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Polizei
 

#Polizei_lokal: Meldungen unserer Dienststellen

Hier finden Sie ausgewählte Meldungen verschiedener Dienststellen des Landespolizeipräsidiums.
Polizei Saarland
Polizei Saarland

Mittwoch, 14. November 2018

Richtige Altreifen Entsorgung geht anders

Völklingen.
Gleich zweimal haben sich am Dienstag (13.11.2018) bislang unbekannte Personen Ihre Altreifenentsorgung leicht gemacht. Spaziergänger entdeckten die insgesamt knapp 50 unschönen Fundstücke im Wald in Püttlingen und Ludweiler. Ob es sich bei beiden Taten um dieselben Täter gehandelt hat, darf nun die Polizei in Völklingen ermitteln, die jetzt Verfahren wegen illegaler Abfallentsorgung eingeleitet hat.
In der Natur entsorgter Müll ist für Tiere und Menschen gefährlich!

Für mehr Aufmerksamkeit im Straßenverkehr - Saarländische Polizei führte landesweite Schwerpunktkontrollen durch

Saarbrücken. Zusammen mit den zwölf Polizeiinspektionen kontrollierten die Verkehrsdienste des Landespolizeipräsidiums vergangene Woche insgesamt fast 17.000 Fahrzeuge. Durch die Kontrollen soll die Gurtanlegequote gesteigert und die Hauptunfallursache Ablenkung bekämpft werden.

615 Personen, darunter elf Kinder, hatten den Sicherheitsgurt nicht ordnungsgemäß angelegt. Grundsätzlich wird bei Nichtanlegen des Gurtes ein Verwarngeld in Höhe von 30 Euro fällig. In Fällen nicht ordnungsgemäß gesicherter Kinder erhöht sich die Summe auf bis zu 70 Euro und einen Punkt im Fahreignungsregister, wenn mehrere Kinder ohne jegliche Sicherung transportiert wurden. In 152 Fällen stellten die Einsatzkräfte fest, dass Fahrzeugführer_innen elektronische Geräte, meist Mobiltelefone, verbotswidrig während der Fahrt nutzten. Radfahrer_innen droht in einem solchen Fall ein Verwarngeld in Höhe von 55 Euro, Kraftfahrzeugführer_innen ein Bußgeld in Höhe von 100 Euro sowie ein Punkt im Fahreignungsregister.

„Ablenkung“ im Straßenverkehr ist im Zeitalter der Information- und Kommunikationstechnologien eines der drängendsten Themen, wenn es um die Verkehrsunfallvermeidung geht. Viele Verkehrsexperten sind sich einig, dass Ablenkung eine der Hauptunfallursachen schwerer Verkehrsunfälle ist.  Das Anlegen des Sicherheitsgurtes ist nach wie vor die einfachste und wichtigste Maßnahme, wenn es um die Reduzierung von Unfallfolgen geht. Die Polizei appelliert an alle Verkehrsteilnehmer, sich auf das Verkehrsgeschehen zu konzentrieren und die Verkehrsabläufe bewusst wahrzunehmen, um auf gefährliche Situation schnellstmöglich angemessen reagieren zu können. Zudem sollten zum eigenen Schutz, aber auch dem anderer Insassen, alle Sicherheitseinrichtungen genutzt werden, über die die jeweiligen Fahrzeuge verfügen.

 

Freitag, 9. November 2018

Nach der Uhrumstellung: Einbrecher nutzen die frühe Dunkelheit aus!

Es ist wieder soweit: Es wird früher dunkel! Das machen sich Einbrecher zwischen Oktober und März gern zu Nutze.

Vor diesem Hintergrund möchten wir auf die Risiken in der dunklen Jahreszeit hinweisen. Denn auch wenn die Einbruchszahlen in den letzten beiden Jahren zurückgegangen sind, sollte man es den Einbrechern nicht zu leicht machen. Mit unseren Präventionstipps können Haus oder Wohnung gegen unliebsamen Besuch geschützt werden!

- Schließen Sie beim Verlassen des Hauses oder der Wohnung alle Fenster und Türen!
- Lassen Sie zur Nachtzeit die Rollläden herunter! Halten Sie die Läden nach Möglichkeit aber tagsüber offen, um keine Hinweise auf Ihre Abwesenheit zu geben!
- Sorgen Sie für ausreichend Beleuchtung im und ums Haus! Steuern Sie die Beleuchtung mit Bewegungsmeldern und täuschen Sie so Anwesenheit vor!
- Pflegen Sie nachbarschaftliche Kontakte! Ein wachsamer Nachbar ist besser als jede Alarmanlage!

Scheuen Sie sich nicht, verdächtige Wahrnehmungen bei der Polizei zu melden!

Vereinbaren Sie einen Termin zur individuellen und kostenlosen Einbruchschutzberatung unter der Telefonnummer 0681/962-3535!

 

Wir waren es nicht

Riegelsberg. Unbekannte haben in der Nacht von Mittwoch (07.11.2018) auf Donnerstag (08.11.2018) das Kürzel „SEK“ mit schwarzer Farbe auf das Gebäude der Gemeindeverwaltung Riegelsberg gesprüht. Unser SEK (SpezialEinsatzKommando) hatte dort aber weder einen Einsatz, noch hinterlassen die Jungs Kürzel an Hauswänden. Da solche Farbschmierereien eine Straftat darstellen, ist die Polizei Saarland nun doch involviert und ermittelt.

Hunger auf Backwaren???

Hassel. Gestern Nachmittag (08.11.2018) versuchte jemand in eine Bäckerei in Hassel einzubrechen. Durch irgendetwas gestört, flüchtete die unbekannte Person gegen 17:00 Uhr über den Hof der Bäckerei in unbekannte Richtung.

 

Dienstag, 6. November 2018

Unfall mit Lkw auf der A8 in Höhe Neunkirchen City

Neunkirchen. Gestern Mittag (05.11.2018), gegen 12:00 Uhr, verlor ein 61-Jähriger die Kontrolle über seinen Lkw, als ihm der linke Vorderreifen platze. Dadurch prallte er mit seinem Fahrzeug gegen die Mittelleitplanke. Aus dem aufgerissenen Tank traten knapp 650 Liter Kraftstoff aus.

Die Autos von zwei entgegenkommenden Unglücksraben wurden durch umherfliegende Trümmerteile beschädigt. Glücklicherweise wurden durch den Unfall keine Personen verletzt. Es kam zu Behinderungen.

Nicht mehr alle Latten am Zaun

Homburg. Zwischen dem 02.11.2018, 16:00 Uhr, und dem 05.11.2018, 07:00 Uhr, riss ein Unbekannter auf dem Schulgelände der Siebenpfeiffer-Schule in Homburg 24 Holzlatten eines Zaunes aus der Verankerung und ließ diese mitgehen.

Die Polizeiinspektion Homburg ermittelt.

 

Freitag, 2. November 2018

Polizei vollstreckt Haftbefehl gegen 31-Jährigen

Saarbrücken/Lebach. Am Mittwoch (31.10.2018) nahmen Beamte des Dezernats für Eigentumskriminalität des Landespolizeipräsidiums einen 31 Jahre alten Algerier in der Landesaufnahmestelle Lebach fest. Gegen den Mann lag ein Haftbefehl wegen Einbruchs sowie weiterer Eigentums- und Raubdelikte vor.
Der seit seiner Einreise nach Deutschland im Oktober 2017 in Lebach wohnhafte Mann kommt für eine Vielzahl von Straftaten in Betracht, für die er zwischenzeitlich zu einer sechsmonatigen Freiheitsstrafe auf Bewährung verurteilt wurde. Offenbar unbeeindruckt davon beging der Mann weitere Straftaten, unter anderem einen versuchten räuberischen Diebstahl am 24.10.2018 in Saarbrücken. Aufgrund dieser Taten stellte die Staatsanwaltschaft Saarbrücken beim AG Saarbrücken einen Antrag auf Haftbefehl, der am 29.10.2018 erlassen und am 31.10.2018 in der Landesaufnahmestelle in Lebach vollstreckt wurde. 

Der Mann, der sich widerstandlos festnehmen ließ, wurde nach seiner Festnahme in die JVA Saarbrücken gebracht.

 

Montag, 17. September 2018

Freilaufender Hund greift an

Reitscheid. Eine freilaufende Buldogge griff vergangenen Freitag (14.09.2018), gegen 16:00 Uhr, den Labrador einer 59-jährigen Spaziergängerin an und verbiss sich in dessen Halsbereich. Eine 38 Jahre alte Bekannte sowie der Vater der 59-Jährigen wurden ebenfalls von dem Hund attackiert. Dabei zerriss das T-Shirt der 38-Jährigen und der Vater trug eine blutende Wunde am Arm davon.

Eine zweite Old English Bulldogge, welche derselben Besitzerin gehört, war ebenso unangeleint unterwegs. Einem Nachbarn gelang es die beiden Hunde anzuleinen und an einem Baum zu befestigen. Die Besitzerin der Bulldoggen war zum Zeitpunkt des Hundeangriffs nicht zu Hause.

Nachdem die Besitzerin der Tiere informiert werden konnte, kam sie zur Einsatzörtlichkeit, nahm die Hunde in Empfang und sperrte sie wieder ein. Die Ermittlungen dauern an.

Schatzsucher unterwegs

Bubach. Am Freitagabend (14.09.2018) machte ein mit Nachtsichtgerät ausgestatteter Jäger in Bubach eine interessante Beobachtung. Er sah mehrere Personen, die mit einem Metalldetektor durch den Wald liefen und Grabungen durchführten. Dort soll sich angeblich eine verborgene römische Villa befinden.

Die hinzugerufene Polizei der PI St. Wendel traf an der Örtlichkeit zunächst auf zwei Männer, die tatsächlich einige alte Münzen gefunden hatten. Bei einer dritten Person, die sich versteckt hatte, fanden die Einsatzkräfte 31 weitere Münzen auf. Alle Münzen wurden sichergestellt.

Die Männer im Alter zwischen 28 und 36 Jahren stehen aufgrund ihrer Schatzsuche im Verdacht eine Ordnungswidrigkeit nach dem Denkmalschutzgesetz begangen zu haben.

Liebe Streithähne: Altglas gehört doch in den Container

Völklingen. Am frühen Samstagmorgen (15.09.2018) gerieten zwei Bekannte in der Völklinger City in Streit. Dabei warf ein 23-Jähriger aus Völklingen eine zerbrochene Glasflasche nach seinem gleichaltrigen Bekannten aus Mettlach. Der Mettlacher riss seinen linken Arm nach oben, um sich vor dem Wurfgeschoss zu schützen. Durch die zerbrochene Flasche verletzte er sich leicht am Arm.

Schläfchen auf der Autobahn

Saarlouis. Am Samstagmorgen (15.09.2018), gegen 03:30 Uhr, meldete ein aufmerksamer Verkehrsteilnehmer der Polizei ein unsicher fahrendes Fahrzeug auf der A 620, Fahrtrichtung Saarlouis. Noch während des Telefonates ergänzte der Zeuge, dass der Pkw zwischen der Anschlussstelle Wallerfangen und dem Autobahndreieck Saarlouis auf der Überholspur angehalten hat.

Als die Kollegen_innen vor Ort eintrafen staunten sie nicht schlecht: Der 34 Jahre alte Franzose lag schlafend in seinem Pkw. Er erklärte, dass er sich „zum Schlafen einen Parkplatz gesucht habe“. Der Mann war deutlich alkoholisiert und stand zudem unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen.

Dienstag, 11. September 2018

Nach Raub auf Spielcasino in Dudweiler

Saarbrücken. Am heutigen Dienstag (11.09.2018) verübten in den frühen Morgenstunden zwei bewaffnete Männer einen Raubüberfall auf ein Spielcasino in der Rathausstraße in Saarbrücken-Dudweiler. Gegen 03:30 Uhr hielten sich eine Angestellte und ein Kunde vor dem Casino auf, als sie unvermittelt von zwei maskierten Männern mit einer schwarzen Pistole bedroht und in das Casino gezwungen wurden. Die Täter forderten die Herausgabe von Bargeld, verstauten die Beute in einer mitgebrachten beigefarbenen Stofftasche und flüchteten in Richtung Dudoplatz.

Haftbefehl gegen Einbrecher vollstreckt.

Saarbrücken/Püttlingen. Am heutigen Dienstagmorgen (11.09.2018) vollstreckten Beamte des Dezernats für Eigentumskriminalität und der Diensthundestaffel des Landespolizeipräsidiums an der Wohnanschrift eines 49-Jährigen aus Püttlingen einen vom AG Saarbrücken erlassenen Haftbefehl. Der Mann steht in dringendem Verdacht, für mehrere Einbrüche im Völklinger Raum verantwortlich zu sein.
Bereits im August dieses Jahres wurde der Püttlinger auf frischer Tat bei einem Einbruch in Geislautern durch den geschädigten Hauseigentümer festgestellt, konnte jedoch noch mit der Beute vom Tatort fliehen. Noch am gleichen Tag fiel der Mann, der mit einem tags zuvor in Luisenthal entwendeten PKW geflohen war, Einsatzkräften als Fahrer des gestohlenen PKW auf. In der anschließenden Kontrolle stellte sich nicht nur heraus, dass der 49-Jährige unter berauschenden Mitteln stand und ohne Fahrerlaubnis unterwegs war. Vielmehr fanden die Polizeibeamten im Fahrzeug eine Vielzahl von Gegenständen, die aus diversen Einbrüchen herrührten.
Derzeit überprüfen Beamte des Dezernats für Eigentumskriminalität, ob der Mann noch für weitere Einbrüche in Betracht kommt. Der Mann sitzt nun in der JVA Saarbrücken ein.

Autoscooter entwendet

Völklingen-Ludweiler. In der Zeit von Sonntag, 21:00 Uhr bis Montag 14:30 Uhr, entwendeten Unbekannte einen Autoscooter vom Kirmesplatz in Ludweiler. Das Gewicht eines Autoscooters liegt bei ca. 250 Kilo, so dass mindestens vier Personen zum Abtransport eines Scooters nötig sind. Der Autoscooter ist rot mit silbernen und blauen Farbstreifen und hat einen Wert von etwa 6.000 Euro.

 

Montag, 10. September 2018

Polizei Saarlouis schnappt drei verurteilte Straftäter

Saarlouis. Achtung Kontrolle! Von Freitag (07.08.2018) auf Samstag (09.08.2018) kontrollierte die Saarlouiser Polizei mehrerer Fahrzeuge. Dabei gelang es ihnen innerhalb von 24 Stunden drei mit Haftbefehl gesuchte Männer dingfest zu machen. Während ein 29-jähriger Franzose aus Creutzwald seinen Aufenthalt im Gefängnis durch die Zahlung einer gegen ihn verhängten Geldstrafe abwenden konnte, landeten ein 34-jähriger Saarlouiser sowie ein 26 Jahre alter Mann aus Weiskirchen in der JVA Saarbrücken.

Spiel mit dem Feuer

St. Ingbert. Am Samstag (08.09.2018) ging kindlicher Leichtsinn in St. Ingbert noch recht glimpflich aus. Feuerwehr und Polizei erhielten nachmittags die Mitteilung, dass das Toilettenhäuschen am Festplatz in Rohrbach brennen würde. Der Brand konnte von den eingesetzten Feuerwehrkräften schnell unter Kontrolle gebracht werden. Bei der Untersuchung des Brandortes stellten die Kräfte fest, dass Papier und Holz in den Urinalen sowie eine Tür Feuer gefangen hatten.
Aufgrund von Zeugenaussagen gerieten zwei Kindern in Verdacht das Feuer gelegt zu haben. Die Polizei übergab die Kinder in die Obhut ihrer Eltern.
Die Ermittlungen zu dem Brand dauern an.

Don`t drink and drive

Völklingen. Gleich drei Fälle von Trunkenheit am Steuer beschäftigten am vergangenen Wochenende die Polizei Völklingen.
In der Nähe der Landegrenze bei Nassweiler flüchtete am 09.09.2018, gegen 03:30 Uhr, ein Pkw-Fahrer vor der Police National. Bei seiner Flucht rammte der 22-jährige Franzose einen französischen Streifenwagen und beschädigte mehrere Verkehrsschilder auf deutschem Hoheitsgebiet. In Karlsbrunn konnte der Flüchtende schließlich gestoppt werden. Er war stark alkoholisiert und besitzt keine Fahrerlaubnis.
Am Sonntagmorgen (09.09.2018) fiel der Polizei der Fahrer eines Mazdas wegen seiner unsicheren Fahrweise auf. Ein bei dem 35-Jährigen durchgeführter Atemalkoholtest war positiv. Ihn erwartet nun ein Ordnungswidrigkeitenverfahren.
Deutlich alkoholisierter war der Fahrer eines schwarzen Ford. Der 34-Jährige schlief Freitagnacht (08.09.2018) an der Ampelanlage Rathausstraße/Am Hüttenwerk trotz lauter Musik und laufendem Fahrzeugmotor ein. Ein durchgeführter Atemalkoholtest erbrachte einen stark überhöhten Promillewert. Führerschein und Fahrzugschlüssel des Berauschten  wurden sichergestellt.

 

Montag, 27. August 2018

Polizei schnappt Taschendieb auf Biosphärenfest

St. Ingbert. Gestern (26.08.2018) Nachmittag, gegen 17:50 Uhr, versuchte ein 33-Jähriger in der Kaiserstraße in St. Ingbert in Höhe des Geschäftes Sparparadies einem Mann den Geldbeutel aus der Jackentasche zu stehlen. Als ein 35 Jahre alter Festbesucher den Mann auf den Diebstahlsversuch ansprach, lief dieser in Richtung Saarbrücker Straße davon. Aufgrund der Personenbeschreibung konnten Polizeikräfte den Dieb an der Eisenbahnunterführung in der Neuen Bahnhofstraße ausfindig machen.  Er hatte kein Diebesgut bei sich und wollte sich zu dem Tatvorwurf nicht äußern.

Einbrecher dingfest gemacht

Großrosseln. Am vergangenen Samstag (25.08.2018) begab sich ein 35-Jähriger aus Großrosseln gegen 12 Uhr an die Rückseite eines Wohnhauses, drückte einen heruntergelassenen Rollladen nach oben und schlug ein Loch in die Fensterscheibe. Anschließend öffnete er das Fenster. Ohne in das Anwesen einzusteigen, entfernte er sich wieder vom Tatort. Mehrere Zeugen beobachteten den Mann beim Verlassen der Örtlichkeit und verständigten umgehend die Polizei Völklingen, für die der Einbrecher kein Unbekannter ist.

Kassiererin hindert Ladendiebin an Flucht

Großrosseln. Am Samstagabend (25.08.2018), gegen 18:10 Uhr, stahl eine 48 Jahre alte Frau in einer Lidl-Filiale mehrere Flaschen Alkohol. Eine aufmerksame Kassiererin beobachtete die Frau bei ihrer Tat und hinderte sie bis zum Eintreffen der Polizei daran aus dem Geschäft zu flüchten.

 

Donnerstag, 23. August 2018

Während der Fahrt kam der Sandmann - Verkehrsunfall in Großrosseln verläuft glimpflich

Großrosseln. Gestern Nachmittag (22.08.2018) ereignete sich in der Emmersweilerstraße in Großrosseln ein Verkehrsunfall. Die Fahrerin eines grauen VW Golf war in Richtung Emmersweiler unterwegs, als ihr nach eigenen Angaben aufgrund von Übermüdung während der Fahrt die Augen zufielen. Dabei überfuhr die Französin eine Verkehrsinsel und kollidierte mit zwei Verkehrszeichen. Der Golf war durch den Aufprall stark beschädigt und musste abgeschleppt werden. Die Fahrerin oder sonstige Personen wurden zum Glück nicht verletzt.

Übermüdet ein Fahrzeug zu führen ist sehr gefährlich und deshalb verboten!

Wenn Ihr also während der Fahrt bemerkt, dass Ihr müde werdet, solltet Ihr folgende Tipps beherzigen:

- Macht umgehend eine Pause! 10 bis 15 Minuten können ausreichen!
- Bewegt Euch an der frischen Luft! Macht Gymnastikübungen!
- Trinkt einen Kaffee!

Wichtig ist, aufkommende Müdigkeit als Gefahr zu erkennen und die Fahrt zu unterbrechen!

 

Mittwoch, 22. August 2018

Spritztour mit geklautem Feuerwehrauto endet auf Polizeiwache

Völklingen/Wadgassen/Bous. Mehrere Notrufe gingen bei der saarländischen Polizei heute am frühen Morgen  (22.08.2018) ein, weil in Wadgassen und Wehrden ein Feuerwehrfahrzeug mit Martinshorn und Blaulicht mit hoher Geschwindigkeit und „planlos unterwegs sei". In Wehrden entdeckte und stoppte eine Streife das gemeldete Fahrzeug. Drei junge Männer konnten, nach kurzem Fluchtversuch, festgenommen werden. Wie sich herausstellte waren die beiden 19-Jährigen gemeinsam mit einem 24 Jahre alten Mann gegen 04:45 Uhr in das Gerätehaus der Feuerwehr Bous eingebrochen und hatten dort Einsatzkleidung und Getränke gestohlen. Mit einem dort abgestellten Feuerwehrfahrzeug gingen sie anschließend auf „Spritztour“  und beschädigten während ihrer Fahrt einen geparkten PKW. Fahrer und Beifahrer standen unter Alkohol- und Drogeneinfluss und wehrten sich heftig gegen ihre Festnahme.

 

Dienstag, 21. August 2018

Saarbrücker Raubserie geklärt - Zwei Männer in Haft

Saarbrücken. Seit Februar dieses Jahres kam es zu insgesamt neun Raubüberfällen entlang des Saarleinpfades zwischen Staatstheater und Daarler Brücke. Durch umfangreiche gemeinsame Ermittlungen des Raubdezernates des LPP und des Kriminaldienstes Saarbrücken konnte gestern (20.08.2018) ein 22-jähriger Mann in seiner Saarbrücker Wohnung festgenommen werden. Der Ghanaer soll Mitglied einer mehrköpfigen Bande sein und sitzt nun in der JVA Saarbrücken ein.

Ein aus Syrien stammender 22 Jahre alter Saarbrücker gilt als Kopf der Bande. Er befand sich bereits aufgrund eines  bestehenden U-Haftbefehls wegen gefährlicher Körperverletzung zum Nachteil seiner Lebensgefährtin in der JVA Saarbrücken. Die Ermittler gehen davon aus, dass  die Bande aus mindestens vier Männern besteht, die die Überfälle am Leinpfad in unterschiedlicher Besetzung begangen haben. Nur der Chef der Bande soll an allen neun Raubtaten beteiligt gewesen sein; der festgenommene Ghanaer an zumindest vier der Taten. Er legte in seiner Vernehmung ein umfangreiches Geständnis ab.

Die Bande agierte immer nach dem gleichen Muster. Zunächst sprachen sie ihre Opfer an und fragten nach Zigaretten. Dann schüchterten die Männer ihre Opfer stark ein bzw. attackierten sie. Im Anschluss raubten sie mitgeführte Wertgegenstände wie Smartphones, Bargeld und Schmuck. In zwei Fällen schlugen die Täter ihre Opfer bewusstlos und ließen sie schwer verletzt am Tatort zurück. Einmal wurde auch ein Messer mitgeführt und als Drohmittel eingesetzt.

Die Ermittlungen hinsichtlich weiterer Tatverdächtiger dauern an.

 

Donnerstag, 16. August 2018

Fast 100 Fahrer waren zu schnell - Geschwindigkeitsmessungen im Bereich von Grundschulen

Saarbrücken/Bexbach. Auch in der zweiten Schulwoche kontrolliert die Polizei die im Bereich der Schulen gefahrenen Geschwindigkeiten. So führte der Verkehrsdienst Ost am vergangenen Montag (13.08.2018) Kontrollen vor verschiedenen Schulen im Saarpfalz-Kreis durch. Vor Schulen in Kirkel-Limbach und Homburg überschritten insgesamt 97 Fahrzeugführer die erlaubte Höchstgeschwindigkeit von 30 Stundenkilometern, trotz Zusatzbeschilderung  „Achtung Kinder“.

Fünf Fahrer waren sogar so schnell, dass sie mit einem Bußgeld in Höhe von mindestens 80 Euro und Punkten in Flensburg rechnen müssen. Die Fahrerin eines Audi fiel gleich in zwei Messstellen auf. Gemessene 64 Stundenkilometer bedeuten für beide Verstöße ein Bußgeld von 175 Euro, zwei Punkte in Flensburg und einen Monat Fahrverbot. Die im Zusammenhang mit Maßnahmen zur Schulwegsicherung stehenden Geschwindigkeitskontrollen werden fortgesetzt.

 

Dienstag, 14. August 2018

Teure Telefonate - Verkehrsdienste kontrollierten Handynutzung

Saarbrücken. Für 30 Verkehrsteilnehmer erhöhen sich die Kosten für mobiles Telefonieren in diesem Monat drastisch: 100 Euro Bußgeld sowie einen Punkt im Fahreignungsregister in Flensburg zieht die Nutzung eines Mobiltelefones während der Fahrt nämlich nach sich. Aktionskontrollen mit dem Schwerpunkt der „Ablenkung durch elektronische Geräte“ führten die Verkehrsdienste West und Ost am gestrigen Montag (13.08.2018) in Saarbrücken und Bexbach durch. Zwischen 9:00  und 13:30 Uhr fielen dabei 24 Fahrer von PKW und sechs Fahrer von LKW auf, die während der Fahrt ihr Mobiltelefon genutzt hatten.

Die Polizei weist darauf hin, dass die verbotswidrige Nutzung von Mobiltelefonen und anderen elektronischen Geräten während der Fahrt die Aufmerksamkeit des Fahrers auf den Straßenverkehr stark beeinträchtigt und immer mit einem hohen Unfallrisiko verbunden ist.

 

Montag, 13. August 2018

Gemeinsame Rauschgiftermittlungsgruppe (GER) des Saarlands unterstützt GER Bayern - Durchsuchung von Hotel in Neunkirchen führt zum Auffinden von Beweismitteln

Saarbrücken. In dem länderübergreifend angelegten Ermittlungsverfahren „Paraguay“, in originärer Zuständigkeit der GER Bayern, waren auch die Ermittler der GER Saarland (Gemeinsame Ermittlungsgruppe Rauschgift von Landespolizeipräsidium und Zollfahndungsamt Frankfurt a.M.) gefragt. Das in Bayern geführte Ermittlungsverfahren, das sich gegen eine albanische Tätergruppe richtet, die Kokain im großen Stil aus Südamerika nach Deutschland schmuggelte, führte die süddeutschen Ermittler auch ins Saarland. Bereits im Dezember wurden in einer Bananenreiferei in Neunkirchen rund 250 Kilogramm reines Kokain durch Beamte aus dem Saarland sichergestellt. Das in Bananenkisten versteckte Kokain hatte einen geschätzten Marktwert von rund 50 Millionen Euro. Intensive Ermittlungen ergaben, dass davor bereits Anfang Dezember 2017 310 Kilogramm Kokain über die gleiche Firma in Neunkirchen verschoben worden waren.

Die Täter, die von der Lieferung wussten, brachen in die Firma ein und entwendeten das Kokain.  Wie in Neunkirchen, gab es weitere Tatorte im gesamten Bundesgebiet. Es wurden bislang insgesamt fast 800 Kilogramm Kokain sichergestellt. Damit dürfte es sich nicht nur um eine der größten Kokainsicherstellung im Saarland, sondern bundesweit gehandelt haben. Mitte des vorigen Jahres gelang den Beamten des LKA Bayern dann der große Coup: Die achtköpfige Tätergruppierung, darunter auch ihre Hintermänner, konnten verhaftet werden, als sie größere Mengen Rauschgift - von Hamburg aus - in die Niederlande bringen wollten. Der Tatvorwurf gegen die Hauptbeschuldigten wurde durch eine Durchsuchung der Saarländischen Rauschgiftfahnder Anfang dieses Monats, gemeinsam mit ihren Kollegen aus München, in der letzten Woche weiter erhärtet. In einem Neunkircher Hotel konnten umfangreiche Beweismittel (Unterlagen, technische Geräte) beschlagnahmt werden. Den Tätern drohen nun von den bayrischen Gerichten langjährige Haftstrafen.

Junggesellenabschied gerät außer Kontrolle

Saarlouis. Eine größere Personengruppe feierte am vergangenen Samstagabend (11.08.2018) in der Altstadt von Saarlouis einen Junggesellenabschied. Acht Herren taten sich dabei besonders hervor, weshalb ein Gastwirt die Polizei rief. Beim Feststellen der Personalien verhielten sich der zukünftige Bräutigam sowie dessen Bruder derart aggressiv und renitent, dass sie letztlich in Gewahrsam genommen werden mussten. Da die Begleiter der beiden Männer mit dieser Maßnahme nicht einverstanden waren, war die Unterstützung durch zahlreiche Polizeikräfte erforderlich, um die Maßnahme durchzusetzen. Den restlichen Gästen wurde ein Platzverweis erteilt.

Im Verlauf des Abends erschien dann eine Bekannte der in Gewahrsam genommenen Herren bei der Polizei und sicherte zu, sich um die beiden Herren zu kümmern. Leider nur mit geringem Erfolg: die Brüder suchten trotz Verbot durch die Polizei erneut die Altstadt auf, wo es sogleich auch wieder Ärger gab. Nach erneutem Eingreifen der Polizei mussten bei schließlich eine Zeit in der Gewahrsamszelle verbringen.

 

Donnerstag, 2. August 2018

Mutmaßlicher Wohnungseinbrecher in Saarbrücken verhaftet

Saarbrücken. Mit Durchsuchungsbeschlüssen und einem Haftbefehl im Gepäck tauchten Ermittler des Landespolizeipräsidiums heute Morgen (02.08.2018) im Saarbrücker Stadtteil Burbach auf. Der mit Haftbefehl gesuchte mutmaßliche Wohnungseinbrecher, ein 41 Jahre alter Mann aus Saarbrücken, wurde verhaftet und nach seiner Vorführung in die JVA gebracht.

Gegen sechs Uhr durchsuchten die Beamten des Sachgebiets gegen Wohnungseinbruchsdiebstahl, unterstützt durch Mitarbeiter des Dezernats für Rauschgiftkriminalität, drei Wohnungen und zwei Garagen, die durch den Festgenommene genutzt wurden. In den Objekten fanden die Einsatzkräfte Diebesgut (Fernseher, Mobiltelefone, Laptops, Tablet-PC’s, E-Bikes, Werkzeuge, Motorroller, Stromgeneratoren) sowie mehrere Hundert Gramm Betäubungsmittel, einen Teleskopschlagstock sowie eine Gaspistole.

Dem 41-Jährigen werden mindestens vier Einbrüche in Wohn- und Geschäftsräume in Saarbrücken, bei denen er Bargeld, hochwertige elektronische Geräte wie Laptops und Mobiltelefone sowie elektrische Werkzeuge erbeutete, vorgeworfen.

Die Ermittlungen dauern an.

