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Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz
 

Minister Jost: Beim Thema Ausgleich für Landwirte viel erreicht – Gemeinde Mettlach ist jetzt auch als „benachteiligtes Gebiet“ anerkannt

Pressemitteilung vom 07.06.2018 - 16:00 Uhr

Landwirte in der Gemeinde Mettlach können sich freuen. Das Ministerium für Umwelt und Verbraucherschutz hat nach einem intensiven Dialog mit der Europäischen Kommission grünes Licht für die Aufnahme der Gemeinde Mettlach in die Kulisse der benachteiligten Gebiete erhalten. Damit ist die Grundlage für eine Förderung aus Mitteln des Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes (ELER) geschaffen.
In Gebieten mit erheblichen naturbedingten Nachteilen und mit den damit einhergehenden erhöhten Ertragsrisiken ist ohne Förderung eine Landwirtschaft kaum zu realisieren. Das trifft auch auf große Teile der Gemeinde Mettlach zu. Gerade für Mettlach war diese Aufnahme in die Gebietskulisse der benachteiligten Gebiete sehr wichtig. Der Erhalt der Flächenbewirtschaftung ist gerade für die touristisch geprägte Gemeinde von sehr großer Bedeutung für die Bewahrung des Landschaftsbildes.
Damit sind jetzt rund 96% der saarländischen Agrarfläche als förderfähige benachteiligte Gebiete eingestuft. Landwirte, deren Äcker und Wiesen in diesen Gebieten liegen, die also unter schwierigen Produktionsbedingungen und mit vergleichsweise niedrigem Ertragspotenzial wirtschaften müssen, bekommen dafür einen Ausgleich.
Landwirtschaftsminister Reinhold Jost: „Unser hartnäckiges Engagement auf EU-Ebene hat sich gelohnt. Alle Landwirte in der Gemeinde Mettlach können jetzt über die Ausgleichzulage mit maximal 2.500 €/Jahr gefördert werden. Damit haben wir einen wichtigen Beitrag zum Erhalt der landwirtschaftlich geprägten Kulturlandschaft in der Gemeinde Mettlach geleistet.“