieb und der Berufsschule durchgenommen:

  • Vorbereiten einer Baumaßnahen
  • Erschließen und Gründen eines Bauwerkes
  • Aufmessen und Darstellen eines Geländes
  • Planen, Entwerfen und Konstruieren von Straßen, Ingenieurbauwerken, Verkehrsnetzen
  • Abstecken von Straßen und Ingenieurbauwerken
  • Bauen von Straßen mit Asphaltdecken, Beton- und Pflasterdecken
  • Arbeitsorganisation, Kommunikation und Mitgestaltung von sozialen Beziehungen
  • Informationstechnik und -verarbeitung
  • bautechnisches Berechnen, Zeichnen und Konstruieren
  • Lage- und Höhenvermessung
  • Baustoffe und Böden
  • Verwaltungsabläufe im Straßen- und Verkehrswesen
  • Erstellen von planungsrechtlichen, baurechtlichen und umweltrechtlichen Unterlagen
  • vertragliche und technische Abwicklung von Baumaßnahmen
  • qualitätssichernde Maßnahmen
  • Erhalten von Verkehrsflächen und Ingenieurbauwerken

Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten

Um den Anforderungen des Arbeitsalltags gerecht zu werden, müssen Fachkräfte für Straßen- und Verkehrstechnik ihr Fachwissen stets aktuell halten und ihre Fachkenntnisse erweitern.

Wer sich das Ziel gesetzt hat, beruflich voranzukommen, kann aus einer Palette an Angeboten zur Aufstiegsweiterbildung auswählen.

Naheliegend ist es, die Prüfung als Techniker/in der Fachrichtung Bautechnik mit dem Schwerpunkt Tiefbau abzulegen.

Fachkräfte für Straßen- und Verkehrstechnik, die eine schulische Hochschulzugangsberechtigung besitzen, können studieren und beispielsweise einen Bachelorabschluss im Bereich Verkehrswesen erwerben. Für besonders begabte junge Fachkräfte besteht die Möglichkeit, ein Stipendium zu erhalten und bei Anpassungs- bzw. Aufstiegsweiterbildungen sowie bei einem Studium gefördert zu werden.

Der Landesbetrieb für Straßenbau hat mit der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes in Saarbrücken einen Kooperationsvertrag abgeschlossen. Im Rahmen eines kooperativen Studiums kann jungen Mitarbeitern, mit abgeschlossener Berufsausbildung, die Möglichkeit gegeben werden arbeitsbegleitend ein Studium an der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes zu absolvieren. 

Daneben soll auch besonders qualifizierten Auszubildenden zur Fachkraft für Straßen- und Verkehrstechnik die Chance gegeben werden bereits während der Ausbildung (in der Regel nach dem 2. Ausbildungsjahr) mit einem entsprechenden Studium an der Technik und Wirtschaft des Saarlandes zu beginnen.

Im Rahmen dieser Kooperation wollen der Landesbetrieb und die Hochschule zusammen auf eine zügige Abwicklung des Studiums hinwirken, wobei sowohl die Bachelorarbeit wie auch sonstige schriftliche Seminar- oder Semesterarbeiten nach Möglichkeit im Landesbetrieb für Straßenbau geschrieben werden sollen.

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Straßenwärter*in

Berufsbeschreibung

Straßenwärter/-innen kontrollieren Verkehrswege, Autobahnen und Parkplätze sowie die dazugehörigen Grünflächen und Straßenbauwerke wie zum Beispiel Brücken auf Schäden, warten sie und halten sie instand, um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten. Straßenwärter/-innen stellen zum Beispiel Gefahrenquellen wie Schlaglöcher, verblasste Markierungen oder bröckelnde Fahrbahnränder fest.

Beschädigte oder abgenutzte Stellen setzen sie instand. Sie säubern verschmutzte Fahrbahnen, Leitpfähle oder Verkehrsschilder. Außerdem reinigen und warten sie Entwässerungseinrichtungen, stellen Verkehrszeichen auf, bessern Fahrbahnmarkierungen aus, schneiden Bäume und Sträucher zurück und mähen Grünstreifen. Zu ihren Aufgaben gehört auch das Absichern von Baustellen und Unfallstellen.

