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Boden und Altlasten

 

Forstliches Umweltmonitoring im Saarland

 

Messeinrichtungen an forstlichen Dauerbeobachtungsflächen
Messeinrichtungen an forstlichen Dauerbeobachtungsflächen

Die saarländischen Wälder erfüllen ökologische und ökonomische Funktionen und sind gleichzeitig vielfältigen Belastungen ausgesetzt. Als Folge des Auskämmeffektes der Baumkronen wirken auf forstlich genutzte Standorte höhere Eintragsraten von luftbürtigen Schadstoffen ein. Luftreinhaltemaßnahmen haben in den vergangenen Jahren zwar zu einem Rückgang der Emissionen geführt, bei den Stickstoffverbindungen liegen die Depositionsraten jedoch immer noch auf hohem Niveau. Nachhaltige Veränderungen von Wald und Boden sind auch als Folge des prognostizierten Klimawandels zu erwarten. Handlungsempfehlungen für die nachhaltige Forstwirtschaft und den vorsorgenden Bodenschutz erfordern daher eine kontinuierliche Beobachtung der Waldökosysteme.

Die forstliche Umweltbeobachtung stützt sich im Saarland im Wesentlichen auf folgende Programme:

  • Dauerbeobachtung im Forst an neun Standorten (Level II) und das Intensivmonitoring in Fischbach mit der Klimabeobachtung an vier Wetterstationen
  • Bodenzustandserhebung (BZE) an 50 Standorten
  • Der Bedarf für eine Bodenschutzkalkung der Waldböden im Staatsforst wird an einem Netz von sog. Monitoringflächen mit der Untersuchung der Bodenzone und der Ernährungssituation der Bestände ermittelt.

Diese Untersuchungsprogramme bilden die Grundlage für die Beurteilung von komplexen waldökologischen Zusammenhängen und der Beobachtung von anthropogenen Umwelteinflüssen auf Boden- und Waldzustand.

Das Landesamt für Umwelt- und Arbeitsschutz ist seit 2003 für das Forstliche Umweltmonitoring im Saarland zuständig und nimmt an länderübergreifenden und europaweiten Untersuchungsprogrammen zum Forstmonitoring teil.

 

Kontakt

Landesamt für Umwelt- und Arbeitsschutz
Fachbereich 3.2 - Schutzgebiete und Boden
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