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Immissionsschutz
 

Weitere Informationen zu Feinstaub ...

Stäube gelangen sowohl auf natürliche Weise als auch aus anthropogenen Quellen in die Umwelt. Dabei sind vor allem Verbrennungsprozesse einschließlich des Verkehrs, industrielle Prozesse und Verladevorgänge zu nennen.
Man unterscheidet zwischen Grob- und Feinstäuben. Erstere sinken nach nur kurzem Aufenthalt in der Atmosphäre zu Boden und werden als Staubniederschlag erfasst.
Feinstäube verhalten sich in der Atmosphäre ähnlich wie Gase. Sie verweilen längere Zeit in der Atmosphäre und können dort über weite Strecken transportiert werden. Sie werden messtechnisch als Schwebstaub erfasst.
Für die menschliche Gesundheit sind vor allem die Feinstäube von bedeutung, die aufgrund ihrer geringen Teilchengröße bis in die Lungenbläschen vordringen können.
Neuere Studien haben gezeigt, dass bei hohen Immissionen vermehrt Atemwegsinfektionen, Anfälle von Atemnot und Husten sowie Erkrankungen der Atemwege auftreten. Als Langzeitauswirkungen können auch Erkrankungen des Kerz-Kreislaufsystems verstärkt oder mit ausgelöst werden. Dabei gibt es Hinweise, dass die Beschwerden bei Patienten mit bestimmten Vorerkrankungen (Asthma, Herz-Kreislauferkrankungen) sowie bei besonders jungen und alten Menschen stärker bzw. früher auftreten.
Darauf deutet zum Beispiel ein erhöhter Medikamentenverbrauch bei Asthmatikern bei einem Anstieg der Feinstaubkonzentrationen in der Außenluft.