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Landwirtschaft und ländlicher Raum
 

Schulprogramm der EU

Die Anmeldefrist zum EU-Schulprogramm 2017/18 ist abgelaufen. Eine Anmeldung ist nicht mehr möglich. 

Wegen der sehr hohen Nachfrage an dem Programm werden die Grund- und Förderschulen bevorzugt aufgenommen. Sollten noch finanzielle Mittel zur Verfügung stehen, wird per Los entschieden, welche Einrichtungen weiterhin aufgenommen werden können. Einrichtungen, welche im Schuljahr 2016/2017 am Programm teilgenommen und dem Ministerium keine flankierenden Maßnahmen angezeigt haben, werden von der Auswahl ausgeschlossen.

Die Mitteilung über die Aufnahme ins EU-Schulprogramm 2017/18 wird voraussichtlich in der 33. Kalenderwoche versandt. Bitte haben Sie solange Geduld.

Warum Schulobst?

Sinn dieses Programms ist, Kinder im Grundschulalter durch regelmäßige Versorgung mit frischem Obst und Gemüse zu einer langfristigen Änderung in ihrem Verzehrsverhalten zu erziehen. Kurzfristige Effekte sind durch die kontinuierliche Vitaminversorgung zu erwarten. Langfristig und damit auch nachhaltig sollte sich die Änderung des Verzehrsverhaltens auf die Gesundheitskosten positiv auswirken. Weiterhin sollen die Kinder den Umgang und die Zubereitung mit Lebensmitteln erlernen und auch die verschiedenen Obst- und Gemüsesorten sowohl in ihrem Geschmack als auch Aussehen kennen lernen.


Wer kann am EU-Schulobstprogramm teilnehmen?

Das saarländische Schulobstprogramm richtet sich an alle Schülerinnen und Schüler in den saarländischen Grund-, Förder- und Waldorfschulen. Damit könnten ca. 34.000 Schülerinnen und Schüler in 204 saarländischen Schulen in den Genuss von Obst und Gemüse kommen. Die Möglichkeit zur Teilnahme wird allen oben erwähnten Schulformen eröffnet und ist freiwillig.


Wie funktioniert das Programm ?

Die Belieferung aller Schulen erfolgt durch einen Lieferanten – klassenweise kommissioniert - mit frischem Obst und Gemüse. Vorwiegend soll saisonale und regionale Ware geliefert werden, soweit vorhanden.  Zwanzig Prozent der gelieferten Früchte stammen aus ökologischem Anbau. Das Obst und Gemüse soll im Klassenverband gemeinsam zubereitet (d.h. waschen, schälen, schneiden) und verzehrt werden. Die dafür notwendigen Materialien (Messer, Schüsseln usw.) sollten von der jeweiligen Schule zur Verfügung gestellt werden. (kann aber auch in Abstimmung mit den Eltern von den Schülern mitgebracht werden).

Die teilnehmenden Schulen müssen aus Gründen der Nachhaltigkeit pädagogische Begleitmaßnahmen („flankierende Maßnahmen“) rund um das Thema „gesundheitsförderliche Ernährung“ durchführen.


Erdbeerchen

Kontakt

Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz
Referat B/1
Mike Herber
Agrarpolitik, Prüfdienst ELER/EGFL, Ernährungsbildung
Keplerstraße 18
66117 Saarbrücken
E-Mail-Kontakt
Telefon
(0681) 501-4317
Telefax
(0681) 501-4137

Allgemeine Informationen

Schulobstprogramm - Hintergrund