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Justizvollzugsanstalt Ottweiler

Die Justizvollzugsanstalt Ottweiler mit der Teilanstalt Saarlouis ist zuständig für den Jugendstrafvollzug (männlich) und Erwachsenstrafvollzug (männlich) unter 2 Jahre.

Bild der Aussenpforte in der Justizvollzugsanstalt Ottweiler JVA Ottweiler Aussenpforte
Justizvollzugsanstalt Ottweiler Foto: JVA Ottweiler

Jugendstrafen und Untersuchungshaft an männlichen Jugendlichen werden im Saarland in der JVA Ottweiler vollstreckt. Der Jugendvollzug der JVA Ottweiler verfügt über 144 Haftplätze, wovon 32 Haftplätze auf die Untersuchungshaft und 112 Haftplätze auf die Strafhaft entfallen. Die Unterbringung von Untersuchungshäftlingen und Strafhäftlingen erfolgt in getrennten Hafthäusern. Der Vollstreckungsplan des Saarlandes sieht vor, dass die Untersuchungshaft an Personen, die zum Tatzeitpunkt unter 21 Jahren alt waren, in der JVA Ottweiler vollstreckt wird.

Neben der Untersuchungshaft und dem geschlossenen Jugendvollzug gibt es in Ottweiler eine Abteilung mit 10 Haftplätzen für einen behandlungsorientierten Wohngruppenvollzug, eine Sozialtherapeutische Abteilung mit 10 Haftplätzen und einen offenen Jugendvollzug mit 10 Haftplätzen. Für entlassene Häftlinge, die über keine Wohnmöglichkeit verfügen, steht ein Nachsorgehaus zur vorübergehenden Unterbringung zur Verfügung. Neben dem Erwerb des Hauptschulabschlusses können die jugendlichen Gefangenen Ausbildungen in 6 anstaltseigenen Ausbildungsbetrieben absolvieren. Bei den Ausbildungsbetrieben handelt es sich um einen Elektrobetrieb, eine Kfz-Werkstatt, eine Heizung-/Sanitärwerkstatt, eine Malerei mit Fahrzeuglackiererei, eine Schlosserei und eine Schreinerei.

Aktuelle Besuchsregelung

Gefangene, die mindestens 2 Wochen vollständig geimpft oder längstens 6 Monate von einer Corona Infektion genesen sind haben seit dem 01. September die Möglichkeit, Besuch mit einem mindestens seit 2 Wochen vollständig geimpften oder längstens 6 Monate von einer Corona Infektion genesenen Besucher ohne die Trennscheibe durchzuführen. Während des Besuchs findet kein Körperkontakt zwischen dem Gefangenen und dem Besucher statt, der vorgeschriebene Mindestabstand von 1,5 m ist in jedem Fall einzuhalten. Jede Zuwiderhandlung führt zu einem sofortigen Abbruch des Besuchs. 

Besuche von nicht vollständig geimpften/nicht genesenen Gefangenen oder nicht vollständig geimpften/nicht genesenen Besuchern finden weiterhin hinter der Trennscheibe statt.

Alle Besucher der Gefangenen haben während des gesamten Aufenthaltes in der Anstalt eine medizinische Mund-Nasen-Schutzmaske (OP-Maske oder FFP2 Maske) zu tragen.