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Ministerium für Inneres, Bauen und Sport
 

Christian Seel zeichnet acht Kommunalpolitiker aus dem Regionalverband Saarbrücken mit der „Freiherr-vom-Stein-Medaille“ aus

Christian Seel, Staatssekretär im Ministerium für Inneres, Bauen und Sport, überreichte am Dienstag, 18. Dezember 2018, im Festsaal des Rathauses St. Johann die „Freiherr-vom-Stein-Medaille“ an acht saarländische Persönlich­keiten, die sich durch ihren Einsatz in der kommunalen Selbstverwaltung verdient gemacht haben.
Foto (C. Ahr/Ministerium für Inneres, Bauen und Sport), v.l.n.r.: Hermann Meyer, Manfred Maurer, Klaus Altpeter, Charlotte Britz, Christian Seel, Monika Rommel, Rainer Ziebold, Hiltrud Heimes-Vogel, Lothar Schmidt, Gerd Hirschmann, Michael Voltmer
Foto (C. Ahr/Ministerium für Inneres, Bauen und Sport), v.l.n.r.: Hermann Meyer, Manfred Maurer, Klaus Altpeter, Charlotte Britz, Christian Seel, Monika Rommel, Rainer Ziebold, Hiltrud Heimes-Vogel, Lothar Schmidt, Gerd Hirschmann, Michael Voltmer

Aus dem Regionalverband Saarbrücken wurden ausgezeichnet: Klaus Altpeter aus Saarbrücken-Bischmisheim, Hiltrud Heimes-Vogel aus Heusweiler, Gerd Hirschmann aus Saarbrücken-Altenkessel, Hermann Meyer aus Quierschied, Monika Rommel aus Riegelsberg, Lothar Schmidt aus Friedrichsthal, Michael Voltmer aus Saarbrücken-Gersweiler und Rainer Ziebold aus Heusweiler

Staatssekretär Seel: „Die Städte und Gemeinden stehen immer wieder vor neuen Herausforderungen. Deshalb brauchen wir Bürgerinnen und Bürger, die bereit sind, sich diesen Herausforderungen zu stellen und sich in der Kommunalpolitik engagieren. Wir brauchen diese Initiativen, den Mut und die Tatkraft jedes Einzelnen, um neue Lösungen zu finden, damit wir den kommenden Aufgaben gewachsen sind.

In allen Zeiten haben Menschen wie sie immer wieder Ideenreichtum und Kreativität bewiesen und in ihrem kommunalen Umfeld Handlungsspielräume ausgelotet, um damit Akzente für ihr Dorf, ihre Gemeinde oder ihre Stadt zu setzen.“

Seel führt weiter aus: „Alle Geehrten haben die uneigennützige Bereitschaft für die Allgemeinheit und das Gemeinwohl zu wirken gemeinsam.

Sie haben dies zum Leitsatz ihres Handelns gemacht und damit eine Vorbildrolle eingenommen. Die Verleihung der Freiherr-vom-Stein-Medaille soll deutlich machen, wie sehr unser Land die Leistungen und das Engagement unserer Bürgerinnen und Bürger schätzt und wie sehr unser Miteinander und Gemeinwesen davon profitieren.“

 

Die Geehrten:

Klaus Altpeter:

Klaus Altpeter wurde 1974 in den Ortsrat Bischmisheim gewählt und gehörte diesem bis 1979 an. Fünf  Jahre später kandidierte er für den Stadtrat Saarbrücken, dem er 20 Jahre (von 1984 bis 2004) als Mitglied der SPD-Stadtratsfraktion angehörte. Als Stadtverordneter war er Sprecher im Bau- und Planungsausschuss und im Verkehrsausschuss.  Er war weiter Mitglied im Liegenschaftsausschuss, im Ausschuss für Umweltschutz und Landschaftspflege sowie in verschiedenen Werksausschüssen. Daneben gehörte er dem Verwaltungsrat der Sparkasse Saarbrücken an, war Vertreter in der Verbandsversammlung der Sparkasse Saarbrücken, Mitglied im Aufsichtsrat der GIU (Gesellschaft für Innovations- und Unternehmensförderung) und der VVS (Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft Saarbrücken), des Wasserwerks Bliestal und des Ausbildungszentrums Burbach.

