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Impulse für den Mittelstand
 

Digital-Agenda des Wirtschafts- und Arbeitsministeriums

„Strukturwandel neuen Typs“
Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger: „Das Saarland ist ein produktionsintensiver Standort. Auf diesem Feld wird der Einfluss digitaler Prozesse besonders spürbar. Die datenbasierte Produktion wird aber mit Sicherheit noch zunehmen. Ebenfalls zunehmen wird auch im Saarland die Zahl der Unternehmen, die mit digitalen Geschäftsmodellen auf den Markt streben. Wir haben es im Saarland mit einem regionalen Strukturwandel neuen Typs zu tun, den wir nicht erdulden, sondern offensiv gestalten wollen.“

Neue Abteilung
Im Wirtschafts- und Arbeitsministerium wurde zur Umsetzung der Digital-Agenda eine neue Struktur geschaffen. Unter der Überschrift „Energie-, Industrie- und Dienstleistungspolitik“ werden sich insbesondere die Referate „Digitalisierung und Zukunftsmärkte“, „Aus- und Weiterbildung, Fachkräftesicherung“ sowie „Grundsatzfragen der Industrie- und Dienstleistungspolitik“ mit dem neuen Schwerpunkt auseinandersetzen. Im Digitalisierungsreferat ist auch die Netzwerkstelle DiNet angesiedelt. Rehlinger: „Wir schaffen es durch die neue Struktur, ohne zusätzliches Personal ein zentrales Aufgabengebiet kompetent abzudecken.“
Die neue Abteilung bewirtschaftet unter anderem eine ebenfalls neue Titelgruppe des Landeshaushalts mit der Bezeichnung „Digitalisierung der saarländischen Wirtschaft sowie der Arbeitswelt“. Im Haushaltsentwurf für das Jahr 2018 ist sie mit rund 1,125 Mio. Euro dotiert.

Förderung
Im Rahmen der Digital-Agenda des Wirtschaftsministeriums geht es zunächst darum, Unternehmen an vorhandene Bundesprogramme heranzuführen, etwa an das Fördersystem „go digital“ des Bundeswirtschaftsministeriums. Es wird aber im neuen Jahr auch ein eigenes saarländisches Programm geben: „Digital-Starter-Saar“. Die Richtlinien sind in der Abstimmung, erste Anträge können voraussichtlich schon zum Jahresbeginn gestellt werden.
Auch Landesprogramme wie „Kompetenz durch Weiterbildung“ KdW und „Weiterbildungsberatung Saar“ oder die Investitionsförderprogramme für KMU werden in den Dienst der Digital-Agenda gestellt. Für das ESF-gestützte Programm KdW wird vor diesem Hintergrund besonders geworben. Das Symposium „Digitalisierung und Weiterbildung“ am 11. Dezember wird das Thema aufrufen und ist bereits Bestandteil einer mit mehrjähriger Perspektive konzipierten „Offensive Mittelstand 4.0“ mit einem Volumen von voraussichtlich 400.000 Euro bis zum Ende der Legislaturperiode.
Im Übrigen werden die Beratungskapazitäten der Kompetenzzentren „Power4Production“ (P4P) und „Mittelstand 4.0“ verzahnt und ausgeweitet.

Kontakt

Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr
Digitalisierung und Zukunftsmärkte Netzwerkstelle Digitalisierung
Franz-Josef-Röder-Straße 17
66119 Saarbrücken
E-Mail-Kontakt
Telefon
(0681) 501-1144

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