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LfS zählt Verkehr auf Bundes- und Landesstraßen

Fachbereich Verkehrsmanagement im Interview

Am 15.04.2021 ist die sog. Straßenverkehrszählung (SVZ) im Saarland gestartet. Dies haben wir zum Anlass genommen mit dem beim LfS zuständigen Fachbereich Verkehrsmanagement ein Interview darüber zu führen.

Was passiert ab heute auf den saarländischen Straßen?

In diesem Jahr findet wieder die bundesweite Straßenverkehrszählung (SVZ) auf den Bundesfernstraßen - also den Bundesautobahnen und Bundesstraßen - und den Landesstraßen statt.

Die der Aktion zugrunde liegende Leitfrage lautet, wie sich der Verkehr in Deutschland entwickelt hat. Um diese Frage beantworten zu können, lässt das Bundesverkehrsministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) alle fünf Jahre den Verkehr auf den Straßen zählen.

Warum dann im Jahr 2021 und nicht im Jahr 2020?

Pandemiebedingt wurde die für das Jahr 2020 geplante bundesweite Zählung des Straßenverkehrs in das Jahr 2021 verschoben.

Wie werden die Daten erhoben?

Inzwischen werden die allermeisten Daten elektronisch erfasst; z. B. durch Leitpfostenzählgeräte oder mit Dauerzählstellen.

Mit den manuellen Zählungen wurden externe Büros beauftragt, die die Zählungen ab heute durchführen. Diese führen die Zählungen „klassisch“ per Strichliste und mithilfe von Videotechnik durch.

Die bekannten Zählerinnen und Zähler in ihren orangefarbenen Warnwesten am Straßenrand werden in diesem Jahr nicht mehr überall zum Einsatz kommen und bilden eher die Ausnahme. Dafür kommt in diesem Jahr mehr Videotechnik zum Einsatz.

Die Videoaufnahmen dienen dabei ausschließlich der zahlenmäßigen Erfassung des Verkehrs und werden im Anschluss vernichtet. Die Datenschutzregelungen werden bei allen Zählverfahren beachtet und dabei keinerlei personenbezogene Daten erhoben.

In welchem Zeitraum passiert das?

Die Zählungen finden in diesem Jahr von April bis Oktober statt und werden an ausgewählten sog. Zähltagen durchgeführt. 

Was passiert mit den Daten?

Die vor Ort erfassten Daten der Zählung fließen dann anschließend bei der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) zusammen und liefern dann - nach Prüfung und Hochrechnung - entsprechend Ergebnisse für jeden Zählabschnitt. So ein Ergebnis ist z. B. die sog. DTV – die durchschnittliche tägliche Verkehrsstärke aller Tage im Erhebungsjahr.

Die Ergebnisse werden in der sog. Verkehrsmengenkarte veröffentlicht. Diese Werte sind eine wesentliche Grundlage für Straßenplanungen und Verkehrsprognosen. Darüber hinaus kann man Aussagen zur Verkehrsentwicklung daraus ableiten.

Wann ist mit den Ergebnissen zu rechnen?

Nach dem Plan der Bundesanstalt sollen die endgültigen Ergebnisse der Straßenverkehrszählungen im Herbst 2022 vorliegen.

Medienansprechpartner

Thomas Thiel
Baukoordination und Öffentlichkeitsarbeit

Peter-Neuber-Allee 1
66538 Neunkirchen

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