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Saarforst Landesbetrieb
 

Schutz seltener Vogelarten im Wald

Horstschutzvereinbarung

NABU Saarland, OBS und SaarForst unterzeichnen Vereinbarung zum Schutz bedrohter Vogelarten im Staatswald

Uhu , Foto: Konrad Funk
Uhu , Foto: Konrad Funk

Im Rahmen einer Informations- und Fortbildungsveranstaltung für Förster, Waldarbeiter und Naturschützer haben die Vorsitzenden des NABU Saarland, Ulrich Heintz, des Ornithologischen Beobachterrings Saar, Günther Süßmilch und der Leiter des SaarForst Landesbetriebes, Hans-Albert Letter eine Vereinbarung unterzeichnet, wie im Staatswald die Fortpflanzungs- und Brutstätten (Horste) seltener Vogelarten im Wald noch besser geschützt werden können.

Diese „Horstschutzvereinbarung" sieht die Einrichtung so genannter Horstschutzzonen um die Nester bestimmter Vogelarten vor.

Dies sind:

  1. Schwarzmilan
  2. Rotmilan
  3. Baumfalke
  4. Graureiher
  5. Habicht
  6. Kolkrabe
  7. Schwarzstorch
  8. Uhu
  9. Wespenbussard

Mit der neuen Horstschutzvereinbarung wird eine ähnlich lautende Vereinbarung aus dem Jahr 2004 aktualisiert, um weitere Arten erweitert und das Abstimmungsverfahren zwischen Naturschutz und Forstbetrieb konkretisiert.

Der Abschluss der von den Fachleuten von NABU, OBS und SaarForst Landesbetrieb sowie dem Privatwaldbesitzerverband überarbeiteten Horstschutzvereinbarung ist ein erneuter Beleg für die gute Zusammenarbeit bei der Umsetzung von Naturschutzzielen im Wald. Sie ist ein weiterer wichtiger Baustein in den vielfältigen Bemühungen und Initiativen des SaarForst im Rahmen der naturnahen Waldbewirtschaftung.

Steckbriefe der geschützten Vogelarten

Downloads

Horstschutzvereinbarung - Leitlinien für die Errichtung von Horstschutzzonen für geschütze Vogelarten im Saarland.