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Ehrenamt
 

Chronologie der Ehrenamtskarte im Saarland

September 2017: Saarpfalz-Kreis unterzeichnet Kooperationsvertrag für Saarländische Ehrenamtskarte

Der Chef der Staatskanzlei, Staatssekretär Jürgen Lennartz und Landrat Dr. Theophil Gallo mit der Ehrenamtskarte (Foto: Saarpfalz-Kreis)

Das im Dezember 2012 gestartete Pilotprojekt „Saarländische Ehrenamtskarte“ als besondere Auszeichnung und Anerkennung des ehrenamtlichen Engagements wird sukzessive bei den Ehrenamtsbörsen der saarländischen Landkreise eingeführt.

Der Saarpfalz-Kreis führt als fünfter Landkreis die Saarländische Ehrenamtskarte ein. Der Chef der Staatskanzlei, Staatssekretär Jürgen Lennartz und Landrat Dr. Theophil Gallo unterzeichneten am Mittwoch (27.9.17) im Landratsamt Homburg die entsprechende Kooperationsvereinbarung. „Mit der Vertragsunterzeichnung dokumentiert der Saarpfalz-Kreis seine besondere Wertschätzung für das freiwillige bürgerschaftliche Engagement. Ab jetzt können die Inhaberinnen und Inhaber der Ehrenamtskarte entsprechende Angebote zahlreicher Einrichtungen auch im Saarpfalz-Kreis und natürlich in den bisher schon beim Projekt Ehrenamtskarte engagierten vier Landkreisen nutzen. Damit hat sich der Wirkungskreis der Ehrenamtskarte auf über 80 % der saarländischen Bevölkerung ausgedehnt. Ein so hoher Verbreitungsgrad der Ehrenamtskarte auf Landesebene dürfte in der Bundesrepublik einmalig sein“, sagte Staatssekretär Jürgen Lennartz.

„Ehrenamtliches Engagement hat einen unschätzbaren Wert. Die Ehrenamtskarte ist eine schöne Anerkennung für alle, die sich im besonderen Maße freiwillig und unentgeltlich für die Gemeinschaft einsetzen. Ich würde mich freuen, wenn wir weitere Partner der Ehrenamtskarte erreichen, die die Inhaber der Karte mit einem individuellen Angebot durch Ermäßigungen, Sonderaktionen oder die Teilnahme an Veranstaltungen unterstützen.“, ermuntert Landrat Dr. Theophil Gallo Bürger/-innen, Unternehmen und Organisationen in der Saarpfalz. Künftige Partner können ihr Angebot in einem Akzeptanzvertrag, der als Download auf der Internetseite des Saarpfalz-Kreises zur Verfügung steht, herunterladen oder sich persönlich an die Ehrenamtsbörse des Saarpfalz-Kreises wenden.

Bereits im Dezember 2012 wurde die Saarländische Ehrenamtskarte als besondere Auszeichnung und Anerkennung des ehrenamtlichen Engagements zunächst als Pilotprojekt in den beiden Landkreisen Merzig-Wadern und Neunkirchen eingeführt. Der Regionalverband Saarbrücken kam im Januar 2014 als dritter Kreis hinzu. Im September 2015 schloss sich der Landkreis St. Wendel an. Am 27. September folgte der Saarpfalz-Kreis. Lediglich der Landkreis Saarlouis ist an diesem Projekt nicht beteiligt. Die Ehrenamtskarte räumt Bürgerinnen und Bürgern, die sich in überdurchschnittlichem Maße ehrenamtlich engagieren, Vergünstigungen bei öffentlichen Einrichtungen und privaten Dienstleistern ein. Sie ist daher ein besonderer Impuls zur Förderung der Anerkennungskultur im Ehrenamt, der über eine ideelle Anerkennung durch staatliche oder öffentliche Einrichtungen hinausgeht. „Generell gilt für die Ehrenamtskarte, dass ihre Reichweite, die Wirksamkeit und damit letztlich auch ihre Wertigkeit und Bedeutung mit der Zahl der beteiligten Landkreise wachsen. Deshalb würde ich mich freuen, wenn der Landkreis Saarlouis den Reigen der saarländischen Landkreise schließen würde“ so der Chef der Staatskanzlei abschließend.


September 2015: Saarländische Ehrenamtskarte auch im Landkreis St. Wendel

Landrat Udo Recktenwald und Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer unterzeichneten die Verträge.

Mit der Unterzeichnung eines Kooperationsvertrages mit dem Land ist der Landkreis St. Wendel am 18. September 2015 dem Projekt Saarländische Ehrenamtskarte beigetreten. Damit hat sich der Gültigkeitsbereich der Ehrenamtskarte auf nahezu zwei Drittel der saarländischen Bevölkerung ausgedehnt.

Inzwischen nehmen vier von sechs Landkreisen im Saarland am Projekt „Ehrenamtskarte“ teil. 


Saarländische Ehrenamtskarte nun auch im Landkreis St. Wendel – 15 Ehrenamtskarten ausgehändigt

Ministerin Monika Bachmann und Landrat Udo Recktenwald haben im Rahmen einer Feierstunde am 13.9.16 die ersten Ehrenamtskarten im Landkreis St. Wendel ausgehändigt.

