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Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz
 

Umweltminister Jost verleiht Jugendtierschutzpreis 2017 – Erster Preis für die Kita St. Maximin in Pachten

24.11.2017
Kinder der Kita St. Maximin mit (von links) Ingrid Seidel, Stiftungsratsvorsitzende der Tierschutzstiftung Saar, Kita-Leiterin Christiane Bard, Minister Reinhold Jost, Tierschutzbeauftragter Dr. Hans-Friedrich Willimzik und Erzieherin Annette Winter.
Kinder der Kita St. Maximin mit (von links) Ingrid Seidel, Stiftungsratsvorsitzende der Tierschutzstiftung Saar, Kita-Leiterin Christiane Bard, Minister Reinhold Jost, Tierschutzbeauftragter Dr. Hans-Friedrich Willimzik und Erzieherin Annette Winter.

Die Tiere des Waldes und die Tiere der Nacht – zu diesen Themenfeldern haben sich die Kinder der Kita St. Maximin in Dillingen-Pachten einiges einfallen lassen. Dank mehrerer Projekte und mit Unterstützung externer Experten wie der Nabu-Ortsgruppe Dillingen-Saarlouis erfuhren die Kleinen viel über einheimische Eulen und Fledermäuse. Besonders viel öffentliche Aufmerksamkeit erzielte eine Bilder-Ausstellung des Nachwuchses, in der das Thema Eichhörnchenhilfe im Vordergrund stand. Die Vielzahl der Projekte und kreativen Ansätze sowie die Intensität, mit der sich Kinder wie Erzieher auf Wissenswertes rund um Tiere und Tierschutz einließen, sind vorbildlich und preiswürdig, befand die Jury des Jugendtierschutzpreises des Saarlandes und erkannte der Kita St. Maximin den ersten Preis zu.

„Großes Lob für alle Eichhörnchen- und Fledermausexperten. Ich finde es beeindruckend, wie konsequent und vielfältig hier der Tierschutz immer wieder thematisiert wird“, befand Umweltminister Reinhold Jost bei der Preisverleihung in Pachten.  
Das Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz hat zum dritten Mal den Jugendtierschutzpreis ausgelobt, dotiert mit insgesamt 3000 Euro. Die Idee war  zusammen mit dem Tierschutzbeauftragen des Saarlandes, Dr. Hans-Friedrich Willimzik, entwickelt worden. Der Wettbewerb will Aktivitäten honorieren, die den Nachwuchs an das Thema Tierwohl und Tierschutz heranführen. Die Jury bewertete die eingereichten Arbeiten nach den Kriterien Tierschutz, Nachhaltigkeit, Wichtigkeit und Wirkung nach außen.
Die Gewinner des ersten Preises durften sich über 1000 Euro Preisgeld freuen. Es wurden aber auch noch vier zweite Preise vergeben:
Einen zweiten Preis und 500 Euro Preisgeld holte die Freiwillige Ganztagsgrundschule Oberbexbach mit ihrem Insektenparadies.
Die Grundschule Gisingen in Wallerfangen wurde ausgezeichnet für mehrere Arbeiten unter anderem über Bienen, Schmetterlinge und Biber.
Schüler der Ganztagsgrundschule Kirchberg in Saarbrücken gewannen dank ihres Schulbegleithundes Siggi einen zweiten Preis.
Und das Saarpfalz Gymnasium in Homburg überzeugte mit Projekten über Vögel und Insekten.  
Jost: „In den umfangreichen Projektbeschreibungen zeigte sich sehr eindrucksvoll, dass es Wissen braucht, um über Tierschutzthemen zu diskutieren. Alle Teilnehmer in diesem Wettbewerb sind Vorbild. Alle haben meinen Respekt verdient. Gelebter Tierschutz beginnt im Kopf, so der Untertitel unseres Preises. Und alle Teilnehmer haben Köpfchen bewiesen.“