Saarland.de - Startseite
   Benutzerhinweise    Inhalt    Suche
Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr
 

Online-Umfrage zur Mobilität der Zukunft in saarländischen Kommunen

Pressemitteilung vom 22.07.2018 - 15:00 Uhr

Die Arbeit am Mobilitätskonzept für das Saarland geht in eine neue Phase. Verkehrsministerin Anke Rehlinger teilte mit, dass dazu jetzt eine landesweite Online-Umfrage gestartet wurde. „Unser Ziel ist es, einzelne Verkehrskomponenten wie Klimaschutz, Digitalisierung oder auch ÖPNV und das Carsharing weiterzuentwickeln und stärker miteinander zu verschränken“, so die Ministerin.

Als Grundlage für das Konzept soll neben Experteninterviews auch eine Bestandsaufnahme der Mobilitätsentwicklung in den saarländischen Kreisen, Städten und Gemeinden dienen. In einem Schreiben hat die Ministerin daher die Kommunalvertreter dazu aufgerufen, sich an der Befragung zu beteiligen. Rehlinger: „Wir brauchen einen Überblick über die aktuelle Verkehrsentwicklung vor Ort. Ich verspreche mir von den Rückmeldungen eine zuverlässige Datengrundlage für eine Gesamtstrategie des Landes zur Mobilität der Zukunft.“ Mit der Bedeutung des Klimaschutzes wachse auch der Bedarf an alternativen Antrieben und entsprechender Ladeinfrastruktur in den Kommunen: „Gleichzeitig kommt der digitale Wandel mehr und mehr auf unseren Straßen an, bei diesen Entwicklungen werden wir uns nicht abhängen lassen.“

Die Online-Befragung liefere nicht nur Erkenntnisse über den Status quo, sondern auch über die langfristigen Planungen der Kommunen in Sachen Mobilität. Erfasst werden daher im Einzelnen vorhandene Konzepte zur Mobilitäts- und Raumentwicklung sowie bereits laufende oder geplante Aktivitäten in den Bereichen Elektromobilität, Radverkehr, Öffentlicher Personennahverkehr und Parkplatzsituation. Die Umfrageergebnisse werden dann mit Prognosen des zukünftigen Mobilitätsverhaltens und der Verkehrsnachfrage abgeglichen. So lässt sich ermitteln, wie gut das Saarland bisher für zukünftige Anforderungen an die Mobilität gerüstet ist, und an welchen Stellen noch Handlungsbedarf besteht.

„Mithilfe des Mobilitätskonzepts können wir Szenarien und Ziele für die Zukunft der Mobilität im Saarland entwickeln und so der Landespolitik, der Planung auf Landesebene, aber auch den Kommunen einen Handlungsrahmen für eigene verkehrspolitische Ansätze an die Hand geben. Ich hoffe auf breite Unterstützung der verantwortlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Kommunen. Je ergiebiger die Bestandsaufnahme ausfällt, desto detaillierter können wir das Mobilitätskonzept gestalten“, sagt Anke Rehlinger.

Die Befragung soll über einen Zeitraum von drei Wochen laufen.