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Landwirtschaft und ländlicher Raum
 

Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER)

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Der Europäische Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER ) ist einer von mehreren Förder-Fonds der Europäischen Union. Neben dem Europäischen Garantiefonds für die Landwirtschaft (EGFL) mit seinen entkoppelten Direktzahlungen (Betriebsprämien) bildet der ELER dabei die sogenannte Zweite Säule der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) der EU.

Der ELER nimmt eine Zwischenstellung ein zwischen der Preisausgleichspolitik für die Landwirtschaft einerseits und den Europäischen Strukturfonds andererseits. Im Rahmen der ELER-Programme setzen die Länder unter Beteiligung der Wirtschafts- und Sozialpartner nach Analyse der Situation des ländlichen Raums und dessen Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken individuelle inhaltliche Schwerpunkte in Bezug auf eine Anreizförderung in den Bereichen Landwirtschaft, Forstwirtschaft, Naturschutz und allgemeine ländliche Entwicklung. Die Förderung unterstützt Vorhaben, die stark auf die gemeinschaftlichen Ziele, Strategien und Interventionsprioritäten ausgerichtet sind und die ohne die öffentliche Beihilfe nicht durchgeführt würden.

Die Förderung im Rahmen der ländlichen Entwicklungsprogramme vollzieht sich in siebenjährigen Förderperioden. Die  Förderperiode 2014-2020  führt die gemeinschaftlichen Bemühungen in Richtung eines umfassenden Maßnahmenpakets für die 2. Säule, die bereits in den Förderperioden 2000-2006 und 2007-2013 begonnen worden waren, konsequent weiter.


Die ELER-Programme der Mitgliedstaaten nehmen ab 2014 engen Bezug auf folgende Grundlagen:

- Europa 2020-Strategie


- Gemeinsamer Strategischer Rahmen (thematische Ziele und zentrale Aktionen für alle Fonds, gemeinsame allgemeine Regeln)

- Partnerschaftsvereinbarung (Nationales Dokument, welches die beabsichtigte Nutzung der Fonds zur Erreichung der Ziele von EU 2020 beschreibt. Die Partnerschaftsvereinbarung wird zwischen Kommission und Mitgliedsstaat geschlossen und korreliert eng mit den Operationellen Programmen der einzelnen Fonds in den Ländern).

Horizontal-Verordnung, die das Zusammenspiel der beiden Säulen der GAP regelt
Ex-ante-Konditionalitäten allgemeiner und spezieller Art (Anforderungen, die von den Ländern vor Beginn der Programmumsetzung erfüllt sein müssen oder mittels Aktionsplänen umgesetzt werden)

- ELER-Spezialverordnung mit drei übergreifenden und sechs speziellen Interventionsprioritäten


Der Saarländische Entwicklungsplan für den ländlichen Raum 2014-2020 (SEPL 2014-2020) setzt die EU-Strategien und Prioritäten in der aktuellen Förderperiode 2014-2020 in praktische Maßnahmen um und dient als Planungsgrundlage für die künftige ELER-Förderung im Saarland.

Umfangreiche Informationen zur aktuellen Förderperiode 2014-2020 und zum SEPL 2014-2020 finden Sie hier:

Informationen zu den vorangegangenen Förderperioden 2000-2006 und 2007-2013 finden Sie unter den entsprechenden Punkten in der Navigationsleiste links.


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Europäische Union - Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes (ELER)

Hier investiert Europa in die ländlichen Gebiete.

Kontakt

Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz
Referat B/4
Thomas Groß
Ländlicher Raum, Flächenrevitalisierung, ELER-Verwaltungsbehörde
Keplerstraße 18
66117 Saarbrücken
E-Mail-Kontakt
Telefon
(0681) 501-4348
Telefax
(0681) 501-4314
Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz
Referat B/4
Holger Neisius
Ländlicher Raum, Flächenrevitalisierung, ELER-Verwaltungsbehörde
Keplerstraße 18
66117 Saarbrücken
E-Mail-Kontakt
Telefon
(0681) 501-4266
Telefax
(0681) 501-4314

Informationen zu ELER im Geoportal des Saarlandes