Neben dem kommunalpolitischen Engagement ist er in vielen Vereinen in Bischmisheim und im Saarland aktiv. Er ist engagierter Jäger und Prüfer bei der Vereinigung der Jäger des Saarlandes im Fach Biologie. Außerdem ist er aktiver Imker und engagiert sich im Bienenzuchtverein Bischmisheim, im Verein für Hundefreunde sowie im Kulturring Bischmisheim.

 

Hiltrud Heimes-Vogel:

Hiltrud Heimes-Vogel wurde 1994 für die CDU in den Gemeinderat Heusweiler gewählt und gehörte diesem bis 2014 an. Im Mai 2018 hat sie erneut das Mandat angenommen. Sie ist Mitglied im Personal- und Finanzausschuss, im Rechnungsprüfungssauschuss und im Ausschuss für Schule, Kultur, Soziales und demografische Entwicklung. Hiltrud Heimes-Vogel war 10 Jahre (von 1998 bis 2008) Sprecherin ihrer Fraktion und hat in dieser Zeit wichtige Projekte mit auf den Weg gebracht und umgesetzt, unter anderem die Neugestaltung des Marktplatzes Heusweiler. Vieles davon hat sie als Mitglied des Ortrates Kutzhof und als Sprecherin im Ortsrat Heusweiler vorangetrieben. Diesen Gremien gehört sie ebenfalls seit mehr als 15 Jahren an. Daneben war sie von 1999 bis 2009 Mitglied des Regionalverbandstages. Hier gehörte sie dem Stadtverbandsausschuss, dem Zweckverband Museum, dem Schul- und Kulturausschuss, dem Frauenausschuss sowie dem Beirat für Sozialhilfe und zusätzlich 5 Jahre dem Volksschulbeirat an.

Neben der Kommunalpolitik engagiert sich Hiltrud Heimes-Vogel in verschiedenen Vereinen und Verbänden, unter anderem im Deutsch-Rumänischen Freundschaftskreis der unter dem Motto „ANDERE REDEN, WIR PACKEN AN UND TUN ETWAS“ Hilfstransporte für hilfsbedürftige Menschen in Rumänien organisiert.

 

Gerd Hirschmann:

Gerd Hirschmann war von 1981 bis 1999 Mitglied im Bezirksrat West und dort 10 Jahre Vorsitzender der CDU Fraktion. 1999 ist er in den Stadtrat der Landeshauptstadt gewählt worden und gehört diesem seit 20 Jahren an. Er ist Mitglied im Vorstand der Stadtratsfraktion, war zunächst Beisitzer und wurde 2004 zum stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. Seit 10 Jahren vertritt er seine Fraktion als Sprecher im Ausschuss für Sport, öffentliche Einrichtungen und Gesundheit.

Besonders am Herzen liegt Gerd Hirschmann neben der Politik die Jugendarbeit in den Vereinen. Er kämpft für den Erhalt von Sportstätten beziehungsweise für den Umbau von Braschenplätzen in Kunstrasenplätze und setzt sich dadurch für eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung der Jugendlichen ein.

Ein weiteres Anliegen ist Gerd Hirschmann die Unterstützung der Freiwilligen Feuerwehren und der Berufsfeuerwehr in Saarbücken. In seiner Eigenschaft als Sprecher im zuständigen Ausschuss hat er sich für eine zeitgemäße Fahrzeug- und Schutzausstattung eingesetzt.

Daneben engagiert sich Gerd Hirschmann bei der Altenkesseler Karnevalsgesellschaft „Kesselflicker“.

 

Hermann Meyer:

Hermann Meyer war 20 Jahre (von 1994 bis 2014) Mitglied im Gemeinderat Quierschied und gehörte themenübergreifenden Fachausschüssen an.

