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Saarforst Landesbetrieb
 

Kalkung des Staatswaldes wird ab Mitte November fortgesetzt

07.11.2018
Waldkalkung in Von der Heydt Foto: SFL
Waldkalkung in Von der Heydt Foto: SFL

In den kommenden Wochen, voraussichtlich ab Mitte November (45/46 KW), werden im saarländischen Staatswald wieder Kompensationskalkungen durchgeführt.

Es handelt sich insbesondere um Waldflächen in den Revieren um Ottweiler  (Gemarkung  Steinbach, Fürth, Lautenbach), Neunkirchen (Münchwies, Hangard, Gorresberg) und Bexbach-Höchen. Betroffen sein können auch die Kommunen Breitenbach (im Südteil), Dunzweiler und Waldmohr (im Nordteil)

Gekalkt wird eine Fläche von rund 950  Hektar.

Den Kalkungsmaßnahmen vorausgegangen waren bodenchemische Analysen durch das Landesamt für Umwelt und Arbeitsschutz (LUA), um zuverlässige Aussagen über den Bodenzustand zu erhalten. Im Anschluss an die Kompensationskalkung wird es weitere Untersuchungen im Sinne einer Wirkungskontrolle geben.
Ausgebracht wird der Magnesiumkalk per Hubschrauber. Bei einer Menge von etwa drei Tonnen pro Hektar können so pro Hubschrauber an einem Tag zwischen 60 und 75 Hektar Wald gekalkt werden.

Der SaarForst, der die Durchführung der Kalkungsmaßnahmen organisiert und überwacht, weist darauf hin, dass die zur Kalkung vorgesehenen Flächen weiträumig abgesperrt und ausgeschildert werden und bittet die Bevölkerung, die Hinweise und Absperrungen im Interesse der eigenen Sicherheit zu beachten. Es soll damit vor allem verhindert werden, dass durch die Kalkungsmaßnahme die Kleidung der Waldbesucher verschmutzt wird. Ausdrücklich wird darauf hingewiesen, dass die Ausbringung von Kalk nicht gesundheitsschädlich ist.
Nähere Auskünfte zum zeitlichen und räumlichen Umfang der Kalkungsmaßnahmen können bei dem zuständigen SaarForst-Mitarbeiter FD Erich Fritz (0681/9712-116) erfragt werden. 

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