 

Mittwoch, 1. August 2018

Festnahme nach Verfolgungsfahrt in Saarbrücken - 44- ähriger Franzose fährt auf kontrollierende Polizisten zu

Saarbrücken. Heute Morgen (01.08.2018), gegen 06:00 Uhr, flüchtete ein französischer Pkw, besetzt mit drei Personen, vor einer polizeilichen Kontrolle. Hierbei verursachte der 44-jährige Fahrer einen Verkehrsunfall mit zwei unbeteiligten Pkw. Im Rahmen einer Kontrolle fuhr der Mann auf die kontrollierende Polizisten zu. Diese versuchten, durch Schüsse auf die Karosserie den Pkw zu stoppen. Verletzt wurde dabei niemand.

Ein Streifenkommando der PI Saarbrücken Burbach wollte den betroffenen Pkw in der Saarbrücker St. Johanner Straße kontrollieren. Ohne die Anhaltezeichen zu beachten, flüchtete der Pkw mit französischen Kennzeichen über die Westspangenbrücke auf die BAB 620, in Fahrtrichtung Saarlouis. Dann nahm der Fahrer die Ausfahrt Gersweiler Brücke, wobei er das Rotlicht der dortigen Ampel nicht beachtete.

Es kam bei der Fahrt in Richtung Gersweiler zu einem Verkehrsunfall mit zwei unbeteiligten Fahrzeugen. Der 44-Jährige setzte seine Fahrt ohne anzuhalten fort. In Klarenthal, Höhe Warndtstraße, konnte der Pkw zunächst gestoppt werden. Als die Beamten zwecks Kontrolle auf den Pkw zugingen, sprang der Beifahrer aus dem Fahrzeug und flüchtete in das angrenzende Waldstück.

Der Fahrer hingegen gab Gas und fuhr auf die Polizisten zu, wobei einer von der Schusswaffe Gebrauch machte und mehrere Schüsse auf den Pkw abgab, um diesen zu stoppen. Verletzt wird niemand. Die fortgesetzte Flucht endete allerdings kurz darauf in einer nahegelegenen Sackgasse. Der 44 Jahre alte Mann aus Stiring Wendel (F), der noch versuchte zu entkommen, und der 18-jährige Mitfahrer aus Merlebach konnten festgenommen werden.

Dem Beschuldigten, gegen den ein Haftbefehl besteht  und der zudem merklich unter Alkoholeinfluss stand, wurde eine Blutprobe entnommen. Nach Vernehmung erfolgte die Zuführung in die Justizvollzugsanstalt Ottweiler. Gegen ihn wurden Strafverfahren wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr sowie Straßenverkehrsgefährdung eingeleitet. Der 18- jährige Mitfahrer konnte nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen auf freien Fuß gesetzt werden.

Die Ermittlungen zu der geflüchteten Person dauern an.

 

Montag, 30. Juli 2018

Mehr als Hundert Stundenkilometer zu schnell - Geschwindigkeitsmessungen auf der Grumbachtalbrücke

Saarbrücken. Am vergangenen Freitag (27.07.2018) führte der Verkehrsdienst Mitte bereits am frühen Morgen eine Geschwindigkeitsmessung auf der BAB 6 in Höhe der Baustelle auf der Grumbachtalbrücke durch. Hier ist in Fahrtrichtung Mannheim die Höchstgeschwindigkeit auf von 80 Stundenkilometer beschränkt. Von 1080 Fahrzeugen, die die Messstelle passierten, waren 280 zu schnell. 139 Verkehrsteilnehmer erwarten nun neben einem Bußgeld auch Punkte. 48 Verkehrsteilnehmer waren so schnell, dass sie zusätzlich mit einem Fahrverbot rechnen müssen.

Einem Motorradfahrer, der mit 186 km/h gemessen wurde, drohen neben einem Bußgeld in Höhe von 600 Euro auch ein Fahrverbot von drei Monaten sowie zwei Punkte im Verkehrszentralregister in Flensburg.

 

Mittwoch, 25. Juli 2018

Mordkommission (Moko) „Kuchenberg“ fasst mutmaßlichen Brandstifter von Neunkirchen - 29-Jähriger aus Neunkirchen dringend tatverdächtig

Saarbrücken. Nach dem Brand eines Wohn- und Geschäftshauses in der Neunkircher Kuchenbergstraße am 17.04.2018, bei dem ein 38 Jahre alter Mann ums Leben kam, haben die Ermittler den mutmaßlichen Brandverursacher festgenommen. Es handelt sich um einen 29-jährigen Mann aus Neunkirchen.

Am 17.04.2018 kam es gegen 23.15 Uhr im Anwesen Kuchenbergstraße 12 in Neunkirchen-Wiebelskirchen zu einem Vollbrand eines mehrstöckigen Wohn- und Geschäftshauses. Hierbei kam ein 38 Jahre alter Bewohner ums Leben, 14 weitere Personen mussten unter erheblicher Lebensgefahr (vier davon durch Rauchgas ver-letzt) aus dem Gebäude gerettet werden. Die Brandermittler des Landespolizeipräsidiums stellten mit Unterstützung eines externen Sachverständigen fest, dass der Brand im hölzernen Treppenhaus des Erdgeschosses gelegt wurde. Technische Ursachen konnten ausgeschlossen werden.

Umfangreiche Ermittlungen der eigens eingerichteten Moko „Kuchenberg“ führten zur Identifizierung zweier männlicher Personen, die sich zur tatkritischen Zeit in der Nähe des Tatorts aufhielten. Es handelt sich hierbei um zwei Neunkircher im Alter von 29 und 18 Jahren. Bei gestern (24.07.2018) durchgeführten Vernehmungen der beiden sowie einer weiteren Zeugin ergab sich der Verdacht gegen den 29 Jährigen. Gegen den 18 Jahre alten Begleiter konnte derzeit ein Tatverdacht nicht erhärtet werden. Zum Tatmotiv können aus ermittlungstaktischen Gründen (ausstehende Vernehmungen) derzeit keine Angaben gemacht werden.

Über die Staatsanwaltschaft wurde Haftbefehl wegen Mordes in Tateinheit mit Brandstiftung mit Todesfolge beantragt. Die Vorführung vor den Haftrichter ist für den heutigen Vormittag geplant.

Die Ermittlungen dauern an.

 

Dienstag, 17. Juli 2018

Dreiste Diebe gestellt

Völklingen. Gestern (16.07.2018), gegen 13:30 Uhr, beobachtete ein Mann einen 33-Jährigen dabei, wie er im SOS-Kinderdorf in Völklingen eine Bauchtasche und einen Geldbeutel stahl und anschließend flüchtete. Das Diebesgut übergab er an einen 36-jährigen Komplizen, der sich in der Nähe aufhielt. Der Komplize entsorgte die Bauchtasche und den Geldbeutel in einem nahegelegenen Mülleimer. Der flüchtende Dieb wurde von dem Zeugen verfolgt und zur Rede gestellt, stritt die Tat allerdings ab. Die hinzugerufene Polizei konnte den Obdachlosen und seinen Komplizen durch die Hilfe des couragierten Zeugen feststellen und die entwendeten Gegenstände an den Eigentümer zurückgeben.


Offensichtlich alkoholisierter 51-Jähriger verursacht in wenigen Minuten zwei Unfälle

Schiffweiler. Montagabend (16.07.2018), gegen 21:00 Uhr,  kam ein Mann aus Ottweiler in der Kirchstraße in Schiffweiler mit seinem Ford von der Fahrbahn ab. Auf der Gegenfahrbahn kollidierte er mit dem Außenspiegel des Pkws einer 20-Jährigen und flüchtete.Nur wenige Minuten später verunfallte der 51-Jährige auf der L 297, fuhr ca. 80 Meter durchs Unterholz und kam in einem Graben zum Stehen. Dabei wurde der Fahrer leicht verletzt und musste mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht werden.

Dem Unfallverursacher wurde eine Blutprobe entnommen. Der beschädigte Ford musste von einem Abschleppunternehmen aus dem Graben geborgen werden.

 

Montag, 16. Juli 2018

Alkoholisierter Falschfahrer in St. Wendeler Innenstadt

St. Wendel. Vergangenen Samstag (14.07.2018), gegen 02:15 Uhr, staunten zwei Polizeibeamte auf Streife nicht schlecht, als der Fahrer eines schwarzen Audi A 3 die Bahnhofstraße (Einbahnstraße) in entgegengesetzte Richtung befuhr. Daraufhin hielten die Beamten den Pkw an und kontrollierten ihn. Der Fahrer war alkoholisiert und zusätzlich durch Drogen beeinflusst. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen und sein Führerschein einbehalten.

Schläfchen auf der Fahrbahn

Marpingen. Am Samstagmorgen (14.07.2018) wurde die Polizei zu einem Fahrzeug gerufen, das in Marpingen mitten auf der Straße parkte. Darin entdeckten die Beamten einen schlafenden, stark alkoholisierten Mann hinter dem Steuer. Dieser reagierte auf die Polizisten zunächst so aggressiv, dass er kurzzeitig mittels Haltegriffen fixiert werden musste. Nachdem er sich beruhigt hatte, wurde der Fahrer zur Entnahme einer Blutprobe zur Dienststelle gebracht. Auf richterliche Anordnung musste der Mann bis zur Ausnüchterung seinem Schlafbedürfnis in der Gewahrsamszelle der Polizei nachkommen. Weiterhin wurde sein Führerschein beschlagnahmt.

Mehrere Kilo Rauschgift bei Wohnungsdurchsuchungen gefunden

Saarbrücken. Am frühen Sonntagmorgen (15.07.2018) fanden Ermittler des Landespolizeipräsidiums in zwei Wohnungen im Kreis Merzig über 30 Kilogramm verschiedener Rauschgiftarten, mehrere Hundert Stichwaffen bzw. Messer sowie Schnaps und Zigaretten in größeren Mengen. Die beiden Wohnungsinhaber waren zuvor bei einer Kontrolle des Zoll aufgefallen.   Gegen 01:00 Uhr am Sonntag kontrollierten Einsatzkräfte des Zoll in Wadgassen die beiden 41 und 43 Jahre alten Insassen eines Taxis, das zum Festival im Völklinger Hüttenareal unterwegs war. Die beiden Männer hatten, versteckt in Unterhosen und einem präparierten Gürtel,  kleinere Mengen an Marihuana, Kokain, Amphetamin und Ecstasy-Tabletten dabei. Bei der Durchsuchung der Wohnungen der beiden fanden Beamte des Landespolizeipräsidiums dann fast 20 Kilogramm Amphetamin, fast fünf Kilogramm Marihuana, über sieben Kilogramm Haschisch, eine größere Menge Ecstasy-Tabletten sowie einige Gramm Chrystal Meth und Kokain und eine Schreckschusspistole. Daneben lagerten in beiden Wohnungen mehrere Hundert Stichwaffen und Messer, über 2.000 Zigaretten und mehrere Hundert Liter Schnaps. die über einen, möglicherweise illegalen, Internethandel vertrieben wurden.

Gegen beide Männer erließ die Staatsanwaltschaft Haftbefehl. Der 43-Jährige wurde anschließend in die JVA Saarbrücken gebracht, der Haftbefehl gegen den 41-Jährigen unter Auflagen außer Vollzug gesetzt.

 

Donnerstag, 12. Juli 2018

Nach versuchtem Totschlag vor Saarbrücker Diskothek - Polizei verhaftet Tatverdächtige

Saarbrücken. Gestern Morgen (11. Juli 2018) nahm die saarländische Polizei kurz vor sieben Uhr in Saarbrücken zwei Tatverdächtige fest, die am Samstag, den 16. Juni 2018, einen 35-jährigen Tunesier vor einer Saarbrücker Diskothek zusammengeschlagen und schwer verletzt haben sollen. Im gleichen Zusammenhang durchsuchten Ermittler  vier Wohnungen in Saarbrücken.

Ein Zeugenhinweis führte die Beamten des Dezernats für Kapitaldelikte auf die Spur eines 21-jährigen Deutschen jugoslawischer Herkunft. Im Verlauf der weiteren, umfangreichen Ermittlungen konnten sie die Identität eines 19-jährigen Serben klären, der nach Überzeugung der Ermittler ebenfalls an der Auseinandersetzung vor der Diskothek „Soho“ in der Saarbrücker Kaiserstraße beteiligt gewesen soll. Nach bisherigem Ermittlungsstand gerieten die beiden in Saarbrücken wohnenden Männer mit dem späteren Opfer vor der Diskothek in Streit. Nachdem einer der beiden den 35-Jährigen niedergeschlagen hatte, trat der andere dem wehrlos am Boden liegenden Mann gegen den Kopf. Der lebensgefährlich Verletzte musste im Krankenhaus notoperiert werden und befindet sich weiterhin in einem kritischen Zustand. Weitere Personen waren den Ermittlungen zu folge nicht aktiv an der Auseinandersetzung beteiligt.

Die beiden Festgenommenen, gegen die Haftbefehl wegen versuchtem Totschlag bestand, wurden dem Haftrichter vorgeführt und anschließend in die JVA Saarbrücken bzw. Ottweiler gebracht.

 

Montag, 9. Juli 2018

Ohne Mampf gab’s Kampf

Saarbrücken. Am Samstagabend (07.07.2018) geriet ein junges Paar in einem Restaurant in Saarbrücken mit dem Servicepersonal in Streit. Die beiden wollten noch ein weiteres Gericht bestellen, obwohl die Küche bereits geschlossen war. Darüber war das Paar so erbost, dass sie die Angestellten mit Geschirr und Besteck bewarfen. Die hinzugerufene Polizei verwies das Pärchen des Restaurants.


Opfer setzt sich zu Wehr

Saarbrücken. Am frühen Sonntagmorgen, gegen 04:20 Uhr, entwendete ein 29-Jähriger einem anderen Mann vor einer Diskothek in Saarbrücken sein Handy. Das Opfer verfolgte den Dieb und forderte die Herausgabe des Handys. Die Hartnäckigkeit des Opfers brachte ihm zwar Schläge ein, allerdings erhielt er auch noch vor Eintreffen der Polizei sein Handy zurück. Diese nahm den stark alkoholisierten Tatverdächtigen fest. Ihn erwartet nun eine Strafanzeige wegen Verdacht des räuberischen Diebstahls.


Mobile Wache in Homburg

Homburg. Am 17. Juli 2018 (Dienstag) macht die Mobile Wache der Polizeiinspektion Homburg zwischen 10:00 und 12:00 Uhr auf dem Christian-Weber-Platz in Homburg Station. Dort bieten die beiden Homburger Kontaktpolizisten Beratung rund um den Einbruchschutz und geben Präventionstipps zu Taschendiebstahl. 

Interessierten Bürgerinnen und Bürgern bietet die Kontaktpolizei auch kostenlose Einbruchschutzberatungen zu Hause an. Die beiden Beamten sind über das Bürgertelefon der Polizeiinspektion Homburg unter 06841/106-111 zu erreichen.

 

Mittwoch, 27. Juni 2018

Festnahme eines flüchtigen 36-Jährigen

Saarbrücken. Gestern (26.06.2017), gegen 11:00 Uhr, gelang den Zielfahndern des Landespolizeipräsidiums die Festnahme eines bereits seit Dezember  2017 untergetauchten Deutsch-Kroaten. Gegen den Mann bestand Haftbefehl wegen Besitz und Handeltreibens mit Betäubungsmitteln. Nach Verkündung des Haftbefehls durch das AG Saarbrücken wurde der Mann in die JVA Saarbrücken gebracht.

Der Festgenommenen war bereits seit Ende Dezember vergangenen Jahres nach einer Körperverletzung zum Nachteil seiner Lebensgefährtin untergetaucht. In deren Wohnung hinterließ der 36-Jährige bei seiner Flucht  u.a. drei Kilogramm Amphetamin, die ihm durch die Rauschgiftermittler eindeutig zugeordnet werden  konnten. Ermittlungen ergaben, dass sich der Gesuchte im Raum Neunkirchen und Saarbrücken verborgen hielt.  Freunde und Bekannte unterstützten den Flüchtigen dabei immer wieder logistisch. Gestern Morgen lokalisierten die Zielfahnder den Deutsch-Kroaten schließlich in der Wohnung seiner Lebensgefährtin in Saarbrücken. Bei Eintreffen der Polizei hielt er sich unter einer Schlafcouch versteckt.

 

Freitag, 22. Juni 2018

31. Landeswettbewerb der Radfahrer

Bexbach. Am vergangenen Mittwoch, dem 20. Juni 2018, fand bei strahlendem Sonnenschein auf dem Gelände der Jugendverkehrsschule Bexbach der 31. Landeswettbewerb der Radfahrer statt. 32 Schüler_innen hatten sich in den 15 Jugendverkehrsschulen (JVS) des Saarlandes für diesen Landesentscheid qualifiziert.

Unter den Augen zahlreicher mitgereister Eltern, der stellvertretenden Landtagspräsidentin, Frau Isolde Ries, dem Bürgermeister der Stadt Bexbach, Herrn Thomas Leis, dem Vertreter des Ministeriums für Bildung und Kultur, Herrn Patrick Maurer, der Sparkassenpräsidentin, Frau Cornelia Hoffmann-Bethscheider, dem Geschäftsführer der Landesverkehrswacht Saar, Herrn Hans-Jürgen Konopka und dem Leiter der Direktion 1 (Gefahrenabwehr/Einsatz), Herrn Ltd. PD Peter Fuchs, durchfuhren die Schüler_innen zunächst einzeln einen vorgeschriebenen Parcours. Der Schwerpunkt lag hierbei im Linksabbiegen.

Im zweiten Teil des Landeswettbewerbes folgte ein 10-minütiges Freies Fahren mit allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Unter den Augen der Verkehrssicherheitsberater_innen an den saarländischen Jugendverkehrsschulen, die als Juroren fungierten, setzte sich am Ende Max Kettenbaum (JVS St. Ingbert) vor den gemeinsamen Zweitplatzierten Marvin Nguyen (JVS St. Ingbert) und Karolina Backes (JVS Ottweiler) durch. 

 

Montag, 17. Juni 2018

Erneute Verkehrskontrollen – diesmal in Saarbrücken

Saarbrücken. Am vergangenen Freitag (15.06.2018) kontrollierten die Verkehrsdienste des Landespolizeipräsidiums Autofahrer in Saarbrücken. Diesmal richteten die Einsatzkräfte ihr besonderes Augenmerk auf eine mögliche drogenbedingte Beeinflussung der überprüften Fahrzeugführer.
An zwei Örtlichkeiten überprüften sie insgesamt 174 Fahrzeuge und ihre Insassen. Dabei stellten die Einsatzkräfte bei acht Fahrern eine drogenbedingte Beeinflussung und bei einem Fahrer eine  alkoholische Beeinflussung fest. Diese mussten alle eine Blutprobe abgeben. Zwei Führerscheine wurden sofort einbehalten, sieben Fahrer müssen mit einem Fahrverbot rechnen.
Insgesamt leitete die Polizei jeweils elf Straf- und Ordnungswidrigkeitenverfahren ein. DerBMW eines 25 Jahre alten Mannes aus Sulzbach musste zur Erstellung eines Gutachtens sichergestellt werden, da sein PKW aufgrund vielfacher technischer Veränderungen, unter anderem einem unerlaubt eingebauten stärkeren Motor, nicht mehr betriebssicher und die Betriebserlaubnis erloschen war.

 

Freitag, 15. Juni 2018

Gezielte Alkohol- und Drogenkontrollen der Polizei

Saarbrücken. Am gestrigen Donnerstag (14. Juni 2018) führten die Verkehrs-dienste gemeinsam mit Operativer Einheit und Bereitschaftspolizei zwischen 18:00 bis 01:00 Uhr Schwerpunktkontrollen auf den Autobahnen BAB 8 und BAB 6 durch. Im Bereich von Limbach, Homburg, Rohrbach und St. Ingbert überprüften die Einsatzkräfte dabei insgesamt 140 Pkw  und deren Insassen.

Zwei Fahrzeugführerinnen im Alter von 20 und 21 Jahren sowie ein 37-jähriger Fahrzeugführer standen unter dem Einfluss von Amphetamin. Allen drei wurde eine Blutprobe entnommen. Die Einsatzkräfte stellten einen Führerschein sicher und untersagten natürlich die Weiterfahrt.  Bei einem 20 Jährigen Beifahrer stellten Beamte eine geringe Menge Marihuana sicher und leiteten ein Strafverfahren wegen Verstoßes gegen das BtMG ein.

Einem 64 Jahre alten Fahrzeugführer, bei dem der durchgeführte Alkoholtest positiv verlief,  drohen jetzt ein Bußgeld in Höhe von 500 Euro und ein Fahrverbot von vier Wochen. An einem wegen fehlendem Versicherungsschutz ausgeschriebenen PKW wurden die Kennzeichen entstempelt.

Die Polizei weist darauf hin, dass weitere Kontrollen dieser Art durchgeführt werden.

 

Dienstag, 12. Juni 2018

Einbruchsserie im Innenstadtbereich Saarbrücken geklärt - 29-Jähriger in Haft

Saarbrücken. Eine bereits seit November 2017 andauernde Einbruchsserie in Wohnungen und Kellerräume von Mehrparteienhäusern in der Saarbrücker City ist geklärt. Nach intensiven Ermittlungen des Dezernates für Wohnungseinbruch und des Kriminaldienstes Saarbrücken gelang der Polizei gestern (11.06.2018), gegen 02:15 Uhr, die Festnahme von zwei Männern.  Gegen den älteren der beiden wurde Haftbefehl erlassen. Er befindet sich nun in der JVA Saarbrücken.

Seit November 2017 sind bis dato ca. 380 Fälle von versuchten und vollendeten Wohnungs- und Kellereinbrüchen in Mehrparteienhäuser in der Innenstadt beanzeigt worden. In allen Fällen hebelten die Täter die Hauseingangstüren der Häuser während der Nacht auf. Videoaufnahmen aus einem Kellerraum und gesicherte DNA-Spuren richteten den Tatverdacht bereits vor einigen Wochen gegen den nun verhafteten Deutschen.

Am frühen Montagmorgen (11.06.2018) ertappte ein Bewohner eines Anwesens in der Bismarckstraße in Saarbrücken insgesamt drei Personen bei einem Einbruchsversuch in ein Kellerabteil des Hauses. Daraufhin flüchteten die Täter. Beamten der PI Saarbrücken-St. Johann gelang noch in unmittelbarer Tatortnähe die Festnahme des 29-Jährigen und eines 20 Jahre alten Deutschen. Eine dritte Person konnte unerkannt fliehen. In einem mitgeführten Rucksack entdeckten die Beamten u.a einen Bolzenschneider, Schraubendreher, ein Einhandmesser und zwei Handys. Eines der Handys hatten die beiden bei dem Einbruch in der Bismarckstraße aus einem unverschlossenen Kellerabteil gestohlen.

Im Anschluss an die Festnahme durchsuchten die Polizisten die Wohnungen der beiden Männer und stellten umfangreiches Beweismaterial sicher. Außerdem entdeckten sie in der Wohnung des jüngeren Tatverdächtigen eine größere Summe Bargeld, Maskierungsgegenstände und Schwarzpulver. Die Auswertung der Spuren sowie die Ermittlungen  nach der Herkunft des Geldes dauern derzeit noch an.

Gegen den 29-Jährigen wurde Haftbefehl erlassen. Gegenüber dem Richter räumte er sechs der ihm vorgeworfenen Taten ein. Außerdem kann ihm ein weiterer Einbruch in ein Wohnanwesen in der Bretanostraße in Saarbrücken aufgrund eines DNA-Treffers zweifelsfrei nachgewiesen werden. Gegen den jüngeren Mann stellte die Staatsanwaltschaft Saarbrücken keinen Antrag auf Erlass eines Haftbefehls. In seiner polizeilichen Vernehmung machte er keine Aussage.

Die Ermittlungen dauern an. 

 

Montag, 11. Juni 2018

“Benebelter“ stiehlt Nebelmaschine

Landsweiler. Auf dem Landsweiler Dorffest stahl ein 18-Jähriger in der Nacht von Samstag auf Sonntag (09.06./10.06.2018) eine Nebelmaschine von einer Bühne. Eine aufmerksame Zeugin meldete den Vorfall dem eingesetzten Sicherheitsdienst, der den jungen Mann auf dem Parkplatz des Godwana-Parkes antraf. Den von den hinzugerufenen Polizeibeamten angebotenen Atemalkoholtest, führte der Mann freiwillig durch.  Dieser ergab einen Wert von über ein Promille.
Der „Benebelte“, dem auch vom Veranstalter ein Haus- bzw. Veranstaltungsverbot erteilt wurde, räumte den Diebstahl ein.

Schnapsflaschenwurf auf Feuerwehr

Rehlingen-Siersburg. Am frühen Samstagabend (09.06.2018) wurde die Feuerwehr zu einem überfluteten Keller in Rehlingen gerufen. Dabei bewarf ein 35-Jähriger die eingesetzten Kräfte mit einer Schnapsflasche. Diese zersplitterte an dem mitgeführten Löschfahrzeug. Nur durch einen glücklichen Zufall wurde niemand von dem Wurfgeschoss verletzt.
Neben einer versuchten gefährlichen Körperverletzung muss sich der alkoholisierte  Mann nun auch wegen des tätlichen Angriffs auf die Feuerwehrangehörigen verantworten.

 

Montag, 04. Juni 2018

Zweiradkontrollen in Blieskastel und dem Mandelbachtal

Saarbrücken/ Blieskastel/ Mandelbachtal. Gestern (03.06.2018) kontrollierte die Verkehrspolizei des Landespolizeipräsidiums zwischen 14:00 Uhr und 20:00 Uhr insgesamt 350 motorisierte Zweiräder im Bereich Blieskastel und der Gemeinde Mandelbachtal. Bei den Kontrollen prüften die Beamten die Fahrzeuge auf ihre Verkehrstauglichkeit und ahndeten Geschwindigkeitsverstöße.

Insgesamt zehn Zweiradfahrern untersagten die Polizisten des Verkehrsdienstes die Weiterfahrt. Bei acht Motorrädern war aufgrund technischer Veränderungen die Betriebserlaubnis erloschen. Ein weiteres Fahrzeug hatte zu stark abgefahrene Reifen, weshalb der Fahrer nicht weiterfahren durfte. Der Führer eines Kleinkraftrades trug keinen geeigneten Schutzhelm und musste sein Gefährt nach der Verkehrskontrolle ebenfalls stehen lassen.

Von insgesamt 74 geschwindigkeitsüberprüften Zweirädern waren sieben zu schnell unterwegs. Ein 50-Jähriger aus dem Kreis St. Wendel überschritt die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 70 km/h um mehr als 30 km/h. Ihn erwartet ein Bußgeld in Höhe von 80 Euro und ein Punkt in Flensburg.

In dieser Motorradsaison sind noch weitere verkehrspolizeiliche Zweiradkontrollen geplant.

 

Montag, 28. Mai 2018

Sicherstellung großer Mengen an Betäubungsmitteln - Mehrerer Haftbefehle vollstreckt

Saarbrücken/Überherrn/Schwalbach. Im Rahmen eines größeren Ermittlungskomplexes wegen Drogenhandel stellten Ermittler des Rauschgiftdezernates des Landespolizeipräsidiums u.a. bislang insgesamt 42 kg Marihuana, 25 kg Amphetamin und 1.370 Ecstasy-Tabletten sicher. Ein Teil des Marihuanas schmuggelten eine 32-jährige Bulgarin und ein 40 Jahre alter Niederländer am vergangenen Donnerstag (24.05.2018) in einem Taxi von den Niederlanden ins Saarland.

Umfangreiche Ermittlungen führten die Beamten am Donnerstagabend nach Schwalbach zu dem niederländischen Taxi, in dessen Kofferraum sich eine Tasche mit mehr als sieben Kilogramm Marihuana befand. Die Drogen sollten von den beiden Kurieren an einen 19-jährigen übergeben werden, der als Gehilfe eines 33-jährigen Türken fungierte.

Alle vier Personen wurden zunächst vorläufig festgenommen. Der Taxifahrer, die 32-Jährige und der 19 Jahre alte Schwalbacher setzten die Beamten nach erkennungsdienstlicher Behandlung wieder auf freien Fuß.

Gegen den 33-jährigen Auftraggeber erwirkten die Ermittler Haftbefehl. Nach erfolgter Vorführung beim Amtsgericht Saarbrücken am 25.05.2018 (Freitag) befindet sich der Ensdorfer nun in der JVA Saarbrücken.

Bereits am 26.04.2018 (Donnerstag) nahmen Beamte im gleichen Tatzusammenhang zwei syrische Brüder (42 und 27 Jahre) aus der Gemeinde Überherrn fest. In deren mitgeführten Pkw entdeckten die Polizisten 9 kg Amphetamin. Die beiden Männer befinden sich derzeit in der JVA Saarbrücken.

In dem gesamten Ermittlungskomplex konnten mehrerer 10.000 Euro Bargeld, Mobiltelefone und sonstige Beweismittel sichergestellt werden.

Die Ermittlungen dauern an. Weitere Auskünfte können aus ermittlungstaktischen Gründen nicht erteilt werden.

 

Samstag, 19. Mai 2018

Zwei Tote nach mutmaßlichem Familiendrama in Saarbrücken

Saarbrücken. Ein 59-Jähriger hat in einem Wohnhaus in Saarbrücken-Fechingen während einer Feier um sich geschossen und dabei zwei Familienangehörige getötet und zwei weitere verletzt. Der mutmaßliche Schütze ließ sich von den eintreffenden Polizeibeamten widerstandslos festnehmen. Die Hintergründe der Tat sind derzeit noch unklar.

Gegen 14:25 Uhr meldeten Nachbarn über Notruf Schüsse in dem Einfamilienhaus. Die kurz darauf eintreffenden Polizeikräfte von umliegenden Polizeiinspektionen und der OpE (operative Einheit) konnten keine Schussgeräusche mehr feststellen. Der mutmaßliche Schütze erschien vor dem Haus und ließ sich festnehmen. Im Haus stellten Polizeibeamte eine Handfeuerwaffe sicher. Ob es sich um die Tatwaffe handelt wird noch geprüft.

In dem Bungalow fanden Polizeibeamte zwei leblose männliche Personen, bei denen der Notarzt nur noch den Tod feststellen konnte und bei denen es sich nach jetzigen Erkenntnissen um Familienangehörige handelt.  Zwei Frauen, eine davon die 60 Jahre alte Ehefrau des Tatverdächtigen, wurden ebenfalls durch Schüsse verletzt. Andere im Haus befindliche Personen, darunter mehrere Kinder, blieben unverletzt, stehen aber unter Schock und wurden von Notfallseelsorgern betreut.

Hintergründe für die Tat sind bislang nicht bekannt. Die Ermittlungen dauern an.

Erneuter Aktionstag in Saarbrücken

Saarbrücken. Mehr als 120 Einsatzkräfte  des Landespolizeipräsidiums führten mit Mitarbeitern der Landeshauptstadt, der Saarbahn Gmbh, der Zentralen Aus-länderbehörde und des Landesamtes für Umwelt- und Arbeitsschutz am gestri-gen Freitag (18.05.2018) bis in die späten Abendstunden an bekannten Kriminalitätsbrennpunkten, in Gaststätten und öffentlichen Verkehrsmitteln zahlreiche Kontrollen durch. Unterstützt wurden sie dabei auch von Bundespolizei und Zoll sowie zwei Polizeibeamten der Police Nationale aus Saargemünd.

