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Impulse für den Mittelstand
 

Gewerbegebiet Lisdorfer Berg wird vollständig erschlossen

09.10.2018

Das Saarland für Investoren und Unternehmen noch attraktiver zu machen – das ist das Ziel von Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger. Um es zu erreichen, braucht es vor allem geeignete Flächen für Unternehmensansiedlungen. Eine davon ist der Lisdorfer Berg. Das Industriegebiet an der B 269 zwischen Saarlouis und Überherrn gehört zu den größten Ansiedlungsflächen in Südwestdeutschland. Nun soll auch der letzte Teil des Lisdorfer Bergs erschlossen werden. Dazu hat die Ministerin der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung (gwSaar) eine erneute Zuwendung in Höhe von rund 420.000 Euro zugesagt. Mithilfe der Fördermittel kann die gwSaar das Industriegebiet restlos bewirtschaften und so für weitere Unternehmen nutzbar machen.

„Die Flächen auf dem Lisdorfer Berg sind sehr begehrt – gerade die Nähe zur Grenze ist ein klarer Standortvorteil für Unternehmen auf dem europäischen Markt“, sagte Anke Rehlinger. „Zuletzt waren keine freien Flächen mehr verfügbar – das ändern wir jetzt, damit das Industriegebiet weiter wachsen kann.“

Bereitgestellt werden die Mittel aus dem Landesprogramm zur Verbesserung der regionalen Beschäftigungslage und der Wirtschaftsstruktur und somit unmittelbar in die Verbesserung der Infrastruktur gesteckt.

„Die saarländischen Hauptbranchen der Auto- und Stahlindustrie befinden sich zurzeit in einem großen Umbruch. Umso wichtiger ist es, auch in anderen Branchen starke Unternehmen an die Saar zu bekommen“, so die Ministerin. Wegen der guten Verkehrsanbindung an das deutsche und französische Autobahnnetz und der leistungsstarken Gas- und Stromversorgung sei der Lisdorfer Berg besonders für Unternehmen aus dem produzierenden Gewerbe und für das Logistikgewerbe attraktiv.

Erst im März hat mit „Nobilia“ einer der größten deutschen Küchenhersteller seine Ansiedlung am Lisdorfer Berg perfekt gemacht.