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Saarländische Impfzentren schließen vor Weihnachten

Einführung einer FFP2-Maskenpflicht für positiv-getestete Personen

Vor dem Hintergrund der auslaufenden anteiligen Finanzierung seitens des Bundes und der stetig niedrigen Impfzahlen werden die saarländischen Impfzentren in Saarlouis und Neunkirchen zum 23. Dezember 2022 schließen.

Vor dem Hintergrund der auslaufenden anteiligen Finanzierung seitens des Bundes und der stetig niedrigen Impfzahlen werden die saarländischen Impfzentren in Saarlouis und Neunkirchen zum 23. Dezember 2022 schließen.

Minister Dr. Magnus Jung und Staatssekretärin Bettina Altesleben haben sich nun vor Ort bei den Mitarbeiter:innen der Impfzentren für Ihren Einsatz bedankt.

Die saarländischen Impfzentren haben in der Pandemiebekämpfung eine zentrale Rolle eingenommen. Innerhalb weniger Wochen wurde gleich zweimal eine Impfinfrastruktur aufgebaut, mit der täglich tausende Bürger:innen geimpft werden konnten. Insbesondere in Zeiten, als der Impfstoff äußerst knapp und die Nachfrage in der Bevölkerung groß war, ermöglichten die Impfzentren eine schnelle Durchimpfung der Bevölkerung unter besonderer Berücksichtigung der vulnerabelsten Gruppen. Hierdurch konnten zahlreiche schwere COVID-19 Erkrankungen und Todesfälle verhindert werden was ein Grundstein für die Rückkehr zu mehr Normalität war. Insgesamt wurden in allen saarländischen Impfzentren und mobilen Impfteams bis dato mehr als 1.110.000 Impfungen durgeführt. Am kommenden Freitag, 23.Dezember 2022 werden die beiden letzten Impfzentren nun endgültig geschlossen.

Gesundheitsminister Dr. Magnus Jung: „Da beim größten Teil der Bevölkerung eine Immunisierung erfolgt ist, sind schwere Krankheitsverläufe seltener geworden. Auch die Verfügbarkeit des Impfstoffes ist mittlerweile gut, so dass bereits seit einigen Wochen Impfungen größtenteils durch das Regelsystem gedeckt werden.“

Die Impfzentren wurden vorgehalten, weil damit zu rechnen war, dass beim Auftreten einer neuen gefährlichen Virusvariante eine erneute schnelle Durchimpfung der Bevölkerung nötig sein könnte und zusätzlich der neue an die Omikronvariante angepasste Impfstoff nur begrenzt verfügbar wäre. Eine solche Variante ist bislang nicht aufgetreten und der angepasste Impfstoff ist in ausreichender Menge verfügbar, so dass die Auslastung der Impfzentren in den letzten Wochen deutlich hinter deren Kapazitäten zurückgeblieben ist.

Künftig wird das Impfgeschehen komplett in die Regelversorgung übergehen. Die KV Saarland hat signalisiert, dass das Impfaufkommen auch bei einem möglichen verstärkten Bedarf bewältigt werden kann. Gesundheitsminister Dr. Magnus Jung: „Ich möchte alle Saarländer:innen dazu aufrufen, ihren Impfschutz zu überprüfen und sich bei den niedergelassenen Arztpraxen und den Apotheken mit Impfangebot beraten zu lassen. Eine Impfung ist nach wie vor der wirksamste Schutz vor einem schweren COVID-Verlauf.“

Der mobile Impfstandort im Saarbasar Saarbrücken wird ebenfalls vor Weihnachten geschlossen. Letzter Öffnungstag ist damit in den Impfzentren West und Ost sowie im Saarbasar Freitag, der 23. Dezember 2022. Anschließend wird die Infrastruktur schrittweise zurückgebaut. Das Impfzentrum Süd in Saarbrücken befindet sich bereits seit Juni im Stand-By Betrieb und in der Vorbereitung des Rückbaus.

Minister Dr. Magnus Jung bedankt sich abschließend bei allen Beteiligten der saarländischen Impfkampagne für Ihren Einsatz: „In den Impfzentren und den mobilen Impfteams waren und sind es die Mitarbeiter:innen vor Ort, administrativ wie medizinisch, die einen reibungslosen und sicheren Ablauf der Impfungen sicherstellen. Sie haben geholfen den Impfbetrieb nach der vorläufigen Schließung der Zentren im September 2021 in kürzester Zeit wieder hochzufahren. Daneben möchte ich die vorbildliche Kooperation mit der saarländischen Ärzteschaft und deren Interessensvertretungen hervorheben. Das erfolgreiche Zusammenspiel aller Akteure hat maßgeblich zum Erfolg der Saarländischen Impfkampagne beigetragen. Sie haben alle Großartiges geleistet und sind die Gesichter der saarländischen Impfkampagne – dafür meinen herzlichsten Dank!“

Medienansprechpartner

Koba Krause
Pressesprecherin

Franz-Josef-Röder-Straße 23
66119 Saarbrücken

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