Darüber hinaus war er ebenso Mitglied im Zweckverband der Musikschule Sulzbach-Fischbach.

Sein stetiges Anliegen im Gemeinderat war ihm die Zukunft und der Bestand des Kraftwerks Weiher. Energie im Allgemeinen und Energiesparen waren für ihn wichtige Punkte in der Kommunalpolitik. Persönlich hat er sich in hohem Maße für die Pflegepartnerschaften für den Spiel- und Bolzplatz Ackerstraße und für die Pensionärshütte der Gemeinde Quierschied eingebracht.

Dazu kommt sein Engagement in der IGBCE. So wurde er 1990 Vorsitzender der Ortsgruppe Quierschied und übt dieses verantwortungsvolle Amt bis heute aus. 2017 hat er zusätzlich die Vorstandschaft der Ortsgruppe Fischbach-Camphausen  übernommen.

 

Monika Rommel:

Monika Rommel wurde 1994 für die SPD in den Gemeinderat Riegelsberg gewählt und gehört diesem bis heute an. Seit 5 Jahren ist sie zudem zweite Beigeordnete. Hinzu kam von 2004 bis 2014  das Mandat im Ortsrat Riegelsberg des Gemeindebezirks.

Sie ist Mitglied und stellvertretende Sprecherin im Finanz-, Personal-, Wirtschafts- und Werksausschuss sowie Sprecherin im Ausschuss Kultur, Soziales, Jugend und Sport. In ihre Zeit als Gemeinderatsmitglied fallen die Planung und Umsetzung vieler Maßnahmen, beispielsweise der Ausbau und Neubau von Kindertageseinrichtungen als auch der Erhalt und Ausbau wichtiger Infrastruktur wie die Sanierung des Freibades und der Riegelsberghalle, der Bau eines Kunstrasenplatzes und nicht zuletzt der Bau der Saarbahn durch Riegelsberg und die Neugestaltung des Marktplatzes.

Als Ortsvorsteherin war ihr besonders der Ausbau der Städtepartnerschaft zu Gisors/Normandie (Frankreich), die mittlerweile seit 48 besteht und gepflegt wird, ein besonders Anliegen. Dies gilt ebenso für den Erhalt des Wochenmarktes, des jährlichen Frühlings- und Herbstmarktes und des Weihnachtsmarktes.

Daneben ist Monika Rommel Mitglied in vielen örtlichen Vereinen, wobei sie sich ganz besonders dem Fußball und der Feuerwehr in Riegelsberg verbunden fühlt.

Darüber hinaus ist sie seit vielen Jahren Schöffin am Landgericht.

 

Lothar Schmidt:

Lothar Schmidt ist seit 1999 für die CDU im Stadtrat Friedrichsthal. Hier liegt sein Focus insbesondere auf den Finanzen, er ist Sprecher seiner Fraktion im Finanzausschuss und Mitglied im Rechnungsprüfungsausschuss.

In den letzten 20 Jahren war er  an der Entwicklung seiner Heimatstadt Friedrichsthal maßgeblich beteiligt, unter anderem bei der Umstrukturierung und Neuorganisation der Verwaltung, der Sanierung des kommunalen Haushaltes und der Weiterentwicklung des Zweckverbandes Itzenplitz. Lothar Schmidt war außerdem in die Organisation und Umsetzung vieler kommunaler Feste involviert und legte besonderen Wert auf die Förderung und Ehrung des Sports in der Stadt Friedrichsthal.

Sein Herz schlägt für den Sport, insbesondere für die DJK Bildstock. Er war von 1972 bis 1989 Fußball-Jugendleiter und hat die Organisation von mehrtätigen Jugendevents übernommen. Von 1989 bis 2017 war er zudem Vorsitztender der Abteilung Fußball. Mittlerweile kann Lothar Schmidt auf 45 Jahre erfolgreiches ehrenamtliches Engagement für den Sport zurückblicken.