Gegen 16:00 Uhr  begannen die Maßnahmen zunächst im Umfeld des Hauptbahnhofes und der Saarbrücker Johanneskirche. Trotz der verstärkten Kontrollen in der jüngeren Vergangenheit registrierte die Polizei hier immer wieder Straftaten und es kommt häufig zu Beschwerden aus der Bevölkerung. Kontrollteams der Saarbahn führten, begleitet von Polizeibeamten, im gesamten Innen-stadtbereich gezielte Fahrscheinkontrollen durch. Mitarbeiter des Ordnungsamtes der Stadt Saarbrücken überprüften, unterstützt durch Einsatzkräfte der Polizei, Gewerbebetriebe im Innenstadtbereich hinsichtlich der Einhaltung von gewerbe- und baurechtlichen Auflagen sowie von Jugend- und Arbeitsschutzvorschriften.

Im Verlauf des Abends weitete die Polizei ihre Kontrollmaßnahmen auch auf die Bereiche Willi-Graf-Ufer zwischen Congresshalle und Staatstheater sowie das „Kaiserviertel“ aus.

Die Bilanz:

  • 170 Personenkontrollen
  • Festnahme dreier Männer auf frischer Tat bei Drogendeal und vier weitere Verstöße gegen BTM-Gesetz
  • Sicherstellung geringer Mengen Betäubungsmittel
  • Sicherstellung eines verbotenen Messers und eines Teleskopschlagstocks mit Einleitung entsprechender Ermittlungsverfahren (zwei Verstöße gegen Waffengesetz)
  • unmittelbare Tataufklärung nach einem sexuellen Übergriff im Bereich Finanzamt
  • ein Verstoß gegen Aufenthaltsgesetz wegen illegalem Aufenthalt
  • 50 Strafanzeigen wegen Verdacht des Erschleichens von Leistungen („Schwarzfahren“) bei rund 250 kontrollierten Fahrgästen, eine Urkundenfälschung (gefälschte Fahrkarte)

Der Einsatzleiter der Polizei, Polizeirat Harald Groß, zieht Bilanz: “Neben den durch die Kontrollen gewonnenen Erkenntnissen ist die Stärkung der Sicherheitsgefühls der Bevölkerung wichtiges Ziel unserer Kontrollen  und Ansporn für alle am Einsatz beteiligten Kräfte. Wir werden deshalb auch in Zukunft mit diesen Aktionstagen fortfahren und so gewährleisten, dass sich die Bürger in der Stadt Saarbrücken sicher fühlen können. Erfreulich ist, dass es außer einigen Konfrontationen und Provokationen gegenüber Einsatzkräften der Polizei im Verlauf der umfangreichen Maßnahmen keinerlei gravierenden Zwischenfälle gab.“

Die gemeinsamen Aktionstage sind Ergebnis der Sicherheitspartnerschaft zwischen dem Ministerium für Inneres, Bauen und Sport und der Landeshauptstadt. 13 solcher Kontrollaktionen gab es schon seit August 2017 im Stadtgebiet von Saarbrücken.

 

Donnerstag, 3. Mai 2018

29-Jährige hinter Gittern

St. Wendel. Polizisten aus St. Wendel trafen am Mittwochnachmittag (02.05.2018) bei Kontrollmaßnahmen im Stadtgebiet auf eine per Haftbefehl gesuchte Frau. Die 29-Jährige war aufgrund eines Betäubungsmittelverstoßes zu einer Geldstrafe verurteilt worden, deren Zahlung sie jedoch nicht nachkam. Diese Nachlässigkeit beendeten die St. Wendeler Kollegen nun durch die Festnahme. Die nächsten Wochen muss die Dame bis zur Verbüßung ihrer Ersatzfreiheitsstrafe hinter Gittern verbringen.

 

Montag, 30. April 2018

Falsche Polizeibeamte - Enkeltrick - Betrüger erzählen oft gute Geschichten

Saarbrücken. In der letzten Zeit registrierten wir im gesamten Saarland wieder verstärkt Anrufe von „falschen Polizeibeamten“. Diese Anrufe erstreckten sich von Saarbrücken über den Saarpfalz-Kreis bis ins Nordsaarland. Auch Enkeltrickbetrüger waren im Saarland wieder erfolgreich. Deshalb möchten wir Sie über diese fiesen Betrugsmaschen informieren.

Die „falschen Polizeibeamten“ geben sich am Telefon, per Post oder E-Mail, aber auch direkt an der Haustür, als Polizisten aus, um in Besitz Eures Geldes und anderen Wertgegenständen zu kommen.
Am Telefon versuchen die Betrüger ihre Opfer durch unterschiedliche Geschichten dazu zu bewegen Geld- oder Wertgegenstände an eine unbekannte Person, welche sich meist ebenfalls als Polizist ausgibt, zu übergeben. In den Telefonaten behaupten die Betrüger beispielsweise, dass Bargeld auf Spuren hin untersucht werden muss, weil es im Zusammenhang mit einer Straftat steht. Oder sie versuchen durch die Behauptung, es habe in der Nachbarschaft Einbrüche gegeben, an Informationen über das häusliches Verhalten (Fenster geschlossen etc.) der Angerufenen zu gelangen, um zu einem späteren Zeitpunkt möglicherweise in deren Wohnung einzusteigen.
Bei den Telefonanrufen manipulieren die Betrüger die angezeigte Rufnummer so, dass im Display die Polizei-Notrufnummer 110 oder die Nummer der örtlich zuständigen Polizeidienststelle erscheint.

Klingeln diese „Fake-Polizisten“ an der Haustür, so zeigen sie in der Regel gefälschte Dienstausweise vor, um sich so Zutritt ins Haus zu verschaffen, um dort Bargeld, Schmuck oder andere Wertgegenstände zu stehlen.  Per Post oder E-Mail verlangen die Betrüger die Zahlung höherer Geldbeträge und versenden zum Beispiel gefälschte Zahlungshaftbefehle.

Ähnlich funktioniert auch der Enkeltrick: Hier lassen die Anrufer ihr Opfer oftmals raten „wer dran ist“ und geben sich als Familienmitglied aus. Dann schildern sie, dass sie sich in einer finanziellen Notlage befinden würden und bitte um Geld oder Wertgegenstände. Ein Komplize wird angekündigt, der die Beute abholen soll. Oftmals entwickeln die Betrüger dann einen regelrechten „Telefonterror“, so dass der Angerufene nicht über den Inhalt des Gesprächs oder den angeblichen Anrufer nachdenken kann und die Forderungen schließlich erfüllt.

Damit Sie oder Eure Angehörigen den Betrügern „nicht auf den Leim gehen“, geben wir folgende Verhaltenshinweise:

  • Legen Sie auf! Beenden Sie das Gespräch!
  • Geben Sie am Telefon nichts Persönliches preis!
  • Versuchen Sie durch einen Rückruf die Herkunft des Anrufs zu klären! Suchen Sie dazu die Telefonnummer selbst heraus oder rufen Sie die Auskunft an!
  • Denken Sie daran: Lassen Sie den unbekannten Besucher während des Anrufs draußen vor Haustür warten!
  • Die Polizei bittet niemals um Geldbeträge und ruft nicht über die 110 an!
  • Lassen Sie keine Unbekannten in Eure eigenen vier Wände!
  • Lassen Sie sich von den angeblichen Polizeibeamten den Dienstausweis vorzeigen!
  • Übergeben Sie niemals Geld oder Wertgegenstände an Unbekannte!

 

Freitag, 27. April 2018

Täterfestnahme nach schwerem Raub in Kleinblittersdorf - Grenzüberschreitende Zusammenarbeit führt zu Fahndungserfolg

Saarbrücken / Saargemünd. Am Dienstag, den 06.02.2018, überfiel ein Mann einen Goldankauf in der Saargemünder Straße im Ortsteil Rilchingen-Hanweiler. Umfangreiche Ermittlungen des Dezernats für Eigentumskriminalität des Landespolizeipräsidiums führten zu einem 21-Jährigen  dringend tatverdächtigen Franzosen. Polizeibeamten der Police Nationale nahmen am gestrigen Donnerstag (26.04.2018) den Gesuchten in Saargemünd fest.

Zeugen hatten die Flucht des Täters beobachtet und konnten Angaben zum Fluchtfahrzeug machen. Dies führte die Ermittler der Dezernate für Eigentumskriminalität und für internationale polizeiliche Zusammenarbeit auf die Spur des jetzt Festge-nommenen. Dieser zeigte sich in seiner ersten Vernehmung durch die Police Nationale geständig. Er wurde anschließend beim zuständigen Gericht in Metz (Frankreich) vorgeführt und sitzt nun in Haft. Eine Auslieferung des französischen Staatsangehörigen nach Deutschland ist in die Wege geleitet. Das Amtsgericht Saarbrücken hat bereits einen Haftbefehl gegen den 21-Jährigen erlassen.

Bei der Tat im Februar wurde ein vierstelliger Bargeldbetrag erbeutet. Das Opfer, eine 67-Jährige Verkäuferin, wurde vom Täter mehrfach körperlich traktiert und erlitt schwere Verletzungen.

 

Donnerstag, 26. April 2018

Nach Tötungsdelikt an der Saar an einem 16-jährigen Jugendlichen - Offene Bedrohungen gegen Beteiligte

Saarbrücken. Im Nachgang zum Tötungsdelikt zum Nachteil eines 16-Jährigen am vergangenen Montag (23.04.2018)  stellt die Polizei vermehrt offene Bedrohungen gegenüber den Beteiligten, gerade in den sozialen Medien, fest. Auch im Internet verbreitete strafrechtlich relevante Äußerungen werden von der Polizei verfolgt.

Dass das Internet kein rechtsfreier Raum ist, sollte eigentlich jedem hinlänglich bekannt sein. Das dies nicht der Fall ist, zeigen die Äußerungen in den sozialen Medien nach dem Tötungsdelikt vom vergangenen Montag. Kurz nach Bekanntwerden der Tat stellte die Polizei bereits Äußerungen in diesem Zusammenhang im Internet fest und leitete erste Ermittlungen ein. Außerdem erfolgten Gefährderansprachen bei bereits erkannten Personen.

Kursierende Meldungen darüber, dass das Opfer mit einem Stein niedergeschlagen wurde, decken sich nicht mit unseren Erkenntnissen und dem Ergebnis der Obduktion. Außerdem steht fest, dass neben dem Begleiter des Opfers auch anderen Personen in die Saar gesprungen sind und Rettungsversuche unternommen haben.

 

Mittwoch, 25. April 2018

Täterfestnahme nach Sprengung von Fahrkartenautomaten - 39-jähriger Mann aus Neunkirchen in Haft

Saarbrücken/Neunkirchen. Nach intensiven Ermittlungen vollstreckten am heutigen Mittwoch (25.04.2018) Beamte des Dezernats für Brandermittlungen gemeinsam mit Spezialkräften und Kräften der PI Neunkirchen einen Haftbefehl gegen einen 39-jährigen Mann aus Neunkirchen, der in dringendem Tatverdacht steht, für mehrere Automatensprengungen im vergangenen Jahr im Saarland verantwortlich zu sein. Zeitgleich durchsuchten die Ermittler vier Objekte in seinem Umfeld.

Umfangreiche Spurenauswertungen an den Tatorten lieferten den Ermittlern des Dezernats für Brandermittlungen den entscheidenden DNA-Hinweis zu dem Neunkircher. So konnte an dem Fahrkartenautomat in Friedrichsthal eine DNA-Spur aufgefunden werden, die zu dem 39-Jährigen passte. Polizeitaktische Maßnahmen in der Folge erhärteten den Verdacht. Der Mann verursachte durch die Sprengungen einen erheblichen Sachschaden an den  Automaten (ca. 50.000 Euro), wobei er lediglich niedrige vierstellige Bargeldbeträge erbeutete.

Der Beschuldigte kommt auch für eine Tat in Betracht, bei der er gestern (24.04.2018) versuchte, mittels eines Schweißgerätes einen Automaten am Bahnhof Kirkel zu öffnen. Nach Verhaftung des Neunkirchers  am heutigen Morgen in seiner Wohnung, erfolgte die Vorführung vor den Haftrichter. Dieser verkündete den Haftbefehl. Danach wurde der Mann in die JVA Saarbrücken eingeliefert.

Einsatz anlässlich eines Reizstoffaustritts an der Gemeinschaftsschule Eppelborn

Eppelborn. Heute Morgen kam es gegen 10:05 Uhr zu einem Großeinsatz des Rettungsdienstes, der Feuerwehr und der Polizei an der Gemeinschaftsschule in Eppelborn. Dort hatten vermutlich Schüler einen bislang unbekannten Reizstoff innerhalb des Schulgebäudes versprüht. Nach bisherigen Erkenntnissen klagten anschließend etwa 40 Schüler über Augen-und Atemwegsreizungen.

Nach Evakuierung des Schulgebäudes wurden die verletzten Kinder auf dem angrenzenden Multifunktionsfeld zunächst ärztlich versorgt und im Anschluss in umliegende Krankenhäuser gebracht. Die zuständige Bau- und Schulbehörde des Landkreises hat das Gebäude für den heutigen und den morgigen Tag geschlossen. Rettungskräfte der Feuerwehr und des Rettungsdienstes waren mit ca. 100 Einsatzkräften vor Ort. Für die gesamte Dauer des Einsatzes war die Hellbergstraße vollgesperrt.

In der nahegelegenen  Hellberghalle in Eppelborn wurde eine Informationsstelle für die betroffenen Eltern und Schüler eingerichtet, wo sie durch einen Notfallseelsorger betreut wurden. Die Polizei in Illingen ermittelt jetzt wegen dem Verdacht der gefährlichen Körperverletzung.

Nach Messerattacke im Februar in der  Saarbrücker Innenstadt - 21-jähriger Syrer in Haft

Saarbrücken. Am Abend des 16.02.2018 (Freitag), gegen 22:45 Uhr, kam es in der Nähe der Mc Donalds Filiale in der Reichsstraße zu einem Messerangriff auf einen 18-jährigen Afghanen. Gestern nahmen Ermittler des Landespolizeipräsidiums einen 21-Jährigen, der sich bei Bekannten in Saarbrücken versteckt gehalten hatte, fest. Nach Verkündung des Haftbefehls wegen versuchten Totschlags durch das Amtsgericht wurde der Beschuldigte in die JVA Saarbrücken verbracht.

Im Vorfeld des Messerangriffs war es zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Gruppen von Männern gekommen. Während sich der später verletzte Afghane in der Folge mit zwei ihm unbekannten Männern der rivalisierenden Gruppe unterhielt, griff ihn der Täter von hinten mit einem Messer an. Dadurch erlitt der 18-Jährige lebensbedrohliche Stichverletzungen im Oberkörperbereich. Aufgrund erster Ermittlungen des Kriminaldienstes Saarbrücken bewertete die Staatsanwaltschaft den Angriff als versuchtes Tötungsdelikt, weshalb das Dezernat für Kapitalverbrechen den Fall übernahm. Im Rahmen intensiver Ermittlungsarbeit, unterstützt durch die Zentrale Ausländerbehörde, konnte der Täter schließlich identifiziert und sein Aufenthaltsort lokalisiert werden.

Der 21-Jährige machte zu den Tatvorwürfen bislang keine Angaben. Ob das am Tatabend aufgefundene Messer die Tatwaffe ist, steht derzeit noch nicht fest. Die Ermittlungen dauern an.

 

Dienstag, 24. April 2018

Gefährlicher Leichtsinn durch Sprung ins kühle Nass

Saarbrücken. Gestern Abend (23.04.2018), gegen 19 Uhr, ging bei der Polizei Saarland der Notruf ein, dass mehrere Kinder dabei wären sich von der Gersweiler Brücke in die Saar zu stürzen. Vor Ort trafen die Kollegen der PI Saarbrücken-Burbach zwar nicht auf Kinder, aber auf einen völlig durchnässten 19-Jährigen. Dieser versuchte noch sich vor der Polizei unter einem Lkw zu verstecken. Ein zweiter 19-Jähriger wurde in unmittelbarer Nähe angetroffen. Allem Anschein nach hatte er den durchnässten Saarbrücker nur begleitet, da seine Kleidung noch vollkommen trocken war.
Einen dritten 19-jährigen Saarbrücker konnten die Beamten auf der Brücke feststellen. Er befand sich bereits hinter dem Geländer und war wohl aus Angst bislang nicht in die Saar gesprungen. Der polizeilichen Aufforderung zurückzuklettern kam der junge Mann nicht nach, darum musste er durch drei Kollegen ergriffen und hinter das Geländer gezogen werden.

Ob sich die jungen Männer durch den Sprung ins Nass abkühlen wollten oder es sich um eine gefährliche Mutprobe handelte, ist nicht bekannt. Auf jeden Fall könnte der Sprung in die Fluten nun Ebbe in ihre Geldbeutel einziehen lassen, da die Drei um eine Ordnungswidrigkeitenanzeige nicht herumkommen.

Das Springen von Brücken in die Saar oder sonstige Gewässer ist sehr gefährlich und deshalb oft verboten! Es besteht die Gefahr, dass man sich schwer verletzt oder diese Aktionen sogar mit dem Tod bezahlt!

Gerade im Umfeld von Brücken kommt es zu gefährlichen Strömungen, die nicht erkennbar sind! Außerdem besteht, je nach Lage der Brücke, die Gefahr, dass man herannahende Wasserfahrzeuge oder Treibgut zu spät erkennt und eine Kollision damit nicht mehr vermeiden kann!

Wir bitten Euch: Unterlasst solche Mutproben und nutzt  zur Abkühlung Freibäder oder freigegebene Badeseen!

 

Montag, 23. April 2018

Nach Lagerhallenbrand in Friedrichsthal - Polizei setzt auf die Mithilfe der Bevölkerung

Saarbrücken/Friedrichsthal. In der Nacht von Samstag auf Sonntag (21./22.04.2018), gegen 02:30 Uhr, brannte in Friedrichsthal in der Moltkestraße die Lagerhalle eines Dachdeckerbetriebes vollständig aus.  Durch die Rauchgasentwicklung wurden eine 71-jährige Anwohnerin und ein Feuerwehrmann verletzt. Derzeit gehen die Brandermittler von einer vorsätzlichen Brandlegung aus. Der Sachschaden beläuft sich auf mehrere 100.000 Euro.

Das Feuer brach nach bisherigen Erkenntnissen im hinteren Bereich der Lagerhalle in einem angebauten Carport aus. Die Brandausbruchstelle ist unbeleuchtet und von der Franzstraße her frei zugänglich. Zur gleichen Zeit wurde in der Straße Untere Hofwiesen ein Papiercontainer in Brand gesteckt, der sich nur einige hundert Meter von der Lagerhalle entfernt befindet. Die Brandermittler des Landespolizeipräsidiums prüfen einen möglichen Zusammenhang zwischen den beiden Bränden.

Personen, die in der Nacht vom 21.04.2018 auf den 22.04.2018, zwischen 02:15 Uhr und 03:00 Uhr verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Bereich der Moltkestraße, Franzstraße oder den Unteren Hofwiesen wahrgenommen haben, werden gebeten sich mit dem Kriminaldauerdienst in Verbindung zu setzen (Tel.: 0681/962-2133).

 

Donnerstag, 19. April 2018

Vier mutmaßliche Einbrecher festgenommen

Saarbrücken. Durch die gute Zusammenarbeit mit dem Polizeipräsidium Südosthessen gelang hessischen Polizeikräften die Festnahme von vier mutmaßlichen Einbrechern in Offenbach. Ermittler des Sachgebiets gegen Wohnungseinbruch des Landespolizeipräsidiums Saarland halten die vier auch für die Täter, die am 13.04.2018 in ein Wohnhaus in Bexbach eingestiegen waren. Zwei der vier Festgenommenen sitzen jetzt in der JVA Saarbrücken ein. Bei dem Tageswohnungseinbruch am vergangenen Freitag (13.04.2018) in Bexbach hatten Zeugen der Polizei Hinweise zu einem verdächtigen Fahrzeug und zwei Personen, die in der Nähe des Tatortes gesehen worden waren, gegeben. Die Ermittlungen führten zu einem Mietfahrzeug eines Anbieters aus Offenbach. Zudem konnte ermittelt werden, dass die Geschädigten des Wohnungseinbruches in Bexbach eine Woche zuvor geschäftlich in Frankfurt unterwegs waren. Dort hatten Unbekannte deren Fahrzeug aufgebrochen und waren in Unterlagen auf die saar-ländische Adresse gestoßen. Bei der Rückgabe des Mietfahrzeuges am 17.04.2018 in der Filiale in Offenbach ge-lang die Festnahme von drei aus Kolumbien stammenden Personen – einer 41-jährigen Frau und zwei 48 und 27 Jahre alten Männern – sowie einem 43 Jahre alten Mexikaner. Die Staatsanwaltschaft beantragte Haftbefehle gegen alle vier Festgenommenen, die sich ohne festen Wohnsitz in Deutschland aufhalten. Nach der Vorführung beim Haftrichter wurden der 43-Jährige und der 27-Jährige in die JVA Saarbrücken gebracht. Die Ermittlungen dauern an.

Bilanz des „Tispol-Speedmarathons“

Saarbrücken. Am gestrigen Mittwoch (18.04.2018) begann pünktlich um 06:00 Uhr morgens für Polizei und Kommunen der diesjährige Speedmarathon. Im Saarland stellten Einsatzkräfte der Polizei und Mitarbeiter der Kommunen bei 36.981 überprüften Verkehrsteilnehmern insgesamt 2.222 Verstöße fest. Die sogenannte Überschreitungsquote lag mit 6 Prozentpunkten im Vergleich zu 2017 (4,2 %) erkennbar über dem Vorjahr. Unterm Strich ergaben sich insgesamt 2.007 Verwarnungen, 215 Bußgeldverfahren mit 21 Fahrverboten.

Ein Fahrer tat sich im Bereich Losheim besonders hervor, der bei erlaubten 70 km/h mit mehr als der doppelten Geschwindigkeit mit seinem Fahrzeug unterwegs war. Ihn erwartet nun neben einem Bußgeld und Punkten im zentralen Fahreignungsregister ein mehrmonatiges Fahrverbot

Die Polizei zeigt sich generell mit dem Ergebnis der Aktion zufrieden, sieht jedoch den erneuten Anstieg der festgestellten Verstöße kritisch, dem es zukünftig verstärkt zu begegnen gilt. Nicht angepasste Geschwindigkeit zählt immer noch mit zu den häufigsten Ursachen für Verkehrsunfälle und bestimmt wesentlich die Unfallfolgen.

 

Mittwoch, 18. April 2018

21-jährige Frau in Neunkirchen getötet

Saarbrücken/Neunkirchen. Am Dienstagnachmittag (17.04.2018) wurde gegen 16:30 Uhr die Polizei in Neunkirchen über ein mögliches Tötungsdelikt in Neunkirchen informiert. Einsatzkräfte der PI Neunkirchen fanden in der bezeichneten Wohnung die junge Frau vor, die trotz sofort eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen später in einem Saarbrücker Krankenhaus verstarb. Ihr ebenfalls anwesender Ex-Freund wurde unter dringendem Tatverdacht festgenommen.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand gehen Ermittler des Dezernats für Straftaten gegen das Leben von einer Beziehungstat aus. Die Umstände der Tat sind derzeit noch offen. Als mögliches Tatmotiv kommt Eifersucht in Betracht. Die am heutigen Tag in der Rechtsmedizin in Homburg durchgeführte Obduktion bestätigte, dass die Frau erwürgt wurde. Der 24-jährige geständige Neunkircher wurde am heutigen Tag (18.04.2018) dem Haftrichter beim AG Saarbrücken vorgeführt.

Nach Verkündung des Haftbefehls wegen Mordes sitzt der Mann nun in der JVA Saarbrücken ein. Die Ermittlungen dauern noch an.

 

Mittwoch, 11. April 2018

Festnahme eines Parfümdiebs in Homburg

Homburg. Gestern Nachmittag (10.04.2018) stahl ein 32-Jähriger aus der Gemeinde Schiffweiler in einem Drogeriemarkt in Homburg mehrere Packungen Parfüm.

Die Waren im Gesamtwert von ca. 600 Euro versteckte er in seiner Kleidung. Eine aufmerksame Kundin bemerkte den Diebstahl und informierte das Verkaufspersonal. Der Mann flüchtete daraufhin mit einer Unbekannten und dem gestohlenen Parfüm aus dem Geschäft. Die Angestellten nahmen die Verfolgung auf und konnten den Dieb und seine Begleiterin in unmittelbarer Nähe zum Tatort stellen. Anschließend übergaben sie die Beiden an die Polizei.

Ein toller Erfolg dank einer aufmerksamen Kundin und sprintstarkem Verkaufspersonal.

 

Montag, 09. April 2018

Mann ohne Führerschein überführt sich selbst

Wadgassen. Am frühen Samstagmorgen (07.04.2018) kontrollierten Polizisten einen 30-jährigen Fahrradfahrer. Weil der Mann keinen Ausweis dabei hatte, händigte er den Kollegen zur Identitätsfeststellung einen Anhörbogen wegen eines Geschwindigkeitsverstoßes aus. Der 30-Jährige war im März wegen überhöhter Geschwindigkeit mit einem Auto geblitzt worden. Dabei war er so schnell unterwegs, dass mit einem Fahrverbot zu rechnen ist.

Im Verlauf der Kontrolle gab der Fahrradfahrer jedoch an, dass er überhaupt keinen Führerschein hat. Nun erwartet ihn zudem eine Strafanzeige wegen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis.

Anzeigenerstattung führt zur Verhaftung

Blieskastel. Vergangenen Freitag (06.04.2018) erstattete ein 27-Jähriger ohne festen Wohnsitz bei der Polizei in Blieskastel Anzeige wegen Körperverletzung. Dem Mann war zwei Tage zuvor durch einen Schlag mit einer Taschenlampe auf den Kopf verletzt worden.

Bei einer Fahndungsüberprüfung des 27-Jährigen stellten die Beamten fest, dass gegen den Mann zwei Haftbefehle wegen begangener Körperverletzungsdelikte bestehen, die ihn nun für 90 Tage hinter „schwedische Gardinen“ bringen.

 

Donnerstag, 05. März 2018

Trunkenbold bearbeitet Straße mit Axt

Schmelz. Am Dienstagabend (03.04.2018) meldeten mehrere Verkehrsteilnehmer einen mit einer Axt bewaffneten Mann auf der L 145 in der Ortsdurchfahrt von Limbach. Vor Ort trafen die Beamten auf einen alten Bekannten. Der 36-Jährige war alkoholisiert und schlug mit einer Axt auf Fahrbahn und Gehweg ein. Den Polizisten gelang es den Mann zu entwaffnen und in Gewahrsam zu nehmen.

Weitere Ermittlungen ergaben, dass sich der polizeibekannte Mann die Axt bei einem Einbruchsdiebstahl in eine nahegelegene Scheune besorgt hatte. Auf ihn kommen nun mehrere Strafanzeigen zu.

Kleiderregen in Völklingen

Völklingen. In der Innenstadt eskalierte am Mittwochabend (04.04.2018) ein Ehestreit. Die beiden Streithähne ließen es Kleider und sonstige Gegenstände aus dem Fenster ihrer Wohnung „regnen“. Die eingesetzten Polizisten konnten beruhigend auf das Paar einwirken, so dass dieses sich schließlich zu einem klärenden Gespräch zurückzog. Durch den Streit kam niemand zu Schaden.



Montag, 26. März 2018

Festgenommener Einbrecher sitzt jetzt in U-Haft

Saarbrücken. Nur einen Tag nach einem Wohnungseinbruch nahmen Polizeibeamte gestern (25.03.2018) einen mutmaßlichen Einbrecher in Saarbrücken fest. Weil der Amtsrichter bei der heutigen Vorführung Haftbefehl gegen den 33 Jahre alten Mann erließ, sitzt der jetzt in der Justizvollzugsanstalt in Saarbrücken ein. Gegen 23 Uhr am vergangenen Samstag (24.03.2018) drang der aus der Ukraine stammende Mann durch ein Küchenfenster in eine im Erdgeschoß liegende Wohnung nahe der Goldenen Bremm ein. Mit erbeuteten elektronischen Geräten verließ der wohnsitzlose Einbrecher die Wohnung, um sofort im gleichen Haus in eine andere, im ersten Stockwerk befindliche Wohnung einzusteigen. Dazu kletterte er auf einen Balkon und nutzt dort eine vermutlich offenstehende Tür.

Noch während er die Räumlichkeiten auf Wertgegenstände durchsuchte, traf er unvermittelt auf den Wohnungsinhaber. Einen kurzen Moment lang standen sich der mit einem Hammer bewaffnete Eindringling und der Wohnungsinhaber, der seinerseits ein Messer zur Verteidigung in der Hand hielt, gegenüber. Dann flüchtete der Einbrecher, wurde aber vom Wohnungsinhaber verfolgt. Kurze Zeit später trafen beide vor einer nahegelegenen Shisha-Bar erneut aufeinander, bis der Ukrainer unerkannt entkam. Auf einem Parkplatz in der Nähe seines Hauses bemerkte am gestrigen Sonntag der geschädigte Wohnungsinhaber den mutmaßlichen Einbrecher, der sich als LKW-Fahrer vorübergehend  im Saarland aufhält und verständigte die Polizei.

Nach der Festnahme des LKW-Fahrers übernahm das Dezernat für Eigentumskriminalität die weiteren Ermittlungen. In seiner Vernehmung räumte der Mann den Einbruch ein. Die Ermittlungen dauern an.

 

Donnerstag, 22. März 2018

Festnahmen und Durchsuchungen im Einbrechermilieu

Saarbrücken/Neunkirchen/Offenbach/Frankfurt. Gestern (21.03.2018) vollstreckten Ermittler des Dezernates für Eigentumskriminalität gemeinsam mit Polizeibeamten der jeweiligen Bundesländer, in denen Mitglieder der Diebesbande aufenthaltsam waren, mehrerer Durchsuchungsbeschlüsse und Haftbefehle. Die Staatsanwaltschaft Saarbrücken führt ein Verfahren wegen Verdacht des Bandendiebstahls gegen mehrere rumänische Staatsangehörige aus Neunkirchen, Offenbach und Frankfurt a.M. Den Bandenmitgliedern wird u.a. vorgeworfen gemeinsam Einbrüche  sowie Ladendiebstähle begangen zu haben.

Gestern erfolgte nach umfangreichen Fahndungsmaßnahmen die Festnahme einer 25- und einer 18-jährigen Rumänin in Offenbach und Frankfurt a.M. Anschließende Durchsuchungen von Wohnungen führten zum Auffinden von Beweismitteln, u.a. Schmuck, Handtaschen und hochwertiger Kleidungsstücke, die teilweise noch mit Preisetiketten versehen waren. In Neunkirchen durchsuchten Beamte gleichzeitig die Wohnung eines 37-jährigen Rumänen, der im Verdacht steht, bei den Beutezügen gestohlene Gegenstände aufbewahrt und weiter verkauft zu haben. In der Neunkircher Wohnung des 37-Jährigen stellten die Polizisten ebenfalls zahlreiches Diebesgut sicher.  

