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Ein harter Winter für saarländische Straßen

Landesbetrieb für Straßenbau zieht erste Bilanz zum „Schlaglochwinter 2020/2021“

Noch ist der Winter im Saarland nicht gänzlich abgeschrieben. Auch im April kann dieser noch ein Comeback feiern. Aber bereits jetzt zeichnet sich für den Landesbetrieb für Straßenbau (LfS) ab, dass der Winter den Straßen im Saarland arg zugesetzt hat.

Das hatten auch viele dem LfS zu berichten und so wurden von aufmerksamen Bürgerinnen und Bürgern so viele Schlaglöcher wie seit einigen Jahren nicht mehr gemeldet.

Um dem vermeintlichen Schlaglochwinter auf die Spur zu kommen, haben wir uns mit dem Leiter des Betriebsdiensts über den Winter 20/21 unterhalten:

Ein Winter ist immer schädlich für den Straßenbelag. Aber was hat den aktuellen Winter von den Wintern der Vorjahre unterschieden?

Im Vergleich zu anderen Perioden gab es in der Winterperiode 2020/2021 im Saarland deutlich mehr Schneefälle. Eine direkte Auswirkung auf die Fahrbahnen hat der Schnee als solcher jedoch nicht. So verursachen häufige Frost-/Tauwechsel in Verbindung mit eindringender und gefrierender Feuchtigkeit wie Regen oder Schneematsch weitaus mehr Schäden am Asphalt als bloßer Schnee. Und von den sogenannten Frost-/Tauwechsel gab es in diesem Winter einige.

Wie geht der LfS nun vor?

Aktuell sind allen voran die Straßenmeistereien des LfS dabei, die Landes- und Bundesstraßen im Saarland zu befahren und Schlaglöcher ausfindig zu machen. Auch gehen wir den Hinweisen von Bürgerinnen und Bürgern nach.

„Repariert“ wird dann nach aktuellen Erfordernissen. Das bedeutet, dass auftretende Schadstellen, die für die Verkehrsteilnehmer eine Gefahr darstellen können, entweder sofort beseitigt werden oder die Gefahrenstelle gesichert wird. Art und Umfang der Instandsetzung werden maßgeblich durch das Schadensbild bestimmt, aber auch von einer ganzen Reihe weiterer Kriterien wie z. B. Allgemeinzustand der Straße, Alter, verkehrliche Bedeutung, verfügbare Ressourcen usw..

Hat der LfS dazu genügend Mittel?

Diese Frage kann nicht direkt mit einem JA oder NEIN beantwortet werden. Grundsätzlich stehen für die Instandsetzung bzw. Erneuerung von Straßen nie ausreichend Mittel zur Verfügung, da der gesamte Bestand an Straßen immer wieder erneuert werden muss und sozusagen immer eine „Unvollendete“ sein wird.  

Finanziert werden Reparaturmaßnahmen am Straßenbelag beim LfS aus dem Gesamtbudget „Erhaltungsmaßnahmen an Landstraßen bzw. Bundesstraßen“. Die konkreten Ausgaben richten sich jeweils nach den tatsächlichen Aufwendungen bzw. Bedarfen im betreffenden Jahr. Ein spezielles Budget „Schlaglöcher“ gibt es dahingehend nicht.

Wie sieht nun die aktuelle Schlagloch-Situation im Saarland aus?

Eine Bewertung der „…aktuellen Schlagloch-Situation…“ ist zum jetzigen Zeitpunkt nur schwer möglich, da zum einen der Winter für die Straßenmeistereien noch nicht vorüber ist und zum anderen keine belastbaren bzw. vergleichbaren Wertungskriterien vorliegen. Die Schlagloch-Situation ist daher, wie in jedem Jahr nach dem Winter, „schlimm“. Aber wie in jedem Jahr werden die Schlagloch-Spezialisten des LfS alle Mittel und Wege einsetzen, um die Mobilität im Straßenverkehr des Saarlandes zu gewährleisten.

Medienansprechpartner

Thomas Thiel
Baukoordination und Öffentlichkeitsarbeit

Peter-Neuber-Allee 1
66538 Neunkirchen

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