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Impulse für den Mittelstand
 

Prospekte und allgemeine Infos waren gestern. Jetzt kommt Sarah

13.10.2017
Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger und gwSaar-Geschäftsführer Thomas Schuck präsentieren Sarah, die neue virtuelle Assistentin zur Wirtschaftsförderung. Foto: © Manuela Meyer
Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger und gwSaar-Geschäftsführer Thomas Schuck präsentieren Sarah, die neue virtuelle Assistentin zur Wirtschaftsförderung. Foto: © Manuela Meyer

„Dürfen wir vorstellen? Das ist Sarah, unsere neue, virtuelle Assistentin." Die landeseigene Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Saar, gwSaar, präsentierte am Freitag, 13. Oktober 2017, ein neues Tool zur Ergänzung ihres Standortmarketings: das neue Gesicht für die aktive Investorenansprache und audiovisuelles Informationssystem „Sarah". In drei Sprachen unterstützt es Unternehmer, die sich für das Saarland interessieren, hilft bei der ersten Kontaktaufnahme mit einer gwSaar-Mitarbeiterin und bewirbt den Wirtschaftsstandort aktiv.

Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger setzt das in einen großen Zusammenhang: „Das Saarland hat eine lange Geschichte als zentral gelegener Standort, mittendrin im europäischen Wirtschaftsraum. Die landeseigene Gesellschaft für Wirtschaftsförderung Saar bewirbt ihn seit nun 60 Jahren national und international und sorgt so für viele erfolgreiche Unternehmensansiedlungen - immer mit aktuellen Mitteln. Marketing-Tools wie „Sarah" sind gelungene High-Tech-Lösungen, und doch menschlich und nah. Passend zu unserem Land und unserem Wirtschaftsstandort."  Außerdem sagt sie: „Dieses Jahr sind es bereits 22 angesiedelte Firmen mit der Perspektive auf ca. 1.000 Arbeitsplätze."

„Sarah ist eine effektvolle, lebendige Unterstützung, um auf unseren umfassenden Service aufmerksam zu machen. Das Saarland ist ein Bundesland, in dem Entscheidungen etwas schneller getroffen werden als anderswo. Und so funktioniert auch der Erstkontakt mit der gwSaar. Unsere Reaktionsgeschwindigkeit wird Sie erstaunen", erklärt gwSaar-Geschäftsführer Schuck bei der Präsentation.

Statt einer Stimme aus einem Automaten spricht hier eine freundliche junge Frau an einem Pult, mit ausgeprägter, deutlicher Mimik und Gestik. Damit zieht sie die Aufmerksamkeit bei Veranstaltungen und Messen auf sich und vor allem auf den Unternehmensstandort an der Saar. An dem Pult ist auf Hüfthöhe ein Buttonboard, von wo aus die Sprachauswahl gesteuert wird; zur Wahl stehen deutsch, englisch und französisch.

Aufgestellt wird „Sarah" mit ihrer aktiven Ansprache künftig auf Messeständen und Veranstaltungen, in der Vertretung des Saarlandes beim Bund in Berlin und im saarländischen Wirtschaftsministerium, wo sie vorbeigehende Interessenten anspricht - so erstmalig am kommenden Montag bei einer internationalen Konferenz in der Landesvertretung in Berlin. Erstellt wurde das System mit dem gwSaar-Partner Tensator, einem der weltweit führenden Anbieter von Personenleitsystemen für Flughäfen.

Auf der Vorderseite des Pultes befindet sich auch ein Schlitz für die Visitenkarten der Interessenten, die in kurzen Abständen an das gwSaar-Büro in Berlin weitergleitet werden. Dort beginnt dann die schnelle und kompetente Bearbeitung. Die garantierte 24/7 - Erreichbarkeit gewährleistet die Gesellschaft durch ihr Projektmanagement, das neben exakt festgelegten Kommunikationsprozessen auch die enge Zusammenarbeit mit einem entsprechend instruierten Callcenter beinhaltet. Dieses leitet die Kontakte der eingegangenen Anrufe an das Berliner gwSaar-Büro weiter, das daraufhin bis spätestens um 17:00 Uhr des Folgetages auf das Interesse des potentiellen Investoren reagiert.

Ihr „Innenleben" besteht aus ausgeklügelter Technik. So ist der Vorbau auch mit einem Sensor ausgestattet, mehreren Lautsprechern und Lüftern sowie einem Projektor, der „Sarah" mit einer Größe von 1,70m auf die dahinter angebrachte Acrylglasscheibe projiziert. Sie ist eine reale Person, eine Schauspielerin, mit der die Landesgesellschaft im Filmstudio die dreisprachigen Aufnahmen zum Wirtschaftsstandort Saarland gemacht hat. Sobald jemand in den Bereich des Sensors tritt, „erwacht" sie und der Film läuft ab. So erfahren potentielle Investoren gleich etwas über das Saarland und können unmittelbar Kontakt zur gwSaar aufnehmen.