Im Winter führen sie zusätzlich im Bereitschaftsdienst Räum- und Streudienste durch um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten. So kann es auch zu nächtlichen Arbeitseinsätzen kommen, was aber in der Ausbildung natürlich noch nicht der Fall ist.

Hauptsächlich arbeiten Straßenwärter/-innen im öffentlichen Dienst, zum Beispiel bei Straßenbauverwaltungen in den für die Straßenunterhaltung zuständigen Abteilungen der Städte, Gemeinden, Kreise sowie in den Straßen- und Autobahnmeistereien der einzelnen Bundesländer. Aber auch in Baustellensicherungsunternehmen sind sie tätig.

Anforderungen

Nach dem Berufsausbildungsgesetz ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. Zur Erlernung des Berufs ist allerdings ein mittlerer Bildungsabschluss genauso wie bestimmte Interessen und Fähigkeiten von Vorteil.

Interessen:

  • Neigung zu praktisch-zupackender Tätigkeit (zum Beispiel Lichtzeichenanlagen warten, Grünflächen anlegen und pflegen, Fahrbahnmarkierungen auftragen, Bau- und Instandhaltungsmaßnahmen an Bauwerken und Straßen durchführen, im Winterdienst Streugut zusammenstellen und aufbringen)
  • Neigung zu prüfender und kontrollierender Tätigkeit (zum Beispiel Straßen, Parkplätze, Rad- und Gehwege sowie Brücken regelmäßig auf ihren Zustand kontrollieren; Brücken, Tunnel, Unter- und Überführungen auf Verkehrssicherheit prüfen)

Fähigkeiten:

  • Durchschnittliches allgemeines intellektuelles Leistungsvermögen
  • Beobachtungsgenauigkeit (zum Beispiel Erkennen von Gefahrenquellen an Baustellen und Unfallstellen)
  • Handgeschick (zum Beispiel Pflanzen und Zurückschneiden von Sträuchern und Bäumen, Aufstellen von Verkehrszeichen)
  • Reaktionsgeschwindigkeit (zum Beispiel Führen von Leitpfostenwaschgeräten, Räumfahrzeugen, Kehr- und Markierungsmaschinen)
  • Körperbeherrschung (zum Beispiel Zurückschneiden von Bäumen auf hohen Gerüsten)
  • Handwerkliches Geschick (zum Beispiel Handhaben von Werkzeugen wie Spaten, Sägen oder Heckenscheren, Austauschen defekter Rohre an Entwässerungseinrichtungen von Straßen)
  • Technisches Verständnis (zum Beispiel Warten von Lichtzeichenanlagen, Beseitigen von Störungen)

Dauer und Form der Ausbildung

Straßenwärter/-in ist ein anerkannter Ausbildungsberuf nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG). Diese bundesweit geregelte dreijährige Ausbildung wird im öffentlichen Dienst und in der Industrie angeboten.

Straßenwärter/-innen werden über die Dauer von drei Jahren im dualen System ausgebildet, das heißt der praktische Teil findet im Ausbildungsbetrieb bzw. in der überbetrieblichen Aus- und Fortbildungsstätte und die theoretische Ausbildung in der Berufsschule statt.

Verkürzung der Ausbildungszeit

Die zuständige Stelle hat auf gemeinsamen Antrag von Auszubildenden und Ausbildenden die Ausbildungszeit zu kürzen, wenn zu erwarten ist, dass das Ausbildungsziel in der gekürzten Zeit erreicht wird. Die Verkürzungsdauer ist unterschiedlich und hängt von der Vorbildung ab. Bei berechtigtem Interesse kann sich der Antrag auch auf die Verkürzung der täglichen oder wöchentlichen Ausbildungszeit beziehen (Teilzeitberufsausbildung).

Die Landesregierungen können über die Anrechnung von Bildungsgängen berufsbildender Schulen oder einer Berufsausbildung in sonstigen Einrichtungen bestimmen. Voraussetzung ist ein gemeinsamer Antrag der Auszubildenden und Ausbildenden an die zuständige Stelle.

