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Ministerium für Inneres, Bauen und Sport
 

Französische Notfallschutzübung im Bereich von Cattenom unter Beteiligung des Saarlandes, Rheinland-Pfalz und Luxemburg

Am Dienstag, 17. Oktober 2017, findet eine Notfallschutzübung auf nationaler französischer Ebene statt, bei der ein Reaktorunfall im Kernkraftwerk Cattenom simuliert wird. Aufgrund des Übungsansatzes werden das Saarland, Rheinland-Pfalz und Luxemburg von der Präfektur in Metz im Rahmen der bestehenden grenzüberschreitenden Verpflichtungen in die Übung eingebunden.

Das Ministerium für Inneres, Bauen und Sport
Das Ministerium für Inneres, Bauen und Sport

Das Saarland wird mit einer Rahmenleitungsgruppe, die den saarländischen Krisenstab bei dem für den Katastrophenschutz zuständigen Ministerium für Inneres, Bauen und Sport repräsentiert, an der Übung teilnehmen.

Die Landkreise Merzig-Wadern und Saarlouis werden jeweils mit einer Kontaktstelle an der Übung mitwirken. Weitere Übungsteilnehmer sind neben der Präfektur in Metz die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion Trier, der Krisenstab Luxemburg und das Radiologische Lagezentrum des Bundes.
Geübt werden im Rahmen dieser Stabsrahmenübung Alarmierung, Kommunikation und Informationsmanagement.

Der angenommene Störfall und die daraus resultierende Lage werden den mit übenden Behörden durch die Präfektur in Metz über die dafür vorgesehenen Informationswege übermittelt.
Die Übung wird durch den simulierten Krisenstab beim Ministerium für Inneres, Bauen und Sport im Rahmen einer Planbesprechung bearbeitet. So wird der Stab die notwendigen Maßnahmen auf Grundlage der erarbeiteten Katastrophenschutzplanungen besprechen, auswählen und entsprechend einleiten. Dies geschieht nur im fiktiven Übungsrahmen. 

Die Fachberatung Strahlenschutz wird durch das Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz wahrgenommen.
Operative Einheiten, wie beispielsweise Messtrupps der Feuerwehren, werden im Rahmen dieser Übung nicht eingesetzt.