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| Landesamt für Soziales

Die Geschichte von Connor Motsch und der Gillo-Bau GmbH 

Beschreibung

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| Landesamt für Soziales | Menschen mit Behinderung

Connor Motsch

Connor Motsch hat ein Auge drauf, damit es sauber aussieht: Die Maschinen ebenso wie die Baustelle der Firma Gillo Bau GmbH. Seit über einem Jahr macht der Bauhelfer das, ohne dass ihn etwas bei seinem Job behindert.

So etwas nennt man wohl Ausdauer: Wirklich, er sei von ihm ungefähr 20 Mal angerufen worden, erinnert sich Alexander Gillo an den ersten Kontakt mit dem schier unermüdlichen Connor Motsch zurück. Der eine ist Inhaber und Chef der Gillo Bau GmbH, der andere seit April des vergangenen Jahres Bauhelfer in dessen Firma. Mit einem ganzen Strauß von Aufgaben, die ihn fordern. „Mein Job ist es, die Maschinen sauber zu machen. Ich muss die Baustelle sauber halten, Speis anmachen, Zement anmachen“, zählt Connor Motsch seine Pflichten auf – und schiebt lachend nach „und meine Mitarbeiter antreiben, dass die was schaffen“.

Dass Motsch, der in Überherrn wohnt und der als behindert gilt, seinen Beruf gut macht, freut seinen Chef. Für ihn ist er ein feiner Kerl, der schon im einwöchigem Probetraining so gut geschafft hat, dass Gillo absolut zufrieden mit ihm war. Und es heute noch ist.

Und genauso zufrieden ist der Firmenchef auch mit dem Inklusionsamt, das zum Landesamt für Soziales zählt. Gillo erinnert sich: „Das Inklusionsamt war von Anfang an auf der Baustelle dabei. Die Mitarbeiterin vom Inklusionsamt hat mir Connor vorgestellt.“ Was Gillo, der „ein bisschen Angst wegen der ganzen Bürokratie hatte“, besonders gefreut hat: „Ich habe ständig eine Ansprechpartnerin, die immer für mich da ist. Sie hat vor allem die ganzen bürokratischen Sachen für mich erledigt.“ Und darum sei er wirklich froh, dass er das so gemacht und Connor Motsch eingestellt habe.

Wenn es darauf ankommt, geht beim Inklusionsamt aber deutlich mehr: Mit Lohnkostenzuschüssen, der Abgeltung von Mehraufwendungen, die dem Arbeitgeber bei der Beschäftigung schwerbehinderter Menschen entstehen und gegebenenfalls mit der Arbeitsassistenz stehen weitere wirksame Hilfen zur beruflichen Integration schwerbehinderter Menschen zur Verfügung. Dabei arbeitet das Inklusionsamt eng mit Rehabilitationsträgern, Arbeitgebern/innen, Arbeitgeberverbänden, Arbeitskammer, Industrie- und Handelskammer, Handwerkskammer, Gewerkschaften und Behindertenverbänden zusammen.

Finanziert wird all dies aus der monatlichen Ausgleichsabgabe. Die erhebt das Inklusionsamt von Arbeitgebern/-innen, die ihrer gesetzlichen Beschäftigungspflicht gegenüber Schwerbehinderten nicht nachkommen. Diese Mittel verwendet das Inklusionsamt wiederum ausschließlich für Zwecke der Arbeits- und Berufsförderung schwerbehinderter Menschen. So können im Rahmen der begleitenden Hilfe im Arbeitsleben Hilfen zur Schaffung von Schwerbehindertenausbildungs- und -arbeitsplätzen gewährt werden. Darüber hinaus kann sich das Inklusionsamt an den Kosten der behinderungsgerechten Arbeitsplatzgestaltung beteiligen, falls Arbeitgeber oder andere Reha-Träger nicht bezahlen.