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Ausbildung
 

Allianz für eine starke berufliche Bildung

02.06.2016

Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger hat sich dafür ausgesprochen, die Qualität der dualen Berufsausbildung weiter zu erhöhen und will im Saarland zunehmend auch die leistungsstärkeren Jugendlichen zu einer Lehre motivieren. Dies erklärte sie am Donnerstag, 2. Juni, nach einem Spitzengespräch der „Allianz für Aus- und Weiterbildung“ in Berlin. In diesem Gremium vertritt sie die Interessen der Wirtschaftsministerkonferenz.

Rehlinger: „Wir haben zehn zentrale Arbeitsschwerpunkte für eine starke berufliche Bildung festgelegt, die auch für das Saarland von Bedeutung sind.“ Ziel sei es unter anderem, ein breites und nachhaltiges Angebot an betrieblichen Ausbildungsplätzen sicherzustellen und begleitende Hilfen gezielt einzusetzen. Die duale Ausbildung müsse im Übrigen aktiv an die digitale Zukunft herangeführt werden.

Die Partner der Allianz seien sich auch einig darin gewesen, dass das Angebot an betrieblichen Ausbildungsplätzen und die Nachfrage der Schulabgänger besser zusammengeführt werden müssen - insbesondere regional und branchenspezifisch. Zum Beispiel komme es darauf an, Betriebe, die ohne Erfolg einen Ausbildungsvertrag abschließen wollten, gezielt anzusprechen. Auch Studienabbrecher sollen über mögliche Perspektiven durch eine duale Ausbildung beraten werden.

Mit der 2014 geschlossenen Allianz für Aus- und Weiterbildung engagieren sich Bund, Bundesagentur für Arbeit, Länder, Wirtschaft und Gewerkschaften für ein hochwertiges duales Ausbildungssystem, das leistungsstarke Jugendliche, junge Menschen mit schlechteren Startchancen, Jugendliche mit Migrationshintergrund sowie Menschen mit Behinderung gleichermaßen an das Arbeitsleben heranführt. „Ihnen wird dazu ein Pfad aufgezeigt, der sie frühestmöglich zum Berufsabschluss bringen soll. Vorrang hat dabei die Ausbildung im Betrieb“, so die Ministerin.