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Internationalen Tag des Baumes am 25.April

25.04.2018
Blick in eine Baumkrone, Foto: SFL
Blick in eine Baumkrone, Foto: SFL

Der Tag des Baumes 2018 ist am 25. April. Er wird jedes Jahr im April mit Feierstunden begangen und soll die Bedeutung des Waldes für den Menschen und die Wirtschaft im Bewusstsein halten.

Der Tag des Baumes wurde am 27. November 1951 von den Vereinten Nationen beschlossen.

Der deutsche "Tag des Baumes" wurde erstmals am 25. April 1952 begangen. Bundespräsident Theodor Heuss und der Präsident der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, Bundesminister Robert Lehr, pflanzten im Bonner Hofgarten einen Ahorn. Der Tag des Baumes wird jedes Jahr im April mit Feierstunden begangen und soll die Bedeutung des Waldes für den Menschen und die Wirtschaft im Bewusstsein halten. An diesem Tage werden traditionell Baumpflanzungen durchgeführt.

Die Ess-Kastanie  (Castanea sativa) ist Baum des Jahres 2018. Die Ess-Kastanie – offiziell auch Edel-Kastanie genannt – bekam ihren deutschen Namen erst im 15. Jahrhundert. Er wurde damals vom lateinischen Baumnamen ‚castanea‘ entlehnt, den die Römer wiederum von den Griechen (‚kastana‘) übernommen hatten. Entstanden ist ihr Name aber sicherlich noch deutlich früher im antiken Kleinasien, vermutlich im damaligen Armenien, wo sie ‚kask‘ genannt wurde. Andere, heute noch vornehmlich in Süddeutschland und im Alpenraum gebräuchliche Namen wie Käste oder Keschde existierten bereits im frühen Mittelalter. Diese gehen ebenfalls auf den lateinischen Namen zurück, direkt übernommen von den römischen Besatzern, die dort – südlich des Limes – über mehrere Jahrhunderte hinweg die Kastanienkultur etabliert hatten.
Das Kuratorium Baum des Jahres erklärt den Ginkgo Biloba zum "Baum des Jahrtausends" und den Wermsdorfer Wald zum Waldgebiet des Jahres 2018 .
Der etwa 5.100 ha umfassende Wermsdorfer Wald liegt im Nordosten des Forstbezirkes Leipzig und bildet in Sachsen die geographische Mitte zwischen der Residenzstadt Dresden und der Messestadt Leipzig.