Insgesamt waren 21 Polizeibeamte in den Einsatz eingebunden, davon 13 aus dem Saarland und acht aus Hessen.

 

Mittwoch, 21.März 2018

Geldautomat in Lebach-Aschbach entwendet - Polizei sucht Zeugen

Saarbrücken/Lebach. Mit einem gestohlenen Traktor und einem Seil zogen Unbekannte heute Nacht (20./21. März 2018) kurz nach zwei Uhr einen Geldautomaten aus einer Automatenfiliale der Sparkasse in Lebach-Aschbach. Anschließend luden sie den Automaten in ein bereitstehendes Fahrzeug und entfernten sich in unbekannte Richtung. Der geleerte Automat wurde gegen zehn Uhr in der Nähe eines Parkplatzes in Illingen-Hüttigweiler aufgefunden.

Den bei der Tat verwendeten Traktor mit Frontlader hatten die Täter zuvor im Nachbarort Lebach-Niedersaubach bei einem landwirtschaftlichen Betrieb gestohlen. Von dort aus fuhren sie mit dem Traktor zu der in der Koblenzer Straße gelegenen Filiale, drückten ein Glaselement der Filiale ein und befestigten ein mitgebrachtes Seil an dem Automaten. Nach Zeugenaussagen sollen sechs Personen an der Tatausführung beteiligt gewesen sein und einen weißen Kastenwagen mit dunklen Seitenscheiben zur Flucht benutzt haben. Der gestohlene Automat war mit einem Sicherungssystem ausgestattet, das gestoh-lene Banknoten unbrauchbar machen soll.  Er wurde später bei einem in Hüttigweiler an der dortigen Walkingstrecke gelegenen Parkplatz aufgefunden. Der von den Tätern verursachte Sachschaden an Gebäude und Automat beläuft sich nach ersten Schätzungen auf mehr als 50.000 Euro.

Zeugen, die sachdienliche Hinweise zum Diebstahl des Traktors in Niedersaubach und dem Einbruch in die Filiale in Aschbach machen können, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 0681/962-2133 an den Kriminaldauerdienst zu wenden. Die Ermittlungen des Dezernats für Eigentumskriminalität dauern an.

 

Freitag, 9 März 2018

Flucht endet nach sechs Jahren

Saarbrücken / Kairo. Ein wegen banden- und gewerbsmäßigen Betrugs gesuchter 55-Jähriger konnte von den Zielfahnders des Landespolizeipräsidiums in Zusammenarbeit mit dem BKA und Interpol Kairo am vergangenen Dienstag (06.03.2018) in der ägyptischen Stadt Kairo festgenommen werden. Seit heute (09.03.2018) befindet sich der Mann wieder auf deutschem Boden in der JVA Cottbus und wartet auf seine Überführung in die JVA Saarbrücken.

Der 55-Jährige soll zwischen Anfang 2007 und September 2008 gemeinsam mit Rechtsanwälten  und Kfz-Sachverständigen Unfälle fingiert und mit den ahnungslosen Versicherungsunternehmen abgerechnet haben. Der deutsche Staatsangehörige mit ägyptischen Wurzeln hatte sich nach Urteilsverkündung im Januar 2012 vor Antritt seiner dreijährigen Haftstrafe entzogen.Die Zielfahnder übernahmen im Oktober 2012 die Ermittlungen und konnten den Völklinger nun nach sechs Jahren in der Millionenmetropole Kairo aufspüren. Die ägyptischen Behörden nahmen den Mann am Dienstag dort fest. Am 09.03.2018 wurde er per Flugzeug nach Berlin überführt.

 

Donnerstag, 8. März 2018

Einbrecherbande auf frischer Tat festgenommen

Saarbrücken / Schiffweiler. In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch (07.03.2018), gegen 02: 10 Uhr, gelang es Polizeikräften drei  Mitglieder einer Einbrecherbande bei einem Einbruch in eine Gaststätte in Schiffweiler wider-standslos festzunehmen. Das Amtsgericht Saarbrücken erließ gegen die drei Männer im Alter von 26, 18 und 16 Jahren, die der Polizei im Zusammenhang mit Eigentumsdelikten bekannt sind, Haftbefehl. Der Haftbefehl gegen ein viertes Bandenmitglied, eine 47-jährige Sulzbacherin, wurde gegen Auflagen außer Vollzug gesetzt.

Seit Anfang Februar dieses Jahres ermittelt das Dezernat für Eigentumskriminalität wegen Verdachts des schweren Bandendiebstahls gegen die vier Btm-Konsumenten. Die drei Männer sollen in gewerblich genutzte Objekte, u.a. Gaststätten, Schulen und Kindergärten, eingedrungen sein und dort Bargeld erbeutet haben, während die 47-Jährige regelmäßig ihren Pkw für die Beutezüge zur Verfügung stellte. In Einzelfällen fungierte die Frau auch als Fahrerin des Tatfahrzeuges.

Auch bei dem Einbruch am 07.03.2018 nutzen die drei Festgenommenen wieder den Pkw der Sulzbacherin. Im Rahmen der Festnahme stellten die Beamten im Pkw Brecheisen und Schraubendreher sicher. Im weiteren Ermittlungsverlauf durchsuch-ten die Ermittler auch die Wohnung der Tatverdächtigen, wobei mögliche Beweismittel aufgefunden und gesichert wurden. Der 16-Jährige und die 47-Jährige räumten ihre Tatbeteiligungen teilweise ein. Die beiden anderen Bandenmitglieder schweigen bislang.

Die beiden jüngeren Männer wurden in die JVA Ottweiler eingeliefert, der 26-Jährige in die JVA Saarbrücken. Der vierköpfigen Gruppierung konnten bislang 15 Einbrüche mit Tatorten in Saar-brücken, Merzig, Mettlach, Sulzbach und Schiffweiler nachgewiesen werden. Die Ermittlungen dauern an.

Bundesweite Durchsuchungsaktion im Rotlichtmilieu

Saarbrücken. Heute (08.03.2018) in den frühen Morgenstunden fand unter Führung des Landespolizeipräsidiums Saarland eine großangelegte, bundesweite Durchsuchungs- und Festnahmeaktion im Prostitutionsgewerbe statt. Polizeibeamte durchsuchten insgesamt 16 Objekte in sieben Bundesländern (Bayern, Baden-Württemberg, Berlin, Hamburg, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Saarland). Ein 51-Jähriger Deutsch-Brasilianer wurde in Freiburg verhaftet.

Hintergrund dieser polizeilichen Maßnahmen ist ein beim Dezernat für Schleusung und Menschenhandel bereits seit 2017 geführtes Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des gewerbsmäßigen Einschleusens von Ausländern. Einem 51-Jährigen Mann, der Mitglied einer bundesweit agierenden Tätergruppierung ist, wird vorgeworfen transsexuelle brasilianische Staatsangehörige mit dem Ziel der Ausübung der Prostitution illegal nach Deutschland eingeschleust zu haben.

Für die Einschleusung forderten der Deutsch-Brasilianer und seine Komplizen bis zu 15.000 Euro von den Brasilianerinnen, die sie im Prostitutionsgewerbe zunächst „abarbeiten“ mussten. Der Menschenhändlerring stellte den Opfern weiterhin Telefondienste zur Terminvereinbarung zur Verfügung, organisierte Werbemaßnahmen, Unterkünfte usw. für welche die Prostituierten ebenfalls zahlen mussten.

Insgesamt waren zur Vollstreckung der 16 Durchsuchungsbeschlüsse bundesweit mehr als 100 Polizeibeamte im Einsatz. 30 Ermittler des Landespolizeipräsidiums waren in die Durchsuchung zweier Objekte in Saarbrücken und im Nordsaarland eingebunden. In Bayern wurden zwei, in Baden-Württemberg fünf, in Berlin ein, in Hamburg vier, in Nordrhein-Westfalen und in Rheinland-Pfalz jeweils ein Objekt durchsucht. In Freiburg verhafteten Beamte den 51-jährigen Kopf der Bande, der noch heute beim Amtsgericht Saarbrücken vorgeführt werden soll. Außerdem vollstreckte die Polizei mehrere Arrestbeschlüsse und sicherte umfangreiches Beweismaterial.

 

Freitag, 2. März 2018

Gesuchter Mafia-Boss in Saarbrücken festgenommen

Saarbrücken. Der mit europäischem Haftbefehl gesuchte 31-jährige stellvertretende Chef eines Ndrangheta-Clans konnte heute (02.03.2018), gegen 15 Uhr, in Höhe des Finanzamtes Am Stadtgraben in Saarbrücken von  Spezialeinheiten festgenommen werden. Der Haftbefehl der italienischen Behörden bestand bereits seit Ende 2013.  Dem Italiener wird vorgeworfen Mitglied einer kriminellen Vereinigung zu sein. Des Weiteren soll er in erpresserische Aktivitäten sowie Rauschgiftdelikte verwickelt gewesen sein. Der Mafiaboss befand sich bei seiner Festnahme in Begleitung einer 31 Jahre alten Frau. Den Ermittlern des Dezernates für Organisierte Kriminalität (OK) gelang es, in enger Zusammenarbeit mit der rheinland-pfälzischen OK-Dienststelle, den Mann in Saarbrücken zu lokalisieren. Der italienische Staatsangehörige wird dem Haftrichter vorgeführt, der dann über seine Auslieferung nach Italien entscheidet.

 

Donnerstag, 1. März 2018

38-jährige Merzigerin verkauft Drogen an Minderjährige

Saarbrücken / Merzig. Gestern Morgen (28.02.2018) versuchte eine 38 Jahre alte Frau ihrer Festnahme durch Flucht durch ein Fenster zu entgehen. Die Merzigerin soll Drogen an Minderjährige verkauft haben. Nach Verkündung des Haftbefehls beim Amtsgericht Saarbrücken wurde sie in die JVA Zweibrücken verbracht.
Die Deutsche soll in ihrer Wohnung den Minderjährigen, darunter auch ein 13-jähriges Kind, zunächst Drogen kostenfrei überlassen und später auch verkauft haben. Gemeinsame Ermittlungen des Dezernates für Rauschgiftkriminalität, Kriminaldienstes Merzig sowie der PI Merzig ergaben, dass die Wohnung der 38-Jährigen einer Clique von "Schulschwänzern" als Anlaufstelle diente.

Zum Zeitpunkt der Festnahme befanden sich mehrere, augenscheinlich unter Drogeneinfluss stehende Jugendliche bei der Dealerin. Die Beamten übergaben die Minderjährigen - nach Feststellung der Personalien - wieder in die Obhut ihrer Eltern. Bei der Wohnungsdurchsuchung konnten außerdem Konsumutensilien sowie kleinere Mengen Marihuana und Amphetamin aufgefunden werden.

 

Mittwoch, 21. Februar 2018

Nach Brand mit Todesfolge in Ensdorf - Tatverdächtiger festgenommen

Saarbrücken / Ensdorf. Umfangreiche und akribische Ermittlungen des Dezernats für Branddelikte führten am heutigen Mittwochmorgen, 21.02.2018, zur Festnahme eines 43-jährigen Mannes. Dieser soll für die Brandstiftung mit Todesfolge im Januar dieses Jahres verantwortlich sein.

Im Ergebnis erbrachte die Tatortaufnahme, dass der Brandstiftung ein Einbruch in die vom Brand betroffene Erdgeschosswohnung vorangegangen  war. Die zahlreichen durch die eigens eingerichtete Ermittlungsgruppe (EG Hoff) durchgeführten Vernehmungen im Umfeld der Hausbewohner ergaben einen Tatverdacht gegen den derzeit wohnsitzlosen Deutschen.

Der Mann, der ebenfalls Bewohner des Brandanwesens war, verstrickte sich bereits in den ersten Befragungen nach dem Brand in Widersprüche. Die Verdachtsmomente reichten für einen Durchsuchungsbeschluss, der zum Auffinden von Beutestücken aus dem Einbruch führte. Aufgrund dessen erließ das AG Saarbrücken bereits am 16.02.2018 einen Haftbefehl gegen den jetzt dringend Tatverdächtigen. Der Mann wurde heute Morgen gegen 11:00 Uhr in Nohfelden lokalisiert und durch Beamte der Spezialeinheiten festgenommen. In seiner richterlichen Vernehmung vor dem AG Saarbrücken machte er keine Angaben zur Sache. Der Mann wurde in die JVA Saarbrücken verbracht.

Die Ermittlungen dauern an.

 

Dienstag, 20. Februar 2018

Engagiertes Verhalten der Polizei Merzig rettet vermutlich ein Menschenleben

Merzig. Der guten Zusammenarbeit zwischen Polizei und Rettungskräften am vergangenen Sonntag (18.02.2018) verdankt ein polnischer Familienvater ver-mutlich sein Leben.
Sonntagvormittag erhielt die Polizei in Merzig Meldung über einen blau-weißen Lieferwagen, der in Schlangenlinien auf der BAB 8 von Luxemburg in Fahrtrichtung Saarlouis unterwegs sei. Zunächst ging man dabei von einer Trunkenheitsfahrt aus.
Beamte der PI Merzig konnten das Fahrzeug auf dem Parkplatz Moseltal feststellen und kontrollierten den 44-jährigen Fahrer. Dieser gab an, sich auf dem Parkplatz ausruhen zu wollen, da er sich aufgrund einer Erkältung erschöpft fühlte. Ein durchgeführter Atemalkoholtest verlief negativ. Das Verhalten des Fahrers erschien den Einsatzkräften jedoch sehr auffällig, so dass sie Rettungskräfte und Notarzt anforderten. Diese entschlossen sich, den Mann umgehend in ein Krankenhaus zu transportieren, da sein Gesundheitszustand als äußerst kritisch eingestuft wurde.

Das umsichtige Verhalten der eingesetzten Polizeibeamten, über die bloße Alkoholkontrolle hinaus, trug nach Aussage des Rettungsdienstes in nicht unerheblichem Maß dazu bei, das Leben des 44-Jährigen zu retten.

 

Montag, 19. Februar 2018

23-Jähriger flüchtet nach Drogenfahrt vor Polizei

Saarbrücken / Sulzbach. Am vergangenen Sonntag (18.02.2018), gegen 17:00 Uhr, teilten mehrere Anrufer der Polizei mit, dass ein Mann mit seinem Fahrzeug durch Sulzbach rast und bereits etliche Unfälle verursacht habe. Die Beamten konnten den Fahrer schnell ausfindig machen. Der junge Mann stand offensichtlich unter Drogeneinfluss. In seinem Fahrzeug fanden die Beamten Betäubungsmittel auf. Der Fahrer versuchte zunächst zu Fuß zu flüchten. Dieser Versuch misslang jedoch und er wurde in Gewahrsam genommen. Bei seiner berauschten Fahrt durch Sulzbach fuhr der 23-Jährige unter anderem gegen ein Garagentor und einen Zaun. Personen kamen dabei zum Glück nicht zu Schaden. Den Mann erwarten mehrere Strafanzeigen, u.a. wegen Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz, Gefährdung des Straßenverkehrs und Verkehrsunfallflucht.



Dienstag, 6. Februar 2018

Flüchtiger Räuber festgenommen

Saarbrücken / Hornbach. Heute Mittag (06.02.2018), gegen 12 Uhr, gelang den Zielfahndern in Zusammenarbeit mit Kräften der Polizeiinspektion Blieskastel und der KI Pirmasens die Festnahme eines seit Juli letzten Jahres flüchtigen 47-Jährigen. Der Mann wurde in die JVA Saarbrücken verbracht.
Der Flüchtige, der sich zeitweise im grenznahen Frankeich verborgen hielt, konnte heute nach umfangreichen Ermittlungen auf dem Parkplatz des ehemaligen Klosters Hornbach lokalisiert und widerstandslos festgenommen werden.
Gegen den 47-jährigen Deutschen bestand u.a. ein Vollstreckungshaftbefehl von einem Jahr und drei Monaten wegen räuberischer Erpressung.

 

Teures Frischfleisch

Saarbrücken / Merzig. Gestern (05.02.2018), gegen 11:10 Uhr, stoppten Polizisten des Verkehrsdienstes Merzig einen 21-jährigen Pkw-Fahrer, dessen Fahrzeug überladen war. Den Mann erwarten nun eine Geldbuße von 235 Euro sowie ein Punkt in Flensburg.
Besorgte Bürger hatten der Polizei den Pkw des 21-Jährigen gemeldet, da dieser in Schlangenlinien von Orscholz nach Merzig unterwegs sein sollte. Die Beamten überprüften im Rahmen einer Verkehrskontrolle zunächst die Verkehrstüchtigkeit des Fahrers. Es ergaben sich jedoch keine Hinweise auf eine alkohol- oder drogenbedingte Beeinträchtigung. Allerdings war der VW Polo des Mannes mit einer größeren Menge an frischem Hähnchen- und Hammelfleisch beladen, woraufhin die Beamten die Verwiegung des Pkw veranlassten. Dabei stellte sich heraus, dass der VW Polo deutlich überladen war.
Hinweise auf mögliche Verstöße gegen Hygienevorschriften konnten durch den hinzugezogenen Lebensmittelkontrolldienst nicht festgestellt werden.

 

Donnerstag, 1. Februar 2018

Rauschgiftermittler stellen größere Mengen Betäubungsmittel und Bargeld sicher - drei Männer verhaftet

Saarbrücken. Umfangreiche Ermittlungen des Dezernats für Rauschgiftkriminalität des Landespolizeipräsidiums (LPP) führten in den vergangenen Tagen zur Verhaftung dreier Männer im Alter von 63, 49 und 33 Jahren, die die offene Rauschgiftszene mit Betäubungsmittel versorgten. Es konnten bei Durchsuchungen größere Mengen Betäubungsmittel, Bargeld und gefälschte Ausweispapiere sichergestellt werden.

Ermittlungen der Polizei  im Umfeld der Johanneskirche in Saarbrücken führten zunächst Mitte Januar 2018 (12.01.2018) zur Festnahme eines 63- jährigen staatenlosen, polizeibekannten Mannes, der im Besitz von Heroin und Kokain (100 Gramm Heroin, 30 Gramm Kokain) sowie mehreren hundert Gramm Streckmittel, Bargeld und Ausweichmittel war und offenbar die dortige Szene mit Betäubungsmitteln versorgte.

Für die Ermittler ergab sich bei den Recherchen, unter anderem durch Erkenntnisse aus einem Gerichtsverfahren, schnell ein Zusammenhang mit einem bereits dort anhängigen Fall gegen einen 49-jährigen türkischen Staatsangehörigen aus Saarbrücken wegen des Handeltreibens mit nicht geringen Mengen an Betäubungsmitteln.

Ein im Januar 2018 erlassener Durchsuchungsbeschluss des AG Saarbrücken gegen diesen türkischen Staatsangehörigen, der sich illegal in Deutschland aufhielt und  der Polizei bereits aus anderen Straftaten bekannt und zur Fahndung ausgeschrieben war, führte am 31.01.2018 zur Sicherstellung von acht Kilogramm Amphetamin sowie mehreren hundert Gramm Heroin und Kokain. Er besaß darüber hinaus  ge- bzw. verfälschte Ausweisdokumente. Auch muss nach derzeitiger Sachlage ein Zusammenhang zur Sicherstellung von weiteren zwei Kilogramm Amphetamin am Vorabend (30.01.2018) anlässlich einer Verkehrskontrolle eines 33- jährigen Türken im Bereich Neunkirchen angenommen werden.

Bei den Ermittlungen in Saarbrücken und Neunkirchen konnte neben den Betäubungsmitteln auch größere Bargeldbeträge (insgesamt in fünfstelliger Höhe) sichergestellt werden. Gegen den 49- jährigen Türken, den 63-jährigen Staatenlosen sowie den am 30.01.2018 in Neunkirchen festgestellten 33- jährigen türkischen Staatsangehörigen ergingen Haftbefehle durch den Ermittlungsrichter beim AG Saarbrücken. Die Beschuldigten wurden zwischenzeitlich in die Justizvollzugsanstalt eingeliefert.

Die Ermittlungen dauern an.

 

Dienstag, 30. Januar 2018

Intensive Verkehrskontrollen in der Vorfaschingszeit

Saarbrücken. Zwölf Autofahrer, die durch Alkohol oder sonstige berauschende Mittel in ihrer Fahrtüchtigkeit beeinträchtigt waren, zog die saarländische Polizei bei ihren Kontrollen in der letzten Woche aus dem Verkehr. Die Kontrollen im Umfeld von Faschingsveranstaltungen, die von den Verkehrsdiensten und den Polizeiinspektionen gleichermaßen im gesamten Saarland durchführt wurden, werden fortgesetzt.
Zwischen dem 22. und dem 28. Januar 2018 kontrollierten saarländische Polizeibeamte über 400 Fahrzeuge und deren Fahrer. Von den zwölf Fahrern, die ihr Fahrzeug nicht mehr sicher führen konnten, mussten fünf, die nach übermäßigem Alkoholgenuss nicht mehr fahrtüchtig waren, ihren Führerschein direkt abgeben. Den anderen droht der Verlust der Fahrerlaubnis in dem eingeleiteten Strafverfahren.
Sechs weiteren Fahrzeugführern bzw. –führerinnen droht ein Bußgeld in Höhe von 500 Euro, weil sie die 0,5-Promillegrenze überschritten oder unter dem Einfluss anderer berauschender Mittel gestanden hatten. Daneben müssen sie mit zwei Punkten in Flensburg und einem einmonatigen Fahrverbot rechnen.

Die Polizei weist darauf hin: Alkoholische Beeinflussung ist nach wie vor eine der Hauptunfallursachen. Auch folgenlose Trunkenheitsfahrten ziehen empfindliche Strafen nach sich.

Wir raten den Autofahrern, insbesondere vor Fasching:

  • Trennen Sie Trinken und Fahren. Lassen Sie Ihr Fahrzeug zu Hause stehen.
  • Bilden Sie Fahrgemeinschaften und klären sie im Vorfeld, wer nüchtern bleibt und die anderen sicher nach Hause bringen wird
  • Wenn Sie etwas getrunken haben, lassen Sie ihr Fahrzeug stehen. Nutzen Sie für den Nachhauseweg  öffentliche Verkehrsmittel oder rufen sie sich ein  Taxi
  • Denken Sie auch an den Restalkohol, wenn Sie am nächsten Morgen ein Fahrzeug benutzen müssen.
  • Steigen Sie nicht in ein Fahrzeug ein, wenn der Fahrer unter alkoholischer Beeinflussung steht
  • Durch Kostümierung können unter Umständen Sicht und Gehör des Fahrers beeinträchtigt sein. Legen Sie diese deshalb ab, wenn Sie am Steuer eines Fahrzeuges sitzen.

Donnerstag, 25. Januar 2018

Festnahme eines Einbrechers in der Landesaufnahmestelle Lebach

Saarbrücken/Lebach. Heute Morgen (25.01.2018) nahmen Ermittler des Landespolizeipräsidiums einen Wohnungseinbrecher in seiner Wohnung in der Landesaufnahmestelle Lebach fest. Nach erfolgreicher Festnahme wurde der 24-Jährige in die JVA Saarbrücken gebracht. Der Mann war am 19.10.2017 (Donnerstag) in ein Wohnanwesen in Friedrichsthal eingestiegen. Nachdem er zunächst gewaltsam ein Fenster aufgehebelt hatte, durchsuchte er alle Räume und erbeutete Schmuck sowie einen vierstelligen Bargeldbetrag.

Die Beamten kamen dem serbischen Staatsangehörigen durch einen DNA-Treffer an einer Schmuckschatulle auf die Schliche. Aufgrund der Ermittlungsergebnisse beantragte die Staatsanwaltschaft einen Haftbefehl gegen den Einbrecher und einen Durchsuchungsbeschluss für dessen Wohnung. Bei der Durchsuchung der Wohnung, die ebenfalls heute (25.01.2018) stattfand, konnten die Beamten verschiedene Beweismittel, u.a. Schmuck und Handys, sicherstellen.

Die Ermittlungen dauern an.

 

Brand in Ensdorf mit getötetem 71-Jährigen war Brandstiftung

Saarbrücken. Der Brand eines Mehrfamilienhauses in Ensdorf am Abend des 11. Januar 2018, gegen 19:00 Uhr, bei dem ein 71 Jahre alter Mann ums Leben kam, ist nach Feststellungen der  Brandermittler des Landespolizeipräsidiums (LPP) auf Brandstiftung zurückzuführen.
In den Abendstunden (gg. 19:00Uhr) des 11.01.2018 kam es in Ensdorf in der Saarstraße zu einem Brand eines dreistöckigen Mehrfamilienhauses. Die Brandausbruchstelle konnte von den Ermittlern im Erdgeschoss  lokalisiert werden. Bei dem Brand wurden eine 32 Jahre alte Hausbewohnerin leicht und der 71- jährige Bewohner des ersten Obergeschosses tödlich verletzt. Die übrigen Bewohner konnten evakuiert werden.
Nach dem derzeitigen Ermittlungsstand gehen die Brandspezialisten von einer vorsätzlichen Brandlegung aus. Zur Aufklärung der Tat hat das zuständige Dezernat eine siebenköpfige Ermittlungsgruppe eingerichtet.

Sachdienliche Hinweise nimmt der Kriminaldauerdienst unter Tel.  0681 / 962 -2133 entgegen.

 

Mittwoch, 24. Januar 2018

Raubüberfall auf McDonalds Filiale nur vorgetäuscht

Saarbrücken/Homburg.  Am Dienstag, 28.11.2017, gab ein Angestellter der McDonalds-Filiale in Homburg an, überfallen worden zu sein.  Ermittlungen ergaben jetzt, dass der Überfall nur fingiert war.
Bereits bei der damaligen Tatortaufnahme ergaben sich erste Zweifel an dem ge-schilderten Tatablauf. Hiernach war der Mann angeblich unter Vorhalt einer Schusswaffe von zwei Tätern zunächst in die Filiale gedrängt und erfolglos zur Her-ausgabe des Tresorschlüssels gezwungen worden. Die angeblichen Räuber sollen  den Schlüssel dann jedoch selbst gefunden, den Tresor damit geöffnet und das darin befindliche Bargeld erbeutet haben. Das Opfer konnte sich nach eigenen Angaben trotz Fesseln in eine nahegelegene Spielothek retten, von wo aus die Polizei verständigt wurde.
Nach intensiven Ermittlungen des Dezernats für Eigentumskriminalität gegen den 23-Jährigen räumte dieser den vorgetäuschten Raub in seiner Vernehmung ein. Den erbeuteten vierstelligen Betrag habe er zur Begleichung von Schulden verwendet. Gegen ihn wird nun auch wegen des Vortäuschens einer Straftat ermittelt.

 

Dienstag, 23. Januar 2018

Sexualdelikt am Bahnhof Dillingen mutmaßlich vorgetäuscht - Gegen angebliches Opfer wird wegen Vortäuschens einer Straftat ermittelt

Saarbrücken. Nachdem eine 20- jährige Frau aus dem Regionalverband Saarbrücken am Sonntag vor einer Woche (14.01.2018) bei der Polizei einen massiven sexuellen Übergriff durch drei Migranten auf ihre Person auf dem Bahnhof Dillingen anzeigte, steht sie nun selbst im Fokus polizeilicher Ermittlungen.

Die 20- jährige Frau erstattete am 14.01.2018 bei der Polizei in Dillingen / Saarlouis eine Anzeige. Nach ihren Schilderungen ging sie,  gegen 06:00 Uhr, nach einem Diskothekenbesuch in Dillingen zu Fuß in Richtung Bahnhof. Hierbei sei sie von drei Männern, es soll sich um Migranten (Syrer), einer von ihnen mit Rasta-Locken, gehandelt haben, verfolgt worden. Einer der drei 20 – 25 Jahre alten Männer habe sie auf dem Bahnhofsgelände massiv bedrängt und anschließend vergewaltigt, die beiden anderen hätten zugeschaut. Als ein Zug in den Bahnhof eingefahren sei, habe der Täter von ihr abgelassen und alle drei seien geflüchtet.

Das Dezernat für Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung beim Landespolizeipräsidium (LPP) hat nach umfangreichen und sehr zeitintensiven Ermittlungen erhebliche Zweifel an dem behaupteten Sachverhalt. So konnten die Ermittler zwei Zeugen ausfindig machen, die die Frau von der Diskothek zum Bahnhof begleiteten. Andere Personen im Bereich des Bahnhofs konnten von den Zeugen nicht bemerkt werden.

Daneben konnte ermittelt werden, dass die Videoüberwachungsanlage am Bahnhof, entgegen anders lautender Informationen, in einem Probebetrieb aktiv war. Die Auswertung der Aufnahmen bestätigte die Aussagen der Zeugen. Demnach befand sich die Anzeigerin mit den Zeugen am Bahnhof und wurde nicht verfolgt.

Aufgrund des bisherigen Ermittlungsergebnisses wurde gegen die 20-Jährige ein Verfahren wegen Vortäuschens einer Straftat eingeleitet. Die Beschuldigte ließ sich in der Folge nicht mehr zum Sachverhalt ein. Die Ermittlungen dauern an.

 

Montag, 22. Januar 2018

Polizei klärt Vandalismusserie in Riegelsberg auf

Lebach/Riegelsberg. Im Bereich des Walter-Wagner-Platzes sowie des Marktplatzes in Riegelsberg kam es seit Anfang Dezember 2017 immer wieder zu Sachbeschädigungen und Diebstählen aus Kraftfahrzeugen. In diesem Zeitraum entzündeten Unbekannte auch Mülleimer an der Lindenschule. Durch den Brand entstand am Schulgebäude ein hoher Sachschaden.

Die umfangreichen Ermittlungen der Polizeiinspektion Köllertal und des Kriminaldienstes Lebach führten zu drei Jugendlichen aus Riegelsberg. In ihren Vernehmungen legten die Drei umfassende Geständnisse ab. Den Jugendlichen konnten die Brandlegung an der Lindenschule, ein Einbruch in ein Tabakwarengeschäft in der Saarbrücker Straße sowie eine Vielzahl weiterer Straftaten nachgewiesen werden.

 

Mittwoch, 17. Januar 2018

LKW-Fahrer auf Rastplatz bei Homburg wurde offenbar getötet

Saarbrücken. Der am vergangenen Montagabend (15.01.2018), gegen 19:30 Uhr, tot in der Fahrerkabine eines LKW’s aufgefundene 41-Jährige wurde offenbar Opfer eines Gewaltverbrechens. Dies ergab die am heutigen Dienstag (16.01.2018) in der Rechtsmedizin in Homburg durchgeführte Obduktion.

Der LKW der ausländischen Spedition war durch die Spedition selbst per GPS geortet worden, weil der Fahrer am gestrigen Montag einen Termin zum Beladen nicht wahrgenommen hatte. Weil der Fahrer des Fahrzeuges sich nicht meldete, suchte ein Mitarbeiter der Spedition den an der Autobahn A6 gelegenen Parkplatz der Raststätte Homburg auf und fand den Gesuchten tot in der Fahrerkabine.

