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Immissionsschutz
 

Kleinfeuerungsanlagenverordnung trat am 22. März 2010 in Kraft

Die Erste Verordnung zur Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes (Verordnung über kleine und mittlere Feuerungsanlagen - 1. BImSchV, auch Kleinfeuerungsanlagenverordnung) beschäftigt sich u. a. mit Heizungen von Haushalten und Kleinverbrauchern. Sie regelt unter welchen Bedingungen kleinere und mittlere Gas-, Öl-, Kohle- oder Holzheizungen aufgestellt und betrieben werden dürfen. Grenzwerte legen fest, wie viel Schadstoffe emittiert werden dürfen. Geregelt ist daher, wie oft und in welchem Umfang eine Anlage aus Immissionsschutzgründen überwacht werden muss. Die Verordnung enthält außerdem eine Brennstoffliste in der die Stoffe aufgeführt sind, die in den Feuerungsanlagen verbrannt werden dürfen z.B. Öl, Gas, Holz, etc..

Info

Einzelraumfeuerungsanlagen dienen vorrangig zur Beheizung des Aufstellraums, z.B. Kachelöfen oder Heizkamine.

Heizungsanlagen dienen der Beheizung eines Gebäudes, z.B. Pelletheizung, Gas- oder Ölheizung, etc.

Ziel der 1. BImSchV ist es,
• die in unmittelbarer Nähe der Feuerungsanlage anfallenden Immissionen und die damit verbundenen gesundheitlichen Risiken zu vermindern und
• eine effizientere Energieverwendung zu fördern.
Um diese Ziele effektiver erreichen zu können, wurde die 1. BImSchV überarbeitet.

Konkrete Gründe für die Überarbeitung der 1. BImSchV sind:
• Die veralteten Grenzwerte aus dem Jahr 1988 an den Stand der Technik anpassen.
• Alle Emittenten erfassen, auch holzbefeuerte Kleinanlagen.
• Kleiner dimensionierte Feuerungsanlagen, die derzeit hauptsächlich eingebaut werden, erfassen.
• Vorkehrende Maßnahmen treffen, um die wachsenden Feinstaubemissionen aus holzbefeuerten Anlagen zu verringern.
• Die Entwicklung der Messtechnik und Anlagentechnik zu fördern.


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