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Ausstellung „Pop-Ikonen im Saarland – Fotos aus drei Jahrzehnten“

Das Landesarchiv blickt auf zwei erfolgreiche Fotoausstellungen zurück. Sie entstanden in Kooperation mit dem PopRat im Rahmen des Festivals „Pictures of Pop – Fotografie in der Popkultur“ und wurden beide in den Räumlichkeiten der Union Stiftung in Malstatt gezeigt.

Die erste mit dem Titel „Pop-Ikonen im Saarland“ zeigte vom 4. September 2019 bis 2. Oktober 2019 Pressefotografien aus der saarländischen Popkultur der Fotografen Julius C. Schmidt und Ferdi Hartung, deren Nachlässe im Landesarchiv verwahrt werden.

Elton John nach der Landung am Flughafen Ensheim
Foto: NL Julius Schmidt, Saarländisches Landesarchiv

Die Aufnahmen, unter denen sich wahre Schätze finden, liefern einen Querschnitt durch die Geschichte der „populären“ Musik im Saarland. Präsentiert werden Fundstücke aus den Anfängen des Pop in den 1970er Jahren mit Bands wie Uriah Heep und den Faces, die damals in Saarbrücker Turnhallen auftraten. Die Ausstellung führt weiter in die Zeit der großen Fernsehshows, als Saarbrücken noch eines der medialen Zentren der Republik war, und in die Glanzzeit der Saarlandhalle, als sich dort Megastars wie Tina Turner, Michael Jackson oder Freddy Mercury die Klinke in die Hand gaben. Sie vergisst aber auch nicht die kleinen Popgeschichten am Rande: Elton John, der mit seinem Fußballclub am Flughafen in Ensheim landete oder Grace Jones, die zu Beginn ihrer Karriere bei einem legendären Auftritt im Club Number One Ende der 1970er Jahre mit einem Motorrad auf die Bühne fuhr.

Unter großem Publikumsandrang wurde die Ausstellung „Pop-Ikonen im Saarland“ im Haus der Union Stiftung durch die Kuratoren Jutta Haag vom Landesarchiv und Pop-Rat Peter Meyer (l.) sowie dem Vorstandsvorsitzenden der Union Stiftung, Hans-Georg Warken (r.), eröffnet.