Wegen einer bei dem aus der Ukraine stammenden Mann festgestellten Kopfverletzung wurde, zur Klärung der Todesursache, eine Obduktion angeordnet. Diese ergab „stumpfe Gewalt gegen den Kopf“ als Todesursache. Hinweise auf Täter oder Motiv liegen derzeit nicht vor. Nach ersten Erkenntnissen stand die mit polnischen Kennzeichen versehene rote Sattelzugmaschine des Hersteller MAN mit dem ebenfalls roten Krone-Auflieger mit der Aufschrift „SAS TRANS“ bereits seit dem vergangenen Samstag (13.01.2018, 06:42 Uhr) unverändert an der in Fahrtrichtung Mannheim gelegenen Tank- und Rastanlage.

Die Polizei bittet Zeugen, die zwischen Samstag (13.01.2018, 06:42 Uhr) und Sonntag (14.01.2018, 18:00 Uhr)  Auffälligkeiten an der Tank- und Rastanlage bei Homburg, die mit der Tat im Zusammenhang stehen können, beobachtet haben, sich unter der Rufnummer 0681/962-2133 beim Kriminaldauerdienst zu melden.

 

Montag, 15. Januar 2018

17-Jähriger vor dem Staatstheater Saarbrücken ausgeraubt

Saarbrücken. Am vergangenen Freitag (12.01.2018) war ein junger Mann mit seinen Freunden in Saarbrücken unterwegs. Auf dem Vorplatz des Staatstheaters trafen die Jugendlichen gegen 21:00 Uhr auf eine Gruppe von ca. 30 Personen. Mehrere Männer sonderten sich von der 30-köpfigen Personengruppe ab, trennten den 17-Jährigen von seinen Freunden und raubten ihn anschließend aus. Die Angreifer raubten dem jungen Mann seine Mütze und den Inhalt seines Rucksacks. Verletzungen trug das Opfer nicht davon, allerdings entstand ihm ein Sachschaden in Höhe von ca. 50 Euro.
Zeugen werden gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Saarbrücken-St. Johann unter der Rufnummer 0681/9321-233 in Verbindung zu setzen.


Mallorcaparty im E-Werk sorgt für Frust

Saarbrücken. Bei der Mallorcaparty im E-Werk, die bereits am Nachmittag des 13.01.2018 (Samstag) begonnen hatte und an der ca. 3.500 Besucher teilnahmen, kam es im Bereich der Garderobenannahme und –ausgabe zu Fehlern bei der Zuordnung der Kleidungsstücke zu den jeweilig verausgabten Garderobenmarken. Dies sorgte bei den Gästen für Unmut, die daraufhin die Polizei verständigten.
Da der Partyveranstalter eine ordnungsgemäße Rückgabe der Bekleidung nicht mehr gewährleisten konnte, traf er die Entscheidung die Garderobe zu schließen und die Besucher für die Rückgabe auf den Folgetag (14.01.2018) zu vertrösten. Daraufhin eskalierte die Situation in derart, dass Besucher Jacken unkontrolliert wegnahmen. Die Polizei musste im Verlauf der Veranstaltung die Garderobe mit einer Vielzahl an Einsatzkräften sichern. Dabei wurde ein Polizist durch den Wurf eines Bechers aus der Partymenge heraus leicht verletzt. Die Party musste gegen 01:00 Uhr durch den Veranstalter beendet werden.
Mögliche zivilrechtliche Ansprüche durch den Verlust von Eigentum, sind bitte direkt an den Veranstalter zu richten. Strafanzeigen wegen Diebstahls können bei jeder Polizeidienststelle erstattet werden.


Sexueller Übergriff am Bahnhof Dillingen

Dillingen. Am frühen Sonntagmorgen kam es gegen 06:00 Uhr zu einem sexuellen Übergriff durch drei männliche Personen auf eine junge Frau in Nähe der Gleise am Bahnhof in Dillingen. Die Tatverdächtigen sollen zwischen 20 und 25 Jahre alt sein und nach Angaben des Opfers möglicherweise einen Migrationshintergrund aufweisen. Einer der drei soll kurze Rasta-Locken tragen. 
Zeugen werden gebeten sich mit dem Kriminaldauerdienst unter der Telefonnummer 0681/962-2133 in Verbindung setzen.


Totalfälschung eines polnischen Führerscheins in Weiskirchen aufgetaucht

Weiskirchen. Im Rahmen einer Unfallaufnahme legte der 32-jährige Fahrer den Beamten einen polnischen Führerschein vor. Auslandermittlungen in Polen ergaben, dass der vorgelegte Führerschein eine Totalfälschung ist. Den Mann erwartet nun ein Strafverfahren wegen Urkundenfälschung und Fahrens ohne Fahrerlaubnis.


Alkoholisierte Frau verursacht Unfall auf BAB 1 bei Quierschied

Quierschied. Eine 36-Jährige  kam am Sonntagmorgen (14.01.2018) gegen 05:20 Uhr mit ihrem Fiat Punto in einer langgezogenen Linkskurve auf der BAB 1, Fahrtrichtung Saarbrücken, ca. 500 Meter hinter der Anschlussstelle Quierschied von der Fahrbahn ab und kollidierte mit der dortigen Schutzplanke. Bei der Unfallaufnahme konnte in ihrer Atemluft Alkoholgeruch festgestellt werden. Der Frau wurde eine Blutprobe entnommen und ihr Führerschein wurde sichergestellt. Die Fahrbahn war durch den Unfall stark verschmutzt und musste zur Durchführung von Reinigungsarbeiten zeitweise gesperrt werden. Durch den Unfall entstand zum Glück lediglich nur Sachschaden.

 

Freitag, 12. Januar 2018

Zweiter Twitter-Marathon der Polizei Saarland - #12hPolizei

Saarbrücken. Zwölf Stunden lang werden Mitarbeiter der Pressestelle des Landespolizeipräsidiums am morgigen Samstag (13.01.2018) aus der Führungs- und Lagezentrale Informationen zu Einsätzen, die sich aus eingehenden Notrufen ergeben, über den Kurznachrichtendienst „Twitter“ verbreiten.
Zwischen 12:00 Uhr und Mitternacht ermöglicht der „Twitter-Marathon“ einen Einblick in die Arbeit der saarländischen Polizei. Die Aktion soll den Bekanntheitsgrad des  Twitter-Accounts „PolizeiSaarland“, dem schon mehr als 6.000 Personen folgen, weiter steigern.
Daneben dient die unter #12hPolizei laufende Kampagne auch der Nachwuchswerbung. So sollen junge Erwachsene auf den Polizeiberuf aufmerksam werden. Für deren Fragen ist zwischen 13 und 17 Uhr der Einstellungsberater des Landespolizeipräsidiums Roland Altmeyer unter der Rufnummer  0681/962-8048  erreichbar.

Mittwoch, 10. Januar 2018

Festnahme von drei Taxiräubern

Saarbrücken/Merzig. Beamte des Raubdezernates überführten nach umfangreichen Ermittlungen zwei 18-Jährige und einen 19-Jährigen, die im November 2017 zwei Raubüberfälle auf  Taxifahrer im Raum Merzig  verübt haben sollen. Gegen die dringend Tatverdächtigen erließ das Amtsgericht Saarbrücken Haftbefehle. Die in Merzig, Dillingen und Saarwelligen wohnenden Männer wurden in die JVA Ottweiler verbracht.

Der 19-jährige Ägypter und einer der Syrer raubten während einer Taxifahrt von Dillingen nach Saarwellingen am 19.11.2017 (Sonntag), nachdem sie den Fahrer gewürgt hatten, dessen Geldbeutel. Einen Tag später (20.11.2017) versuchten die gleichen Männer unter Beteiligung eines weiteren Syrers erneut einen Taxifahrer zu berauben. Dabei würgten sie ihr Opfer und bedrohten es mit einem Messer. Der Fahrer konnte seine Tageseinnahmen durch den Einsatz von Pfefferspray retten.

Der Polizei gelang es einen der beiden Syrer, der nur an dem am 20.11.2017 begangenen Raub beteiligt war, im Rahmen von Fahndungsmaßnahmen festzustellen. Dieser räumte in seiner Vernehmung die Tat ein. Die Ermittlungen dauern derzeit noch an.

 

Donnerstag, 4. Januar 2018

Angriff auf wehrlosen Weihnachtsbaum

Saarbrücken/Saarlouis. Zur Verhinderung weiterer Straftaten nahmen Polizeibeamte der PI Saarlouis und der Bundespolizei am Mittwochabend (03.01.2018) einen 22-Jährigen aus Dillingen in Gewahrsam. Auf der Dienststelle in Saarlouis angekommen, wollte der Mann eine Zigarette rauchen. Diesem Wunsch konnten die Beamten im Dienstgebäude nicht stattgeben. Daraufhin verlor der Dillinger die Geduld und richtete seine Aggression gegen den in der Dienststelle stehenden wehrlosen Weihnachtsbaum. Hierbei zerbrachen mehrere Christbaumkugeln. Den Mann erwartet nun eine Anzeige wegen Sachbeschädigung.

Der Weihnachtsbaum wurde von den Beamten wieder aufgestellt und mit den übrig gebliebenen Kugeln aufgehübscht. So kann er nun seine verbleibende Restzeit die Dienststelle verschönern.

 

Polizei St. Ingbert schnappt zwei Kfz.-Aufbrecher

Saarbrücken/St. Ingbert. Letzte Nacht (04.01.2018) brachen zwei junge Männer gegen 02:50 Uhr in der Kapellenstraße in St. Ingbert mehrere Fahrzeuge auf. Ein aufmerksamer Zeuge meldete den Sachverhalt der Polizei, woraufhin die beiden 17 und 18 Jahre alten Männer von der Örtlichkeit flüchteten. Im Rahmen der Fahndung konnten die Beamten die beiden alkoholisierten Kfz.-Aufbrecher stellen und festnehmen. Nach Feststellung der Personalien und weiterer polizeilicher Maßnahmen übergaben die Polizisten die Beiden an ihre Eltern.

 

Donnerstag, 28. Dezember 2017

Wohnungseinbrecher in Friedrichsthal festgenommen

Saarbrücken. Unmittelbar nachdem zwei Männer den bei einem Wohnungseinbruch an Weihnachten in Friedrichstahl erbeuteten Schmuck bei einem Goldankäufer umgesetzt hatten, wurde sie von Polizeibeamten in einem nahegelegenen Casino festgenommen. Einer der beiden, ein 39-Jähriger aus dem Regionalverband, sitzt jetzt in der JVA Ottweiler.

Die Geschädigte des Wohnungseinbruches selbst hatte am gestrigen Mittwoch (27.12.2017) ihren Schmuck in dem Goldankauf in Friedrichstahl entdeckt. Zuvor hatte sie zwei Männer, die ihr „irgendwie verdächtig“ vorkamen, vor dem Geschäft gesehen. Tatsächlich stellte sich heraus, dass die beiden den der Frau gestohlenen Schmuck unmittelbar zuvor in dem Laden verkauft hatten.

Die sofort verständigten Einsatzkräfte der Polizeiinspektion aus Sulzbach nahmen die mutmaßlichen Einbrecher gegen 12:45 Uhr in einem nahegelegenen Spielcasino in Friedrichsthal fest. Wie sich herausstellte, bestand gegen den 39-Jährigen ein Haftbefehl in anderer Sache. Sein 31-jähriger Komplize, ebenfalls aus dem Regionalverband, wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen entlassen.

Die Ermittlungen dauern an.

 

Montag, 11. Dezember 2017

Mehrere Mitglieder einer Einbrecherbande festgenommen 

Saarbrücken/Völklingen. Am vergangenen Sonntag (10.12.2017) nahm die Polizei vier Mitglieder einer Einbrecherbande in Völklingen fest. Die Ermittler des Dezernats für Eigentumskriminalität waren der Bande bereits seit längerer Zeit auf der Spur. Die Festgenommenen stehen im Verdacht, in verschiedenen saarländischen Gewerbegebieten Einbrüche verübt zu haben.

So gehen die Ermittler davon aus, dass die Bande in den letzten Monaten in zahlreiche Firmengebäude, unter anderem in Blieskastel, Schmelz, Bous und Völklingen, eingestiegen ist. Die Täter hatten es auf wertvolle Werkzeuge und Geräte abgesehen und schnitten zudem mehrere Tresore auf oder transportierten die Geldschränke mit vorgefundenen Firmenfahrzeugen ab.

Die Männer im Alter von 21 bis 45 Jahren zeigten sich in ihren polizeilichen Vernehmungen teilweise geständig. Im Rahmen von Durchsuchungsmaßnahmen fanden die Ermittler weitere Beweismittel wie Einbruchswerkzeuge und Diebesgut von den Firmen-Tatorten. Alle Festgenommenen wurden heute dem Haftrichter vorgeführt und nach Verkündung der Haftbefehle in die JVA verbracht.  

Die Ermittlungen dauern an.

 

Dienstag, 5. Dezember 2017

Polizei verhaftet 20-jährigen Einbrecher und durchsucht mehrere Wohnungen in Saarbrücken

Saarbrücken. 24 Wohnungseinbrüche im Saarland und Rheinland-Pfalz rechnen die Ermittler des Dezernats für Eigentumskriminalität einer Tätergruppierung seit September 2017 zu. Der deswegen gegen den 20-Jährigen bulgarischen Staatsangehörigen bestehende Haftbefehl wurde heute Morgen (05.12.2017) in Saarbrücken vollstreckt. Der Mann sitzt seither in der JVA Ottweiler ein.

Ein ebenfalls aus Bulgarien stammender 30-Jähriger, der als Kopf der Bande gilt, hat sich in sein Heimatland abgesetzt und wird mit europäischem Haftbefehl gesucht. Ein 47-jähriger, ebenfalls zur Bande gehörender und auch aus Bulgarien stammende Mann, mit wurde bereits am 18.11 2017 bei einer Verkehrskontrolle in Burbach festgenommen und sitzt seither in der JVA Saarbrücken ein. Ein 31-jähriger Bulgare wurde zwischenzeitlich in seinem Heimatland festgenommen.

Bei den aufgrund bestehender Beschlüsse am heutigen Tag erfolgten Durchsuchungen von insgesamt fünf Wohnungen im Saarbrücker Stadtteil Burbach konnte weiteres Beweismaterial sichergestellt werden.

Die Ermittlungen dauern an.

 

Freitag, 1. Dezember 2017

Nach Tötungsdelikt vom 14. November 2017 (Dienstag) in Saarbrücken - Festnahme eines Tatverdächtigen

Saarbrücken. Am vergangenen Mittwoch (29.11.2017) nahm die Polizei einen 45-Jährigen Russen fest, der in dringendem Tatverdacht steht, einen 41 Jahre alten Saarbrücker erstochen zu haben. Gegen den Mann wurde Haftbefehl wegen Totschlags erlassen. Er sitzt seit gestern (30.11.2017) in der JVA Saarbrücken ein.

Nach derzeitigem Erkenntnisstand ist der 45-jährige Festgenommene ein Bekannter des Opfers. Aufgrund umfangreicher Ermittlungen der Moko „König“ konnte nachgewiesen werden, dass er zum Tatzeitpunkt Kontakt mit dem 41-jährigen Saarbrücker hatte. Dies wird durch sichergestelltes Beweismaterial belegt. Deshalb durchsuchten Beamten auf Beschluss des Amtsgerichts am 29.11.2017 die Wohnung des Tatverdächtigen in Saarbrücken sowie zwei weitere Objekte in Saarbrücken und Dillingen, wo weiteres Beweismaterial sichergestellt wurde.

Der Festgenommene äußerte sich bislang  nicht zur Tat. Auch seine Motivlage ist noch unklar. Die Ermittlungen dauern an. Ein Zusammenhang mit dem Tötungsdelikt vom 25.07.2017 in Alt-Saarbrücken zum Nachteil einer 38-jährigen Frau kann derzeit nicht ausgeschlossen werden.

 

Mittwoch, 29. November 2017

Bei Rauschgiftschmuggel aufgefallen - 52-Jähriger in Haft

Saarbrücken. Mehrere Kilogramm Marihuana hatte der in Homburg wohnende Mann in seinem Wohnwagen versteckt, den er als angebliches Pannenfahrzeug durch einen Pannendienst nach Deutschland bringen ließ. Am vorigen Mittwoch (22.11.2017) fiel der Schmuggel jedoch an der Grenze auf. Heute wurde der arbeitslose Jäger beim Haftrichter vorgeführt und anschließend in die JVA Saarbrücken gebracht.

Der Mann ist den Fahndern des Dezernats für Rauschgiftkriminalität nicht unbekannt. Seit mehreren Monaten ermitteln die Beamten gegen den Homburger, weil sie ihm Schmuggel und Handel mit Rauschgift in nicht geringen Mengen vorwerfen. Als sich der so Verdächtigte vor etwa sechs Wochen mit seinem Fahrzeug und einem Wohnwagen angeblich zu einer Urlaubsreise nach Spanien aufmachte, vermuteten die Ermittler einen anderen Zweck hinter der Reise. Es stellte sich heraus, dass der Mann ohne sein Gespann zurückreiste und diese einzeln als angebliche Pannenfahrzeuge ins Saarland zurücktransportieren ließ.

Als er jetzt am gestrigen Dienstag (28.11.2017) seinen Wohnwagen mit dem darin versteckten Marihuana abholen wollte, warteten die Fahnder bereits auf ihn. Bei der anschließenden Durchsuchung seiner Wohnung fand die Polizei weitere Betäubungsmittel sowie mehr als 30 scharfe Schusswaffen und über 1.000 Schuss Munition, die der Mann nur teilweise legal im Besitz hatte.

 

Vorsicht: Falscher Polizist am Telefon - Polizei warnt vor bundesweiter Betrugsmasche

Saarbrücken. In den letzten Tagen  mehren  sich im Saarland Anrufe von angeblichen Polizei- oder Kriminalbeamten bei älteren Bürgern. Alleine in den letzten beiden Tagen (27./28.11.2017) registrierte die saarländische Polizei  in Saarbrücken und Umgebung 40 solcher Anrufe. Bislang ist es glücklicherweise noch zu keinem Schaden gekommen.

Im Fokus der Betrüger stehen ältere Menschen, denen mitgeteilt wird, dass sie in nächster Zeit Opfer eines Einbruchs werden könnten. Die vermeintlichen "Beamten" versuchen dann ihre Opfer zur Übergabe von Geld – oder Wertgegenständen zu überreden. Oftmals werden bei diesen Anrufen im Display Telefonnummern mit der „Endung  ..110“   angezeigt. Dies soll den Anschein einer offiziellen Dienstnummer der Polizei erwecken.

Die Polizei rät:

• Die Polizei wird Sie niemals um Geldbeträge bitten oder dazu auffordern, Geld oder Wertsachen herauszugeben.
• Die Polizei ruft Sie niemals unter der Polizeinotruf-Nummer 110 an: Das tun nur Betrüger. Sind Sie sich unsicher, wählen Sie die Nummer 110. Benutzen Sie dabei aber nicht die Rückruftaste, da Sie sonst möglicherweise wieder bei den Betrügern landen, sondern wählen Sie die Nummer selber. Sie können sich aber auch an Ihre örtliche Polizeidienststelle wenden. Erzählen Sie den Beamten von den Anrufen. Am besten ist, wenn Sie die Nummer Ihrer örtlichen Polizeibehörde sowie die Notrufnummer 110 griffbereit am Telefon haben, damit Sie sie im Zweifelsfall selber wählen können.
• Geben Sie am Telefon nie Auskunft über Ihre persönlichen und finanziellen Verhältnisse oder andere sensible Daten.
• Lassen Sie sich am Telefon nicht unter Druck setzen. Geben Sie Betrügern keine Chance, legen Sie einfach den Hörer auf. Nur so werden Sie Betrüger los. Das ist keinesfalls unhöflich!
• Öffnen Sie unbekannten Personen niemals die Tür. Ziehen Sie gegebenenfalls eine Vertrauensperson hinzu, z.B. Nachbarn oder nahe Verwandte.
Übergeben Sie niemals Unbekannten Personen Geld oder Wertsachen.

Legen Sie den Telefonhörer auf, wenn:

• Sie nicht sicher sind, wer anruft.
• Sie der Anrufer nach persönlichen Daten und Ihren finanziellen Verhältnissen fragt, z.B. ob Sie Bargeld, Schmuck oder andere Wertgegenstände im Haus haben.
• Sie der Anrufer auffordert, Bargeld, Schmuck oder andere Wertgegenstände herauszugeben, bzw. Geld zu überweisen, insbesondere ins Ausland.
• Sie der Anrufer unter Druck setzt.
• Der Anrufer Sie dazu auffordert, zu Fremden Kontakt aufzunehmen, z.B. zu einem Boten, der Ihr Geld und Ihre Wertsachen mitnehmen soll.

Neben dieser Betrugsmasche gibt es weitere, die das Ziel haben, ältere Menschen dazu zu bringen, ihre Ersparnisse auf der Bank abzuheben und an Betrüger auszuhändigen. Informationen hierzu finden Sie unter www.polizei-beratung.de
Glauben Sie Opfer eines Betrugs geworden zu sein? Wenden Sie sich sofort an die örtliche Polizeidienststelle und erstatten Sie Anzeige.

 

Montag, 27. November 2017

Mit Haftbefehl gesucht, ohne Führerschein unterwegs und Diebesgut im Fahrzeug

Saarbrücken. Die Bundespolizei hat am gestrigen Sonntagmittag, 26.11.2017, gegen 12:30 Uhr, in der Saarbrücker Innenstadt, ein Fahrzeug mit französischem Kennzeichen angehalten und kontrolliert. Die Beamten stellten einen 31-jährigen französischen Fahrer fest, der keinen Führerschein hatte und zudem fahruntüchtig war. Neben dem unter Drogeneinfluss stehenden Fahrer, kontrollierten die Bundespolizisten den 33-jährigen deutschen Beifahrer, der wegen Wohnungseinbruchsdiebstahls, mit Haftbefehl gesucht wurde. Im Fahrzeug fanden die Beamten hochwertigen Schmuck sowie ein Laptop.

Erste Ermittlungen des Kriminaldiensts Saarbrücken ergaben, dass einige dieser Gegenstände aus einem Einbruchsdiebstahl stammten. Der 33-jährige Deutsche wurde bereits gestern, 26.2.2017, dem Haftrichter vorgeführt und anschließend in die JVA Saarbrücken gebracht, wohin ihm der 32-jährige Franzose nach seiner heutigen Vorführung folgen musste.
Weitere Ermittlungen durch das Dezernat für Eigentumskriminalität folgen.

 

Freitag, 24. November 2017

Einbrechertrio festgenommen

Saarbrücken. Nach einem Einbruch am gestrigen Donnerstag, 23.11.2017, in Eppelborn gelang der Polizei die Festnahme eines Einbrechertrios. Die Festgenommen könnten für eine Vielzahl weiterer Einbrüche im Umland von Saarbrücken verantwortlich sein.

Derzeit bearbeitet das Dezernat für Eigentumskriminalität mehrere Ermittlungsverfahren wegen Wohnungseinbrüchen im Umland von Saarbrücken. In diesem Zusammenhang gab es Hinweise auf einen weißen BMW, mit dem offensichtlich geeignete Objekte ausbaldowert wurden.  Am gestrigen Donnerstag, 23.11.2017, gab es, wie auch bereits einen Tag zuvor in Gersweiler, Hinweise auf dieses Fahrzeug, das mit drei Personen besetzt im Raum Eppelborn unterwegs sein sollte. Beamte stellten das Fahrzeug tatsächlich in Eppelborn fest. Noch bevor das Fahrzeug kontrolliert werden konnte, setzte die Fahrerin zur Flucht an, konnte jedoch kurze Zeit später in Uchtelfangen gestoppt werden. Zwischenzeitlich hatten Insassen mutmaßliche Beutestücke in der Ill entsorgt. Im Rahmen der Durchsuchung von Personen und Wohnungen wurde Diebesgut sichergestellt, dass einem offensichtlich kurz vor der Kontrolle verübten Wohnungseinbruch in Eppelborn zugeordnet werden konnte. Darüber hinaus wurden weitere Beweismittel gesichert, deren Auswertung noch andauert.Bei den Festgenommen handelt es sich um zwei aus Osteuropa stammende 17 bzw. 23 Jahre alte Männer, sowie eine 29-jährige Deutsche. Der 23-jährige Beschuldigte zeigte sich in seiner Vernehmung teilgeständig.

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Saarbrücken erließ das zuständige Amtsgericht aufgrund der Beweislage Haftbefehle gegen die beiden männlichen Beschuldigten. Sie wurden im Anschluss in die JVA Saarbrücken und Ottweiler eingeliefert. Die Ermittlungen dauern an.

 

Mehrfacheinbrecher festgenommen

Saarbrücken. Am Dienstag, 21.11.2017, nahmen Beamte des Dezernats für Eigentumskriminalität einen 28-jährigen Mann im Rahmen einer Durchsuchungsmaßnahme in Neunkirchen fest. Der Neunkircher soll für eine Vielzahl von Einbrüchen verantwortlich sein.

Über mehrere Monate hinweg wurde eine 35-Jährige aus Neunkirchen Opfer von Diebstählen aus ihrer Wohnung. Die Frau installierte hieraufhin eine Kamera in ihrer Wohnung, die am 21.11.2017 eine Person aufzeichnete, die sich mit einem Schlüssel Zugang zur Wohnung verschaffte. Die Geschädigte kontaktierte zunächst ihre Vermieterin und erhielt kurz danach einen ominösen Anruf des Sohns der Vermieterin, der angab, nur nach dem Rechten in der Wohnung geschaut zu haben. Hierauf informierte die Geschädigte die Polizei, die unverzüglich einen Durchsuchungsbeschluss für den im Nachbaranwesen lebenden Sohn der Vermieterin erwirkte. Die Ermittler des Dezernats für Eigentumskriminalität im Landespolizeipräsidium (LPP) sicherten umfangreiches Beweismaterial. Die Beamten erklärten dem Beschuldigten noch vor Ort die Festnahme. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft wurde Haftbefehl beim zuständigen Amtsgericht erlassen.

Die Ermittlungen dauern an.

 

Nach Tötungsdelikt in Alt-Saarbrücken
Moko „König“ sucht Zeugen

Saarbrücken. Letzte Woche Dienstag (14.11.2017) wurde im 8. Stock eines Mehrfamilienhauses in der Straße Königsbruch in Saarbrücken die Leiche eines 41 Jahre alten Mannes aufgefunden.  Der Mann wurde offensichtlich erstochen.

Seitdem ermittelt die achtköpfige Moko „König“ mit Hochdruck in alle Richtungen. Trotz aufwändiger Suchmaßnahmen mit über 40 Einsatzkräften rund um das Tatanwesen konnte eine Tatwaffe bislang nicht aufgefunden werden.

Die Ermittlungen im Umfeld des Opfers sowie die Auswertung der Tatortspuren dauern weiter an.

Nach bisherigen Recherchen war der 41-Jährige in der Rauschgift-Szene aktiv. Er dealte aus seiner Wohnung heraus mit Heroin und Kokain. Das Opfer selbst konsumierte lediglich weiche Drogen.

Die Polizei bittet Zeugen, die zwischen dem 13.11.2017 (Montag) und dem 14.11.2017 (Dienstag) Feststellungen gemacht haben, die im Zusammenhang mit dem Tötungsdelikt stehen könnten und bislang nicht mit der Polizei in Kontakt getreten sind, sich mit dem Kriminaldauerdienst (Tel.: 0681/962-2133) in Verbindung zu setzen.

 

Dienstag, 21. November 2017

Mit Haftbefehl gesuchter Serieneinbrecher bei Verkehrskontrolle festgenommen

Saarbrücken. Am Samstagabend, 18.11.2017, nahmen Beamte der PI Burbach einen 46 Jährigen im Rahmen einer Verkehrskontrolle in Burbach fest. Der in Saarbrücken lebende Mann soll für insgesamt 23 Einbrüche im gesamten Saarland und dem angrenzenden Rheinland-Pfalz verantwortlich sein. Die Ermittler des Dezernats für Eigentumskriminalität im Landespolizeipräsidium (LPP) ermitteln bereits seit September 2016 gegen den Bulgaren, der nach derzeitigem Ermittlungsstand seit Anfang 2016 bis Mai 2017 als Mitglied einer Bande Einbrüche verübte.Tatorte waren im ganzen Saarland und im Umland von Trier.

Die Festnahme erfolgte aufgrund eines bestehenden Haftbefehls des AG Saarbrücken. Nach Vorführung beim Amtsgericht wurde der Haftbefehl in Vollzug gesetzt und der Beschuldigte in die JVA Saarbrücken überführt.

 

Montag, 20. November 2017

"Die dreisten Drei" oder begehrte Ware aus dem Altkleidercontainer

Saarbrücken/St. Ingbert. Gestern Nacht (19.11.2017) fiel den Kollegen der PI St. Ingbert ein weißer Fiat Ducato mit ausländischen Kennzeichen auf. Dieser mit drei Personen besetzte Pkw parkte in unmittelbarer Nähe der Altkleidercontainer, die sich auf einem Parkplatz in der Gehnbachstraße in St. Ingbert befinden.Bei der Kontrolle des Fahrzeuges entdeckten die Polizeibeamten darin 81 mit Altkleidern gefüllte Säcke, die offensichtlich aus den Containern entwendet wurden. Unter den drei Insassen befand sich auch eine sehr zierliche Frau. Es wird angenommen, dass diese durch die Einwurfvorrichtung in die Container gelangte und die Altkleidersäcke nach draußen reichte.

Gegen die drei Personen wurden Strafverfahren eingeleitet.


Mehrere Festnahmen in Losheim am See

Saarbrücken/Losheim. Als die Beamten der PI Nordsaarland in der Nacht vom 17.11.2017 (Freitag) auf den 18.11.2017 (Samstag), gegen 00:30 Uhr, zu einem polizeilichen Einsatz wegen Hausfriedensbruch gerufen wurden, trafen sie auf einen 32-Jährigen, der wegen Körperverletzung zur Festnahme ausgeschrieben war. Bei dem Gesuchten klickten die Handschellen.

Nur eine halbe Stunde später, gegen 01:00 Uhr, kontrollierten die Polizisten einen mit vier Personen besetzten Pkw. Gegen den 26-jährigen Beifahrer aus Saarlouis, der auch eine geringe Menge Amphetamin mit sich führte, lag ein Haftbefehl wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte vor.  Die 51 Jahre alte Fahrerin des Wagens sowie ein weiterer 23-jähriger Insasse hatten ebenfalls Betäubungsmittel bei sich. Außerdem hatte der Pkw keine Zulassung mehr, um im öffentlichen Straßenverkehr gefahren zu werden. Gegen die 51-Jährige und den 23-Jährigen leiteten die Beamten der PI Nordsaarland entsprechende  Strafverfahren ein.

Die beiden in der Nacht festgenommen Männer wurden in die JVA Ottweiler verbracht.

 

Donnerstag, 16. November 2017

Aktionstag der Polizei zur Bekämpfung des Wohnungseinbruchs

Saarbrücken. Gestern (15.11.2017) führte die Polizei in den Bereichen Homburg, Neunkirchen und Sulzbach zwischen 15:00 Uhr und 22:00 Uhr im Rahmen eines Aktionstages Kontrollen zur Bekämpfung des Wohnungseinbruchs statt. Hierbei waren über 60 Polizeibeamte im Einsatz, die fast 200 Fahrzeuge und ebenso viele Personen überprüften. Weitere Kontrolltage werden folgen.

