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Denkmalpflege
 

Bronzeplakette an der Christuskirche in Dudweiler erinnert an DSD-Förderung

Von rechts: Dr. Ulrich Bollert (DSD), Pfarrer Heiko Poersch, Peter Jacoby (Saartoto) und Markus Braun vom LDA vor der Bronzetafel an der Christuskirche Dudweiler (Foto: Werner Hillen, WOCHENSPIEGEL)
Von rechts: Dr. Ulrich Bollert (DSD), Pfarrer Heiko Poersch, Peter Jacoby (Saartoto) und Markus Braun vom LDA vor der Bronzetafel an der Christuskirche Dudweiler (Foto: Werner Hillen, WOCHENSPIEGEL)

Mit insgesamt 56.000 Euro unterstützte die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) 2014 und 2015 die Dachstuhlsanierung der evangelischen Kirche in Saarbrücken-Dudweiler. Am 19. Dezember 2017 überbrachte nun Dr. Ulrich Bollert, Ortskurator Saarland der DSD, gemeinsam mit Peter Jacoby von Saartoto bei einem Pressetermin vor Ort zur Erinnerung an die gelungene Restaurierung an Pfarrer Heiko Poersch eine Bronzetafel mit dem Hinweis „Gefördert durch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz mit Hilfe der GlücksSpirale“. So bleibt das Engagement der privaten Förderer der Denkmalstiftung und der Rentenlotterie von Lotto auch nach den Maßnahmen an vorbildlichen Projekten sichtbar und kann zu weiterer Unterstützung motivieren.

Die evangelische Christuskirche von Dudweiler wurde 1881/1882 erhöht über dem Altstadtkern als kreuzförmiger, neogotischer Bau mit Westturm, Querhaus und dreiseitig geschlossenem Chor errichtet. Mitte der 1960er Jahre wurde das Bauwerk im Innern zu einer Zentralkirche umgestaltet, dabei entfernte man die Emporen. 1979/1981 erhielt die Kirche neue Fenster nach Entwürfen von Werner Persy. Die Christuskirche zählt nunmehr mit ihrer prägnanten Architekturgestaltung zu den bedeutenden Baudenkmälern des Saarlands. Sie gehört zu den über 40 Projekten, die die private Denkmalstiftung dank Spenden und Mittel der GlücksSpirale, der Rentenlotterie von Lotto, allein im Saarland fördern konnte.

Das Kirchengebäude wies umfangreiche Schäden an Dächern und Gewölben auf. An verschiedenen Stellen des Schiffdachs waren die Balkenköpfe verfault, Gewölberisse zwangen 2009 zur Sperrung der Kirche. Mit großem Engagement beseitigte die Kirchengemeinde die Schäden im Rahmen einer umfassenden Dachstuhlsanierung.