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Wasser
 

Aktionsplan Hochwasser im Einzugsgebiet von Mosel und Saar

Als Reaktion auf die katastrophalen Hochwasserereignisse der 1990er Jahre haben die Umweltminister der Anrainerstaaten von Rhein und Maas (Frankreich, Luxemburg, Belgien und Deutschland) bei ihrem Treffen am 4. Februar 1995 in Arles mit der "Erklärung von Arles" ein Handlungskonzept beschlossen.

Die vier Leitsätze aus dieser Erklärung lauten:

  • Niederschläge sollen möglichst flächenhaft im Einzugsgebiet zurückgehalten werden,
  • Gewässer sollen soweit wie möglich naturnah umgestaltet werden,
  • natürliche Überschwemmungsgebiete sollen erhalten und soweit wie möglich wiedergewonnen werden,
  • Hochwasservorsorge und Hochwasserschutz sollen sich auch positiv auf Naturreichtum in den Ufergebieten der Flüsse auswirken.

Die bestehenden Flussgebietskommissionen an Rhein, Mosel/Saar und Maas wurden damit beauftragt, Hochwasser-Aktionspläne auszuarbeiten, die  - entsprechend der Erklärung von Arles - auf einem integrieten Ansatz beruhen. Im Dezember 1995 richteten die Internationen Kommissionen zum Schutz der Mosel und der Saar (IKSMS) eine Projektgruppe "Hochwasser" ein, die mit der Ausarbeitung eines solchen Aktionsplanes für das Mosel-Saar-Einzugsgebiet betraut wurde.