Die Zahl der Wohnungseinbrüche ist zwar in diesem Jahr bislang rückläufig, trotzdem verfolgt die Polizei ihre Maßnahmenkonzepte weiter. Für die jetzt angebrochene dunkle Jahreszeit hat die Polizei Saarland deshalb verstärkte Kontrollen geplant.

Wohnungseinbruch kann jeden treffen. Neben dem finanziellen Schaden, leiden die Betroffenen oft unter einer enormen psychischen Belastung. Doch nicht nur die Polizei kann durch ihre Maßnahmen dem Wohnungseinbruchsdiebstahl entgegen wirken, jeder Haus- oder Wohnungseigentümer kann selbst einen Beitrag zu seiner Sicherheit leisten.

Die Polizei gibt dazu folgende Hinweise:

  • Schließen Sie beim Verlassen des Hauses alle Fenster und Türen!
  • Halten Sie Rollläden zur Nachtzeit – aber nach Möglichkeit nicht tagsüber - geschlossen. Geschlossene Rollläden am Tag signalisieren Abwesenheit!
  • Einbrecher sind lichtscheue Gestalten. Sorgen Sie für ausreichende Beleuchtung im und ums Haus!
  • Installieren Sie Zeitschaltuhren für die Beleuchtung, das täuscht Anwesenheit vor!
  • Deponieren Sie Haus- und Wohnungsschlüssel niemals draußen. Einbrecher kennen jedes noch so gute Versteck!
  • Pflegen Sie nachbarschaftliche Kontakte. Das sorgt für mehr Lebensqualität und Sicherheit. Denn in einer aufmerksamen Nachbarschaft haben Einbrecher kaum eine Chance!

Informationen und Tipps rund um den Einbruchsschutz gibt es bei den Einbruchsschutzberatern des Landespolizeipräsidiums. Diese stehen Ihnen zu Beratungszwecken unter der Telefonnummer 0681/962-3535 gerne zur Verfügung.

 

Montag, 23. Oktober 2017

Festnahme von drei Taxiräubern

Saarbrücken/Schwalbach. Nach intensiven Ermittlungen des Dezernates für Eigentumskriminalität konnten zwei syrische und ein irakischer Staatsangehöriger nach zwei vorausgegangenen Raubüberfällen auf Taxifahrer am 19.08.2017 (Samstag) und am 25.08.2017 (Freitag) festgenommen und in die JVA Saarbrücken eingeliefert werden.

Die drei Männer (25, 21, und 23 Jahre alt) sollen im August in Schwalbach unter Einsatz von Reizgas zwei Raubstraftaten auf Taxifahrer begangen haben.  Dabei erbeuteten sie mehrere hundert Euro.

Bei der Tatortaufnahme sicherten die Ermittler Fingerabdruckspuren, anhand derer die jungen Männer überführt werden konnten. Das zuständige Gericht erließ aufgrund der Beweislage Haftbefehle und Durchsuchungsbeschlüsse. Bei den durchgeführten Durchsuchungen trafen die Beamten zunächst keinen der Gesuchten an.

Bei sich anschließenden Fahndungsmaßnahmen gelang es der Polizei die Täter Zug um Zug festzunehmen und in die Haftanstalt zu verbringen.

 

Donnerstag, 12. Oktober 2017

Haftbefehl gegen zwei Wohnungseinbrecher

Saarbrücken. Nach vorausgegangenem Wohnungseinbruchsdiebstahl in Friedrichsthal mit anschließender Entwendung des Pkws der Geschädigten vorgestern (Dienstag, 10.10.2017), zwischen 02:00 Uhr und 06:15 Uhr, gelang Einsatzkräften der Polizei noch am Dienstag, gegen 12:40 Uhr, die Festnahme von zwei Männern. Bei dem 28- und 29-Jährigen fanden die Beamten den Fahrzeugschlüssel des entwendeten dunkelgrauen BMW sowie Teile der Beute auf. Gegen die beiden erging Haftbefehl. Sie sitzen nun in der JVA Saarbrücken ein.

Bei dem Wohnungseinbruchsdiebstahl entwendeten die beiden Deutschen unter anderem eine Geldbörse sowie den Ersatzschlüssel des Pkws der Opfer. Nach umfangreichen Ermittlungen unseres Dezernates für Wohnungseinbruchsdiebstahl konnte der Standort des BMW in Tholey lokalisiert und von der Polizei observiert werden. Als sich die Einbrecher dem Fahrzeug näherten nahmen Einsatzkräfte sie fest.

Beide Personen konsumieren Drogen und sind der Polizei bereits bekannt. Einer der Männer wurde erst Ende September nach Verbüßung einer Freiheitsstrafe aus der Haft entlassen.

Möglicherweise kommen der 28- und 29-Jährige für weitere Einbruchsdelikte in Frage. Die Ermittlungen hierzu dauern noch an.

 

Freitag, 6. Oktober 2017

Polizei warnt vor falschen E-Mails

Saarbrücken. Seit kurzem erhält die Polizei Saarland Hinweise, dass in ihrem Namen E-Mails versandt wurden. Die verwendeten Adressen täuschen als Absender das Landespolizeipräsidium vor. Die Polizei warnt davor, den in den E-Mails enthaltenen Link zu öffnen. Bislang ist der Polizei jedoch kein Schaden bekannt geworden.

Die Polizei versendet grundsätzlich keine E-Mails, die Links enthalten. Auch Rechnungen werden nicht per E-Mail übermittelt, ebenso wenig werden personenbezogenen Daten abgefragt.

Die Polizei rät generell zur Vorsicht im Umgang mit E-Mails von unbekannten Quellen. Solche E-Mails sollten am besten umgehend gelöscht werden. Auf keinen Fall sollten Links oder Anhänge geöffnet werden.

 

Mittwoch, 4. Oktober 2017

Drogenverkäufer überlegt es sich anders

Merzig/Saarbrücken. Ein 19-Jähriger und 17-Jähriger nahmen am vergangenen Montag (02.10.2017), gegen 18 Uhr, als sie im Stadtpark auf eine Fußstreife der Merziger Polizei trafen ihre Füße in die Hand. Ihr Fluchtversuch misslang – die Polizei war schneller!

Den Schlagring, das Einhandmesser, die 50 Ecstasy-Tabletten sowie andere Drogen, die der 19-Jährige dabei hatte, musste er natürlich abgeben.

 

Mittoch, 6. September 2017

Mann in Dudweiler mit Machete verletzt

Dudweiler. Vermnutlich aus Eifersucht  verleetzte in der Nacht von Montag auf Dienstag (4./5.09.2017)  gegen 02:15 Uhr ein 33Jähriger im Verlauf einer Auseinandersetzung seinen 49 Jahre alten Kontrahenten mit einer Machete. Zuvor war der 33-Jährige mit seiner Freundin in Streit geraten, verließ die Wohnung und suchte seinen vermeintlichen Nebenbuhler auf. 

Die Verletzungen des Opfers mussten im Krankenhaus versorgt werden.  Der Angreifer konnte kurze Zeit später von der Polizei festgenommen werden. Die Machete und eine Schusswaffe, die der Mann ebenfalls bei sich trug, wurden sichergestellt.

 

Dienstag, 5. September 2017

Nach Tod einer 75-jährigen Frau in Wiebelskirchen - Polizei sucht Zeugen

Saarbrücken/Neunkirchen. Nachdem am vergangenen Donnerstag (31.08.2017) eine 75 Jahre alte Frau in ihrem Haus in Neunkirchen-Wiebelskirchen tot aufge-funden worden war, bittet die Polizei jetzt die Bevölkerung um Mithilfe. Die in der Rechtsmedizin durchgeführte Obduktion bestätigte einen gewaltsamen Tod. Die zwischenzeitlich eingesetzte Mordkommission mit dem Namen „Schacht“, in der derzeit 14 Beamtinnen und Beamte mit Hochdruck ermitteln,  richtet sich jetzt gezielt an Personen, die am Tattag Beobachtungen im Umfeld des Wohnanwesens des Opfers in der Straße „Nahebahnschacht“ gemacht haben könnten.

Diese Straße in Wiebelskirchen führt von der Kuchenbergstraße zu einer in der Nähe der Bahngleise gelegenen Tennisanlage. Deshalb bittet die Moko „Schacht“ Personen, die am Donnerstag, den 31. August 2017, zwischen 11:45 Uhr und 15:30 Uhr die Straße „Nahebahnschacht“ zu Fuß oder mit dem Auto in Richtung Tennisanlage oder umgekehrt in Richtung Kuchenbergstraße genutzt haben und bislang von der Polizei noch nicht kontaktiert wurden, sich mit der Polizei in Verbindung zu setzen.

Die Moko „Schacht“ ist zu den allgemeinen Dienstzeiten (bis 16:00 Uhr) unter der Rufnummer 0681/962-2149 erreichbar. In Frage kommende Personen können sich auch an den Kriminaldauerdienst unter 0681/962-2133 oder jede andere Polizeidienststelle wenden.

 

Montag, 4. September 2017

Nach Einbruch in Klinik in Lebach - Polizei sucht Zeugen

Saarbrücken/Lebach. Erneut wurden bei einem Einbruch in ein Krankenhaus endoskopische Geräte gestohlen. Am vergangenen Wochenende schlugen Unbekannte in der Caritas-Klinik in Lebach zu. Der Wert der entwendeten Gerätschaften beträgt über 200.000 Euro.

Zwischen dem vergangenen Freitag (01.09.2017, 20:00 Uhr) und dem heutigen Montag (04.09.2017, 07:00 Uhr) drangen der oder die unbekannten Täter gewaltsam in die endoskopische Abteilung der Klinik ein und entwendeten insgesamt acht der teuren Geräte. Die Ermittler des Dezernats für Eigentumskriminalität halten einen Zusammenhang mit den beiden Taten vom 25./27. August 2017 in Sankt Ingbert und 05./07. August 2017 in Neunkirchen sowie weiteren fünf Einbrüchen in Rheinland-Pfalz für sehr wahrscheinlich.

Sachdienliche Hinweise an den Kriminaldauerdienst unter der Rufnummer 0681/962-2133.

 

Mittwoch, 23. August 2017

Einbrecher auf frischer Tat festgenommen - Hausbesitzer ertappen Täter nach Heimkehr aus dem Urlaub

Saarbrücken. Am vergangenen Montag (21.08.2017) bemerkte ein Ehepaar in den späten Abendstunden Einbrecher an ihrem Anwesen im Saarbrücker Ortsteil St. Johann. Die Hausbesitzer waren soeben aus dem Urlaub zurückgekehrt und verständigten sofort die Polizei. Die kurze Zeit später eintreffenden Beamten der Polizeiinspektion Saarbrücken-St. Johann nahmen zwei Männer an dem Wohnanwesen fest. Die beiden Tatverdächtigen, ein 40- und ein 38-Jähriger, hatten bereits ein Fahrzeug der Besitzer vor dem Anwesen mit Diebesgut aus der Wohnung, unter anderem Schmuck, beladen. An den passenden Fahrzeugschlüssel waren sie im Haus gelangt. Offensichtlich wollten die Männer das Auto samt Diebesgut mitnehmen und zur Flucht benutzen.

Bei den beiden aus Osteuropa stammenden Tatverdächtigen konnten Einbruchswerkszeuge sowie weiterer Schmuck gefunden werden, der derzeit noch nicht zugeordnet werden kann. Es dürfte sich vermutlich um Beute aus anderen Einbruchdiebstählen handeln. Die Ermittlungen des Dezernats für Eigentumsdelikte dauern hierzu noch an. Beide Festgenommene sind derzeit ohne festen Wohnsitz. Sie wurden dem Ermittlungsrichter beim Amtsgericht Saarbrücken vorgeführt. Nach Verkündung der U-Haftbefehle wurden sie in die JVA Saarbrücken eingeliefert. 

 

Dienstag, 22. August 2017

Kleinkinder ohne Kindersitze mitgenommen - Verkehrspolizei stellt bei Kontrolle gefährliche Nachlässigkeiten fest

Saarbrücken/Neunkirchen. Am heutigen Vormittag (22.08.2017) kontrollierten Beamte des Verkehrsdienstes Ost im Rahmen der Schulwegsicherung Fahrzeugführer im Bereich der Grundschule „Am Steinwald“ in Neunkirchen. Dabei achteten die Beamten insbesondere auf die Anschnallpflicht. Leider wurden mehrere zum Teil gravierende Verstöße festgestellt.
Insgesamt vier Erwachsene und sieben Kinder waren im Auto nicht angegurtet bzw. ohne erforderlichen Kindersitz unterwegs. Ein neun Monate altes Baby wurde ohne jegliche Sicherung im Pkw, vor seiner Mutter im Fußraum sitzend, mitgenommen.
Die Erwachsenen, die ohne Sicherheitsgurt unterwegs waren, erwartet ein Verwarngeld in Höhe von 30 Euro. Die Fahrer, die Kinder ohne jegliche Sicherung beförderten, erwarten ein Bußgeld in Höhe von 60 Euro sowie ein Punkt im Fahrereignungsregister (Flensburg).

Die Polizeiliche Verkehrsunfallstatistik zeigt, dass die meisten Kinder im Saarland als Mitfahrer in Fahrzeugen verunglücken. Deshalb ist die ordnungsgemäße Sicherung in geeigneten Kindersitzen besonders wichtig, um Leben und Gesundheit der Kleinsten zu schützen.

 

Donnerstag, 17. August 2017

Aufmerksame Bäckereiverkäuferinnen überführen Serieneinbrecher

Saarbrücken / Merzig. Ein 33-jähriger polizeibekannter Dillinger kam gestern (16.08.2017) in eine Bäckereifiliale in Merzig und wollte einen Warengutschein der Bäckerei, der bei einem Einbruch in den katholischen Kindergarten St. Theresia in Beckingen entwendet wurde, einlösen.

Dem aufmerksamen und im Vorfeld durch die Polizei sensibilisierten Personal war bekannt, dass dieser Gutschein u.a. bei dem Einbruch in den Beckinger Kindergarten gestohlen wurde. Die Verkäuferinnen informierten deshalb umgehend die Polizei in Merzig, als der Mann versuchte, den Gutschein gegen eine Torte einzulösen.

Die Beamten nahmen den Dillinger noch in der Bäckereifiliale fest. Zur Herkunft des Warengutscheins machte er keine Angaben. Bei einer sich anschließenden Wohnungsdurchsuchung stellten die Beamten drei Laptops sicher. Einer der Laptops ist zweifelsfrei Diebesgut aus dem Einbruch in den katholischen Kindergarten. Ein zweiter Laptop stammt aus einem Einbruchsdiebstahl in den Kindergarten St. Josef in Merzig, der vom 10.07.2017 (Montag) auf den 11.07.2017 (Dienstag) begangen wurde.

Weitere Ermittlungen ergaben, dass der 33-Jährige nicht nur in die beiden Kindergärten mutmaßlich eingebrochen ist, sondern auch als Täter für einen Einbruchsversuch in ein Dillinger Restaurant in Frage kommen dürfte.

Gegen den polizeibekannten Dillinger, der bereits in der Vergangenheit eine Freiheitsstrafe wegen Diebstahlsdelikten verbüßt hatte, erließ der Ermittlungsrichter Haftbefehl. Er sitzt nun in der JVA Saarbrücken ein.

Montag, 14. August 2017

Einbruchsserie in Eppelborn aufgeklärt

Saarbrücken  / Eppelborn. Am vergangenen Samstag (12.08.2017) kam es in den frühen Morgenstunden im Bereich Eppelborn zu mehreren Einbrüchen. So brachen die Täter in den Wasgau Markt in Eppelborn ein. Außerdem brauchen sie zwei Pkw und mehrere Baucontainer unter der Illtalbrücke auf.

Nach dem Einbruch in die Baucontainer legten die Täter Feuer, wobei ein Container vollständig ausbrannte. Zeugen sahen zwei Personen in unmittelbarer Tatortnähe und konnten diese gegenüber den eingesetzten Polizeibeamten auch beschreiben. Im Rahmen der Fahndungsmaßnahmen stellten Beamte der PI Lebach und PI Neunkirchen zwei Männer fest, auf welche die Beschreibung der Zeugen passte. Bei einer sich anschließenden Durchsuchung der beiden Männer, fanden die Polizisten Diebesgut auf, das aus den vorausgegangenen Einbrüchen bzw. Aufbrüchen stammte.

Der 23-Jährige und der 31-Jährige sind bereits mehrfach polizeilich in Erscheinung getreten. Gegen sie wurden mehrere Strafverfahren wegen besonders schwerem Fall des Diebstahls, Sachbeschädigung durch Feuer und Hausfriedensbruch eingeleitet.

Der entstandene Sachschaden beläuft sich auf mehr als 10.000 Euro.


Festnahme einer 17-Jährigen Wohnungseinbrecherin

Saarbrücken. Am vergangenen Samstagnachmittag (12.08.2017) stellte ein Mann aus dem Saarbrücker Stadtteil St. Johann bei der Rückkehr in seine Wohnung einen ungebetenen Gast fest. Eine 17-Jährige war in seine Wohnung eingebrochen.

Der Wohnungsinhaber verständigte die Polizei und hielt das Mädchen bis zum Eintreffen der Beamten fest. Bei der Einbrecherin fanden die Beamten der PI Saarbrücken- St. Johann weiteres Diebesgut auf, das aus einem Tageswohnungseinbruch vom 10.08.2017 (Donnerstag) stammt, der in der gleichen Straße  verübt wurde.

Die weiteren Ermittlungen übernahm das Dezernat für Wohnungseinbruch. Die festgenommene 17-Jährige mit Wohnsitz in Frankreich ist ersten Ermittlungen zufolge Mitglied einer überörtlich agierenden Einbrechergruppierung.

Nach Erlass eines Haftbefehls wurde die Jugendliche in die JVA Zweibrücken verbracht.

Die Ermittlungen dauern an.

 

Dienstag, 1. August 2017

Zielfahnder schnappen einen aus der JVA entflohenen 28-Jährigen

Saarbrücken. Der 28-jährige Mann verbüßt in der JVA Saarbrücken eine Haftstrafe unter anderem wegen gewerbsmäßigen Betruges bis Oktober 2019. Am 16.12.2016 (Freitag) war der Mann von einem genehmigten Ausgang nicht zurückgekehrt und seither untergetaucht. Zielfahndern des Landespolizeipräsidiums (LPP) gelang es nun, den Entflohenen am vergangenen Montag (31.07.2017) in Großrosseln festzunehmen. Im Dezember letzten Jahres übernahm die Zielfahndung des LPP die Suche nach dem Entflohenen.

Nach intensiven Ermittlungen und Recherchen im persönlichen Umfeld klickten am Montag die Handschellen. Die Fahnder entdeckten den Flüchtigen, der sich zwischenzeitlich in Frankreich aufgehalten hatte, in Großrosseln, als er die ehemalige Wohnung seiner Lebensgefährtin leer räumte. Im Anschluss an die Festnahme wurde der Mann wieder in die JVA Saarbrücken verbracht.

 

Mittwoch, 26. Juli 2017

38-Jährige in Saarbrücker Wohnung tot aufgefunden

Saarbrücken. Kurz nach 11 Uhr am gestrigen Dienstag (25.07.2017) verständigten Hausbewohner eines Mehrfamilienhauses in Alt-Saarbrücken die Polizei, weil sie vor einer Wohnungstüre Blutspuren entdeckt hatten. Die hinzugerufene Polizei ließ die verschlossene Wohnungstüre öffnen. In der Wohnung fanden Polizeibeamte die Leiche der aus Frankreich stammenden Frau. In der noch am gleichen Tag durchgeführten Obduktion stellte sich heraus, dass die Frau durch äußere Gewalteinwirkung zu Tode kam. Die 12-köpfige Mordkommission „Metz“ wurde eingerichtet.

Die Ermittlungen dauern an.


Vandalen unterwegs. Spielplatz auf dem Wackenberg beschädigt

Saarbrücken. Am letzten Samstag (22.07.2017) stellten Anwohner der Lucas-Cranach-Straße fest, dass ein oder mehrere Unbekannte/r Altöl sowie weiße Wandfarbe auf die Spielgeräte und Spielfläche des dortigen Spielplatzes gekippt haben. Eine Nutzung der Spielgeräte ist seitdem nicht mehr möglich. An den Spielgeräten entstand erheblicher Sachschaden. Die Verschmutzungen sowie verunreinigtes Erdreich  muss jetzt durch eine Fachfirma beseitigt werden. Wir ermitteln nun wegen Gemeinschädlicher Sachbeschädigung.

 

Dienstag, 25. Juli 2017

Abzocke! Schlüsseldienst verlangt für Türöffnung 700 Euro

Saarbrücken / St. Wendel. Eine Frau sollte die kranke Katze ihrer im Urlaub befindlichen Eltern verpflegen. Als sie sich am vergangenen Donnerstag (20.07.2017) um die Katze kümmern wollte, kam sie nicht in das Haus ihrer Eltern. Deshalb beauftragte die Frau übers Internet einen Schlüsselnotdienst mit der Türöffnung.
Ein Mitarbeiter des Schlüsselnotdienstes kam vor Ort, bohrte das alte Türschloss heraus und setzte ein neues ein. Alles in allem eine scheinbar einfache Form der Türöffnung. Für die geleistete Arbeit verlangte der Mitarbeiter dann 700 Euro. Diese Summe übersteigt die ortsüblichen Entlohnungen für Schlüsseldienste bei Weitem.
Die Frau zahlte dem Schlüsselnotdienst direkt vor Ort einen Teilbetrag. Der Restbetrag wurde nicht mehr gezahlt und die betroffene Familie erstattete bei der Polizei Anzeige gegen den Schlüsseldienst.
Diese unseriöse Masche ist bei der Polizei sowie der Verbraucherzentrale des Saarlandes bekannt. Wir raten dazu, sich vor Auftragserteilung erst über die ortsüblichen Preise zu informieren. Wer auf einen unseriösen Schlüsseldienst hereingefallen ist, sollte Anzeige bei der Polizei erstatten.

 

Dienstag, 18. Juli 2017

Polizei fasst mutmaßliche Einbrecher auf frischer Tat in Schmelz

Saarbrücken / Schmelz. Polizeibeamten der Polizeiinspektion Lebach gelang am frühen Montagmorgen (17.07.2017) die Festnahme zweier mutmaßlicher Einbrecher, nachdem diese vorher in ein Einkaufszentrum in Schmelz eingestiegen waren und sich auf dem Dach des Marktes vor der Polizei versteckt hatten. Die beiden festgenommenen Männer im Alter von 27 und 47 Jahren sitzen jetzt in
U-Haft. 

Kurz nach Mitternacht lösten die Einbrecher bei dem Einbruch in den Markt Alarm aus, nachdem sie sich über das Dach Zugang zum Inneren verschafft und dort in einen Tabakladen eingebrochen waren. Die in diesem Geschäft gelagerten Zigaretten verpackten sie in Müllsäcke und legten diese zum Abtransport bereit. Auch in andere Geschäfte im Einkaufszentrum, unter anderem eine Metzgerei, eine Bäckerei und einen Friseurladen, drangen sie ein, brachen die Registrierkassen auf und erbeuteten so Bargeld. Insgesamt verursachten die Männer einen Sachschaden von mehreren tausend Euro.

Durch die eintreffende Polizei aufgeschreckt,  verließen die Täter den Einkaufsmarkt über den Einstiegsweg und versteckten sich zunächst auf den Dach des Marktes. Von einem nahegelegenen Parkdeck aus konnten die Polizeibeamten drei Männer ausmachen, weshalb  sie den Komplex in der Folge umstellten. Bei der anschließenden Durchsuchung gelang, mit Unterstützung eines Diensthundes, schließlich die Festnahme der beiden aus Osteuropa stammenden Männer. Einem dritten Mittäter gelang jedoch die Flucht.

Noch am gestrigen Montag wurden die Festgenommenen dem Haftrichter vorgeführt und anschließend in die JVA Saarbrücken gebracht. Die Ermittlungen des Dezernats für Eigentumskriminalität dauern an.

 

Freitag, 14. Juli 2017

Festnahme von zwei Mitgliedern einer vierköpfigen Einbrecherbande

Saarbrücken. Nach intensiven Ermittlungen nahm das Dezernat für Wohnungseinbruch gestern (Donnerstag) zwei 16-jährige Einbrecher fest. Bei der Festnahme unterstützen auch Kräfte des Kriminaldienstes Neunkirchen, der Operativen Einheit, der Diensthundestaffel sowie Beamte des Rauschgiftdezernates.

Auf das Konto der Bande, die aus drei 16-Jährigen und einem 20-Jährigen aus Neunkirchen, Ottweiler und Illingen besteht, sollen zwei Wohnungseinbrüche in Ottweiler (davon ein Versuch), ein Raubüberfall auf einen Taxifahrer in Neunkirchen sowie zwei Fahrzeugdiebstähle in Illingen und Neunkirchen gehen.  Dabei erbeuteten sie u.a. Bargeld, Handys, eine hochwertige Armbanduhr, einen Audi S3 und einen BMW. Die Taten ereigneten sich zwischen April und Juni dieses Jahres. Mit dem gestohlenen BMW, der einen Zeitwert von ungefähr 50.000 Euro hatte, verursachte der 20-jährige Mann kurze Zeit später in Höhe des Bahnhofes Neunkirchen einen Unfall, wobei ein anderer Fahrzeuginsasse verletzt wurde.

Gegen drei der vier Bandenmitglieder erließ das  Amtsgericht Saarbrücken Haftbefehl, wovon zwei am Donnerstag vollstreckt wurden. Die sich an die Festnahme anschließenden Durchsuchungen führten zum Auffinden weiteren Diebesgutes, u.a. Handys und zwei hochwertige Fahrräder. Die dritte Person, der 20 Jahre alte Mann, ist flüchtig. Nach der Festnahme führten die Ermittler die beiden Jugendlichen dem Haftrichter vor, der die Haftbefehle gegen Auflagen außer Vollzug setzte.

Die Ermittlungen dauern an.

 

Mittwoch, 12. Juli 2017

Nach Serie von Brandstiftungen an Fahrzeugen in Saarlouis
Einrichtung einer Ermittlungsgruppe

Saarlouis. In der Nacht von Dienstag (11.07.2017) auf Mittwoch (12.07.2017), zwischen 23:45 Uhr und 00:55 Uhr, setzten Unbekannte in verschiedenen Saarlouiser Stadtteilen insgesamt sieben Kraftfahrzeuge in Brand. In einem Fall griff das Feuer zusätzlich auf einen daneben abgestellten Lkw über, so dass durch die Brände insgesamt acht Kfz. beschädigt wurden.

Die zerstörten Fahrzeuge sind von unterschiedlichen Herstellerfirmen und Wert. Der derzeit geschätzte Gesamtschaden beläuft sich auf fast 150.000 Euro.

Das Landespolizeipräsidium hat eine Ermittlungsgruppe aus Ermittlern des Dezernates für Branddelikte und Beamten der PI Saarlouis zur Aufklärung der Brandserie eingerichtet.

 

Donnerstag, 6. Juli 2017

Vielzahl von Verletzten nach Austritt von giftigen Dämpfen

Saarbrücken / Bexbach. Heute Morgen (06.07.2017) kam es bei einer Firma in Bexbach, die Gefahrgutabfälle recycelt, bei einem Absaugvorgang zu einem Gasaustritt. Dadurch wurden über 40 Personen verletzt, die in den umliegenden Krankenhäusern behandelt werden mussten.

Gegen 07:30 Uhr  sollte ein Spezialfahrzeug die bei der Firma gelagerten Gefahrgutabfälle abholen. Beim Absaugen strömten aus bislang unbekannter Ursache giftige Dämpfe aus und gelangten in das Gebäude einer benachbarten Firma. Dort atmeten zahlreiche Mitarbeiter die Dämpfe ein. Bei dem sich anschließenden Rettungseinsatz wurden auch Einsatzkräfte auf die gleiche Art verletzt. Die betroffenen Personen klagten über Kopfschmerzen, Schwindelgefühl, Übelkeit und Brechreiz.

Das Landesamt für Umwelt- und Arbeitsschutz sowie das zuständige Dezernat beim Landespolizeipräsidium  prüfen die Ursache für den Austritt der Dämpfe. Die Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen.

 

Freitag, 30. Juni 2017

Zielfahnder finden gesuchten Litauer in Australien - Tatverdächtiger bei Raubüberfall auf Saarbrücker Juweliergeschäft wird ins Saarland überführt

Saarbrücken/Brisbane (Australien). Zielfahnder des Dezernats LPP 245 spürten einen 26-Jährigen Litauer, der beschuldigt wird, im Februar 2015 an einem Raubüberfall auf ein Saarbrücker Juweliergeschäft beteiligt gewesen zu sein, in Australien auf. Nach einem Auslieferungsersuchen an die australische Justiz erfolgte die Überführung des Festgenommenen diese Woche, am 28./29. Juni 2017, von Brisbane (Australien) nach Frankfurt a.M.

Am 14.02.2015 überfielen mehrere unmaskierte Männer das Juweliergeschäft Eckstein in Saarbrücken. Unter Bedrohung der Angestellten mit einer Schusswaffe schlugen sie Vitrinen ein, erbeuteten hochwertige Uhren und verursachten einen Gesamtschaden von mehreren Hunderttausend Euro. Nach dem Überfall gelang den Tätern zunächst unerkannt die Flucht.

Die Ermittlungen des Dezernats für Eigentumskriminalität (LPP 216) ergaben Hinweise, dass die Tatverdächtigen einer litauischen Bande angehörten, die sowohl in Deutschland als auch im Ausland gleichartige Raubüberfälle begangen hatte. Den saarländischen Ermittlern gelang es, die Täter durch nationale und europaweite Ermittlungen zu identifizieren. Dies ermöglichte die zeitnahe Festnahme der Bandenmitglieder, mit Ausnahme des Litauers. Die Mittäter sind inzwischen rechtskräftig zu mehrjährigen Freiheitsstrafen verurteilt worden und sitzen noch ein. Der 26-Jährige aus Kaunas konnte untertauchen.

Auf Ersuchen der Staatsanwaltschaft Saarbrücken nahmen die Zielfahnder des Landespolizeipräsidiums im November 2016 die Ermittlungen auf, die sie nach Australien und Ozeanien führten. In enger Zusammenarbeit mit den australischen Behörden konnte der 26-Jährige letztendlich bei Brisbane lokalisiert und durch die dortige Polizei festgenommen werden.

Nach der Überführung durch Mitarbeiter der Zielfahndung wurde der Ausgelieferte in Frankfurt a.M. einem Haftrichter vorgeführt. Er wird in den nächsten Tagen von der JVA in Frankfurt in die JVA Saarbrücken verlegt.

 

Dienstag, 27. Juni 2017

Großangelegte Durchsuchungsmaßnahme gegen Rockergruppierung

Saarbrücken. Am heutigen Morgen (Dienstag, 27.06.2017) durchsuchten ca. 100 Einsatz-kräfte auf Beschluss des AG Saarbrücken zeitgleich zehn Objekte von Mitgliedern einer Rockergruppierung  im Kreis St. Wendel, dem Regionalverband und der Stadt Saarbrücken.

