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Politik & Verwaltung
 

Das Ministerium der Justiz beabsichtigt, zum nächstmöglichen Zeitpunkt

eine Ergotherapeutin/einen Ergotherapeuten
bzw. Arbeitstherapeutin/Arbeitstherapeuten

im forensisch-therapeutischen Bereich der Justizvollzugsanstalt Saarbrücken einzustellen.

Die Einstellung erfolgt zunächst befristet auf zwei Jahre. Vergütungsmöglichkeiten bestehen im Rahmen der Vorgaben des Tarifvertrags der Länder (TV-L). Ausgeschrieben ist eine Vollzeitstelle, die grundsätzlich auch auf Teilzeitbasis besetzt werden kann.

Aufgabenschwerpunkt der ausgeschriebenen Stelle ist die arbeitstherapeutische Beschäftigung der Inhaftierten in der JVA Saarbrücken. Dabei stellt die Arbeitstherapie eine Behandlungsmaßnahme dar, die handwerkliche Fähigkeiten im Hinblick auf eine eventuelle berufliche Aus- und Fortbildung einschätzt und fördert. Es werden vorrangig Gefangene vorgesehen, die aus den unterschiedlichsten Gründen nur eingeschränkt arbeitsfähig sind. Darüber hinaus dient die Arbeitstherapie als diagnostisches Umfeld, in dem Verhaltensmuster bezüglich Zusammenarbeit mit den Mitklienten, gemeinsames Problemlösen und soziale Interaktionen beobachtet werden können. Diese Beobachtungen fließen im Rahmen regelmäßiger Konferenzen und Berichte in die Vollzugs- und Behandlungsplanung der Gefangenen ein.

Anforderungen:

•     Abgeschlossene Ausbildung mit staatlicher Anerkennung zum Ergotherapeuten/zur Ergotherapeutin oder eine äquivalente Qualifikation,

•     hohe Belastbarkeit, soziale Kompetenz sowie ein sicheres Auftreten im Konfliktmanagement,

•     Bereitschaft zur Begleitung von Freizeit- und Aktivitätsgruppen,

•     Vorerfahrungen in entsprechenden Aufgabengebieten oder Erfahrungen in der Arbeit mit Randgruppen (erwünscht).

Nähere Auskünfte erteilt der Leiter der JVA Saarbrücken, Herr Jenal (06 81-58 07 102). Bitte übersenden Sie Ihre aussagefähige Bewerbung mit den üblichen Bewerbungsunterlagen (tabellarischer Lebenslauf, Zeugniskopien) unter Angabe einer E-Mail-Adresse bis zum 31. Juli 2019 an das Ministerium der Justiz – Abteilung Justiz- und Maßregelvollzug, Soziale Dienste –, Franz-Josef-Röder-Straße 17, 66119 Saarbrücken.

Ihre Bewerbungsunterlagen werden im Falle der Nichtberücksichtigung nach Abschluss des Auswahlverfahrens vernichtet, sofern nicht eine Herausgabe geltend gemacht wird. Auf die Übersendung von Originalen, Klarsichthüllen und Schnellheftern sollte daher verzichtet werden. Eine Rücksendung der Bewerbungsunterlagen ist nur bei gleichzeitiger Einsendung eines ausreichend frankierten und adressierten Rückumschlages möglich.

Im Rahmen der tatsächlichen Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und der gesetzlichen Maßgabe, eine eventuell bestehende Unterrepräsentanz von Frauen innerhalb des Geltungsbereichs des bestehenden Frauenförderplans zu beseitigen, ist das Ministerium der Justiz an der Bewerbung von Frauen besonders interessiert, ebenso wie an der Bewerbung schwerbehinderter Menschen, die bei gleicher Eignung im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen bevorzugt berücksichtigt werden.

Information zur Erhebung personenbezogener Daten gemäß Artikel 13 DSGVO

Diese Informationen beziehen sich auf Bewerbungsverfahren des Referates C 3 im Ministerium der Justiz des Saarlandes in Saarbrücken.

Namen und Kontaktdaten des Verantwortlichen:

Ministerium der Justiz
Franz-Josef-Röder-Straße 17
66119 Saarbrücken

Kontaktdaten des Datenschutzbeauftragten:

Ministerium der Justiz
Der behördliche Datenschutzbeauftragte
Franz-Josef-Röder-Straße 17
66119 Saarbrücken
E-Mail: datenschutzbeauftragter@justiz.saarland.de

Zwecke der Verarbeitung, Rechtsgrundlage für die Verarbeitung und Speicherungsdauer

Die Erhebung und Verarbeitung Ihrer Daten ist für das Bewerbungs- und Auswahlverfahren und einer möglichen Einstellung erforderlich. Sie sind weder gesetzlich noch vertraglich dazu verpflichtet, uns Ihre Daten zu übermitteln. Da wir im Bewerbungsverfahren jedoch Angaben zu Ihrer Person benötigen, ist die Folge einer Nichtbereitstellung, dass wir Sie als Bewerberin oder Bewerber nicht (weiter) berücksichtigen können. Die Rechtsgrundlage für die Verarbeitung beruht auf den Artikeln 6 Absatz 1 Buchstabe b und 88 Absatz 1 der Verordnung (EU) 2016/679 (Datenschutz-Grundverordnung – DSGVO) in Verbindung mit § 22 Absatz 1 des Saarländischen Datenschutzgesetzes und den §§ 95 bis 102 des Saarländischen Beamtengesetzes.

Sollten Sie nicht eingestellt werden, werden Ihre personenbezogenen Daten automatisch nach Abschluss des Auswahlverfahrens gelöscht.

Ihre Rechte

Sie haben das Recht auf Auskunft nach Artikel 15 DSGVO über die bei uns über Sie gespeicherten Daten, das Recht auf Berichtigung nach Artikel 16 DSGVO, das Recht auf Löschung nach Artikel 17 DSGVO, das Recht auf Einschränkung der Verarbeitung nach Artikel 18 DSGVO sowie das Recht auf Datenübertragbarkeit nach Artikel 20 DSGVO.

Darüber hinaus haben Sie das Recht, der Verarbeitung Ihrer Daten zum Zweck der Bewerbung jederzeit zu widersprechen (Artikel 21 Absatz 1 DSGVO). Dies hat jedoch zur Folge, dass Sie in einem Auswahlverfahren nicht mehr berücksichtigt werden können.

Bitte richten Sie Ihren Widerspruch an das für die Stellenausschreibung zuständige Referat C 3 per E-Mail an poststelle@justiz.saarland.de oder schriftlich an: Ministerium der Justiz, Referat C 3, Franz-Josef-Röder-Straße 17, 66119 Saarbrücken.

Ihnen steht des Weiteren nach Artikel 77 DSGVO ein jederzeitiges Beschwerderecht über rechtswidrige Datenverarbeitung bei der Aufsichtsbehörde zu.

Anschrift der Aufsichtsbehörde:

Unabhängiges Datenschutzzentrum Saarland
Fritz-Dobisch-Straße 12
66111 Saarbrücken
Tel.: 06 81/94 781-0
Telefax: 0681/94781-29
E-Mail: poststelle@datenschutz.saarland.de