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Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz
 

Die Vermessung der Welt als Beruf

07.07.2017
Staatssekretär Roland Krämer mit den Vermessungstechnikerinnen und –technikern
Staatssekretär Roland Krämer mit den Vermessungstechnikerinnen und –technikern

Nach dreijähriger Ausbildungszeit haben 9 junge Saarländerinnen und Saarländer die Ausbildung zur Vermessungstechnikerin/ zum Vermessungstechniker erfolgreich absolviert. Der Staatssekretär im Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz, Roland Krämer, hat den neuen Fachleuten für Geoinformationstechnologie in einer kleinen Feierstunde die Prüfungszeugnisse überreicht.

„Sie haben sozusagen die Vermessung der Welt zu Ihrem Beruf gemacht.  Ihre Arbeit wird die Grundlage für unzählige Informationssysteme und Planungen schaffen“, so Krämer.

Als Jahrgangsbester erhielt Cedric Jager,  ausgebildet bei der Kommunal-Wasserversorgung Saar GmbH, vom Bund der öffentlich bestellten Vermessungsingenieure e.V., dem Deutschen Verein für Vermessungswesen e.V. Saarland und  dem Verband Deutscher Vermessungsingenieure einen Nachwuchspreis.

Die 9 neuen Vermessungstechniker/-innen:
Marco Ames, Daniel Clemens, Ronja Hasselbach, Cedric Jager, Stefan Lorson, Alexander Müller, Oksana Müller, Elias Ruschel, Tim Singer

Hintergrund:
Im Saarland bilden 21 Betriebe in der Geoinformationstechnologie aus - Ausbildungsbetriebe können sowohl öffentliche Arbeitgeber, als auch gewerbliche Ingenieur- und Vermessungsbüros, Versorgungsunternehmen und die Öffentlich bestellten Vermessungsingenieure sein. Das Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz ist die Zuständige Stelle für Ausbildungsberufe in der Geoinformationstechnologie.

Vermessungstechnikerinnen und Vermessungstechniker sind Fachleute für Geodaten mit verschiedenen Messverfahren. Modernste Entwicklungen in der Messtechnik kommen dabei zum Einsatz. Dazu zählen u.a. Laservermessung, Satelittenmessverfahren und elektronische Streckenmessungen. Die so gewonnenen Geodaten können in digitalen Karten, Plänen und Geoinformationssystemen visualisiert werden. Diese bilden dann die Grundlage für Planungen im Straßen- und Siedlungsbau, können aber auch zur Sicherung von Eigentumsgrenzen (Liegenschaftskataster) herangezogen werden.