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Best-Practice-Projekte

Mit einer „Digitalen Lernstatt Demokratie“ endete vom 16. bis 18. Juni die diesjährige Runde des Bundeswettbewerbs „Demokratisch Handeln“. Aus dem Saarland wurden dieses Jahr zwei Wettbewerbsbeiträge im Rahmen der Abschlussveranstaltung ausgezeichnet. Eine 46-köpfige Jury hat diese beiden Projekte zusammen mit 50 anderen Beiträgen aus 330 eingereichten Best-Practice-Konzepten ausgewählt.

Die ausgezeichneten saarländischen Beiträge von „Demokratisch Handeln“ im Jahr 2020:

Wider das Vergessen
Gymnasium Wendalinum, St. Wendel
Seit mehreren Jahren beschäftigen sich Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Wendalinum intensiv mit der Geschichte ihrer Schule und ihres Ortes. Im Mittelpunkt steht dabei das Leben von Fritz Berl, eines ehemaligen jüdischen Schülers der Schule, der vor den Nationalsozialisten nach Israel fliehen musste. Die Schülerinnen und Schüler haben dieses Jahr ihre Erinnerungsarbeit auch in den digitalen Raum übertragen (Facebook, Instagram, Twitter) und Videos zum Projekt erstellt.

Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage
Ludwigsgymnasium, Saarbrücken
Im Rahmen der Projektwoche machte sich eine Gruppe von Schülerinnen und Schülern der Klassenstufen fünf bis neun auf den Weg, das Konzept „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ am Ludwigsgymnasium nachhaltig mit Leben zu füllen. Sie setzen sich auseinander mit Fragen von Diskriminierung und Rassismus und der Frage, was man in einer Schule machen kann, dass solche Phänomene nicht auftreten. Aus der Projektgruppe ist eine regelmäßige klassenübergreifende AG entstanden, die mit vielen Aktionen sichtbar wird.

Die Ehrung der Projekte fand im Rahmen einer „Digitalen Lernstatt Demokratie“ vom 16. bis zum 18. Juni stattfinden. Auf der Homepage www.demokratisch-handeln.de sind unter dem Menüpunkt „Lernstatt Digital“ die Videos zur feierlichen Eröffnung sowie Laudationen und eine digitale Ausstellung der Preisträger zu sehen.
Weitere Informationen zum Wettbewerb und zum Anmeldeverfahren gibt es beim Adolf-Bender-Zentrum.