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Gentechnik und Chemikalien
 

Gentechnik bei Lebens- und Futtermitteln

Die landwirtschaftliche Nutzung gentechnisch veränderter Pflanzen konzentriert sich auf die Arten Sojabohne, Mais, Baumwolle, Raps und Zuckerrübe und findet neben den USA und Kanada vor allem in den Entwicklungs- und Schwellenländern Brasilien, Argentinien, Indien und China statt. In Deutschland findet derzeit aber kein kommerzieller Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen statt und auch in Europa kommt dies nur selten vor.

Häufiger sind Verfahren, bei denen Lebens- und Futtermittelzusätze wie Vitamine und Aromen mit Hilfe von gentechnisch veränderten Mikroorganismen hergestellt werden. In der Nutztierhaltung kommt außerdem als eiweißreiches Futtermittel vor allem gentechnisch verändertes Soja zum Einsatz.

Gentechnisch veränderte Lebensmittel und Futtermittel sowie Lebens- und Futtermittel, die aus gentechnisch veränderten Organismen hergestellt werden, dürfen erst in die EU importiert und dort verkauft werden, wenn sie hierfür eine sogenannte Inverkehrsbringensgenehmigung besitzen. Das Genehmigungsverfahren richtet sich nach europäischen Vorgaben und die ausgesprochene Genehmigung gilt EU-weit.
Entsprechend genehmigte Lebens- und Futtermittel sind beim Verkauf in der EU zu kennzeichnen. Ausgenommen hiervor sind aber Produkte von Nutztieren (Fleisch, Milcherzeugnisse und Eier), die mit gentechnisch veränderten Futtermitteln gefüttert wurden.


Kontrolle
Das Landesamt für Verbraucherschutz (LAV) überprüft im Saarland regelmäßig Lebensmittel auf das Vorkommen gentechnisch veränderter Bestandteile und auf die Einhaltung der Kennzeichnungsvorschriften. Die Ergebnisse werden in den Jahresberichten veröffentlicht.

Auch Futtermittel werden im Rahmen der amtlichen Futtermittelüberwachung regelmäßig auf das Vorkommen gentechnisch veränderter Bestandteile und auf die Einhaltung der Kennzeichnungsvorschriften überprüft. Im Saarland ist hierfür das Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz zuständig. Mehr Informationen zur amtlichen Futtermittelmittelüberwachung und zur Überprüfung im Saarland finden Sie auf der Internetseite des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL).

Ansprechpartner

Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz
Abteilung C
Jörg Klein
Arbeitsschutz, Verbraucherschutz, Tierschutz
Keplerstraße 18
66119 Saarbrücken
E-Mail-Kontakt
Telefon
(0681) 501-3219
Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz
Referat B/2
Alfred Hoffmann
Agrarpolitik, Landwirtschaftliche Erzeugung, Ernährung
Keplerstraße 18
66117 Saabrücken
E-Mail-Kontakt
Telefon
(0681) 501-1887
Telefax
(0681) 501-4314
Landesamt für Verbraucherschutz
Konrad-Zuse-Straße 11
66115 Saarbrücken
E-Mail-Kontakt
Telefon
(0681) 9978-0
Telefax
(0681) 9978-4499
Anonyme Verbraucherhotline und Verbraucherbeschwerden
Landesamt für Verbraucherschutz
Konrad-Zuse-Straße 11
66115 Saarbrücken
E-Mail-Kontakt
Telefon
(0681) 9978-4501
Telefax
(0681) 9978-4499

BMELV: Lebensmittel und Gentechnik

Ergebnisse zur Lebensmittel- und Futtermittelüberwachung