Seit der Landkreis im September 2015 einen entsprechenden Kooperationsvertrag mit der Landesregierung abgeschlossen hatte, sind 15 gültige Anträge eingereicht worden. In der Vergangenheit konnte die Ehrenamtskarte nur derjenige erhalten, der sich seit mindestens fünf Jahren mindestens 250 Stunden im Jahr ehrenamtlich engagiert und für sein Engagement kein regelmäßiges Entgelt oder Honorar erhält. In Anbetracht des zunehmenden Engagements der Ehrenamtlichen vor dem Hintergrund der Flüchtlingsproblematik und der Überschwemmungen dieses Sommers wurden die Bedingungen zum Erhalt der Ehrenamtskarte gelockert. Interessenten müssen nun nicht mehr fünf Jahre, sondern lediglich zwei Jahre dauerhafte ehrenamtliche Tätigkeit nachweisen.


Januar 2014: Start der Saarländischen Ehrenamtskarte im Regionalverband Saarbrücken

Sozialminister Andreas Storm mit Regionalverbandsdirektor Peter Gillo nach Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung

In Vertretung für Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer unterzeichnete am 31. Januar 2014 Sozialminister Andreas Storm gemeinsam mit Regionalverbandsdirektor Peter Gillo die Kooperationsvereinbarung zur Einführung der Saarländischen Ehrenamtskarte im Regionalverband Saarbrücken.
Minister Storm bezeichnete die Ehrenamtskarte als „einen richtigen und wichtigen Impuls zur Förderung der Anerkennungskultur im Ehrenamt, der über eine Anerkennung durch staatliche oder öffentliche Einrichtungen hinausgeht.“ Mit dem Beitritt des Regionalverbandes sei man in der Verbreitung der Ehrenamtskarte im Saarland ein beträchtliches Stück vorangekommen.

Regionalverbandsdirektor Peter Gillo zeigte sich sehr erfreut über die Einführung der Ehrenamtskarte im Regionalverband: „Wir können stolz sein auf die vielen Ehrenamtlichen in unserer Region, die sich mit großer Leidenschaft engagieren. Wie das Land und die bisher teilnehmenden Kreise, Städte und Gemeinden gewährt auch der Regionalverband den Inhabern der Ehrenamtskarte verschiedene Vergünstigungen, zum Beispiel für das Historische Museum Saar, die VHS, Veranstaltungen des Kulturforums oder für das Sortiment der Tourist Information im Schloss. Wir möchten aber auch die Handel- und Gewerbetreibenden im Regionalverband bitten, gemeinsam mit uns das bürgerschaftliche Engagement vor Ort zu fördern, indem sie als Akzeptanzpartner spezielle Angebote für Ehrenamtliche entwickeln.“


Januar 2012: Ministerpräsidentin Kramp-Karrenbauer stellt die Ehrenamtskarte für die Pilot - Landkreise Neunkirchen und Merzig-Wadern vor

„Unser Land lebt davon, dass sich Menschen freiwillig und ehrenamtlich einsetzen: für andere Menschen, für die Umwelt, im sozialen und kulturellen Bereich, im Sport und auf vielen anderen Gebieten“, sagte Ministerpräsidentin Kramp-Karrenbauer, „alle, die sich in dieser Form engagieren, verdienen unseren Respekt und unsere Anerkennung. Ohne sie wäre unser Land ärmer und kälter.“ Den Menschen, die sich besonders stark ehrenamtlich engagieren, möchte die saarländische Landesregierung in einer besonderen Form danken: mit der saarländischen Ehrenamtskarte. „Die Karte ist Zeichen der Anerkennung für alle, die sich für das Gemeinwohl einsetzen“, sagte die Ministerpräsidentin und freute sich darüber, dass zwei Landkreise die Ehrenamtskarte im Jahr 2013 einführten.

Der Landkreis Neunkirchen wurde im Ehrenamtsatlas des PROGNOS-Instituts mit einer weit überdurchschnittlichen Ehrenamtsquote bewertet. „Mehr als 50 Prozent der Bevölkerung sind freiwillig bürgerschaftlich engagiert“, sagte damals Landrätin Hoffmann-Bethscheider, „ich bin stolz auf die Menschen in unserer Region, die sich für ihre Mitmenschen, ihre Heimat und ihre Umwelt engagieren. Ich hoffe, dass wir viele Partner gewinnen können und dass die Ehrenamtskarte landesweit Schule macht.“

Fast 1500 Vereine, viele Initiativen und unzählbare Einzelpersonen üben im Landkreis Merzig-Wadern ein Ehrenamt aus. „Mit großer Leidenschaft erfüllen viele Ehrenamtler aus unserem Landkreis wichtige gesellschaftliche Aufgaben und Herausforderungen wie Integration von Randgruppen, Prävention im Gesundheitsbereich, Schaffung von sozialer Wärme und Nähe sowie das Gefühl der Zusammengehörigkeit. Dieses Engagement ist von unschätzbarem Wert und verdient Anerkennung", so Landrätin Daniela Schlegel-Friedrich.


Stellten 2012 die neue Ehrenamtskarte vor: Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer (Mitte), Cornelia Hoffmann-Bethscheider, Landrätin des Landkreises Neunkirchen (rechts), Daniela Schlegel-Friedrich, Landrätin des Landkreises Merzig-Wadern (links)
Stellten 2012 die neue Ehrenamtskarte vor: Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer (Mitte), Cornelia Hoffmann-Bethscheider, Landrätin des Landkreises Neunkirchen (rechts), Daniela Schlegel-Friedrich, Landrätin des Landkreises Merzig-Wadern (links)

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