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Wald und Forstwirtschaft
 

Pilze sammeln im Wald

Pfifferling
Pfifferling

Nach § 39 Absatz 3 Bundesnaturschutzgesetz darf jeder (abweichend von Absatz 1 Nummer 2) wild lebende Blumen, Gräser, Farne, Moose, Flechten, Früchte, Pilze, Tee- und Heilkräuter sowie Zweige wild lebender Pflanzen aus der Natur an Stellen, die keinem Betretungsverbot unterliegen, in geringen Mengen für den persönlichen Bedarf pfleglich entnehmen und sich aneignen.
Einige unserer Waldpilze sind vom Aussterben bedroht und stehen schon auf der Roten Liste. Unsere bekanntesten Speisepilze wie Steinpilze, Maronen oder Pfifferlinge sind aber nicht gefährdet, obgleich sie - wie manch älterer Pilzsucher schon bemerkt hat - teilweise nicht mehr so häufig sind wie früher. Der Spaß am Suchen in freier Natur und die Vorfreude auf ein schmackhaftes Pilzgericht zieht viele Sammler schon frühmorgens in den Wald.