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Energie
 

Startschuss für Sonnenstrom aus dem Brönnchesthal

02.05.2014
Bei einer Investitionssumme von acht Millionen Euro verfügt die Anlage über eine Leistung  von rund 7,9 MWp. Bisher wurden auf 46 Hektar ehemaliger Bergbauflächen sieben Solar-Anlagen mit einer Leistung von 23,3 MWp realisiert. Foto © b&b
Bei einer Investitionssumme von acht Millionen Euro verfügt die Anlage über eine Leistung von rund 7,9 MWp. Bisher wurden auf 46 Hektar ehemaliger Bergbauflächen sieben Solar-Anlagen mit einer Leistung von 23,3 MWp realisiert. Foto © b&b

Am Fuße der Halde Reden in Landsweiler wurde auf dem ehemaligen Absinkweiher Brönnchesthal das bisher größte Einzelprojekt der MontanSolar GmbH im Beisein von Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger, Markus Fuchs, dem Bürgermeister der Gemeinde Schiffweiler, Friedrich Breinig, dem RAG-Regionalbeauftragten Saar und Rudolf Krumm, Repräsentant Saar der RAG Montan Immobilien GmbH und zugleich Geschäftsführer der MontanSolar, symbolisch in Betrieb genommen. Wirtschaftsministerin Rehlinger betonte, die saarländische Landesregierung wolle den Ausbau der Erneuerbaren Energien vorantreiben: „Wir sind heute auf der Durchreise hin zu einer von den regenerativen Energien dominierten Stromversorgung der Zukunft. Mit dem EEG haben wir die Erneuerbaren Energien zu einer etablierten Säule der Energieversorgung gemacht. Mit den nun getroffenen Regelungen zur EEG-Reform bekommen wir eine gute Planungsgrundlage für den weiteren Ausbau und für die gesamte Stromwirtschaft." Erklärtes Ziel sei es, bis zum Jahr 2020 den Strombedarf zu 20 Prozent aus regenerativer Energie zu gewinnen.

Rehlinger: "Die RAG Montan Immobilien nutzt mit ihrer Tochtergesellschaft MontanSolar die energiepolitischen Potenziale für Photovoltaik-Anlagen auf ehemaligen Bergbauflächen und macht diese Flächen zu einem wesentlichen Baustein der regionalen Energiewende. Auch ihr neues Engagement mit der MontanWind hilft uns, unsere Ziele zu erreichen.“ Bürgermeister Fuchs erinnerte daran, dass die Gemeinde Schiffweiler aus dem Bergbau heraus entstanden sei: „Wir waren und sind eng mit der RAG Aktiengesellschaft und ihrem Tochterunternehmen RAG Montan Immobilien verbunden. Hier am Standort Reden wurde jahrzehntelang Kohle gefördert; heute schlagen wir hier die Brücke von der schwarzen hin zur grünen Energie. Die Erneuerbare Energien sind ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz. Ihr Ausbau ist ohne die Kommunen nur schwer möglich. Die Gemeinde Schiffweiler stellt sich ihrer Verantwortung und trägt so zum Gelingen der Energiewende bei. Wir profitieren aber nicht nur durch den Klimaschutz, wir profitieren auch von der anfallenden Gewerbesteuer.“

„Nach dem Ende des Steinkohlenbergbaus an der Saar, haben wir als RAG immer betont, dass sich zwar der Bergbau von der Saar verabschiedet, nicht aber die RAG“, bekräftigte Friedrich Breinig. „Wir waren in der Vergangenheit immer ein verlässlicher Partner in der Region und werden auch in Zukunft ein verlässlicher Partner bleiben“. „Das Projekt steht für regionale Wertschöpfung. Von der Finanzierung über die komplette Bauleistung bis zur Gewerbesteuer profitiert die Region“, betonte Rudolf Krumm. Insgesamt 15 Hektar hat die MontanSolar von der Industriekultur Saar / SBB Saarland Bau und Boden Projektgesellschaft gepachtet. Gebaut wurde die Anlage von den saarländischen Firmen Greencells GmbH aus Saarbrücken und SGGT/Heintzmann Solar aus Ottweiler. Ein weiterer regionaler Partner war die Vereinigte Volksbank Dillingen-Dudweiler-Sulzbach. Bei einer Investitionssumme von acht Millionen Euro verfügt die Anlage über eine Leistung  von rund 7,9 MWp. Bisher wurden auf 46 Hektar ehemaliger Bergbauflächen sieben Solar-Anlagen mit einer Leistung von 23,3 MWp realisiert.