Auszubildende können nach Anhörung der Ausbildenden und der Berufsschule vor Ablauf ihrer Ausbildungszeit zur Abschlussprüfung zugelassen werden, wenn ihre Leistungen dies rechtfertigen. Die Verkürzungsdauer beträgt meist 6 Monate.

Gegebenenfalls ist eine Verkürzung der Ausbildungsdauer für Auszubildende möglich, die eine betriebliche Einstiegsqualifizierung (EQ) erfolgreich abgeschlossen haben.

Verlängerung der Ausbildungszeit

In Ausnahmefällen kann die zuständige Stelle die Ausbildungszeit verlängern, wenn dies erforderlich ist.

Die Auszubildenden des Landesbetriebes für Straßenbau besuchen das Technische Berufsbildungszentrum in Neunkirchen (TGBBZ) im Blockunterricht und sind zur überbtrieblichen Ausbildung beim Arbeitgeberverband der Bauwirtschaft Saar (AGV Bau Saar) in Saarbrücken untergebracht.  

Inhalte der Ausbildung

Überwiegend absolvieren die Auszubildenden ihre Ausbildung in Straßen- und Autobahnmeistereien oder bei Straßenbauämtern. Dabei sind sie meist im Freien auf den Straßen und Verkehrswegen ihres Einsatzgebietes oder auf Betriebshöfen tätig.

Während der dreijährigen Ausbildung werden folgende Lernfelder im Betrieb und der Berufsschule durchgenommen:

  • Erfassen der verkehrs- und wegerechtlichen Bestimmungen
  • Herstellen eines Bauteiles aus Stahlbeton
  • Mauern eines Baukörpers
  • Planen einer Straße
  • Beschildern und Markieren von Straßen
  • Absichern von Arbeits- und Gefahrstellen
  • Instandhalten eines Erdbauwerkes
  • Anlegen und Pflegen von Grünflächen
  • Auftragsübernahme, Arbeitsplan und Ablaufplanung
  • betriebswirtschaftliches Handeln
  • Umgang mit Informations- und Kommunikationstechniken
  • Einrichten, Sichern und Räumen von Arbeitsstellen, Sichern und Räumen von Unfallstellen, sonstige Verkehrssicherung
  • Auswählen, Prüfen und Lagern von Baumaterialien
  • Anfertigen und Anwenden von technischen Unterlagen, Durchführen von Messungen
  • Aufgaben der Straßenbaulastträger, Anwenden der rechtlichen Bestimmungen
  • Be- und Verarbeiten von Werk- und Hilfsstoffen 
  • Anbringen und Instandhalten von Verkehrszeichen und -einrichtungen, Verkehrssicherungs- und Telematiksystemen
  • Durchführen des Winterdienstes
  • Handhaben und Warten von Werkzeugen, Geräten, Maschinen und technischen Einrichtungen, Führen und Warten von Fahrzeugen
  • Instandhalten von Verkehrsflächen, Entwässerungseinrichtungen und Bauwerken

Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten

Um den Anforderungen des Arbeitsalltags gerecht zu werden, müssen Straßenwärter/innen ihr Fachwissen stets aktuell halten und ihre Fachkenntnisse erweitern.

Weiterentwicklungen in der Verkehrstechnik sowie im Straßenbau sind Herausforderungen, denen sich Straßenwärter und Straßenwärterinnen immer wieder neu stellen müssen.

Das Themenspektrum für eine fachliche Anpassungsweiterbildung ist breit und reicht von Straßen- und Pflasterbau über Baumaschinenführung bis hin zu Arbeitsschutz und -sicherheit. Auch wenn sich Straßenwärter/innen auf Einsatzgebiete spezialisieren möchten, finden sie vor allem in der Strecken- oder Verkehrsüberwachung und im Bedienen von Spezialfahrzeugen entsprechende Angebote.

Straßenwärter/-innen, die eine schulische Hochschulzugangsberechtigung besitzen, können studieren und beispielsweise einen Bachelorabschluss im Bereich Verkehrsbau erwerben. Unter bestimmten Voraussetzungen ist übrigens auch ohne schulische Hochschulzugangsberechtigung ein Studium möglich.