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Landesbetrieb für Straßenbau
 

Anhebung der A 8 im Autobahndreieck Saarlouis und Ersatzneubau der Saarbrücke auf der Zielgeraden – Vergabeverfahren angelaufen

Medieninformation vom 05.09.2017

05.09.2017

Der Landesbetrieb für Straßenbau hat nach Rechtskraft des Planfeststellungsbeschusses vom 6.4.2017 die grundhafte Sanierung mit Anhebung der A 8 im Autobahndreieck Saarlouis und Ersatzneubau der Saarbrücke öffentlich ausgeschrieben. Die Angebotsfrist endet am 2.11.2017. Bei normalem Verlauf des Vergabeverfahrens stehen Auftragsvergabe und Baubeginn für dieses ca. 36 Mio. Euro teure Projekt im zweiten Quartal 2018 an.

Gleichzeitig besteht Baurecht für die rund 14 Mio. Eure teure Ortsumgehung Roden. Beide Maßnahmen sind baufachlich miteinander verknüpft. Der neue Teil der Autobahn überquert die Trasse der neuen B 51 in unmittelbarer Nähe zur Saar südwestlich des Dillinger Hafens. Daher umfasste das Planfeststellungsverfahren beide Projekte. Die geplante Bauausführung ist in der zeitlichen Abfolge und logistisch aufeinander abgestimmt.

 

In einem ersten Bauabschnitt ab Sommer 2018 ist der Neubau eines Teilbauwerks und der A 8 - Richtungsfahrbahn Luxemburg nordwestlich neben dem bisherigen Bestand vorgesehen. Anschließend wird der Verkehr auf diese neue Fahrbahn verlegt. Es folgen der Abriss der bestehenden Saarbrücke, der Bau des südlichen Teilbauwerks und der A 8 - Richtungsfahrbahn Zweibrücken.

Der Erhaltung der verkehrlichen Leistungsfähigkeit des Autobahndreiecks in der Bauphase wird der LfS oberste Priorität einräumen. In der etwa vier Jahre andauernden Bauzeit werden dem Verkehr auf beiden Richtungsfahrbahnen je zwei Fahrstreifen zur Verfügung stehen.

Der Bau der Ortsumgehung Roden zwischen der Gustav-Heinemann-Brücke in Saarlouis und dem Dillinger Hafen soll voraussichtlich im Jahr 2021 beginnen.

  • Planfeststellungsbeschluss (PDF 3,81 MB)

  • Fact-Sheet (PDF 1,67 MB)