Beamte des Dezernats für organisierte Kriminalität ermitteln seit mehreren Monaten eine achtköpfige Bande im Alter zwischen 25 und 66 Jahren. Den Männern wird banden – und gewerbsmäßiger Drogenhandel zur Last gelegt, außerdem Urkundenfälschungen sowie das Inverkehrbringen von Falschgeld.

Die Einsatzkräfte - unterstützt durch Beamte der Bereitschaftspolizei, der Diensthundestaffel und der OpE - durchsuchten auf Beschluss des Amtsgerichts neben den Wohnungen der Beschuldigten auch Clubheime und Lager der Rockergruppierung.

Die Ermittler stellten in den Objekten umfangreiche Beweismaterialien und Diebesgut sicher. Neben mehreren Kilo Rauschgift wurden auch mehrere Schusswaffen, größere Mengen an Munition, sowie diverse verbotene Gegenstände (Schlagstöcke, Schlagringe, Elektroschocker, Macheten und Messer, etc.) aufgefunden. Daneben wurde noch eine Vielzahl an beweiserheblichen Unterlagen sichergestellt.

Die Ermittlungen dauern derzeit noch an.

 

Freitag, 23. Juni 2017

Serieneinbrecher auf frischer Tat gefasst

Saarbrücken/St. Wendel. Am frühen Mittwochmorgen, 21.06.2017, erwischten Beamte der Polizeiinspektion St. Wendel einen 32-jährigen und einen 37-jährigen Mann auf frischer Tat, als diese in ein Fitnesscenter am Sportzentrum in St. Wendel einbrachen. Die Beamten, die aufgrund eines Einbruchalarms das Fitnessstudio überprüften, trafen einen der Männer Schmiere sitzend in einem Fahrzeug an, während der Zweite das Fitnesscenter nach lohnenswertem Diebesgut durchsuchte.

In den Genuss der Beute kamen die Männer jedoch nicht mehr. Die alarmierten Polizeibeamten nahmen einen der beiden noch am Tatort fest, während der andere zunächst noch flüchten konnte, jedoch dabei seine Beute verlor. Durch intensive Ermittlungen des Kriminaldienstes St. Wendel gelang es den flüchtigen Täter noch am selben Tag in Ottweiler festzunehmen.

Nach Vorführung erließ das AG Saarbrücken Haftbefehl gegen den arbeitslosen 32-Jährigen. Die beiden polizeibekannten Männer kommen noch für weitere Einbruchsdiebstähle und Diebstähle in und um St. Wendel in Betracht.

Die Ermittlungen hierzu dauern noch an.

 

Mittwoch, 21. Juni 2017

Verkehrskontrollen in Baustellenbereichen auf den Autobahnen BAB 1 und BAB 6 - Vielzahl der Fahrer war zu schnell unterwegs

Saarbrücken/Eppelborn/St. Ingbert. Gestern Nachmittag (20.06.2017) führten die Verkehrsdienste gezielte Geschwindigkeitskontrollen in den Baustellenbereichen Höhe Eppelborn  und St. Ingbert durch.

Bei erlaubten 60 km/h stellten die Beamten im Baustellenbereich auf der BAB 1 insgesamt 125 Verkehrsverstöße fest. Auf die Fahrer kommt je nach Höhe der Geschwindigkeitsübertretung ein Verwarngeld (68) oder Bußgeld (57) zu. Der Fahrer, der mit 113 Stundenkilometern gemessen wurde, muss mit einem Monat Fahrverbot, 240 Euro Bußgeld und einem Punkt in Flensburg rechnen.

Im Baustellenbereich Höhe St. Ingbert waren fast 20 % der Autofahrer zu schnell unterwegs. Bei erlaubten 80 km/h kommt auf 368 Fahrer ein Verwarngeld zu, 341 müssen sogar mit einem Bußgeld rechnen. Ein Fahrzeugführer war fast doppelt so schnell unterwegs wie erlaubt. Ihn erwarten nun drei Monate Fahrverbot, 600 Euro Bußgeld und zwei Punkte in Flensburg.

 

Mittwoch, 14. Juni 2017

Trickdiebstahl aus PKW in Homburg
 
Saarbrücken/Homburg. Einen dreisten Diebstahl verübten zwei Unbekannte am gestrigen Dienstag, 13.06.2017, gegen 17:30 Uhr auf dem Parkplatz „Enklerplatz“ in Homburg.
Ein nach dem Einparken noch in seinem Auto sitzender Fahrer wurde bei noch geöffneten Seitenscheiben unvermittelt von einem Mann angesprochen und nach dem Weg gefragt.
Während dessen näherte sich ein Zweiter mit einem Mountainbike auf der Beifahrerseite und griff durch das offene Fenster nach dem auf dem Beifahrersitz liegenden Geldbeutel.
Zu spät durchschaute das abgelenkte Opfer den Trick und griff nach seinem Geldbeutel. Dem Komplizen war es jedoch bereits gelungen 300 Euro aus der Börse zu stehlen.
Gemeinsam flohen die dreisten Männer von der Örtlichkeit.

 

Freitag, 12. Mai 2017

Jeder Zehnte zu schnell unterwegs

Saarbrücken. Jeder zehnte Fahrer war gestern (11.05.2017) zu schnell unterwegs. Das ist die Bilanz der Geschwindigkeitsmessungen, die der Verkehrsdienst Mitte auf der BAB 623, zwischen 16:15 und 20:15 Uhr, im Bereich von Dudweiler durchführte. Hier beträgt die erlaubte Höchstgeschwindigkeit 100 km/h.
Auf 200 Fahrer wird ein Verwarngeld, auf 101 ein Bußgeld zukommen. Fünf Führerscheininhaber erwartet zudem ein Fahrverbot.
Den Fahrer, der mit 166 km/h gemessen wurde, erwarten ein Bußgeld von 440 Euro, zwei Monate Fahrverbot und gleichzeitig zwei Punkte in Flensburg.

 

Donnerstag, 11. Mai 2017

Enkeltrickbetrüger in Beckingen festgenommen

Saarbrücken/Beckingen. Am vergangenen Dienstag (09.05.2017) gelang es Ermittlern, einen 20-jährigen Mann in Beckingen nach einem sogenannten „Enkeltrick“ festzunehmen. Eine in Beckingen wohnhafte 64-Jährige Frau erhielt vormittags den Anruf eines angeblichen Enkels. Dieser erbat 48.000 Euro, um damit eine Eigentumswohnung zu finanzieren. Der Ehemann der Frau erkannte den Betrugsversuch und verständigte die Polizei. Beamte des Kriminaldienstes in Merzig betreuten das Ehepaar. So wurde ein „Kontrollanruf“, bei dem sich der Anrufer als Polizeibeamter ausgab, durchschaut.  Der 20-jährige, aus Osteuropa stammende Täter, wurde beim Versuch, das Geld entgegenzunehmen, bereits von Polizeibeamten erwartet. Der Mann, der hier über keinen festen Wohnsitz verfügt, wurde dem Haftrichter in Merzig vorgeführt und anschließend in die Justizvollzugsanstalt Saarbrücken verbracht.
Hinter dem sogenannten „Enkeltrick“ stehen meist gewerbs- und bandenmäßig organisierte Gruppen. Die Ermittlungen in diesem Fall dauern noch an.

Montag, 8. Mai 2017

Bedrohungssituation in Beckingen  

Saarbrücken/Beckingen. Ein 57-Jähriger Mann aus Beckingen hat sich am heutigen Vormittag (08.05.2017) in seinem Haus bei bevorstehender Zwangsräumung verbarrikadiert. Er drohte den Einsatzkräften, im Falle des Eindringens, das Haus in die Luft zu sprengen. Gegen 11:45 Uhr suchte eine Gerichtsvollzieherin mit polizeilicher Unterstützung das Anwesen des 57-Jährigen, das zwangsgeräumt werden sollte, auf. Der Mann öffnete nicht, drohte vielmehr, das Haus in die Luft zu sprengen. Deshalb wurden Verhandlungsgruppe und weitere Spezialkräfte der Polizei alarmiert. Der Hausbesitzer war jedoch nicht gesprächsbereit. Beim Eindringen der Spezialkräfte entzündete der 57-Jährige einen zuvor im Haus ausgebrachten Brandbeschleuniger. Der Mann wurde im Anwesen festgenommen. Die Feuerwehr brachte den Brand schnell unter Kontrolle. Den psychisch kranken Mann verbrachten Rettungskräfte in eine psychiatrische Klinik.  

Tötungsdelikt in Homburg-Schwarzenacker

Saarbrücken / Homburg. Heute Mittag (08.05.2017), gegen 13:30 Uhr, erschoss ein 61 Jahre alter Mann seine Nachbarin in deren Fahrzeug. Anschließend flüchtete er und beging Suizid. Augenzeugen beobachteten, wie der Mann die 42-Jährige vor ihrem Wohnhaus erschoss und anschließend mit einem Pkw flüchtete. Im Rahmen von Fahndungsmaßnahmen stellten Polizeibeamte der PI Homburg das Fluchtfahrzeug an einer Kreuzung fest. Als sie ihn kontrollieren wollten, schoss der Flüchtige nach bisherigen Erkenntnissen unvermittelt in Richtung der Polizeibeamten. Auch ein Polizeibeamter machte von der Schusswaffe Gebrauch. Verletzt wurde dabei niemand. Der Täter setzte seine Flucht fort.   Kurz danach entdeckten Fahndungskräfte das flüchtige Fahrzeug in einem nahe gelegenen Waldgebiet.  Die Polizeibeamten sperrten den Auffindeort bis zum Eintreffen der Spezialeinheiten ab. Diese fanden den 61-Jährigen tot in seinem Fahrzeug auf. Offensichtlich hatte sich der Täter selbst erschossen. Die Ermittlungen dauern derzeit noch an. 

Folgendereiche nächtliche Fahrradtour

Saarbrücken/Neunkirchen. Am gestrigen Sonntag (07.05.2017) kontrollierte die Polizei in Neunkirchen gegen 02:00 Uhr einen Fahrradfahrer, weil er ohne Licht unterwegs war. Dabei stellten die Beamten fest, dass der 30-Jährige unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Außerdem führte der Mann Drogen sowie ein Wurfmesser mit sich. Dem Fahrradfahrer wurde eine Blutprobe entnommen. Ihn erwarten nun mehrere Strafanzeigen.

Automatenknacker auf frischer Tat festgenommen

Saarbrücken/Neunkirchen. Polizisten auf Streife ertappten ebenfalls am Sonntag (07.05.2017) gegen 02:44 Uhr einen Mann, als dieser einen Münzautomaten aufzubrechen versuchte. Zwar versuchte der 35-Jährige zu flüchten, konnte jedoch gefasst werden. In Folge weiterer Ermittlungen machten die Polizeibeamten zwei Begleiter des Automatenknackers ausfindig, die in einem nicht zugelassenen Pkw unterwegs waren. Der Fahrzeugführer stand außerdem unter Drogeneinfluss. Bei der zweiten Person im Pkw, einer Frau, fanden die Kollegen Drogen.

Festnahmen nach Brandstiftung an einer Gesamtschule in Friedrichsthal

Saarbrücken/Friedrichsthal. In der Nacht von Samstag auf Sonntag (06./07.05.2017) informierten Anwohner die Polizei in Sulzbach über einen Brand im Eingangsbereich einer privaten Gesamtschule in Friedrichsthal. Als die Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr eintrafen, stand bereits der gesamte Eingangsbereich des Schulgebäudes in Flammen. Die freiwillige Feuerwehr Friedrichsthal konnte das Feuer schnell löschen.
In unmittelbarer Brandortnähe trafen Polizeibeamte zwei 20- und 23-Jährige an. Diese flüchteten daraufhin, konnten jedoch nach kurzer Verfolgung festgenommen werden. Einer der beiden räumte eine Beteiligung an der Brandstiftung ein. Dadurch konnten zwei weitere 20- und 19-Jährige ausfindig gemacht und festgenommen werden. Der 19-Jährige versuchte zunächst vor den Beamten zu flüchten und widersetzte sich seiner Festnahme. Die Ermittlungen gegen die vier, u.a. wegen Brandstiftung, Widerstand und Sachbeschädigung, dauern noch an.

 

Dienstag, 2. Mai 2017

Polizei kontrolliert Motorradfahrer im gesamten Saarland und zieht positive Bilanz

Saarbrücken. Am vergangenen Sonntag (30.04.2017) kontrollierten die saarländischen Verkehrsdienste bei landesweiten Motorradkontrollen insgesamt 274 Motorradfahrer.
Sowohl die gefahrene Geschwindigkeit als auch der Zustand von Fahrer und Maschine wurden bei den Sonderkontrollen genauestens gemessen und geprüft. Zehn Fahrer waren zu schnell unterwegs. Zwei davon wurden bei maximal erlaubten 50 km/h mit 95 und 104 km/h gemessen. Die Raser erwartet neben einem Bußgeld nun ein Fahrverbot.
Für zwei andere Biker war die Fahrt noch an der Kontrollstelle zu Ende. Die Auspuffanlagen waren verändert, somit war auch die Betriebserlaubnis erloschen. Zudem zählten die Beamten 20 meist geringfügige Ordnungswidrigkeiten.
Die durchweg positive Bilanz dieses Kontrolltages sieht die Polizei auch als Ergebnis ihrer regelmäßigen Motorradkontrollen zum Beginn der Zweiradsaison an. Die Kontrollen werden deshalb fortgesetzt.

Fast wie bei „Fast and Furious“ – Polizei beendet Autorennen

Saarbrücken / Bildstock.  An Hexennacht (30.04.2017), gegen 23:00 Uhr, lieferten sich mehrere junge Erwachsene ein Autorennen in der Neunkircher Straße in Bildstock. Anrufer teilten der Polizei mit, dass mehrere, teils getunte Sportwagen, mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit durch die Straße rasen würden. Die Polizisten trafen die mutmaßlichen Raser an. Zwar wurden durch die rasanten Fahrmanöver keine Unbeteiligten gefährdet, dennoch erwarten die jungen Fahrer jetzt Anzeigen durch die Polizei.

 

Montag, 10. April 2017

Polizei kontrollierte motorisierte Zweiräder

Saarbrücken. Bei bestem Motorradwetter überprüften Beamte der Verkehrsdienste des Landespolizeipräsidiums bei landesweiten Kontrollen am gestrigen Sonntag (09.04.2017) insgesamt 217 Motorräder. Während es meistens kleinere Mängel waren, die dabei auffielen, so war doch für zwei Fahrer die Fahrt bereits an der Kontrollstelle zu Ende. In beiden Fällen waren es technische Veränderungen an der Auspuffanlage, die zu erhöhtem Lärm und damit zum Erlöschen der Betriebserlaubnis führte. Besonders tat sich ein 44-jähriger Saarbrücker hervor, der zunächst nur aufgrund einer Geschwindigkeitsüberschreitung (66 statt erlaubten 50 km/h) angehalten wurde. Bei der anschließenden Kontrolle stellte sich heraus, dass der Mann nicht nur unter alkoholischer Beeinflussung stand, sondern auch in Deutschland kein Fahrzeug mehr führen durfte. Der polnische Führerschein wurde einbehalten. Insgesamt wurden sechs Verwarnungen ausgesprochen und zwölf Bußgeldverfahren eingeleitet. Zwei Fahrer müssen zudem mit einem Fahrverbot rechnen.
Die schwerpunktmäßigen Kontrollen der motorisierten Zweiräder werden an jedem Wochenende im April fortgesetzt.

Fund einer Mörsergranate aus dem 2. Weltkrieg

Saarbrücken/ Völklingen. Am Freitagnachmittag (07.04.2017) fand jemand auf einem Parkplatz am Nordring in Völklingen eine 50mm Weltkriegsgranate auf. Die Polizei sperrte den Bereich um den Fundort weiträumig ab. Spezialisten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes stellten anschließend fest, dass die Granate über keinen Zündmechanismus mehr verfügte und damit ungefährlich war. Wie die Granate auf den Parkplatz kam, konnte bislang nicht ermittelt werden.

Schlägerei statt Billardspiel

Saarbrücken/ Schmelz. Am frühen Sonntagmorgen (09.04.2017) gerieten mehrere alkoholisierte Männer in einer Schmelzer Gaststätte in Streit. Zunächst bewarfen sich die Beteiligten mit einer Billardkugel. Anschließen verprügelten sie sich mit einem Billardqueue. Die Polizei leitete mehrere Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung gegen die Personen ein. Weil einer der Männer wohl zuvor betrunken Auto gefahren war, beschlagnahmten die Polizisten dessen Führerschein.

 

Freitag, 7. April 2017

Nach Einbruch in Tankstelle in Wadern-Nunkirchen

Saarbrücken. Zigaretten im Wert von mehreren Tausend Euro erbeuteten Unbekannte bei einem Einbruch in die Shell-Tankstelle in der Saarbrücker Straße in Wadern-Nunkirchen. Geflüchtet sind die Einbrecher mit einer vermutlich silberfarbenen Limousine unbekannten Herstellers.
Gegen 01:35 Uhr am heutigen Freitagmorgen (07.04.2017) lösten vermutlich drei bislang Unbekannte einen Alarm aus. Der kurze Zeit später an der Tankstelle erschienene Eigentümer konnte nur noch feststellen, dass die Einbrecher die Tür zum Verkaufsraum aufgebrochen und Zigaretten verschiedener Marken entwendet hatten.
Mit einer vermutlich silberfarbenen Limousine flüchteten die Täter anschließend in Richtung B 268 Schmelz/Michelbach.

Hochwertige Fahrzeuge in Saarlouis entwendet

Saarbrücken. Bei einem Einbruch in eine Firma für Autopflege in der Fasanenallee in Saarlouis erbeuteten Unbekannte in der Nacht von Donnerstag auf Freitag (06.04.2017 zum 07.04.2017) zwei hochwertige Personenwagen im Gesamtwert von mehr als 100.000 Euro.
Nach 20:30 Uhr am vergangenen Donnerstag (06.04.2017) brachen bislang unbekannte Täter in das Firmengebäude in der Fasanenallee in Saarlouis ein. Dort fanden sie die Fahrzeugschlüssel der in der Werkstatt stehenden Fahrzeuge vor. Um einen grauen Porsche 911 aus dem Jahr 2007 und einen schwarzen 3er BMW von 2012 aus der Halle fahren zu können, rangierten die Unbekannten zunächst ein drittes Fahrzeug in den Hof und ließen es dort stehen.
Neben den beiden hochwertigen Fahrzeugen nahmen die Täter auch Bargeld und einen Satz Reifen mit. Entdeckt wurde der Einbruch am heutigen Freitag (07.04.2017) gegen 7:30 Uhr.

 

Montag, 3. April 2017

Bedrohung mit Schusswaffe in Saarlouis

Saarlouis.
Am vergangenen Samstag (01.04.2017) verlangte ein 32-Jähriger aus Saarbrücken gegen 20:10 Uhr an einer Tankstelle in Saarlouis von einem 17-jährigen Jungen und dessen 19-jährigen Freund, dass diese ihn zu einer bestimmten Örtlichkeit bringen sollten.
Weil die beiden die genannte Adresse nicht kannten, verlangte der Mann, zum Bahnhof gebracht zu werden. Zur Untermauerung seiner Forderung zeigte er eine mitgebrachte Schusswaffe vor, so dass die jungen Männer aus Angst einwilligten und den Unbekannten zum Bahnhof brachten, nicht jedoch ohne dabei die Polizei zu verständigen.
Eine eilig herbeieilende Streife nahm den Saarbrücker fest.
 
Betrunkener Autofahrer liefert sich Verfolgungsfahrt mit der Polizei Saarlouis

Saarlouis.
Gegen 02:40 Uhr am gestrigen Sonntag (02.04.2017)fiel einer Streifenbesatzung in Unterfelsberg ein Auto auf, das mit stark überhöhter Geschwindigkeit unterwegs war. Auf die Anhaltesignale reagierte der Fahrer nicht, sondern versuchte sich durch Flucht der drohenden Kontrolle zu entziehen.
Schließlich konnte das Fahrzeug in Neuforweiler gestoppt werden. Hier zeigte sich auch der Grund für das Verhalten, war der 26-jährige Fahrer doch deutlich alkoholisiert. Seinen Führerschein ist der Mann zunächst einmal los.
 
Betrunken  mit dem Auto unterwegs

Völklingen. Gleich zwei betrunkene Autofahrer stoppte die Polizei in Völklingen.

Am frühen Samstagabend (01.04.2017) fahndete die Polizei nach einem Zeugenhinweis einen 58-jährigen Mann, der mit seinem Auto im Bereich Völklingen unterwegs sein sollte.
Tatsächlich konnten Polizeibeamte das Fahrzeug ausfindig machen. Der Fahrer war so stark alkoholisiert, dass er sich kaum auf den Beinen halten konnte. Führerschein und Autoschlüssel wurden einbehalten, ein Strafverfahren eingeleitet.
 
Am Sonntagmorgen ( 02.04.2017) kontrollierten Beamte der Polizei Völklingen gegen 04:20 Uhr auf dem Völklinger Heidstock eine 42 Jahre alte Frau, die mit ihrem Auto unterwegs war. Deutlicher Alkoholgeruch hatte eine Blutprobe zur Folge. Führerschein und Fahrzeugschein wurden einbehalten. 


Mittwoch, 29. März 2017

Sicherstellung von Schusswaffen und Munition

Oberthal / Saarbrücken.  Am vergangenen Dienstag (28.03.2017) stellten Ermittler des Dezernates für Waffen- und Sprengstoffkriminalität bei einem 51-Jährigen aus Oberthal mehrere funktionsfähige Waffen und Munition sicher. In einem Haus in Oberthal fand die Polizei acht Gewehre und drei Handfeuerwaffen auf. Die sichergestellten Schusswaffen und die Munition stammen aus einem nicht bei der Waffenbehörde gemeldeten Nachlass.
Die Polizei nimmt diesen Sachverhalt zum Anlass nochmal darauf hinzuweisen, dass aus einem Erbe stammende erlaubnispflichtige Waffen unverzüglich bei der Waffenbehörde des jeweiligen Landratsamtes anzuzeigen sind. Diese Anzeigepflicht betrifft nicht nur die Erben selbst, sondern alle die Zugang zu solchen Waffen erhalten. Unterlässt man die Anzeige bei der Waffenbehörde, so begeht man eine Ordnungswidrigkeit, die mit einem Bußgeld in Höhe von bis zu 10.000 Euro geahndet werden kann.

 

Freitag, 24. März 2017

Freude nach Motorradkauf ist von kurzer Dauer - Probefahrt endet im Fahrverbot

Saarlouis. Vergangenen Mittwoch (22.03.2017), gegen 19:00 Uhr, fiel ein 56-jähriger Mann mit seinem Motorrad bei Geschwindigkeitskontrollen des Verkehrsdienstes Merzig in Saarlouis auf. Der Mann war auf der B 405 zwischen Oberfelsberg und Ittersdorf mit 157 km/h unterwegs. Erlaubt ist dort eine Höchstgeschwindigkeit von 70 km/h.
Der Mann hatte das Motorrad kurz zuvor gekauft und befand sich auf einer Probefahrt. Der Saarlouiser zahlt nun 600 Euro Bußgeld, erhält zwei Punkte in Flensburg und muss für drei Monate seinen Führerschein abgeben.

 

Dienstag, 14. März 2017

Handgreifliche Auseinandersetzung am Bahnhof St. Wendel

Sankt Wendel. Gestern Abend (13.03.2017) gerieten im Bereich der Unterführung zum St. Wendeler Bahnhof gegen 20:00 Uhr mehrere Personen in Streit.
Zwei junge Männer entrissen zunächst einem gleichaltrigen Passanten dessen Wollmütze. In den sich daran anschließenden Streit mischten sich zwei Unbeteiligte ein. Bei ihrem Schlichtungsversuch erhielt einer der beiden einen Faustschlag. Die unbeteiligte Frau wurde durch den gezielten Wurf mit einer vollen PET-Flasche verletzt.
Obwohl sie sich in Richtung Innenstadt entfernten, nahmen Polizeibeamte die beiden Angreifer nach kurzer Fahndung fest.
Unmittelbar nach ihrer Entlassung von der Wache bedrohten und verletzten die Männer erneut einen Passanten, was eine zusätzliche Anzeige nach sich zieht.


Freitag, 10. März 2017

Landesweite Gurt – und Handykontrollen

Saarbrücken. In der nächsten Woche beteiligt sich die saarländische Polizei an der europaweiten Kontrollaktion TISPOL-Seatbelt mit dem Schwerpunkt Gurt- und Handykontrollen.
Wie in den vorangegangen Jahren sollen die Kontrollen Fahrzeugführer sensibilisieren, Gefahren im Verkehr frühzeitig zu erkennen und sich ordnungsgemäß zu verhalten.
Stetige Verbesserungen der passiven Sicherheit an und in Fahrzeugen dürfen nicht darüber hinwegtäuschen, dass falsch oder nicht angelegte Gurte bei Fahrzeuginsassen auch heutzutage noch zu schwerwiegenden Verletzungen führen können. Gleiches gilt für nicht vorhandene oder nicht genutzte Rückhalteeinrichtungen für Kinder.
Daneben greifen immer mehr Fahrzeugführer während der Fahrt zum Mobiltelefon und gefährden so nicht nur sich, sondern auch andere.
Deshalb werden in der nächsten Woche landesweite Kontrollen durch die Verkehrsdienste und Polizeiinspektionen des Landespolizeipräsidiums erfolgen.


Donnerstag, 09.03.2017

Gelegenheit macht Diebe

Lebach. In letzter Zeit ereigneten sich auf dem Parkplatz des Kaufland-Marktes in Lebach vermehrt Diebstähle. Oftmals hatten die Geschädigten nach dem Verstauen der Einkäufe ihre Fahrzeuge nicht abgeschlossen. Vornehmlich ereigneten sich die Taten dann, während die Geschädigten ihre Einkaufswagen zurück an die Station brachten. In einer Vielzahl der Fälle wurden Wertgegenstände (u.a. Smartphones, Geldbörsen, Handtaschen pp.) aus den unverschlossenen Fahrzeugen entwendet. Die Polizei weist die Bevölkerung daraufhin, ihre Fahrzeuge beim Verlassen stets zu verschließen.


Dienstag, 7. März 2017

Umfangreiche Einbruchserie im Bereich Merzig und Saarburg geklärt

Saarbrücken / Merzig. Die Polizei in Merzig nahm mit den rheinland-pfälzischen Kollegen zwei Männer nach einem Einbruchsdiebstahl in ein Sonnenstudio fest. Nach Erlass von U-Haftbefehlen sitzen die beiden nun in der JVA Saarbrücken ein. Sie kommen noch für weitere Straftaten im Raum Merzig und Saarburg in Betracht.
Am frühen Freitagmorgen (03.03.2017) erhielt die Polizei in Merzig Kenntnis von einem Einbruch in ein Sonnenstudio in Perl. In unmittelbarer Nähe zum Tatort nahmen die Polizeibeamten einen Tatverdächtigen fest. Beamte der Polizeiwache in Konz konnten nach kurzer Flucht in der Nähe des Konzer Bahnhofs einen zweiten jungen Mann festnehmen.
Bei den Festgenommenen handelt es sich um zwei deutsche Männer im Alter von 27 und 32 Jahren aus dem Bereich Merzig. Durch gemeinsame Ermittlungen mit der Polizeiinspektion Saarburg  konnte ein weiterer 29-jähriger Mittäter dingfest gemacht werden.
Die Ermittlungen bei den Kriminaldiensten in Merzig und Saarburg dauern noch einige Zeit an.

Zwei Raubstraftaten aufgeklärt

Saarbrücken / Merzig. Durch umfangreiche Ermittlungen konnte die Polizei Merzig einen am frühen Morgen des 02.03.2017 verübten Raubüberfall auf einen Taxifahrer aufklären. Täter soll ein 23-Jähriger aus Beckingen sein, der in seiner Vernehmung auch den Raub auf einen Kunden einer Bankfiliale in Beckingen einräumte. Er wurde festgenommen und in die JVA Saarbrücken gebracht.
Durch Vorhalt einer Schusswaffe versuchte der 23 Jahre alte Mann an die Einnahmen des Taxifahrers zu gelangen.  Das Vorhaben misslang jedoch und der Täter musste ohne Beute flüchten. Aufgrund intensiver Ermittlungen konnte die Tat einem jungen Mann aus der Gemeinde Beckingen zugeordnet werden. 


Montag, 6. März 2017

Festnahme nach Trickbetrug

Saarbrücken. Eine 54-jährige Frau lernte einen 28 Jahre alten Ghanaer aus Quierschied, über das Partnerportal “Lovescout 24“ kennen, der die Frau unter Vortäuschen diverser Notsituationen zu Zahlungen von insgesamt 4250 Euro brachte. Nachdem die Frau schließlich Verdacht schöpfte, einem Betrüger aufgesessen zu sein, erstattete sie Strafanzeige. Als der Mann erneut Forderungen stellte, konnte er am 03.03.2017 bei der Geldübergabe in der Nähe des CineStar durch Beamte des Kriminaldienstes Saarbrücken und Spezialeinsatzkräften festgenommen werden.


Wahlplakate in Brand gesetzt

Saarlouis. In den frühen Morgenstunden des 04.03.2017 steckten bislang unbekannte Täter gegenüber des Saarlouiser Hallenbades Wahlplakate für die anstehende Landtagswahl sowie ein Werbeplakat in Brand. Beamte der Saarlouiser Polizei löschten die brennenden Plakate und verhinderten so Schlimmeres.


Schlägerei unter Jugendlichen bei Geburtstagfeier

Riegelsberg. Am Samstagabend (04.05.2017) beendeten Beamte der Polizei in Köllertal eine Geburtstagsfeier im Jugendzentrum Riegelsberg, nachdem ein Streit unter Gästen in eine handfeste Schlägerei endete. Mehrere Beteiligte der Schlägerei erwarten jetzt Strafanzeigen.


Diebstahl eines Opferstocks

Losheim. Am Freitagnachmittag (03.03.2017) wurde der Opferstock in der Markuskapelle in Wahlen von einem unbekannten Täter aufgebrochen und das darin befindliche Geld gestohlen. Daneben stahl er noch aus der Andachtsstätte "Urwahlener Kapelle“ einen Blumentopf.


Einbruch in eine Gaststätte in der Homburger Innenstadt 

Homburg. In der Nacht von Donnerstag auf Freitag (02./03.03.2017) drangen Unbekannte in eine Gaststätte in der Gerberstraße in der Homburger Innenstadt ein, brachen dort mehrere Geldspielautomaten auf und entwendeten Bargeld in bislang unbekannter Höhe.


