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Immissionsschutz
 

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Stickstoffoxide setzen sich zusammen aus Stickstoffmonoxid (NO) und Stickstoffdioxid (NO2). Sie entstehen bei Verbrennungsprozessen in Industrie- und Energieerzeugungsanlagen sowie in Verbrennungsmotoren.

Stickstoffoxide werden hauptsächlich als Stickstoffmonoxid emittiert. NO besitzt eine kurze Verweilzeit in der Atmosphäre, bevor es zu NO2 weiterreagiert.

Die Stickstoffdioxid-Konzentration enthält einen kleineren Anteil an primär emittiertem NO2; den größeren Anteil bildet das sekundäre NO2, das aufgrund von chemischen Umwandlungsprozessen in der Atmosphäre entsteht.

In den üblichen Umgebungskonzentrationen zeigt NO2 kaum Auswirkungen auf die menschliche Gesundheit. Es kann allerdings bestehende Allergien verstärken und in höheren Konzentrationen zu Reizungen und Störungen der Atemwege führen.

Auf Pflanzen können gasförmige Stickstoffoxide sogar eine düngende Wirkung haben. Stickstoffdioxid kann jedoch Salpetersäure bilden, die ähnlich der Schwefelsäure eine der wesentlichen Ursachen des "Sauren Regens" darstellt.

Stickstoffoxide sind außerdem Ausgangsstoffe für die Bildung von Photooxidantien. Dies sind Schadstoffe, die sich erst unter dem Einfluss von Sonnenenergie aus anderen Stoffen bilden. Ihr bekanntester Vertreter ist das Ozon.