Landesportal Saarland

Navigation und Service

Thema: Bildungsserver

Hauptinhalte

| Ministerium für Bildung und Kultur | Bildung, Schule

Berufliche Schulen - Internationales

Bedingt durch die Randlage des Saarlandes innerhalb der Bundesrepublik Deutschland und durch die zentrale Lage des Saarlandes innerhalb Europas bestehen per se eine grundsätzliche Offenheit und ein entsprechendes Engagement in Richtung internationaler Kooperationen.

Internationale Kooperationen im Bereich der beruflichen Schulen

In den beruflichen Schulen werden vielfältige Maßnahmen im internationalen Kontext mit verschiedenen Ländern innerhalb und außerhalb der EU umgesetzt (z. B. Schulpartnerschaften, Austausche und Projekte mit Ländern wie z. B. Großbritannien, Zypern, Spanien, Italien, Türkei und Polen). Dazu wurden und werden in den Schulen u. a. Fördergelder aus dem Programm Erasmus+ (sowie den Vorgängerprogrammen) eingesetzt.

Weitere Schwerpunkte im Bereich deutsch-französischer Kooperationen:

  • grenznahe Schulpartnerschaften mit Tagesbegegnungen und andererseits Mobilitätsmaßnahmen im Rahmen der Förderprogramme des Deutsch-Französischen Jugendwerks (Jugendwerk)
  • ProTandem - Deutsch-Französische Agentur für den Austausch in der beruflichen Bildung (ProTandem)
  • Fachstelle für grenzüberschreitende Ausbildung (FagA).

Deutsch-Französische Berufsschulzweige

Die Deutsch-Französischen Berufsschulzweige werden zurzeit in folgenden Bereichen umgesetzt:

  • Automobil (BBZ St. Ingbert und Lycée des métiers de l‘automobil André Citroën Metz/Marly)
  • Tourismus sowie Hotellerie/Gastronomie (KBBZ Halberg sowie TG BBZ II Saarbrücken und Lycée des métiers de la gastronomie, de l'hôtellerie et des tourismes Georges-Frêche Montpellier)
  • Bauwesen, Energie und Informationssysteme (TG BBZ I Saarbrücken und Lycée des métiers Dhuoda Nîmes (im Verbund eines CMQ))

Die Deutsch-Französischen Berufsschulzweige haben in ihrer Ausgestaltung eine gewisse Flexibilität, um sich den Randbedingungen der jeweiligen Partnerschaft in entsprechenden Grenzen anzupassen. Es gibt dabei jedoch einige Eckdaten, die eingehalten werden sollten:

  • Verstärkter (Fach-)Unterricht in der jeweiligen Partnersprache
  • (Mehrwöchige) Fachaustausche/Praktika in Betrieben für die Jugendlichen
  • Tagesbegegnungen und Kulturaustausche, je nach Entfernung zwischen den beiden Schulen
  • Möglichkeit zu Austauschmaßnahmen für die Lehrkräfte
  • Bescheinigung des Kompetenzerwerbs (der Jugendlichen) im Rahmen der Austauschmaßnahmen in geeigneter Weise, z. B.
    • Bescheinigung der inhaltlichen Orientierung der Praktikumsphasen im jeweiligen Ausland an den erforderlichen Ausbildungsinhalten des jeweiligen Referenzberufes durch IHK bzw. HWK (keine formale Anerkennung!); in dieser Form bundesweit einzigartige Kooperation der schulischen Seite mit den Kammern im Rahmen der Deutsch-Französischen Berufsschulzweige (NEU)
    • Bescheinigung von ProTandem
    • Europass Mobilität
    • weitere Bescheinigungen der Schule möglich.