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Kreativwirtschaft
 

Wettbewerbsvorteil Design: Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger vergibt Saarländischen Staatspreis für Design 2015

24.11.2015
Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger mit den Gewinnern des Saarländischen Staatspreises für Design 2015 und Gastredner Andrej Kubetz, Geschäftsführer des Rates für Formgebung. Foto: © Peter Kobier
Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger mit den Gewinnern des Saarländischen Staatspreises für Design 2015 und Gastredner Andrej Kubetz, Geschäftsführer des Rates für Formgebung. Foto: © Peter Kobier

Im Rahmen einer Feierstunde hat Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger den Saarländischen Staatspreis für Design 2015 übergeben. Insgesamt hatten sich 100 Firmen mit 170 Produkten für den diesjährigen Staatspreis beworben. Damit konnte das hohe Level des Wettbewerbs von 2013 gehalten werden. Ein Großteil der Bewerbungen kam in diesem Jahr aus dem Bereich Kommunikationsdesign.

„Früher galt Design als ein Randaspekt, der sich rein auf die Ästhetik eines Produktes beschränkte und in Branchen wie der Möbel-, Automobil- oder Elektroindustrie wichtig war. Während damals Funktionalität und Qualität an oberster Stelle bei der Kaufentscheidung standen, sind Design und Markenimage nun mindestens genauso wichtig für den Kunden,“ sagte Wirtschaftsministerin Rehlinger bei der Preisverleihung in der Industrie- und Handelskammer Saarbrücken. Gerade im Hinblick auf die zunehmende Digitalisierung werde der Aspekt Design immer wichtiger. Heute seien Design und Informationstechnologie zugleich Mehrwert und Wettbewerbsvorteil.

Der Staatspreis für Design ist ein Ehrenpreis und wird seit 1993 alle zwei Jahre verliehen. Organisiert wird er von der Standortagentur saar.is. Bei der Bewertung der eingereichten Produkte stehen Gebrauchstauglichkeit, Sicherheit, Umweltverträglichkeit, Material oder Fertigungstechnik im Vordergrund. Mediale Darstellungen hingegen werden nach gestalterischen und technischen Merkmalen bewertet. In diesem Jahr wurde der Staatspreis Design 15 Mal verliehen, davon acht Mal als Anerkennung in Silber und für sieben eingereichte Produkte in Gold.

„Die große Vielfalt und Qualität der Einreichungen ist bemerkenswert. Sie zeigen eine Mischung aus bekannten Marken und spannenden Neuentdeckungen und geben zugleich einen einmaligen Einblick in die wachsende saarländische  Designszene“, so die Wirtschaftsministerin.

Den Staatspreis in Silber erhielten folgende Ideen und Produkte:

  • Kaminofen „TIROL“: Bartz-Werke GmbH, Dillingen
  • „RANGER“ Schutzhelm mit „CRASH BOX“ : Enha GmbH, Nonnweiler
  • „DIVI Wall“: Ropimex R. Opel GmbH, Neunkirchen
  • Aleavedis (Marke): EINDRUCK Visuelle Kommunikation GmbH für Aleavedis Naturprodukte GmbH, Bexbach
  • Internetauftritt Beerdigungsinstitut Pietät von Rüden: Erasmus A. Baumeister für Beerdigungsinstitut Pietät  von Rüden, Saarbrücken
  • Corporate Design Céline F – Créatrice en Coiffure : Anja Heidenreich, Bureau Stabil für Céline F – Créatrice en Coiffure, Rémelfing, Frankreich
  • „ARTCUBE“ Design: Framekit, Michael Preßer, Saarbrücken
  • SV 07 Elversberg Corporate Identity: Kai Merker, Statement GmbH, Saarbrücken

Der Staatspreis in Gold ging an diese Ideen und Produkte:

  • „AMP 1“: BLUGUITAR GmbH, Campus Starterzentrum, Universität des Saarlandes, Saarbrücken
  • „Organic Office“: Palma & Kunkel für viasit Bürositzmöbel GmbH,Neunkirchen
  • Feinsteinzeugserie „Warehouse“: V & B Fliesen GmbH, Merzig
  • Animationsvideo “We Are Among You”: Zymryte Hoxhaj, Bureau Stabil für The Center for Equality and Liberty (CEL) Prishtinë, Kosovo
  • Corporate Design HBK Saar: Ludmilla Schmidt für Hochschule der Bildenden Künste Saar (HBKsaar), Saarbrücken
  • Corporate Design InnovationsCampus Saar: Ligatura  GmbH, Saarbrücken für GIU Gesellschaft für Innovation und Unternehmensförderung mbH
  • Internetauftritt St. Nikolaus Hospital: Maksimovic & Partners für St. Nikolaus Hospital, Wallerfangen

Jury-Mitglied Hans-Georg Piorek sagte: „Der saarländische Designpreis bedeutet  für die ausgezeichneten Wettbewerbsteilnehmer nicht nur einen hohen Imagegewinn – er ist auch ein großer Wettbewerbsvorteil.“

Wirtschaftsministerin Rehlinger gratulierte den Preisträgerinnen und Preisträgern und freute sich über die stetig wachsenden Bewerberzahlen. Diese zeigten das Potenzial der Kultur- und Kreativszene im Saarland: „Inzwischen kann man feststellen: Das Bewusstsein für Design ist im saarländischen Mittelstand und damit auch in unserer Wirtschaft angekommen.“ Die wachsende Zahl der Einreichungen sei ebenso ein Indiz dafür wie die Wertigkeit der Produkte.

Staatspreis 2015

Staatspreis 2015