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Soziales
 

Regionale Anlauf- und Beratungsstelle

Die regionale Anlauf- und Beratungsstelle für ehemalige Heimkinder ist Teil des Fonds „Heimerziehung in der Bundesrepublik Deutschland in den Jahren 1945 bis 1975“. Dieser wurde zum 1. Januar 2012 eingerichtet und endet zum 31.12.2018. Bis zu diesem Zeitpunkt müssen sämtliche Leistungen aus dem Fonds erbracht und abgerechnet sein. Der Fonds steht unter der Verwaltung des Bundesamtes für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben und hat ein Volumen von 120 Millionen Euro, das zu je einem Drittel von Bund, Ländern und Kirchen getragen wird. Die Errichter des Fonds sind der Bund, die Länder Baden-Württemberg, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Schleswig-Holstein, der Freistaat Bayern, das Land Berlin, die Freie Hansestadt Bremen und die Freie Hansestadt Hamburg, die evangelische Kirche in Deutschland und die (Erz-)Bistümer der katholischen Kirche im Bundesgebiet.

Zweck des Fonds ist die Förderung der Hilfen für ehemalige Heimkinder, die in den Jahren 1945 bis 1975 in der Bundesrepublik Deutschland in einer vollstationären Einrichtung zum Zweck der öffentlichen Erziehung untergebracht waren. Verwirklicht werden soll dies insbesondere durch die Gewährung von finanziellen Hilfen an ehemalige Heimkinder, denen Unrecht und Leid während der Heimunterbringung zugefügt wurde, soweit heute noch Folgeschäden oder ein besonderer Hilfebedarf bestehen, die Gewährung von Ausgleichszahlungen in Fällen, in denen es wegen seinerzeit nicht gezahlter Sozialversicherungsbeiträge zu einer Minderung der Rentenansprüche gekommen ist, Unterstützung ehemaliger Heimkinder bei der Aufarbeitung ihrer Zeit der Heimunterbringung sowie die Aufarbeitung der Heimerziehung und die Erarbeitung von Schlussfolgerungen für die heutige und zukünftige Praxis.

Betroffene, ehemalige Heimkinder, die in den Jahren 1949 bis 1975 in der Bundesrepublik Deutschland in einer vollstationären Einrichtung zum Zwecke der öffentlichen Erziehung untergebracht waren und die ihren aktuellen Wohnsitz im Saarland haben, konnten sich an die Mitarbeiter/innen der hiesigen regionalen Anlauf- und Beratungsstelle wenden und bis zum 31. Dezember 2014 Leistungen aus dem Fonds Heimerziehung beantragen. Diese Regelung galt auch für Betroffene, die heute außerhalb der Bundesrepublik Deutschland bzw. in den ostdeutschen Bundesländern wohnen - bei denen für die Heimeinweisung ein Jugendamt im Saarland verantwortlich war.

 

Kontakt

Ministerium für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie
Martina Jahr
E-Mail-Kontakt
Telefon
(0681) 501-2083
Telefax
(0681) 501-3416
Evelyn Köhler-Straube
E-Mail-Kontakt
Telefon
(0681) 501-3292