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Landesinstitut für Präventives Handeln
 

FreD Frühintervention bei erstauffälligen Drogenkonsumenten

Ein freiwilliges, frühzeitiges Angebot an junge Menschen, die durch Suchtmittelkonsum aufgefallen sind

FreD ist ein Ansatz der Kurz- und Frühintervention. Gedacht ist er für junge Men­schen, die möglicherweise am Beginn einer Suchtproblematik stehen. Dann, wenn sie erstmalig wegen ihres Alkoholkonsums auffallen oder weil sie illegale Substanzen wie beispielsweise Cannabis konsumieren, bietet FreD eine Reflexionsmöglichkeit, ehe weitergehende Strafen von Seiten der Justiz verhängt werden.

FreD - Logo
FreD - Logo

Die Jugendlichen erhalten die Chance, an einem achtstündigen Selbstreflexionskurs unter Anleitung erfahrener Trainerinnen und Trainer teilzunehmen. Das FreD-Konzept folgt dem Prinzip: Nicht wegschauen, sondern handeln. Irgendje­mandem fallen junge Menschen garantiert irgendwann auf, wenn sie übermäßig Al­kohol trinken oder illegale Drogen konsumieren. Dann soll eingeschritten werden! Der Zeitpunkt des richtigen und frühzeitigen Eingreifens darf nicht verpasst werden. Denn die Folge könnte sein, dass der betreffende junge Mensch in ein noch größe­res Suchtproblem abgleitet.

Die Teilnahme am Interventionskurs ist keine Strafe. Die Jugendlichen erhalten damit die Chance, frühzeitig über ihren Drogenkonsum und ihren Weg dorthin nachzuden­ken. Eine Chance, um Schlimmerem vorzubeugen.

Für das Kursangebot wird eine Gebühr von 5 Euro erhoben.

Integriert ist ferner ein erlebnispädagogisches Angebot.

Eine Auflistung der Kursanbieter finden Sie in unserem Flyer (siehe Downloadbox rechts).

Aktuelle FreD-Kurse

  • 08.02. und 09.02.2019 (Drogenhilfe Saarbrücken gGmbh, Tel.: 0981/98541-0)

 

Kontakt

Landesinstitut für Präventives Handeln
Fachbereich 3
Markus Zimmermann
Gesundheitsprävention
E-Mail-Kontakt
Telefon
(0681) 501-3850
Telefax
(0681) 501-3839

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