 

Michael Voltmer:

Michael Voltmer ist seit 1975 für die CDU  Mitglied im Stadtrat der Landeshauptstadt, dem er mit einer Unterbrechung bis 1984 angehörte. Nachdem er zwischenzeitlich nach Gersweiler gezogen war, richtet er sein  kommunales Engagement auf seinen Stadtteil aus und wurde 1994 Mitglied und Fraktionssprecher im Bezirksrat West. Sein dortiges Kümmern blieb nicht unbeachtet, und es folgte 2004 seine Wahl in die Regionalversammlung, der er bis heute als „kritisch konstruktives“ Mitglied angehört. Er vertritt seine Fraktion in den Fachausschüssen Umwelt- und Regionalentwicklung, im Bauausschuss, im Rechnungsprüfungsausschuss und Sozialausschuss. Darüber hinaus ist er Delegierter im grenzüberschreitenden EVTZ (Europäischer Verbund für territoriale Zusammenarbeit) und dort im Vergabeausschuss tätig.

Seit 1966 ist er Mitglied in der Forstgewerkschaft (früher GGFL – Gewerkschaft Gartenbau, Forst- u. Landwirtschaft, heute IG BAU) und war 14 Jahre (von 1990 bis 2004) Landesvorsitzender.

Ein großes Anliegen war Michael Voltmer die Begleitung der naturnahen Waldwirtschaft des saarländischen Staatswaldes. Daneben war er für die Verhinderung der totalen Privatisierung der saarländischen Forstverwaltung von besonderer Bedeutung.

Seit 2015 ist er Naturschutzbeauftragter für den Stadtteil Gersweiler. Daneben ist er seit 10 Jahren sehr engagiert in der Senioren Union.

 

Rainer Ziebold:

Rainer Ziebold hat die Kommunalpolitik aus den unterschiedlichsten Perspektiven kennen gelernt hat, sowohl aus der ehrenamtlichen als auch aus der Sicht eines hauptamtlichen Bürgermeisters. Von 1981 bis 2002 gehörte er für die SPD dem Gemeinderat Heusweiler an und war während dieser Zeit auch 5 Jahre Beigeordneter (von 1994 bis 1999). Er vertrat seine Fraktion im Bau-, Personal- u. Finanzausschuss, im Sozialausschuss sowie im Rechnungsprüfungsausschuss.

Gleichzeitig war er von 1984 bis 2002 Mitglied im Ortsrat und in dieser Zeit 9 Jahre Ortsvorsteher von Heusweiler. Gemeinsam mit Orts- und Gemeinderat hat er im Laufe der Jahrzehnte wichtige Impulse zu einer positiven Entwicklung Heusweilers gegeben. So konnte er maßgeblich an der Entwicklung seiner Heimatgemeinde mitwirken, wobei hier beispielhaft die Erschließung des Gewerbegebiets „Dilsburg“, die Erschließung der Wohngebiete in Eiweiler und „Auf Jungs Wies“ als auch der Bau von Photovoltaikanlagen auf öffentlichen Gebäuden erwähnenswert sind.

Rainer Ziebold war 1979 Mitbegründer des Jugendzentrums Heusweiler und ab 1998 für fünf Jahre Vorsitzender des VdK Heuseiler.

Seit 2014 ist er erster Vorsitzender im Förderverein des Löschbezirks Heusweiler. 2015 hat er die Gründung des Vereins „Osteomyelitishilfe Heusweiler e.V.“ mit unterstützt und ist seitdem Beisitzer.

 

Zum Hintergrund:

Die „Freiherr-vom-Stein-Medaille“ ist eine Auszeichnung, die das Saarland an Bürgerinnen und Bürger verleiht, die sich um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht haben. Die Auszeichnung wurde am 14. September 1989 vom saarländischen Ministerpräsidenten gestiftet und am 16. September 2002 von der damaligen Innenministerin in einem ergänzenden Erlass konkretisiert. Nur alle zwei Jahre werden Persönlichkeiten ausgezeichnet, die sich bei der Ausübung ihrer ehrenamtlichen kommunalpolitischen Tätigkeit oder ihres Amtes besondere Verdienste um die kommunalpolitische Selbstverwaltung erworben haben.