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Thema: Bibliotheken, Literatur, Leseförderung

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Ministerium für Bildung und Kultur | Bildung

Literaturpreise

Literaturpreise ermutigen und heben besondere Werke von Autor*innen hervor. Die Preise verhelfen dabei bedeutungsvollen Werken zu einem größeren Ansehen, sowohl für die Autor*in als auch für das prämierte Werk.

Ludwig-Harig-Stipendium

Zur Erinnerung und in Würdigung des Lebenswerks des saarländischen Schriftstellers Ludwig Harig lobt das Ministerium für Bildung und Kultur des Saarlandes das Ludwig-Harig-Stipendium als Reise- und Recherchestipendium für Nachwuchsautor*innen aus.

Unter Nachwuchsautor*innen sind Autor*innen zu verstehen, die nicht mehr als drei eigenständige Veröffentlichungen vorweisen sollten.

Das Stipendium ist mit 10.000,00 Euro dotiert und auf zwei Jahre befristet. Ein Anteil in Höhe von 3.000,00 Euro ist als Publikationszuschuss zu betrachten, der es der Autorin/dem Autoren ermöglichen soll, ihre/seine Arbeitsergebnisse zu veröffentlichen.

Mit Ablauf des Stipendiums ist ein Nachweis über die Arbeitsergebnisse vorzulegen. Diese sollen im Rahmen der nächsten Vergabe des Stipendiums der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Die Vergabe des Stipendiums erfolgt jeweils zum Todestag Ludwig Harigs am 5. Mai.

Um das Stipendium bewerben können sich Nachwuchsautorinnen und Nachwuchsautoren aus der Großregion Saar-Lor-Lux-Elsass-Wallonie-Rheinland-Pfalz oder Autorinnen und Autoren, die thematisch über das Saarland oder die Großregion arbeiten.

Die Ausschreibung erfolgt jedes Jahr im Oktober.

Kunstpreis des Saarlandes

Im Jahr 1959 gestiftet, wurde der Preis bis 1966 jährlich und seitdem alle zwei Jahre verliehen. Die Ministerin für Bildung, Kultur und Wissenschaft zeichnet mit diesem höchsten Kunstpreis des Saarlandes hervorragende künstlerische Leistungen aus. Er wird abwechselnd auf den Gebieten der Musik, der Literatur und der Bildenden Kunst vergeben.

Die Vergabe kann auch als Förderpreis an junge Künstler*innen (bis 40 Jahre) erfolgen. Voraussetzung ist, dass der Preisträger*inn ihren Wohnsitz im Saarland hat, hier geboren wurde oder mit dem kulturellen Leben des Landes verbunden ist.

Die Preisträger bis heute

1959 Heinrich Konietzny (Musik)

1960 Gustav Regler (Literatur)

1961 Fritz Zolnhofer (Bildende Kunst)

1962 Johannes Driessler (Musik)

1964 Edgar Jené (Bildende Kunst)

1965 Clemens Kremer und Manfred Kelkel (Musik, Förderpreis)

1966 Ludwig Harig (Literatur)

1968 Max Mertz (Bildende Kunst)

1970 Clemens Kremer (Musik)

1972 Eugen Helmlé (Literatur)

1974 Karl Hanus (Bildende Kunst, Architektur)

1976 Gerd Boder (Musik)

1978 Oskar Holweck (Bildende Kunst)

1980 Hans Zender (Musik)

1982 Felicitas Frischmuth (Literatur)

1984 Leo Kornbrust (Bildende Kunst)

1986 Theo Brandmüller (Musik)

1988 Johannes Kühn (Literatur / Lyrik)

1990 Boris Kleint (Bildende Kunst)

1992 Rolf Riehm (Musik)

1994 Alfred Gulden (Literatur)

1996 Ulrike Rosenbach (Bildende Kunst)

1998 Tzvi Avni (Musik)

2000 Arnfrid Astel (Literatur)

2002 Hanns Schönecker (Bildende Kunst, Architektur)

2004 Siegmund Nimsgern (Musik)

2006 Sibylle Knauss (Literatur)

2008 Leo Erb (Bildende Kunst)

2010 Christoph Poppen (Musik)

2012 Marie-Luise Scherer (Literatur)

2014 Werner Bauer (Bildende Kunst)

2016 Gustav Rivinius (Musik)

2018 Christopher Ecker (Literatur)

Gustav-Regler-Preis

Der Schriftsteller Gustav Regler wurde am 25.05 1898 in Merzig geboren. Unter den Pseudonymen Thomas Michael, Thomas Michel und Gustav Saarländer veröffentlichte er viele seiner Werke. In Würdigung seines Lebenswerkes verleiht die Kreisstadt Merzig gemeinsam mit dem Saarländischen Rundfunk den Gustav-Regler-Literaturpreis sowie den Regler-Förderpreis.

Die Erstgenannten sind mit dem Hauptpreis ausgezeichnet worden, die nachfolgend Genannten mit dem Förderpreis.

Die Preisträger bis heute

1999 - André Weckmann und Martin Bettinger

2002 - Giwi Margwelaschwili und Ernestine Leutgeb

2005 - Roger Manderscheid und Christopher Ecker

2008 - Erasmus Schöfer und Susanne Schedel

2011 - Arnfrid Astel und Cordula Simon

2014 - Michael Buselmeier und Miriam Sachs

2017 - Michael Kleeberg und Verena Mermer

Hans-Bernhard-Schiff-Preis

Der geborene Berliner kam nach dem 2. Weltkrieg aus dem französischen Exil ins Saarland. Er war Mann der ersten Stunde der saarländischen Nachkriegsliteratur und Pionier des Saarländischen Rundfunks. Verfasser von Lyrik, Prosa, originellen Essays und philososphischen Betrachtungen.

Als Freund und Förderer war er in der saarländischen Literatur- und Kunstszene immer präsent als eine Art saarländischer Goncourt, wie er einmal genannt wurde.Infos zum Hans-Bernhard-Schiff-Literaturpreis erteilt das Kulturamt der Landeshauptstadt Saarbrücken.

Die Preisträger bis heute

1997 - Hauptpreis: Helge Dawo
1998 - Hauptpreis: Toni Huber
1999 - Hauptpreis: Jean-Louis Kieffer
2000 - Hauptpreis: Karl-Stephan Werkmeister
2001 - Hauptpreis: Martin Bettinger
2002 - Hauptpreis: Bert Lemmich
2003 - Hauptpreis: Erhard Schmied
2004 - Hauptpreis: - Kein Preis vergeben.
2005 - Hauptpreis: Hans Peter Hoffmann
2006 - Hauptpreis: Andreas Kohler
2007 - Hauptpreis: Axel Herzog
2008 - Hauptpreis: Marc Guerbeur
2009 - Hauptpreis: Ullrich Schäfer
2010 - Hauptpreis: Hans Gerhard
2011 - Hauptpreis: Christiane Grün
2012 - Sonderpreis: Christopher Ecker
2013 - Hauptpreis: Nelia Dorscheid
2014 - Hauptpreis: Eva Paula Pick
2015 - Hauptpreis: Anja Schneider
2016 - Hauptpreis: Kevin Höhn