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Saarforst Landesbetrieb
 

Kampagne gegen illegalen Müll im Wald gestartet

09.07.2019
Umweltminister Reinhold Jost und Hans-Albert Letter, Direktor des SaarForst Landesbetriebes bei der Einweihung der Waldtafel Foto: SFL
Umweltminister Reinhold Jost und Hans-Albert Letter, Direktor des SaarForst Landesbetriebes bei der Einweihung der Waldtafel Foto: SFL

Plastiktüten, zerbeulte Getränkedosen und schmutzige Babywindeln, aber auch Matratzen, Asbestplatten und Autoreifen. Es gibt's nichts, was in den saarländischen Wäldern nicht illegal entsorgt wird. Mit den Waldtafeln appelliert SaarForst und Ministerium an die Vernunft der Bürger und sagt den Umweltsündern den Kampf an. Diesen drohen Bußgelder zwischen 10 und 2.500 Euro, im Wiederholungsfall sogar bis zu 5.000 Euro. Kaum einer weiß, dass schon das in den Wald geworfenen Papiertaschentuch zwischen 6 Wochen und 5 Jahre braucht bis es sich ganz und gar aufgelöst hat. Autoreifen 2.000 Jahre, Glasflaschen gar 50.000 Jahre.

"So lange kämpft der Wald mit dem Müll" heißt es auf den Infotafeln und Flyern des SaarForst Landesbetriebes.

Seit 2016 haben sich die Kosten für die Entfernung des illegalen Mülls im Wald nahezu verdoppelt auf fast 300.000 Euro, und das alleine im Staatswald. Müll im Wald zu entsorgen ist kein Kavaliersdelikt, sondern schon Naturfrevel, der als Ordnungswidrigkeit oder als Straftat geahndet werden kann. Der Umweltminister rief die Bürger dazu auf, verdächtige Müllsünder direkt anzusprechen und gegebenenfalls beim nächsten Revierförster zu melden bzw. bei der Ortspolizei anzuzeigen.

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Nahezu alle Revierförster melden, dass der Müll im Wald mehr geworden ist!