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Hohe Auszeichnung für den ehemaligen Präsidenten des Landgerichts Saarbrücken Günther Schwarz

Pressemitteilung vom 23.10.2015 - 14:00 Uhr

Im Rahmen einer Feierstunde in der Staatskanzlei überreicht Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer am Samstag (24.10.15) um 17.00 Uhr dem ehemaligen Präsidenten des Landgerichts Saarbrücken, Günther Schwarz, das Bundesverdienstkreuz am Bande. Der Ordensträger wurde auf Vorschlag der Ministerpräsidentin von Bundespräsident Joachim Gauck mit dem Bundesverdienstorden ausgezeichnet.

Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer überreichte dem ehemaligen Präsidenten des Landgerichts Saarbrücken, Günther Schwarz, das Bundesverdienstkreuz am Bande. (Foto: Becker & Bredel)
Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer überreichte dem ehemaligen Präsidenten des Landgerichts Saarbrücken, Günther Schwarz, das Bundesverdienstkreuz am Bande. (Foto: Becker & Bredel)

In ihrer Ansprache würdigt Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer die besonderen Verdienste und das Engagement des Ausgezeichneten für das Gemeinwohl. Nach ihren Worten werde eine solche Auszeichnung nur an Persönlichkeiten verliehen, die sich wie Günther Schwarz weit über das gewöhnliche Maß hinaus für andere Menschen und für das Gemeinwohl eingesetzt und sich darum verdient gemacht haben. Kramp-Karrenbauer: „Günther Schwarz hat sich in vielfältiger Weise um das Gemeinwohl verdient gemacht - dies nicht nur in seiner beruflichen Tätigkeit als Landtagsabgeordneter von 1975 bis 1990 und als Landgerichtspräsident von 2000 bis 2005 in Saarbrücken, sondern auch in sozialen Bereichen und in der Seniorenpolitik.“

Günther Schwarz studierte Rechtswissenschaften und war danach ab 1969 Richter am Amtsgericht Ottweiler und am Landgericht Saarbrücken. 1974 wechselte er in das saarländische Umweltministerium. Dem Landtag des Saarlandes gehörte er von 1975 bis 1990 an. Dort war er unter anderem Vorsitzender des Rechtsausschusses, parlamentarischer Geschäftsführer der CDU und ab 1985 Fraktionsvorsitzender. Darüber hinaus war er von 1980 bis 1994 CDU-Kreisvorsitzender im Saarpfalz-Kreis. Nach seinem Ausscheiden aus dem Landtag wurde er zum Präsidenten des Amtsgerichtes Neunkirchen ernannt. Von 2000 bis zu seiner Pensionierung im Jahre 2005 war er Präsident des Landgerichts Saarbrücken. Für seine besonderen Verdienste wurde er bereits 1990 mit dem Saarländischen Verdienstorden ausgezeichnet.

Neben seinen beruflichen Tätigkeiten kümmert sich Günther Schwarz mit großem Engagement um die sozialen Belange anderer Menschen. Seit 1997 ist er im Vorstand der Union-Stiftung Saar tätig. Sein Hauptaugenmerk gilt hier der Seniorenpolitik. Darüber hinaus unterstützt er die Stiftung in Rechtsfragen.

Seit 2008 ist Günther Schwarz zudem Landesvorsitzender der Senioren-Union Saar. Mit großem Engagement will er den demographischen Wandel für alle Generationen positiv gestalten. Er war Initiator der Veranstaltungsreihe „Dialog der Generationen“, bei der unterschiedliche Altersstufen über die Lebenswirklichkeit diskutieren konnten. Darüber hinaus befasst er sich intensiv mit energiepolitischen Themen.

Seit 1997 engagiert sich Günter Schwarz beim Bund gegen Alkohol und Drogen im Straßenverkehr (BASD); er lenkt seit dieser Zeit die Geschicke der Landessektion Saarland. Hier vertritt er den Landesverband auf Bundesebene und verzichtet auf jegliche Aufwandspauschale. Er war Mitinitiator des Präventionsprojektes „SAARBOB“, das an das Verantwortungs- und Sicherheitsbewusstsein motorisierter Verkehrsteilnehmer appelliert und auf Gefahren von Alkohol und Drogen am Steuer hinweist. Auch konnte er die im Saarland erfolgreiche „BOB-Aktion“ auf Bundesebene vermitteln.

Darüber hinaus interessiert sich Günther Schwarz für die Situation von Asylanten und Zuwanderer. Er ist Vorsitzender der Härtefallkommission, die 2005 anlässlich der Inkraftsetzung des Zuwanderungsgesetzes gegründet wurde. Des Weiteren ist er seit 1998 Mitglied beim Saarländischen Schwesternverband. Dort hat er sich mit großer sozialer Kompetenz engagiert eingebracht. Im Jahre 2001 wurde er Mitglied des Aufsichtsrates und bekleidete dieses Amt bis 2011. Mit Erreichung der Altersgrenze von 70 Jahren musste er satzungsrechtlich ausscheiden.

Auch in der Ökumenischen Sozialstation St. Ingbert – Blies und Mandelbachtal e.V. wirkte Günther Schwarz verantwortungsvoll. Er war von 1995 bis 2007 in verschiedenen Funktionen im Verwaltungsrat bzw. Beirat, von 1995 bis 1997 stellvertretender Leiter, von 1997 bis 2003 juristischer Berater, von 2003 bis 2007 Verwaltungsratsmitglied und von 2006 bis 2007 als stellvertretender Vorsitzender tätig.

Bei der Überreichung der Ordensinsignien bedankt sich Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer bei Günther Schwarz für sein langjähriges Wirken zum Wohle der Allgemeinheit: „Im Engagement des Ordensträgers spiegelt sich vieles von dem, was unser Land und seine Menschen prägt: Gemeinsinn, Zusammenhalt in Solidargemeinschaften und ebenso entschiedenes Eintreten für die als richtig erkannte Sache. Günther Schwarz hat über Jahrzehnte hinweg bürgerschaftliches Engagement gezeigt. Darüber hinaus brachte er seine Erfahrungen und seinen Sachverstand ehrenamtlich in zahlreichen Gremien ein, in denen er zur sachdienlichen Lösung beitrug. Deshalb ist er dieser hohen Auszeichnung uneingeschränkt würdig.“

 

 

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