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Immissionsschutz
 

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Ozon (O3) ist schon lange als natürlicher Bestandteil der Atmosphäre bekannt. Es wird in der Stratosphäre gebildet und gelangt über Austauschprozesse in tiefergelegene bodennahe Luftschichten (Troposphäre).
Zum natürlichen Ozongehalt der Luft kommt Ozon hinzu, das aufgrund menschlicher Aktivitäten in der Troposphäre gebildet wird.
Es entsteht als Sekundärschadstoff unter Einwirkung von Sonnenstrahlen aus Stickstoffoxiden (NOx) und leichtflüchtigen Kohlenwasserstoffen (VOC). Sowohl Stickstoffoxide wie auch leichtflüchtige Kohlenwasserstoffe werden in großen Mengen vom Kfz-Verkehr freigesetzt.

Die schädigende Wirkung von Ozon beruht auf seiner extremen Reaktionsfreudigkeit. Beim Menschen können erhöhte Ozonkonzentrationen zu Kopfschmerz und Reizungen der Schleimhäute und Atemwege führen. In hohen Konzentrationen verursacht Ozon Funktionsstörungen der Luge.
Die durch Ozon und andere Photoxidantien verursachten Beeinträchtigungen von Pflanzen reichen von erhöhter Anfälligkeit für Pilzbefall über nicht sichtbare Ertragseinbußen bis zu sichtbaren Schädigungen der Blattorgane.