Flucht mit gestohlenem Fahrzeug
Fahrer entzieht sich Verkehrskontrolle

Völklingen. Sonntagnacht (05.03.2017) gegen 00:45 Uhr kontrollierten Beamte der Polizeiinspektion in Völklingen in der Moltkestraße im Rahmen einer Verkehrskontrolle ein mit zwei männlichen Personen besetzten VW-Golf mit Karlsruher Kennzeichen. Nachdem das Fahrzeug angehalten und kontrolliert werden sollte, beschleunigte der Golffahrer unvermittelt sein Fahrzeug und entzog sich der Kontrolle durch Flucht. Im Rahmen weiterer Fahndungsmaßnahmen konnte das Fahrzeug verlassen in der Völklinger Innenstadt festgestellt werden. Die Ermittlungen ergaben, dass sowohl Fahrzeug wie auch Kennzeichen in Rheinland-Pfalz gestohlen wurden.


Unfall mit Gefahrguttransport

Friedrichsthal. Am Samstagmorgen (04.03.2017) überschlug sich gegen halb elf auf der BAB 623 in Höhe Friedrichsthal ein Verkehrsunfall mit einem Gefahrguttransporter. Der Fahrer der Sattelzugmaschine mit Auflieger, ein 38-jähriger Portugiese, kam in einer langgezogenen Kurve von der Fahrbahn ab und musste leichtverletzt aus dem Wrack geborgen und in das Winterberg Klinikum verbracht werden. Glücklicherweise blieb der Auflieger unversehrt, so dass die Ladung (35.000 Liter Acryllack) nicht auslief. Für die Dauer der Bergungsmaßnahmen wurden Teile der BAB 623 sowie der Überleitungen der BAB 8 bis ca. 22:30 Uhr gesperrt.


Freitag, 3. März 2017

Landespolizeipräsidium zieht Bilanz der Verkehrskontrollen über die Faschingstage
37 Fahrern wurde wegen Alkohol oder Drogen am Steuer eine Blutprobe entnommen

Saarbrücken. 35 Straf- und sieben Ordnungswidrigkeitenanzeigen wegen der Beeinflussung durch Alkohol oder Drogen und 24 direkt einbehaltene Führerscheine: Das ist die Bilanz der Verkehrskontrollen der saarländischen Polizei über die Faschingstage. Beamte der Verkehrsdienste und der Polizeiinspektionen überprüften im gesamten Saarland im Zeitraum zwischen Fetter Donnerstag (23.02.2017) bis einschließlich Aschermittwoch (01.03.2017) 2.734 Fahrzeugführer (Jahr 2016: 3.804). Bereits in der Vorfastnachtszeit wurden bei Verkehrskontrollen im Umfeld von Faschingsveranstaltungen 21 Strafverfahren eingeleitet und sieben Führerscheine einbehalten.

Über die „tollen Tage“, von „Fetten Donnerstag“ bis Aschermittwoch, kontrollierte die Polizei nochmal schwerpunktmäßig und veranlasste bei 37 Fahrern (2016: 45) eine Blutprobe: 33 Mal wegen einer alkoholbedingten und vier Mal wegen einer drogenbedingten Beeinflussung. 24 Führerscheine (2016: 11) wurden direkt einbehalten. Die übrigen Fahrer müssen noch um ihren Führerschein bangen.

Im Rahmen der Kontrollen wurden neben den Trunkenheitsdelikten 157 weitere Straftaten und 88 Ordnungswidrigkeiten festgestellt sowie 146 Verwarnungen ausgesprochen.

Alkohol- und Drogenbeeinflussung zählt zu den Hauptunfallursachen für Verkehrsunfälle. Oftmals ziehen diese Unfälle schwere Folgen nach sich. Nicht nur die fahruntüchtigen Unfallverursacher und ihre Insassen sondern auch Unfallgegner sind häufig betroffen und werden zu Opfern schweren Leids.  Deshalb Trennen verantwortungsbewusste Menschen immer Fahren und Trinken, auch außerhalb der Faschingssaison!


Festnahme eines Drogenhändlers in Homburg

Saarbrücken/Homburg. Am Mittwoch (01.03.2017) nahmen Rauschgiftermittler des Landespolizeipräsidiums, gegen 14:30 Uhr, einen Mann in Homburg bei einem Drogengeschäft auf frischer Tat fest. Nach Verkündung des Haftbefehls am Donnerstagmorgen (02.03.2017) sitzt der Täter nun in U-Haft.
Der festgenommene 38-Jährige aus Homburg war den Beamten des Rauschgiftdezernates kein Unbekannter. Gegen ihn wird bereits seit längerer Zeit wegen Drogenhandels ermittelt.In der Wohnung des 38-Jährigen stellten die Ermittler mehr als ein Kilogramm Marihuana sowie geringe Mengen Haschisch, Amphetamin, GHB und Ecstasy sicher. Außerdem fanden sie auch einen Schlagring und einen Teleskopschlagstock


Raubüberfall in Sitterswald

Saarbrücken/Sitterswald. Am Donnerstag (02.03.2017) überfielen zwei Männer gegen 09:10 Uhr einen 68-jährigen Mann in dessen Garage im Rittersweg in Sitterswald. Unter Vorhalt einer Schusswaffe gelangten die Unbekannten ins Haus, fesselten ihr Opfer und durchsuchten die Wohnung. Bei dem Überfall erbeuteten die Räuber Schmuck und einen höheren Bargeldbetrag.


Versuchter Totschlag an Bushaltestelle in Saarbrücken

Saarbrücken. Bereits am Dienstag (10.02.2017) wurde ein Busfahrer an der Haltestelle „Johanneskirche“ von einem 34-jährigen Mann mit einem Messer bedroht, als dieser mit einer offenen Getränkedose in den Bus einsteigen wollte. In der nachfolgenden Rangelei zwischen Busfahrer und Fahrgast versuchte der Mann, mit einem Messer auf den Busfahrer einzustechen.
Aufwändige Auswertung von Videoaufnahmen aus Bus und SocialMedia Kanälen belegen dies. Deshalb ermittelte der Kriminaldienst Saarbrücken gegen den Mann nicht nur wegen Bedrohung, sondern auch wegen einem versuchten Totschlag.
Aufgrund eines von der Staatsanwaltschaft Saarbrücken beantragten Haftbefehles nahmen Ermittler des KD Saarbrücken den Wohnsitzlosen am Donnerstag (02.03.2017) in der Wohnung seiner Freundin in Saarbrücken fest. Nach Vorführung vor dem zuständigen Amtsgericht wurde er in die JVA Saarbrücken verbracht. Die weiteren Ermittlungen dauern noch an.


Mittwoch, 22. Februar 2017

Nach Unfall mit Streifenwagen der Bundespolizei geflüchtet

Saarbrücken. Ein 35-Jahre alter Fahrzeugführer aus Forbach darf sich wohl in Kürze auf Ärger mit der deutschen Justiz einstellen.
Der Mann fuhr mit seinem Auto am heutigen Mittwochmorgen (22.02.2017) im Deutschmühlental in Richtung Grenze. Gegen 01:00 Uhr fiel er dort einem Streifenfahrzeug der Bundespolizei aufgrund seiner Fahrweise - das Fahrzeug fuhr teilweise komplett auf der Gegenfahrbahn - auf, was auf eine alkoholische Beeinflussung schließen ließ.

Als die Beamten das Fahrzeug in der Metzer Straße anhalten wollten, kam es zur Kollision mit dem Streifenwagen. Anschließend flüchtete der Franzose mit seinem Wagen in Richtung Grenze und versuchte, über die Einreisespur am ehemaligen Grenzübergang Goldene Bremm nach Frankreich zu gelangen. Es gelang den Beamten, das flüchtende Fahrzeug noch auf deutschem Boden zu blockieren und den Fahrer festzunehmen.  Dieser räumte noch vor Ort den Konsum von Cannabis ein.
Ihm wurde eine Blutprobe entnommen. Strafverfahren wegen Verkehrsunfallflucht und Gefährdung des Straßenverkehrs wurden eingeleitet.


Dienstag, 21. Februar 2017

Schnäppchenjagd endet in Prügelei

Völklingen. Am Montagnachmittag (20.02.17) stritten sich mehrere Frauen vor einem Textilgeschäft in der Bismarckstraße. Auslöser des Streites war eine Rabattaktion des Textilmarktes. Die Streitigkeiten mussten durch die Polizei geschlichtet werden. Eine der Frauen wurde bei dem Streit leicht verletzt.  Die „Schnäppchenjägerinnen“ erwartet eine Strafanzeige.


"Feuerstühle" aus dem Verkehr gezogen

Nohfelden/Türkismühle. 89 Stundenkilometer lautete das Ergebnis des Kraftfahrzeugsachverständigen anlässlich seiner Begutachtung eines Mofas. Das für 25 km/h ausgelegte Gefährt zogen Polizeibeamte der Polizeiinspektion Nohfelden-Türkismühle anlässlich einer Kontrolle am vergangenen Freitag (17.02.2017) in Namborn-Baltersweiler aus dem Verkehr. Der 21 Jährige Fahrer aus einem St. Wendeler Stadtteil war nicht im Besitz einer erforderlichen Fahrerlaubnis.

"Nur" 70 km/h lief ein Mofa 25 auf dem Rollenprüfstand des Verkehrssachverständigen, das am gestrigen Montag (20.02.2017)  auf der B 41 bei Namborn-Hirstein bei einer Kontrolle aufgefallen war. Ob dieses Ergebnisses zeigte sich der 31 Jährige, ebenfalls führerscheinlose Fahrer aus einem Freisener Ortsteil sehr überrascht, hatte er zuvor doch behauptet, sein Mofa sei nicht "frisiert". Da der 31 Jährige bei seiner Kontrolle auch noch unter Drogeneinfluss stand, war ihm eine Blutprobe entnommen worden.


Sonntag, 19. Februar 2017

Täterfestnahme auf Supermarktdach

Saarlouis. Eine aufmerksame Anwohnerin alarmierte am Samstagabend (18.02.2017)  die Polizei in Saarlouis, weil sie Personen auf dem Dach eines Supermarktes in Saarwellingen gesichtet hatte. Bei ihrem Eintreffen an der genannten Örtlichkeit konnten die Polizeibeamten tatsächlich zwei Männer auf dem Dach ausmachen, die sich nach mehrfacher Aufforderung freiwillig stellten.
Mit Hilfe der Feuerwehr gelangten die Beamten anschließend auf das Dach, fanden dort Einbruchswerkzeug. Offensichtlich wollten die beiden Männer, die bei der Polizei keine Unbekannten sind, über das Dach in den Supermarkt einbrechen.
Neben der Feuerwehr und mehreren Polizeibeamten waren auch Diensthunde und ein Rettungswagen im Einsatz.


Alkoholkontrollen im Bereich Völklingen kosten vier Autofahrern den Führerschein

Völklingen. Anlässlich der kommenden Faschingsfeiertage verstärkte die Polizei in Völklingen ihre Verkehrskontrollen.
In Völklingen-Geislautern kontrollierten die Beamten am Freitag (17.02.2017) gegen 23:45 Uhr einen 22-jährigen Fahrzeugführer aus Wadgassen. Der Mann stand unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln. Bei einer Durchsuchung seines Fahrzeugs fand die Polizei geringe Menge an Betäubungsmitteln.

Am Samstagnachmittag (18.02.2017) fiel bereits um 15:30 Uhr ein 44-Jähriger einem Streifenkommando in Ludweiler auf. Auch dieser Fahrer stand unter dem Einfluss von Drogen. In seinem Auto fanden die Polizeibeamten neben Drogen auch ein verbotenes Einhandmesser.

Am Abend fiel gegen 19 Uhr ein 74-jähriger Autofahrer durch seine auffallend langsame Fahrweise in der Völklinger Innenstadt auf. Bei der Überprüfung des Mannes stellte sich heraus, dass er erheblich alkoholisiert war.

Am Sonntagmorgen (19.02.2017) stoppten Polizeibeamte gegen 05:00 Uhr einen 28-jährigen Franzosen in Großrosseln. Auch dieser war erheblich alkoholisiert und verlor seinen Führerschein.


Gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr
 
Sulzbach.
Ein 36 –jähriger Mann  entging am Samstag (18.02.2017) nur knapp einem möglicherweise schweren Verkehrsunfall, als er gegen 16:50 Uhr auf der Autobahn A 623 in Höhe Friedrichsthal unterwegs war.
Dort schleuderte ein Unbekannter, möglicherweise von der Straße „Quierschieder Weg“ aus, eine größeren Stein auf die Autobahn. Der Stein traf die Windschutzscheibe des Fahrzeuges des 36-Jährigen. Zu einem Unfall kam es glücklicherweise nicht.


Freitag, 17. Februar 2017

Nach Rückkehr von Beschaffungsfahrt aus Holland festgenommen

Saarbrücken. Am gestrigen Donnerstag (16.02.2017) wurde ein 40-jähriger Mann aus Saarbrücken, der auf dem Rückweg von einer Beschaffungsfahrt nach Holland war, nach der Einreise aus Luxemburg auf der BAB 8 durch die Polizei festgenommen. Bei der Durchsuchung des Fahrzeugs entdeckten Polizeibeamte mehrere Hundert Gramm Rauschgift (Heroin und Kokain).
Der Mann, der schon seit geraumer Zeit im Visier der Ermittler war, soll regelmäßig Beschaffungsfahrten in die Niederlande unternommen haben. Die so beschafften Drogen verkaufte er meist weiter. Bei der Kontrolle kurz nach 17:00 Uhr auf einem Autobahnparkplatz bei Merzig stellten die Beamten zudem fest, dass der Saarbrücker keinen Führerschein hat und unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Bei der anschließenden Durchsuchung der Wohnung des 40 Jährigen konnte weiteres Beweismaterial gefunden werden, so dass der Mann nach Verkündung eines Haftbefehls in die JVA gebracht wurde.


Tierische Hilfsaktion

Neunkirchen. Ein Kollege der Polizei Neunkirchen half einem kleinen Lämmchen wieder zurück zu Mama-Schaf zu kommen.
Die Schafherde war der Landstraße zwischen Wiebelskirchen und Hangard gefährlich nahe gekommen. Deshalb trieben die Polizisten die Herde wieder zu ihrer Weide zurück. Ein kleines Lamm hatte dabei den Anschluss an seine Herde verloren. Einer der Beamten bemerkte das Kleine, nahm es auf den Arm und trug es anschließend zurück zu seiner Mama.
Auch für Tiere gilt: Die Polizei dein Freund und Helfer.


Dienstag, 14. Februar 2017

Zwei Einbrecher auf frischer Tat in Saarlouis festgenommen
 
Saarlouis. In den frühen Morgenstunden des gestrigen Montags (13.02.2017) teilte ein aufmerksamer Anwohner über Notruf der Polizei in Saarlouis mit, dass er aus einer Gaststätte in der Hülzweiler Straße verdächtige Geräusche vernommen habe.

Alarmierte Polizeikräfte der Polizeiinspektion Saarlouis stellten nur wenige Minuten später zwei Männer beim Verlassen der Gaststätte fest und nahmen diese nach einer kurzen Verfolgung zu Fuß fest. Außerdem konnten Diebesgut und Einbruchswerkzeug sichergestellt werden.

Den beiden werden weitere Straftaten zugerechnet, unter anderem ein Einbruch in das Vereinsheim eines Angelsportvereins. Beide Männer sind für die Polizei keine Unbekannten. Gegen einen ordnete der Haftrichter Untersuchungshaft in der JVA Saarbrücken an.


Freitag, 10. Februar 2017

Polizei Saarlouis klärt Straftatenserie

Saarbrücken / Saarlouis. In den Abendstunden des gestrigen Donnerstages (09.02.2017) nahmen in Saarlouis Einsatzkräfte der dortigen Polizeiinspektion nach einer Serie von Kennzeichendiebstählen, Tankbetrügereien, Wohnungseinbrüchen und Verwertungshandlungen von erbeuteten EC-Karten ein tatverdächtiges Pärchen aus Wadgassen fest.

Die 21-jährige Frau und ihr 28-jähriger Lebenspartner sollen in den letzten drei Monaten mindesten zwanzig Straftaten im gesamten Saarland verübt haben. Die Höhe des entstandenen Schadens ist derzeit noch ungewiß. Bei der Festnahme beschlagnahmte die Polizei Beweismittel und Diebesgut.

In ihrerVernehmung räumte die Tatverdächtige eine Vielzahl der vorgeworfenen Straftaten ein.  Die Ermittlungen durch die PI Saarlouis dauern noch an.


Donnerstag, 9. Februar 2017

Nach Explosion eines Geldautomaten
Polizei sucht Zeugen

Saarbrücken / Saarlouis. In der Nacht zum heutigen Donnerstag (09.02.2017) wurde der Geldausgabeautomat  einer Sparkassenfiliale in Saarlouis durch eine Explosion erheblich beschädigt. Es entstand ein Sachschaden von mehreren 10.000 Euro.

Kurz nach Mitternacht betrat ein noch unbekannter Mann den Kundenbereich der Filiale in der Soutystraße, machte sich an dem Automaten zu schaffen und verließ die Filiale kurz darauf wieder. Unmittelbar danach ereignete sich eine Detonation, durch die der Automat stark beschädigt wurde. Ein Zugriff auf den Inhalt war jedoch nicht möglich.

Nach der Auswertung der Aufnahmen der Überwachungskamera handelt es sich bei dem Unbekannten um einen etwa 25 bis 40 Jahre alten und ca. 170 bis 180 cm großen Mann. Zur Tatzeit war dieser mit einer Jeans mit auffallend hellem bzw. weißem Gürtel, einer kurzen dunklen Winterjacke mit Kapuze und dunklen Sportschuhen bekleidet. Die Sportschuhe waren mit hellen Abzeichen an den Seiten sowie großen hellen Abzeichen im Fersenbereich versehen.

Zeugen, die zur Tatzeit Beobachtungen im Umfeld der Sparkassenfiliale gemacht haben, werden gebeten, sich unter der Rufnummer 0681/962-2133 an den Kriminaldauerdienst zu wenden.


Zwei Personen nach versuchtem Einbruchsdiebstahl festgenommen

Saarbrücken. Zwei 21 und 18 Jahre alte Männer hatten bei ihrer Auswahl des Tatobjekts wohl nicht bedacht, dass sich nur 300 Meter entfernt die Polizeiinspektion Saarbrücken-Burbach befindet. Nachdem sie gegen 22:00 Uhr am gestrigen Mittwochabend (08.02.2017) die Eingangstür eines Discounters in Saarbrücken-Burbach aufgebrochen und damit einen Alarm ausgelöst hatten, war die Polizei schneller da als erwartet.
Die beiden Täter  flüchteten zwar ohne Beute über die nahe gelegenen Bahngleise, konnten aber dennoch kurze Zeit später festgenommen werden. Beide werden noch heute dem Haftrichter vorgeführt.     


Dienstag, 7. Februar 207

Trickdiebstahl nach Bargeldabhebung am Geldautomaten

Saarbrücken/Schmelz. Ein Mann hebt bei einer Bank in Schmelz am Geldautomaten Bargeld in Höhe von 500 Euro ab. Kurz darauf wird er von einem unbekannten Mann angesprochen, der vorgibt eine Autopanne zu haben. Er bittet den 60-Jährigen um Kleingeld für den Anruf beim Pannendienst. Dafür möchte er von dem späteren Opfer ein Zwei-Euro Stück gewechselt bekommen. Der 60 Jahre alte Mann gibt dem Täter Ein-Euro Stück und zwei 50 Cent Münzen. Der Unbekannte gibt vor, nur mit 10 und 20 Cent Stücken etwas anfangen zu können und greift daraufhin selbst in die Geldbörse des 60-Jährigen. Als der Geschädigte wieder Zuhause ist, bemerkt er, dass ihm der Unbekannte bei dem Geldwechselvorgang 590 Euro aus seinem Portemonnaie gestohlen hat.


Montag, 6. Februar 2017

Einbruchsserie in Schmelz

Saarbrücken/Schmelz. Nach Mitteilung über einen Einbruch in ein Vereinsheim in Schmelz konnte in Tatortnähe ein 23-jähriger Tatverdächtiger festgestellt werden. Durchsuchungsmaßnahmen führten zum Auffinden von Tatwerkzeug und Diebesgut. In einer ersten Vernehmung gab der Mann Hinweise auf vier weitere Taten. Die Ermittlungen dauern an.


Fahrzeugschlüssel aus Umkleide gestohlen

Saarbrücken. Sportleidenschaft führte zu Diebstahl eines MINI. Bislang unbekannte Täter entwendeten aus einer Umkleidekabine des RC Rastpfuhl die Fahrzeugschlüssel des Geschädigten und entwendeten im Anschluss sein auf dem Parkplatz abgestelltes Fahrzeug.


Betrugsmasche Preisausschreiben-Gewinne

Saarbrücken/Schiffweiler. Vorsicht vor falschen Gewinnversprechen. In Schiffweiler kam es am Wochenende zu Anrufen über vermeintliche Preisausschreiben-Gewinne. Der Haken: Die Auszahlung sollte nur nach Auslobung einer teilweise vierstelligen Bearbeitungsgebühr erfolgten. Die Polizei rät in diesem Zusammenhang zu besonderer Vorsicht und bittet um Mitteilung in solchen Fällen.


Achtung falsche Polizeibeamte

Saarbrücken. Vorsicht vor falschen Polizeibeamten. Derzeit werden wieder Anrufe dieser Art verzeichnet. Die vermeintlichen Polizisten versuchen hierbei durch geschicktes Fragen, die finanziellen Hintergründe ihrer potentiellen Opfer zu ermitteln und anschließend um ihr Erspartes zu erleichtern. Die Polizei bittet um Mitteilung solcher Vorgänge und rät zur Vorsicht.


Schmuckausstellung für Diebesgut

Saarbrücken/Dillingen. Die am vergangenen Wochenende im Rathaus in Dillingen von der Polizei organisierte Schmuckausstellung von sichergestelltem Diebesgut traf auf reges Interesse. Knapp 800 Besucher konnten verzeichnet werden. Am Ende konnten sich insgesamt 23 Personen glücklich über 36 wiedererkannte Schmuckstücke aus der Ausstellung freuen.


Fahrzeugkühler explodiert

Saarbrücken/Schwalbach. Zur falschen Zeit am falschen Ort dachte sich ein 20-Jähriger, der am Wochenende mit seinem Fahrzeug unterwegs war. Als er bei der Fahrt einen Leistungsabfall an seinem Fahrzeug feststellte, wollte er der Ursache auf den Grund gehen und einen Blick unter die Motorhaube werfen. Genau in diesem Moment explodierte der Kühler seines Fahrzeugs. Dies führte zu multiplen Verbrennungen, die im Krankenhaus behandelt werden mussten.


1. Feburar 2017

Gefälschte Goldbarren ersteigert

Saarbrücken/Lebach. 30-Jähriger ersteigert für 306  Euro bei dem Internetauktionshaus Ebay eine Feinunze Gold in Barrenform. Bei dem Goldbarren handelt es sich um eine Komplettfälschung.

Der Mann hatte über Ebay eine Feinunze Gold für 306 Euro ersteigert. Der Goldbarren wurde zwar ordnungsgemäß geliefert, stellte sich aber bei einer Überprüfung als Totalfälschung heraus. Weder bestand der Barren aus echtem Gold, noch wies er das erforderliche Normgewicht einer Feinunze von 31,1 Gramm auf.

Die Polizei rät bei Käufen von Gold oder sonstigen Edelmetallen im Internet zur Vorsicht. Bei angeblichen Schnäppchen sollten Käufer immer den tagesaktuellen Goldpreis überprüfen, um ein seriöses von einem unseriösen Angebot unterscheiden zu können.


Sonntag, 29. Januar 2017

Grenzüberschreitende Zusammenarbeit funktioniert

Gegen 04:30 Uhr am frühen Sonntagmorgen teilte die Polizei aus Frankreich bei der Polizeiinspektion Völklingen mit, dass man soeben einen französischen Verkehrsteilnehmer verfolgt habe, nachdem dieser in Frankreich einen Unfall verursacht hatte. Der Unfallflüchtige war mit seinem Auto über die Grenze nach Naßweiler geflüchtet.
Die Polizeibeamten aus Völklingen fanden das beschädigte Fahrzeug in Großrosseln vor der Rosseltalhalle. Der 37-jährige Fahrer aus Frankreich saß noch im Fahrzeug und stand deutlich unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln. Wie sich herausstellte hatte der Mann, der   keinen Führerschein besaß, auf seiner Flucht auch in Deutschland einen Verkehrsunfall verursacht. Dem Fahrer wurde eine Blutprobe entnommen. In Frankreich erwartet ihn noch ein separates Strafverfahren.


Zwei gescheiterte Einbrüche in Riegelberg und Heusweiler

An zusätzlichen Verriegelungen der Fensterflügel scheiterte ein Einbrecher bei dem Versuch, am vergangenen Samstag in eine Gaststätte in Heusweiler einzubrechen, die bereits zum wiederholten Male Ziel eines Einbruchsversuches war. Der unbekannte Einbrecher schlug gegen 03:30 Uhr zunächst ein Loch in das Fenster und versuchte dann mit einem Draht durch das entstandene Loch den Fenstergriff umzulegen. Wegen einer zusätzlichen Sicherung musste der Einbrecher sein Vorhaben erfolglos abbrechen.

Durch die Terrassentüre drang ein unbekannter Mann am Samstagabend gegen 18:45 Uhr zunächst in den Wintergarten eines Zweifamilienhauses in Riegelsberg ein. Als er anschließend versuchte, die zum Wohnraum führende Tür aufzubrechen, bemerkte die anwesende Hauseigentümerin den Einbruchsversuch und schaltete das Licht ein. Der Einbrecher flüchtete sofort.


Sonntag, 22. Januar 2017

Alkoholisierter Autofahrer verursacht Unfälle in Saarbrücken und flüchtet als Falschfahrer über die BAB 620

Am frühen Sonntagmorgen ereignete sich gegen 06:00 Uhr ein Unfall in der Dudweilerstraße in der Innenstadt in Saarbrücken. Wie der Polizei gemeldet wurde, kollidierte ein Kleinwagen mit der Hauswand des Anwesens Dudweilerstraße 93. Anstatt anzuhalten, setzte der Fahrer die Fahrt fort und fuhr in Höhe Rabbiner-Rülf-Platz auf ein Taxi auf. Dabei wurde ein Fahrgast leicht verletzt.
Der Verursacher verlor zwar an der Örtlichkeit sein vorderes Kennzeichen, setzte seine Fahrt jedoch in Richtung Alt-Saarbrücken fort. Anschließend fuhr er auf die BAB 620 in entgegengesetzter Richtung auf. Dank eines Autofahrers, der die BAB 620 in Höhe des Falschfahrers befuhr und ständigen Telefonkontakt mit der Polizei hielt, konnte der Beschuldigte schließlich in Höhe Wadgassen gestellt werden.
Auf der BAB 620 mussten mehrere Fahrzeuge dem Falschfahrer ausweichen. Erst im Nachhinein stellte sich heraus, dass es sich bei dem Falschfahrer um denjenigen handelte, der zuvor die beiden Verkehrsunfälle in der Innenstadt Saarbrücken verursacht hatte.
Der Fahrer stand unter alkoholischer Beeinflussung (über 1,4 %o) und ist vermutlich nicht im Besitze einer gültigen Fahrerlaubnis. Es handelte sich um einen 26-jährigen Kameruner, der in Saarbrücken wohnt. Bei dem von ihm benutzten Fahrzeug handelte es sich um einen blauen VW Polo.
Zeugen und Geschädigte werden gebeten, sich mit der Polizeiinspektion Saarbrücken St. Johann (Tel: 0681/9321-233) in Verbindung zu setzen.


Raubdelikt zum Nachteil eines Erotik Geschäftes in Saarbrücken

Am Samstag (21.01.2017) gegen 13:15 Uhr kam es zu einem Raubdelikt in der Innenstadt von Saarbrücken. Der Täter betrat das Geschäft und forderte die Angestellte unter Vorhalt eines Messers auf, die Kassenschublade zu öffnen. Währenddessen erschien der leitende Angestellte im Kassenbereich. Auch dieser wurde mit dem Messer bedroht, woraufhin er die Kasse öffnete. Der Täter entnahm hieraus 500 bis 600 Euro in Scheinen und verließ daraufhin fußläufig die Tatörtlichkeit.
Im Rahmen der Fahndung konnte der Täter in noch unmittelbarer Nähe gestellt werden. Es handelte sich um einen 49-jährigen Drogenabhängigen. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft wird der Täter am heutigen Sonntag dem Richter vorgeführt.


Einbrüche im Industriegebiet Webenheim//Mimbach

In der Nacht von Freitag auf Samstag (20./21.01.2017) entwendeten Unbekannte bei  Einbrüchen in mehrere Firmen im Industriegebiet Webenheim/Mimbach, Bereich Gunterstal handwerkliche Geräte und Bargeld. Bei den Einbrechern muss es ich um mehrere Personen gehandelt haben. Teile der Beute ließen sie im Bereich der Felder in Richtung Webenheimer Berg zurück.
Die Polizei bittet um Hinweise zu verdächtigen Personen und/oder Fahrzeugen unter der Telefonnummer 06842/9270.


Hausfriedensbruch durch Geocacher auf Gelände der RAG Luisenthal

Am Samstag (21.01.2017) wurde die Polizei Völklingen gegen 14:30 Uhr darüber in Kenntnis gesetzt, dass zwei Personen über den Zaun auf das Gelände der RAG Luisenthal geklettert seien. Aufgrund des Umstandes, dass es dort in der Vergangenheit vermehrt zu Metalldiebstählen gekommen ist, musste zunächst von einer ähnlichen Tat ausgegangen werden. Wie sich nach Aufgreifen der beiden Personen heraus stellte, handelte es sich aber nicht um Einbrecher, sondern um sogenannte „Geocacher“. Das ehemalige Bergwerkgelände der RAG ist umfriedetes Besitztum und das unbefugte Betreten ist untersagt, so dass gegen die „Geocacher“ ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachtes des Hausfriedensbruches eingeleitet wurde.


Schlägerei in der Saarlouiser Altstadt

Am Sonntag (22.01.2017)  stritten sich gegen 02:10 Uhr zwei 29-jährige Männer in einem Saarlouiser Lokal. Die anfänglich nur verbal geführte Auseinandersetzung steigerte sich weiter; es kam zu Beleidigungen und einer körperlichen Auseinandersetzung. Hierbei  verletzte einer der beiden Männer den anderen mit einem Kopfstoß leicht im Gesicht.
Die Polizei hat gegen die Männer ein Strafverfahren eingeleitet.


Schlägerei in einem Lokal in Saarlouis-Roden mit stark alkoholisierter Besucherin

Am Sonntag (22.01.2017) gegen 02:10 Uhr kam es in einem Lokal in Saarlouis-Roden zwischen einer 28-jährigen Angestellten und einer 21-jährigen alkoholisierten Besucherin zu einer verbalen Auseinandersetzung. Die Besucherin sollte daraufhin das Lokal zu verlassen, kam dieser Aufforderung jedoch nicht nach. Die Situation eskalierte zu einer körperlichen Auseinandersetzung. Hierbei sollen sich die Beteiligten gegenseitig geschubst und geschlagen haben. Zu schwerwiegenden Verletzungen ist es jedoch nicht gekommen. Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest der 21-jährigen Besucherin ergab einen Wert von knapp drei Promille.
Die Polizei hat gegen beide Frauen ein Ermittlungsverfahren eingeleitet.

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