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Ministerium für Inneres, Bauen und Sport
 

Innenminister Klaus Bouillon überreicht Werner Wilhelm aus Nohfelden-Selbach das Bundesverdienstkreuz

Klaus Bouillon, Minister für Inneres, Bauen und Sport, hat am Donnerstag, 20. September 2018, das Bundesverdienstkreuz am Bande an Werner Wilhelm aus Nohfelden-Selbach überreicht. Wilhelm erhält diese Auszeichnung für sein kommunalpolitisches Engagement auf Orts-, Gemeinde- und Kreisebene sowie sein Wirken bei der Gewerkschaft der Polizei.

Dr. Heribert Gisch (ehemal. Bürgermeister Gem. Nohfelden), Andreas Veit (Bürgermeister Gem. Nohfelden), Werner Wilhelm, Klaus Bouillon (Innenminister), Udo Recktenwald (Landrat des Landkreises St. Wendel), Ruth Meyer (Landtagsabgeordnete) (v.l.n.r.)
Dr. Heribert Gisch (ehemal. Bürgermeister Gem. Nohfelden), Andreas Veit (Bürgermeister Gem. Nohfelden), Werner Wilhelm, Klaus Bouillon (Innenminister), Udo Recktenwald (Landrat des Landkreises St. Wendel), Ruth Meyer (Landtagsabgeordnete) (v.l.n.r.)
„Diese Ehrung, die Ihnen von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier verliehen wurde, ist eine außerordentliche Anerkennung dafür, dass Sie angepackt, gehandelt und sich in vielen Bereichen in den Dienst unseres Staates gestellt haben“, lobte Innenminister Klaus Bouillon den Kommunalpolitiker in seiner Laudatio.

Sowohl in seiner Heimatgemeinde als auch im Landkreis St. Wendel engagierte sich Wilhelm über Jahrzehnte herausragend im Ehrenamt. Seit 1976 ist er kommunalpolitisch aktiv. Von 1984 bis 1994 gehörte er dem Ortsrat Selbach und dem Gemeinderat Nohfelden an. Als Mitglied des Finanz- und Personalausschusses legte er seinen Fokus auf die wirtschaftliche Entwicklung der Gemeinde und setzte sich wesentlich für die Realisierung des Projektes „Ferienpark am Bostalsee“ ein.

1994 wurde er in den Kreistag St. Wendel gewählt und übt dieses Amt bis heute aus. Dabei liegt der Schwerpunkt seiner kommunalpolitischen Arbeit auf dem Freizeitzentrum Bostalsee.

Außerdem vertritt er den Landkreis im Aufsichtsrat der Projektgesellschaft Bostalsee mbH. In diesen Gremien trägt er zur touristischen Weiterentwicklung des St. Wendeler Landes bei und wirbt in der Öffentlichkeit um Akzeptanz für touristische Maßnahmen.

Sein Engagement im Kreistag führte dazu, dass er 2009 sowohl zum Kreisbeigeordneten als auch zum stellvertretenden Vorsitzenden der CDU-Fraktion gewählt wurde. Heute ist er Geschäftsführer der Fraktion.

Durch seine Ortskenntnisse am Bostalsee und seine beruflichen Erfahrungen als Polizeibeamter wird er seit 2005 regelmäßig bei Großveranstaltungen am See ehrenamtlich als Leiter des Ordnungsdienstes eingesetzt.

Seit 1976 ist er Mitglied der Christlich-Demokratischen-Union und seit 2008 Kreisvorsitzender der Senioren-Union im Landkreis St. Wendel.

Ein weiteres Augenmerk gilt seiner Tätigkeit bei der Gewerkschaft der Polizei.

Mit seinem Eintritt in den Polizeidienst wurde er bereits 1965 Mitglied der GdP. Von 1977 bis 1989 war er Kreisvorsitzender der GdP St. Wendel. Daneben engagierte er sich im örtlichen Personalrat der PI St. Wendel, dessen Vorsitz er von 1981 bis 1985 innehatte. Wilhelm ist  Mitbegründer der „Initiative sicherer Landkreis“ und seit 2006 auch aktiv tätig bei der „Aktion Sicherheit für junge Autofahrer“.

 

Allgemeines zur Auszeichnung:

Der Bundesverdienstorden wurde 1951 vom damaligen Bundespräsidenten Theodor Heuss gestiftet, zwei Jahre nachdem das Grundgesetz verkündet worden war, die ersten Wahlen zum Bundestag nach Kriegsende stattgefunden hatten und die erste Bundesregierung mit Konrad Adenauer an der Spitze gebildet worden war.

Mit der Stiftung des Ordens schickte die junge Bundesrepublik sich an, politische und wirtschaftliche, soziale und geistige Leistungen sowie besondere Verdienste um die Bundesrepublik Deutschland beziehungsweise um das Gemeinwohl zu ehren, also das Wirken ihrer Bürgerinnen und Bürger, die den Staat ausmachen, ins Rampenlicht zu rücken.

Seit nunmehr mehr als 65 Jahren haben namhafte Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Kultur sowie zahllose Bürgerinnen und Bürger, die in ihrem direkten Umfeld politisch oder sozial wirkten, diese höchste Anerkennung erhalten, die unser Land verleihen kann.

Foto: Ralf Mohr