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Soziales
 

Schwerbehindertenrecht und soziales Entschädigungsrecht: Landesamt für Soziales (LAS)

Soziales Entschädigungsrecht:

Wer aufgrund eines Sonderopfers einen gesundheitlichen Schaden erleidet für dessen Folgen die Gemeinschaft in besonderer Weise einzustehen hat, hat Anspruch auf Versorgung im Rahmen des Sozialen Entschädigungsrechts. Damit soll das besondere Opfer beispielsweise durch eine Gesundheitsschädigung as Kriegs- oder Wehrdienst sowe die aus einer Gesundheitsschädigung resultierenden beruflichen und wirtschaftlichen Schäden im Rahmen eines sogenannten Aufopferungsanspruches finanziell ausgeglichen werden. Zum Sozialen Entschädingsrecht zählen:

  • Bundesversorungsgesetz (BVG)
  • Soldatenversorgungsgesetz (SVG)
  • Zivildienstgesetz (ZDG)
  • Häftlingshilfegesetz (HHG)
  • Infektionsschutzgesetz (IfSG)

 

Bundesentschädigungsgesetz:

Opfer der nationalsozialistischen Verfolgung ist wer aus Gründen politischer Gegnerschaft gegen den Nationalsozialismus oder aus Gründen der Rasse, des Gaubens oder der Weltanschauung durch nationalsozialistische Gewalttaten verfolgt worden ist und hierdurch Schaden an Leben, Körper, Gesundheit, Freiheit, Eigentum, Vermögen, in seinem beruflichen oder in seinem wirtschaftlichen Fortkommen erlitten hat. Der Verfolgte hat Ansprch auf Entschädigung nach dem BEG.

 

Opferentschädigungsgesetz:

Opfer, die infolge eines vorsätzlichen, rechtswidrigen tätlichen Angriffs eine gesundheitliche Schädigung erlitten haben, erhalten wegen der gesundheitlichen und wirtschaftlichen Folgen auf Antrag Versorgung in Anwendung des BVG. Eine Anerkennung eines Entschädigungsanspruchs setzt aber voraus, dass die Gesundheitsschäden mindestens sechs Monate bestanden haben, keinen rentenberechtigten Grad erreichen, weitere Anspruchsvoraussetzungen nicht vorliegen oder Ausschlussgründe bestehen.

 

Kontakt

Ministerium für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie
Abteilung Soziales
Lothar Schreiner
Referat B3
Franz Josef Röder Straße 23
66119 Saarbrücken
Telefon
0681 501 3349